Frankfurter Nahverkehr I - konkrete Planungen

  • U2-Verlaengerung Bad Homburg

    Von Montag bis Mittwoch naechster Woche findet als weiterer Schritt des zur Zeit laufenden Planfeststellungsverfahrens der Eroerterungstermin zu diesem Projekt statt. Naeheres in dieser Pressemitteilung. Sollte es zu keinen Verzoegerungen kommen, sieht nach Planung der VGF der weitere Zeitplan wie folgt aus: Baubeginn Mitte 2013, Fertigstellung zum Fahrplanwechsel im Dezember 2015 (Quelle).

  • U5 zum Frankfurter Berg kommt doch

    Und alles wieder zurueck auf Anfang: wie die FNP unter dem Titel "Haushaltsloch wird erst 2020 gestopft" berichtet, wird das Projekt, das die Haushaltskommission streichen wollte, nun doch realisiert, damit die Landeszuschuesse hierfuer nicht verfallen. Dafuer wird nun auf einen Radweg am Erich-Ollenhauer-Ring und den Ausbau der Hansaallee zwischen Bremer und Wolfsgangstrasse verzichtet, um den staedtischen Anteil von 4,4 Mio Euro finanzieren zu koennen.

  • Umgestaltung S-Bahnstation Taunusanlage beginnt

    Zunächst der Hinweis auf Beitrag #457 mit weiteren Links. Nun soll es endlich losgehen, zumindest laut einer =9260456"]PM der Stadt von heute. Auszüge:


    [INDENT]Die geplante Umgestaltung der S-Bahnstation Taunusanlage kann beginnen. Die Einrichtung der Baustelle startet, sobald die Absperrungen für das Radrennen „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“ abgebaut sind.


    „Mit dem Projekt soll die barrierefreie Benutzbarkeit der Station hergestellt, das Erscheinungsbild verbessert und die Leistungsfähigkeit für alle Benutzer optimiert werden“, erläutert Susanne Kosinsky, Leiterin des Regionalbereichs Mitte, DB Station&Service AG. Planungsdezernent Olaf Cunitz ergänzt: „Da die Station bislang nicht über einen Aufzug verfügt, soll dieser künftig vom Bürgersteig direkt zur Gleisebene führen.“


    Durch ihre zentrale Lage im Bankenviertel übernimmt die S-Bahn-Station eine wichtige Rolle für die Erschließung des Bankenviertels, der westlichen Innenstadt, des Bahnhofsviertels und des Westends. Sie wird von rund 30.000 Menschen täglich genutzt.


    In den beiden B-Ebenen werden derzeit wenig genutzte Flächen abgetrennt, um einen kleinen Laden und Kunstvitrinen einzubauen, die nach der Fertigstellung für Ausstellungen durch die Deutsche Bank genutzt werden sollen. Mit der Umgestaltung der Decken und Wände wird die Station schöner und gepflegter aussehen. Ein durchgängiges Farb-Licht-Konzept erleichtert die Orientierung, in die neuen Fußböden werden Leitstreifen für Blinde und Sehbehinderte integriert.


    Für den Einbau des Aufzuges gibt es an der Fußgängerampel vor der Deutschen Bank vorübergehend Einschränkungen für Fußgänger und Radfahrer. Da für den Aufzug ein Schacht in die Betondecken der Station gebrochen werden muss, kann es zeitweise auch laut werden. Der Aufzug soll noch in diesem Jahr fertig gestellt werden.


    Für die Nutzer der S-Bahnstation kommt es während der gesamten Bauzeit, die voraussichtlich bis Dezember 2013 dauern wird, zu Behinderungen. Die Station wird nicht geschlossen, unter laufendem Betrieb können die Bauarbeiten daher nur abschnittsweise ausgeführt werden. Die beiden Ausgänge aus den B-Ebenen in die Grünanlage Taunusanlage müssen während der Bauzeit geschlossen werden, da dort die Baustelle eingerichtet und Material angeliefert und zwischengelagert wird. In der Anlage bleibt die Fußwegverbindung parallel zur Taunusanlage erhalten. Sie muss allerdings verengt werden. [...]


