Frankfurter Nahverkehr I - konkrete Planungen

  • ^Kein Unfallpotential würde ich nicht sagen, ich weiß von mindestens zwei Fällen in denen sich Pkws auf der Kante sich entschieden haben die Spur zu wechseln, in beiden Fällen musste ein Schlepper her und das Fahrzeug aus seiner Misslage heben.
    Man müsste sich auch nur mal die "Bahnsteigkante" anschauen, paar Schrammen hat sie schon in beiden Richtungen.


    Weniger "Kratzer" haben dagegen jene Haltestellen in der Voltastraße, dort führt der Verkehr jedoch in der Regel nur über die erhöhte Fahrbahn.


    Aber angesichts des Verkehrsaufkommens auf der Friedberger läuft es in der Regel.

  • Dazu muss man sich aber schon ziemlich blöd anstellen oder vom Übermut gepackt sein; auch die Kenntnisnahme von Verkehrsschildern ist hilfreich, denn:


    Zitat

    Die als Fahrstreifen und Bahnsteig (Rampe) genutzte Fläche besitzt eine Gesamtbreite von 3,75m. Hiervon wird dem Straßenverkehr eine Fahrbahnbreite von 3,25 zugeordnet. Die übrigen 50 cm zwischen der Bahnsteigkante und dem "Fahrstreifen" sind als Sicherheitsraum vorgesehen.


    Q: M 157/2011 v. 19.8.2011

  • Strassenbahnlinie 17

    Bekanntlich wird derzeit der noerdliche Anschluss ans Bestandsnetz hergestellt was auch mit einer laengeren Sperrung der Strecke Richtung Stadion/Niederrad einhergeht. Dabei werden auch die Gleise in der Paul-Ehrlich-Strasse erneuert:




    Viele Gleise sind nicht mehr zu verbauen:



    In der Bahnunterfuehrung wird nun die Haltestelle Richtung Neu-Isenburg eingerichtet:



    Auch suedlich der Unterfuehrung sind nun alle Gleise verlegt, die Oberleitung haengt und man beschaeftigt sich mit der Herstellung der Gehwege auf der Ostseite:



    Auf der Westseite der Stresemannallee ist noch etwas mehr zu tun:




  • 91 neue Züge verstärken das Rhein-Main S-Bahn Netz

    Obwohl es sich nicht um ein Bauprojekt oder eine konkrete Planung handelt, sollte die immense Neuanschaffung von 91 neuen Zügen des Typs "ET430" von Bombardier bzw. Alstom nicht unerwähnt bleiben. Bei Kosten von 5,5 Mill. Euro à Zug ist man bei einem Gesamtinvestitionsvolumen von 500,5 Mill. Euro. Die FAZ berichtete am 03.11.14 in diesem Artikel.


    Es handelt sich bei den Zügen nicht um Ersatzfsfahrzeuge für irgendwelche Strecken, sondern u.a. um die unrühmliche S-Bahnstrecke S8 (Wiesbaden-Mainz-Flughafen-Stadion-FFM-Hanau), die bislang von absurd veralteten Zügen befahren wurde, die besonders im Sommer ein Ärgernis für Reisende darstellten. Ein Zug des Typs "ET420" war sogar schon seit 1978 unterwegs. Hiermit wird also ein echter Schwachpunkt im RMV-Netz behoben. Bei den anderen Linien handelt es sich um die S1, S7 und S9. Man verspricht sich durch die Züge höheren Komfort, Zuverlässigkeit und vor allem umweltschonenende Effizienz. Außerhalb des Rhein-Main Gebiets sind die ET430 bislang nur in Stuttgart im Einsatz.


    Die Bahn muss letzte Zeit viel Prügel einstecken, an dieser Stelle ist aber mal wieder Zeit ein fettes Lob auszusprechen.

  • ^ Wobei das eher dem RMV zu verdanken ist. Denn der hat die neuen Züge zum Kriterium der Ausschreibung gemacht, durch die der Betrieb aller S-Bahn-Linien ab 14.12.2014 an die Bahn vergeben wird. Auf der S8/S9 wurden die alten Fahrzeuge innerhalb des vergangenen Wochenendes durch neue ersetzt. Die Lieferung und Inbetriebnahme ging schon bemerkenswert schnell. Wenn man das mal mit der VGF vergleicht: dort dauert die Erneuerung der Fahrzeugflotte für rund 300 Mio. Euro ca. 7 Jahre - rund ein Jahr pro U-Bahn-Linie.


