Frankfurter Nahverkehr I - konkrete Planungen

  • In den letzten Wochen wurde die Anbindung der neuen Strassenbahnlinie 18 an das bestehende Netz im Berich der Kreuzung Rohrbach-/Glauburgstrasse/Friedberger Landstrasse vorgenommen. Damit einher ging die Sperrung dieses Verkehrsknotens für mehrere Wochen. Die Arbeiten wurden vor einigen Tagen beendet und auch die in dieser Zeit unterbrochene Linie 12 fährt wieder.


    Ein paar Schnappschüsse.




    In der Rohrbachstrasse wurden die Gleise gleich mit erneuert:



    Hier gut zu erkennen, dass nicht alle möglichen Fahrkombinationen für die Strassenbahn erstellt wurden. Die Fahrt von der Rohrbach- zur Glauburgstrasse ist beispielsweise nicht möglich, ebenso wie von der nördlichen Friedberger zur Glauburgstrasse (sind auch nicht im Linienverkehr vorgesehen):



    Zum Nibelungenplatz liegen schon die Gleise, die nach Norden führende Fahrbahn muss allerdings noch hergestellt werden:




    Am Nibelungenplatz selbst sieht es noch recht chaotisch aus. Hier sollen im Herbst die Gleise verlegt werden:



    Bilder von mir

  • S-Bahn-Station in Ginnheim und Eschersheimer Bahnhof


    Neben dem Bau einer S-Bahn-Station in Ginnheim soll nun auch der Bahnhof in Eschersheim mit dem Ziel eines besseren Übergangs von den dortigen S-Bahn-Bahnsteigen zur U-Bahn-Station "Weißer Stein" ausgebaut werden. Entsprechende Entwürfe sollen demnächst dem Verkehrsausschuss vorgestellt werden (Quelle).


    Dass der Bahnhof Eschersheim ausgebaut werden soll, halte ich für eine sehr gute Idee, da er wirklich einer der schlechtesten S-Bahnhöfe ist, den ich kenne.

  • Barrierefreier Ausbau der U5 - Gestaltungswettbewerb

    Der Gestaltungswettbewerb für die Stationen der U5 im Nordend ist entschieden (letzte Neuigkeiten in #452 und #458).


    Nachfolgend Auszüge aus einer Pressemeldung der VGF – ergänzt mit einigen Bildern der Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse, die noch bis zum 23.9. im Haus der Volksarbeit zu sehen ist.



    [INDENT]Gestaltung der Stationen "Musterschule" und "Glauburgstraße"


    Im Juni hatte die VGF für die Stationsgestaltung der beiden U5-Stationen „Musterschule“ und „Glauburgstraße“ auf der Eckenheimer Landstraße, die barrierefrei umgebaut werden, einen einstufigen Realisierungs-Wettbewerb in Form eines anonymen Verfahrens ausgelobt. Zwölf Architektur-Büros haben sich beteiligt, das Ergebnis liegt jetzt vor. Unter Vorsitz von Prof. Turkali wurden zwei Entwürfe – der des Frankfurter Büros Just / Burgeff sowie von Kölling Architekten aus Bad Vilbel – als gleichwertig erachtet und mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Das Preisgericht empfiehlt, beide Projekte zu verwirklichen. Eine vertiefende Untersuchung soll festlegen, welche Arbeit an welchem Standort gebaut wird. Der dritte Platz ging an das Büro Netzwerkarchitekten aus Darmstadt. Die Büros Christl + Bruchhäuser Freie Architekten und Schneider + Schumacher, beide aus Frankfurt, erhielten für ihre Arbeiten die Anerkennung.



    Gemeinsamer 1. Preis: Just / Burgeff, Frankfurt


    Dem Frankfurter Büro Just / Burgeff, so die Jury, gelinge„in der klaren skulpturalen Formung von Plattform und Regendach ein überzeugender architektonischer Beitrag, der sich gut in den Straßenraum einfügt“.


    Die leichte Faltung des aus dem Gehweg herausgehobenen Bahnsteigs erweitere optisch den erlebten Bewegungsraum für Fußgänger und Radfahrer. Die reduzierte Gestaltung des Dachs aus gefalteten Blechen mit dem Trägerelement der Glasscheibe „entmaterialisiert die Körperhaftigkeit und steigert die visuelle Wirkung“. In gleicher Weise seien erforderliche Geländer und der Regenschutz der Rückwand des Regendachs als durchsichtige Glaselemente fortschreibbar.