    Das Projekt wird von der Stadt Frankfurt am Main und DB Station&Service gemeinsam durchgeführt. Die Gesamtkosten betragen rund 6,5 Millionen Euro. Finanziert wird es überwiegend aus privaten Mitteln, die von der Stadt zur Verbesserung des Nahverkehrs in diesem Bereich eingeworben wurden, sowie aus Fördermitteln des Landes, des RMV sowie von 500.000 Euro aus der Stellplatzablöse. Die DB Station&Service trägt einen Kostenanteil von 1,1 Millionen Euro und führt gleichzeitig noch eine Brandschutzsanierung durch, so dass Synergieeffekte genutzt werden können.[/INDENT]


    Zwei schon länger bekannte Grafiken - der Ansichtsquerschnitt der umgestalteten S-Bahn-Station Taunusanlage:



    Grafik: Kraus Milkovic Architekten, Grafik unten: L-Plan, beide © Stadtplanungsamt Frankfurt


    Visualisierung Lichtkonzept:


  • Umbau Taunusanlage: Was lange währt...

    Heute auf dem Weg zur Arbeit entdeckt: Es geht tatsächlich los! Mindestens ein Treppenabgang war schon abgesperrt, Bauzäune wurde relativ großflächig nahe der Junghofstraße aufgestellt und Rasen wurde auch schon abgetragen, wohl um Baugeräte zu lagern.


    Fotos konnte ich in der Eile keine schießen...

  • Ich hoffe, dass das der passende Thread ist.


    Ich bin heute mit der U-Bahn von der Hauptwache zur Station Holzhausenstrasse gefahren (also eine von den Linien 1, 2, 3 oder 8). Die VGF hat neue Bahnen im Einsatz. Diese sind fast identisch mit denen, die auch seit kurzem schon im Einsatz sind, allerdings mit dem entscheidenden Unterschied, dass sie in etwa doppelt so lang sind (durchgehend).


    Gefällt mir persönlich ganz gut, v.a. weil zu Stoßzeiten die Fahrgäste sich besser in der Bahn verteilen können und es somit weniger häufig vorkommen wird, dass ein Teil der Bahn rappelvoll ist, während andere Teile es eben nicht sind.


    Nur das äussere Erscheinungsbild gefällt mir nicht, weil die Bahnen mehr Straßen- als U-Bahnen ähneln.

  • ^
    Stadtbahn und Straßenbahn unterscheiden sich in der Regel nicht sehr und beide Bahntypen in Frankfurt kommen vom gleichen Hersteller, nämlich von Bombardier. Ich glaube bei den "Flexity" Straßenbahnen und den "Flexity Swift" Stadtbahnen hat man sehr auf das Corporate Design geachtet, beide Typen kommen vom gleichen Hersteller und wurden vielleicht auch von gleichen Designteam konzipiert, die Ähnlichkeiten sind sehr auffallend.


    Mir persönlich gefallen weder die Straßenbahnen des Typs S noch die neuen U5-Wagen, da die Wagen nach außen hin eher bullig funktional statt elegant aussehen. Auch verströmen beide Typen einen gewissen billigen Plastiktouch, man beachte nur die dicke Fenstergummidichtung der Frontscheibe des Führerstandes und das irgendwie unpassende schwarze Fensterband. Naja, ist nur meine persönliche Wahrnehmung, denn an sich sind beide Typen zuverlässig und im Innenraum sehr gut gestaltet.

  • Nur das äussere Erscheinungsbild gefällt mir nicht, weil die Bahnen mehr Straßen- als U-Bahnen ähneln.


    Naja, das passt doch auch zum dem städtebaulichen Trend. Die U-Bahnen fahren ja auch immer mehr übererdisch, wie die Straßenbahnen. Siehe z. B. U-Bahn Europaviertel.

  • Gestern an der Konsti beobachtet: Es wurde am Bahnsteig eine Wand zwischen U-Bahn- und S-Bahngleis errichtet. Es sind nun also in bestimmten Bereichen 2 getrennte Bahnsteige. Musste leider direkt in die Bahn springen, daher kein Foto. Hier erwarten uns also tatsächlich Fortschritte?!