    Schon etwas länger im Einsatz sind die neuen S-Bahnen auf der S1 und S7. Obwohl sie dort seit etwa einem halben Jahr fahren, gibt es immer noch einige Kinderkrankheiten, die bisher nicht behoben sind und offensichtlich häufig zu Verspätungen führen - jetzt auch auf der S8/S9 (z.B. durch die "[URL=http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Neue-Knoepfe-fuehren-zu-Verspaetungen-bei-der-S-Bahn;art675,1017835]Verspätungstasten[/URL]"). Ich nutze die Linie S8/S9 täglich auf meinem Weg zur Arbeit. Ok ... diese Woche war durch die Weichenstörung am Mittwoch und Streik am Do/Fr sowieso nicht normal. Deshalb lassen wir die erste Woche mal außen vor und warten ab wie es weiter geht. Fettes Lob gibt's von mir erst dann, wenn eine Woche vergeht, in der Betrieb so zuverlässig funktioniert wie mit den alten Fahrzeugen. Guter Wille erkennbar - Umsetzung naja ... ;)

  • ^Ich nutze die S1 und S8 vor und seit Einführung der ET430. Meines Wissens und meiner persönlichen Erfahrung nach sind die Taster, welche die teilweise massiven Verspätungen verursachten, inzwischen abgeschaltet.

  • Da die geplante Erweiterung der Main-Weser-Bahn auf vier Gleise ja auch den Nahverkehr (sprich die S6) trifft, hier mal die Neuigkeit, das es wohl Planungsprobleme bei der geplanten Unterführung der Bahnstrecke zwischen Berkersheim und Harheim gibt.


    Die Bahn geht mittlerweile von Kosten von 30 Mio. € (ggf. sogar 40 Mio. €) aus, deutlich mehr als geplant, wie die FNP berichtet. Grund für die Unterführung ist, dass der alte Bahnübergang (2 Gleise) wegen aktueller Sicherheitsvorschriften nicht weiter betrieben werden. Auch wenn das nur täglich 145 PKW und 294 Radfahrer betrifft, denn die Verbindung ist wichtig für die anliegenden Landwirte, die dann ihre Felder nicht mehr erreichen würden.


    Die Bahn begründet die Kostensteigerung mit der Grundwassersicherung des Bauwerks und neuen Bauvorschriften. Das ist gar nicht mal so unrealistisch, liegen die entsprechenden Planungen doch schon einige Jährchen in der Schublade. Normalerweise teilen sich solche Kosten Bahn, Bund und Stadt. Doch angesichts der hohen Summe und der wenigen betroffenen Verkehrsteilnehmer hat jetzt der Bund die Notbremse gezogen. Die Bahn soll nun umplanen. Alternativ kommt eine Brücke infrage. Diese würde nur 8 Mio. € kosten.


    Beim Bahnübergangs am Lachegraben in der Nähe des Frankfurter Berg hat der Bund ebenfalls die Notbremse gezogen. Hier ist das allerdings unstrittig, da dieser Übergang insgesamt nur 24 Mal täglich genutzt wird.

  • Nordmainische S-Bahn / PA 1 Frankfurt

    Beim Googlen stieß ich auf folgende interessante Infos:


    Der Abschnitt Frankfurt


    Zitat

    Die Nordmainische S-Bahn erreicht die Frankfurter Innenstadt von Osten unterirdisch über die Station Frankfurt-Ost und fährt anschließend weiter in Richtung Konstablerwache. Entsprechende Anschlüsse an den City-Tunnel sind bereits vorhanden. Die Station Frankfurt-Ost wird in einer Tiefe von 19 Metern neu gebaut, ebenso eine oberirdische Station in Fechenheim. Die Haltestelle in Mainkur ist für die neue Linie nicht mehr notwendig und entfällt.


    Darüber hinaus modernisiert die Deutsche Bahn den gesamten Streckenabschnitt. Drei Eisenbahnbrücken werden angepasst beziehungsweise neu errichtet, Oberleitungs-, Elektroenergie-, Telekommunikations- und Signalanlage ergänzt sowie Lärmschutzwände gebaut.


    Quelle: http://www.nordmainische-s-bahn.de/pfa-frankfurt.html


    Ostbahnhof (S):


    Zitat

    Für die Nordmainische S-Bahn wird die Station Frankfurt-Ost grundlegend umgestaltet. Der neue, 210 Meter lange Mittelbahnsteig befindet sich künftig westlich des bisherigen Bahnhofs, und zwar in einer Tiefe von 19 Metern. Reisende erreichen die Züge über zwei moderne Zugänge auf und in der Nähe des Danziger Platzes. Die benachbarte U-Bahn-Station Ostbahnhof ist direkt über das neue Verteilergeschoss zu erreichen. Liftanlagen von der Oberfläche zum Bahnsteig ermöglichen einen barrierefreien Zugang für ältere oder gehbehinderte Menschen. Zusätzlich wird die Station mit einem integrierten Blindenleitsystem ausgerüstet.