    Die Station „Glauburgstraße" variiere das Konzept der „Musterschule" durch einen zusätzlichen Grünstreifen mit Bäumen, der die optische Erweiterung und das Bodenrelief unterstreiche. Die geforderte Barrierefreiheit sei überall gegeben, so die Jury abschließend.




    Grafiken: Just / Burgeff Architekten, Frankfurt



    Gemeinsamer 1. Preis: Kölling Architekten, Bad Vilbel


    Stärke des Entwurfs von Kölling Architekten sei, so das Urteil der Preisrichter, die Behandlung des Bahnsteigs als Teil des nutzbaren Stadtraums, die Auflösung des vorgegebenen Bahnsteigkörpers und damit die öffnende Geste zu den Häuserzeilen. Die Haltestelle werde so integraler Bestandteil des Umfelds, ohne trennende Wirkung und somit für wartende Fahrgäste und Anwohner ein attraktiver Ort zum verweilen. Durch die Anordnung der „sich verschneidenden Stufen“ werde zum einen die Durchlässigkeit für Fußgänger geschaffen, zum anderen ruhige Warte-Bereich.


    Die Ausarbeitung des Entwurfs in Materialität, Form und Proportion sei klar, städtebaulich zurückhaltend und wirke durch ihre Selbstverständlichkeit. Positiv seien auch bei diesem Entwurf die in allen Bereichen gegebene Barrierefreiheit und der weitgehende Verzicht auf gebaute Rampen, Geländer und Absturzsicherungen.


    Zwar wurde angemerkt, daß die massive Wartehallen-Konstruktion zu Gunsten einer schlankeren Lösung optimiert werden sollte, doch hebe die gewonnene Großzügigkeit der Fläche den Entwurf von anderen Wettbewerbsarbeiten positiv ab.




    Grafiken: Kölling Architekten, Bad Vilbel



    Ziel des Wettbewerbs war es, für die Stationen gestalterisch anspruchvolle Lösungen zu finden, die die straßenräumlichen und funktionalen Aspekte im Hinblick auf die Vorgaben zu Stations-Ausformung und guter Orientierung für die Fahrgäste berücksichtigen. Die Planungsaufgabe umfasste die Gestaltung der beiden Stationsanlagen mit Entwicklung der Wartehallen und dem dazugehörigen Bahnsteig-Mobiliar.[/INDENT]



    Weitere Details in den Erläuterungsberichten der beiden erstplatzierten Entwürfe:


    Abschließend noch ein Entwurf, den ich ganz witzig fand und der auch als Anerkennung ausgezeichnet wurde. Hier hat man den Bahnsteig einfach vom Himmel fallen lassen auf den Status Quo: parkende Autos. Getragen wird er dann also von Schrottautos. Diese nette Idee kommt vom Frankfurter Büro Christl+Bruchhäuser:



    Grafik: Christl + Bruchhäuser

  • ^ Was für ein ideologistischer Quatsch, dieser "Entwurf" von Christl + Bruchhäuser. Als ob eine oberirdisch geführte U-Bahn mitten in einem innerstädtischen Wohngebiet die Lösung für die Verkehrsprobleme der Großstadt wäre und irgendwelche bösen Autofahrer zum Umstieg auf die Straßenbahn motivieren würde! :nono:


    Um zu den tatsächlichen Preisträgern zu kommen, hoffe ich auf eine Umsetzung des Entwurfs von Kölling Architekten. Auf das marktschreierische Wellblechdach im Stil der 50er von Just / Burgeff kann ich verzichten, zumal das kein bisschen zur umliegenden Gründerzeitbebauung passt. Dann doch lieber die sich zurücknehmenden, zeitlosen, klassisch-stilsicheren und deutlich hochwertiger wirkenden Haltestellen von den Kollegen aus Bad Vilbel.

  • Ja, darauf habe ich doch gewartet.
    Kaum stellt mal jemand, hier Just/Burgeff, etwas abweichend von der typischen ÖPNV-Ritter-Sport-Architektur (quadradtisch, praktisch, öd) vor dann wird diese plötzlich klassisch-stilsicher. Das wäre doch die Chance, den Wartehallen der oberen A-Strecke einen neuen Standort zu verschaffen.


    Wenn einer der Vorschläge wirklich besser als deren Wartehallen passt, dann sind es die von Christl+Burghauser, vielleicht in der Ausführung noch ein bischen mehr in Richtung Jugendstil getrimmt.