  • Was soll denn daran bitte ein Fortschritt sein, wenn ich zum Umsteigen von U-Bahn in S-Bahn nicht mehr einfach auf die andere Seite gehen kann, weil dort eine Wand errichtet wurde?

  • Mann, mann, mann ... unvorstellbar dieser Murks (wobei, ich hab' schon mal ein Pferd kotzen sehen ... das ist eigentlich auch unvorstellbar).


    Und nicht nur das, es wurde auch die Super-Sparvariante gewählt: die Wände bestehen aus GipsKarton-Platten, soweit ich das erkennen konnte.


    Ich wäre sehr dankbar, wenn jemand aus dem Forum für diesen Mist eine überzeugende Erklärung liefern könnte.

  • Des Rätsels Lösung findet sich in dieser Pressemitteilung der VGF:


    http://www.vgf-ffm.de/de/press…ztechnische_nachruestung/


    Im Zusammenhang mit der Verbesserung des Brandschutzes stehen Deckenarbeiten an, die wohl für erhebliche Staubbelastung sorgen werden. Um zu verhindern, dass sich der Staub auf die weiter in Betrieb befindlichen drei anderen Gleise ausdehnt, wurden diese Wände eingebaut.


    Es ist die Rede davon, dass die gesamten Umbauten bis 2014 andauern sollen, weil immer nur ein Teil der Station jeweils nachts bearbeitet werden kann. Mir ist auch nicht ganz klar ob die abgehängten Decken erneuert oder dauerhaft entfernt werden. Was auch immer passiert, hoffentlich werden die Wände nicht zum Dauerzustand.... :nono:

  • Regionaltangente West vor dem Aus

    Die FNP berichtet heute http://www.fnp.de/fnp/region/l…e_rmn01.c.9998680.de.html davon, dass sich die Gesellschafter der Planungsgesellschaft (Ffm, Of, Bad Homburg, Main-Taunus-, Hochtaunus-Kreis und der RMV) bis spätestens Ende 2012 über Finanzierung und Verlauf der RTW geeinigt haben müssen, anderenfalls wäre das Projekt tot. Problem ist, dass die Förderung durch den Bund wegfällt, wenn nicht rechtzeitig begonnen wird.


    Ich gebe diesem Projekt leider keine Chance mehr. Zu lange schon dauert die Planung. Selbst der Streckenverlauf steht noch nicht überall fest. Ein großes Problem ist hier mE, dass so viele Akteure mitreden (müssen) und es Streit um die Kostenverteilung gibt. Es rächt sich wieder einmal, dass das Rhein-Main-Gebiet politisch so zersplittert ist. Wenn es eine "Metropolregion Frankfurt" mit einer einheitlichen politischen Vertretung und Führung geben würde, hätten wir dieses Problem nicht. Aber das ist wohl alles Wunschdenken.

  • U5-Hochbahnsteige offenbar im Plan

    Zur Abwechslung mal eine "gute" Nachricht (mittlerweile muss man es ja als gut bezeichnen, wenn beschlossene Pläne auch so umgesetzt werden). Der Bau der Hochbahnsteige an der Eckenheimer Landstraße und an den Stationen Hauptfriedhof, Eckenheimer Landstraße/Marbachweg, Marbachweg/Sozialzentrum, Gießener Straße, Theobald-Ziegler-Straße, Ronneburgstraße, Sigmund-Freud-Straße und Preungesheim beginnt nächstes Jahr. Die Inbetriebnahme soll dann zum Fahrplanwechsel im Dezember 2013 erfolgen.


    http://www.fnp.de/fnp/region/l…_rmn01.c.10007036.de.html

  • Europaviertel-U-Bahn ins Bundesprogramm 2013-2017 aufgenommmen

    Städtische Pressemitteilung von gerade eben:


    [INDENT]Manchmal sind die kurzen Schreiben die wichtigen: In kurzen, bündigen Worten hat Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement der Stadt Frankfurt eine gute Nachricht übermittelt. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat das Projekt der Stadtbahn ins Europaviertel in sein Förderprogramm aufgenommen. „Durch die nunmehr bestehende klare Förderperspektive nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungs-Gesetz (GVFG) hat das Projekt einen wichtigen Meilenstein erreicht“, freut sich Stadtrat Stefan Majer.