    Baumaßnahme: Neubau einer unterirdischen Station mit Zwischenebene und Verteilerebene
    Lage des Bahnsteigs:Bei Kilometer 53,8, 19 Meter unter der Oberfläche
    Höhe/Länge des Bahnsteigs: 96 Zentimeter über Schienenoberkante / 210 Meter (davon 42 Meter überdacht)
    Zugangsmöglichkeiten:Treppen, Fahrtreppen und Aufzug


    Quelle: http://www.nordmainische-s-bahn.de/ff-ost.html
    (Die 42m Überdachung muss ein Copy/Paste-Fehler sein)


    Fechenheim


    Zitat

    In Frankfurt-Fechenheim entsteht eine neue Station. Sie liegt zwischen den beiden Eisenbahnüberführungen Cassella-Straße und Ernst-Heinkel-Straße, südwestlich des aktuellen Haltepunktes Frankfurt-Mainkur. Über Aufzüge und Rampen gelangen auch mobilitätseingeschränkte Reisende sicher und komfortabel auf den Bahnsteig. Ein modernes Blindenleit-, Wegeleit- und Informationssystem komplettiert die Station in Fechenheim.


    Baumaßnahme: Neubau eines Mittelbahnsteigs
    Lage des Bahnsteigs: Bei Kilometer 57,6
    Höhe/Länge des Bahnsteigs: 96 Zentimeter über Schienenoberkante / 210 Meter (davon 42 Meter überdacht)
    Zugangsmöglichkeiten: Treppen, Rampe (barrierefrei) und Aufzug


    Quelle: http://www.nordmainische-s-bahn.de/ff-fechenheim.html



    Tunnelbau



    Quelle: http://www.nordmainische-s-bahn.de/tunnelbau.html

  • PFA 1 Frankfurt Nordmainische S-Bahn

    ^Sehr interessant. Jetzt hoffen wir mal, dass die tatsächliche Planfeststellung auch zügig für diesen Abschnitt kommt. Auf der Seite des Regierungspräsidiums war heute noch nix...

  • S-Bahn Gateway Gardens

    Fuer die neue Bahnstrecke zum Flughafen ueber Gateway Gardens hat man mit Rodungsarbeiten begonnen. Das ergibt sich aus dieser Meldung, nach der eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden und entschaerft wurde.

  • S-Bahn Gateway Gardens


    Da habe ich den Thread wohl nicht aufmerksam genug studiert. Ich habe mich nämlich in den letzten Wochen gewundert, wie schnell und mit welcher Radikalität mehrere Fußballfeld-große Flächen in der Nähe des Frankfurter Kreuzes gerodet wurden (täglicher Arbeitsweg).
    Gab's hier keine Sitzblockaden o.ä. von Umweltschützern?
    Gibt es irgendwelche Informationen darüber, um wie viel Fläche es hier genau geht?
    Gibt es Ausgleichsflächen/Wiederaufforstungsmaßnahmen?
    Die Rodung an sich ist m.E. für ein solches Projekt durchaus angemessen, dennoch stelle ich mir die Frage, ob hier mitgedacht wurde. Der Wald wurde komplett gehäckselt und abgefahren... in Biogasanlagen? Zur Müllverbrennung?
    Warum wurde die Bombe erst jetzt entdeckt und nicht bereits während der Rodung?


    Sicherlich kann hier niemand meine Fragen beantworten, aber über ein paar Infos (sofern vorhanden) bin ich dankbar!

  • Dem Planfeststellungsbeschluss ist zu entnehmen, dass für den Neubau insgesamt 4,415 ha Bannwald (ca. 1.930 Bäume) und 1,5 ha niedriges Gehölz gerodet werden. Dafür wird aber nach der Inbetriebnahme die alte, dann stillzulegende Flughafenstrecke 3683 auf einer Länge von 3,681 km, macht rd. 5,6 ha wieder bepflanzt, so dass in Flächenbilanz ein leichtes Wald-Plus entsteht.


    In der Umweltverträglichkeitsprüfung sind alle Schutzgüter (Boden, Luft, Landschaft, Wasser, Klima, Fauna und Flora) gutachtlich untersucht und abgehandelt worden; am Ende sind alle einzelgesetzlichen Genehmigungen (z.B. nach Naturschutz-, Wasser-, Forst- Immissionnschutzzecht usw.), teils mit Auflagen und Nebenbestimmungen genehmigt worden; die Zauneidechse z.B. musste vor der Rodung umziehen.