    Eine wichtige Rolle kommt in diesem Zusammenhang dem am 1. März 2012 mit Paragraf 1290 von der Stadtverordnetenversammlung mit breiter Mehrheit beschlossenen Antrag von CDU und Grünen zu, der mit Blick auf die städtische Haushaltslage aber auch die knappen Fördermittel im Rahmen des 2019 auslaufenden GVFG-Programms die Grundlage für eine teilweise oberirdische Trassenführung legte. „Gemeinsam haben die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main und die städtischen Ämter unter enger Einbeziehung von Investoren und Städtebaubeirat die Planungen angepasst und die Kosten gesenkt“, so Stadtrat Majer weiter. „Diese in Rekordzeit durchgeführten Arbeiten sind offenbar nun in Berlin gut angekommen. Damit kann der Magistrat nun noch in diesem Jahr der Stadtverordnetenversammlung eine Bau- und Finanzierungsvorlage vorlegen.“[/INDENT]

  • Planfeststellung für S-Bahn Gateway Gardens beantragt

    Ein weiteres Nahverkehrsprojekt nimmt konkrete Formen an:


    Die DB ProjektBau GmbH hat im Auftrag der DB Netz AG für die Umverlegung bzw. den Neubau der Strecke zwischen Bahnhof Frankfurt am Main Stadion und Frankfurt am Main Flughafen Regionalbahnhof und den Neubau der Verkehrsstation „Gateway Gardens“ in Stadt Frankfurt am Main die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens beim Eisenbahn-Bundesamt, Außenstelle Frankfurt/ Saarbrücken beantragt.


    Gegenstand der zur Planfeststellung vorgelegten Planung sind im Wesentlichen folgende Maßnahmen:
    - Neubau der 4 km langen, zweigleisigen S-Bahnanbindung Gateway Gardens und der zugehörigen Nebenanlagen,
    - Neubau des unterirdischen S-Bahn-Haltepunktes Gateway Gardens,
    - Anschluss der Neubaustrecke an den vorhandenen Tunnel Regionalbahnhof und technische Nachrüstung des Bestandstunnels,
    - Rückbau des Bestandstunnels zwischen Bahn-km 10.3+77,80 und 10.4+91,
    - Rückbau und Renaturierung nicht mehr benötigter Abschnitte der Bestandstrecke,
    - Verlegung und Sicherung der Leitungen und Kabel Dritter (Wasser, Gas, Strom, LwL),
    - Herstellen von Baustelleneinrichtungsflächen, Lagerflächen und Transportwegen.


    Zur Anhörung der Öffentlichkeit liegen die zur Planfeststellung eingereichten Unterlagen in der Zeit vom
    13. August 2012 bis einschließlich 12. September 2012
    beim Magistrat der Stadt Frankfurt am Main im Stadtplanungsamt, Kurt-Schumacher-Straße 10, 60311 Frankfurt am Main, Atrium,
    während der Dienststunden montags, dienstags, donnerstags und freitags in der Zeit von 07.10 Uhr bis 15.40 Uhr
    sowie mittwochs von 07.10 Uhr bis 19.00 Uhr
    zur allgemeinen Einsichtnahme aus.


    Quelle: Amtsblatt für Frankfurt am Main, Nr. 31/2012 vom 31.7.2012, S. 803

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  • 2-gleisiger Ausbau der Rebstöcker Straße planfestgestellt

    Es ist zwar nur ein kleines Projekt, aber immerhin:


    Das RP Darmstadt hat am 3.7.2012 die Genehmigung für den zweigleisigen Ausbau der Straßenbahn in der Rebstöcker Straße sowie deren Umgestaltung erteilt. Auch wenn im Zuge von Spardiskussionen kürzlich von einer Verschiebung des Projekts die Rede war, der Planfeststellungsbeschluss bleibt fünf Jahre wirksam.


    Quelle: Amtsblatt für Frankfurt am Main, Nr. 31 vom 31.7.2012, S. 806

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