    Ich denke, der Kampfmittelräumdienst war im eigentlichen, nicht bewaldeten Baufeld tätig; und sofern es im bewaldeten Gebiet Verdachtsflächen gab, sind die natürlich vor der Rodung untersucht und frei gegeben worden, bzw. ggf. eben nicht.

  • Diverse Projekte

    Aktuelle Schnappschüsse zu einigen Projekten.


    Gateway Gardens


    Die Rodungsarbeiten scheinen weit vorangeschritten zu sein. Die Schneise gibt an wo einmal die neue Bahnstrecke zum Flughafen verlaufen wird:



    Taunusanlage


    Man sieht zwar so gut wie nie Arbeiter (und dementsprechend langsam geht es ja auch voran), aber am Bahnsteigende Richtung Hauptbahnhof zeigen sich nun neue Entwicklungen. Das grau weicht dem in der Planung vorgestellten Farbkonzept. Man scheint aber noch in Abstimmung befindlich.


    Seite zur Taunusanlage:



    Zur Deutschen Bank:



    U5 (Hauptfriedhof)


    Der Straßenraum ist so gut wie wieder hergerichtet. Insgesamt macht die Haltestelle den Eindruck als könnte sie bald wiedereröffnet werden. Aktuell ist Feinschliff angesagt, u.a. werden die Geländer montiert. Ein Blick von Norden:



    Und Süden. Ordentlich was los:



    U5 (Deutsche Nationalbibliothek)


    So weit wie am Hauptfriedhof ist man hier noch nicht, aber es finden ja auch noch die bereits erwähnten Kanalarbeiten statt. Das kann also noch etwas dauern:



    Bahnsteige mit Wartehäusschen stehen. Die meisten Geländer und sonstige Haltestelleneinrichtung fehlen aber noch:



  • zu #878:


    Gestern und Heute wurden unter der S-Bahnbrücke Stresemannallee, die Schmierereien und sonstige Verschmutzungen entfernt. Die Gegend putzt sich raus für die Eröffnung, und mir gefällt das Ergebnis jetzt schon richtig gut. Trotz aller Unkenrufe, finde ich, das die Bauarbeiten und die Straßenbahn zur Aufwertung der Ecke beitragen.


    Leider wird es nicht lange dauern bis die Brücke wieder eingesaut ist, aber für den Moment kommen die farbigen Kacheln richtig gut zur Geltung.

  • Nordmainische S-Bahn: Offenlage im Januar 2015

    Die FAZ (RMZ, S. 30) berichtet heute (FR u.a. ebenfalls), dass das RP Darmstadt im Januar die Pläne für den Frankfurter Planfeststellungsabschnitt der Nordmainischen S-Bahn zur Einsichtnahme und Stellungnahme auslegen wird ; voraussichtlich ab dem 12.2.2015, Genaueres zu gegebener Zeit.


    Das ist doch mal eine richtig gute Nachricht, gell!


    P.S. das RP hat die Pressemeldung jetzt online gestellt.

    Einmal editiert, zuletzt von tunnelklick () aus folgendem Grund: Link zur Quelle eingefügt

  • Station Hauptfriedhof

    Die U-Bahn-Station Hauptfriedhof wird am kommenden Freitag, 12.12. gegen späten Nachmittag nach erfolgter BOStrab-Abnahme wiedereröffnet.
    Die Individualverkehrskehrtwenden an der Malapertstraße und zur Kaiser-Sigmund-Straße bleiben wegen Restarbeiten jedoch zunächst noch gesperrt.

  • Station Deutsche Nationalbibliothek

    ^ Eine Woche nach Hauptfriedhof wird am kommenden Freitagvormittag, 19.12.2014, die Station Deutsche Nationalbibliothek nach Abnahme wieder freigegeben.


    Nach Informationen der VGF Pressemitteilung (vom 12.12.2014) sollen dann ab den Sommerferien 2015 die Stationen Musterschule, Glauburgstraße und Preungesheim umgebaut werden.
    Die Stationsarbeiten am Neuen Jüdischen Friedhof sollen sich dagegen vorerst bis ins Jahr 2018 verschieben.

  • Nordmainische S-Bahn in Frankfurt

    Wie unter #881 angekündigt hat das RP Darmstadt vor kurzem die Pläne für den Frankfurter Abschnitt der Nordmainischen S-Bahn online gestellt.