    Die Bahnsteigkonstruktion von Just/Burgeff ist klasse, insbesondere der Aspekt der Auflösung von Radweg und Fußweg durch die Schrägen ergibt den notwendigen Bremseffekt damit Fußgänger nicht beim Verlassen des Bahnsteigs von Zweirädern umgenietet werden.


    Alledings fürchte ich, dass die Hardcore-Fraktion dann eben auf die Fahrbahn ausweicht, so lange dort keine Bahn fährt.

  • Also mir gefällt der Entwurf von Kölling deutlich besser.
    Die Haltestelle passt eher zur umliegenden Architektur als eine pseudemoderne Wellblechkonstruktion, die in 5 Jahren eh wieder "Out" ist..


    Außerdem gefallen mir die Details bei Kölling besser. So trägt z.B. das kleine Treppengeländer zur Renterfreundlichkeit bei. Gibt ja genug Ältere die sich beim Hochlaufen abstützen müssen. Gelungen finde ich ebenso, dass in der Mitte roter Stein wie in einigen umliegenden Häusern verwendet wird.


    Bin mal gespannt, welcher der beiden Entwürfe letztlich umgesetzt wird.

  • Was für ein ideologistischer Quatsch, dieser "Entwurf" von Christl + Bruchhäuser.


    Nanana, nicht so streng. Ich denke noch nicht mal, dass "Ideologie" der Hauptgrund für diesen Entwurf war.
    Eigentlich würde man erwarten, dass so eine Station in "Trendstädten" wie Berlin, Barcelona oder Amsterdam stehen würde. Warum sollte so was nicht auch in FFM stehen? Für mich ist dieser Enwurf echt orginell, ja sogar ein echter Hingucker ... so sehr, dass man Angst haben muss, dass Autofahrer, die an der Station vorbeifahren, nicht auf den Verkehr achten, sondern auf die Haltestelle schauen und so einen Verkehrsunfall verursachen (und das ist gar nicht mal so witzig gemeint von mir).
    Ich könnte mir sogar vorstellen, dass diese Haltestelle zu den Top 20 Fotomotiven Frankfurts zählen würde und sogar auf der einen oder anderen Postkarte landen würde.


    P.s.: Irgendwie muss ich bei diesem Entwurf auch an die U-Bahn-Haltestelle Bockenheimer Warte (Ecke Bockenheimer Ldstr/Senckenberganlage) denken (der Zugang, der so aussieht, als ob eine Strassenbahn in den Boden gerammt wurde).

  • Kölling überzeugt mich mehr. Das liegt daran, dass die Treppenstufen und die Rampen sich mehr verbinden. Bei Just Burgeff gefällt mir der Hund am besten. :D Nein, mal ehrlich. Stadtmobiliar muss auch den Anspruch haben, dass es seinen Nutzern gerecht wird, und das gefaltete Dach wird in wenigen Wochen nur noch unansehlich. Was wird denn auch die Stadt (bzw. die VGF)für ein Lager vorhalten müssen, wenn für jeden Wartehallentyp Ersatzteile eingelagert werden müssen. Hätte man hier nicht auch empfehlen können, vorhandene Wartehallen zu integrieren, wie z.B. die am Willy-Brandt-Platz? Die kommt der von Kölling recht nahe.
    Aber was mich immer noch am meisten stört ist der faule Kompromiss in der Bahnsteighöhe. Was soll das geeier um halbhoch oder nicht! Entweder barrierefrei oder nicht.


    Nach wie vor bin ich der Meinung, dass eine unterirdische Lösung die einzig wahre ist!!! Hätte man vor zehn Jahren mit dem Bau der unterirdischen Variante begonnen, wären mit dem verbratenen Geld für Planung und Umplanung schon die ersten 500 Meter Strecke unter der Erde. Und mit dem Geld zum Bau der Hochbahnsteige wären schon die zweiten 500 Meter unterirdisch errichtet.


    Ja ich weiß, man wird ja noch träumen dürfen...

  • Regionaltangente

    Beim Thema Regionaltangente West scheint es mittlerweile in kleinen Schritten vorran zu gehen. Offenbar plant man für die Orte Eschborn, Schwalbach und Sossenheim eine «Kombilösung», also eine zentrale Station nördlich der Autobahn in Höhe der Sossenheimer Straße. Die Kosten sollen von den jeweiligen Kreisen getragen werden, um Blockadehaltungen der einzelnen Orte zu vermeiden. Eine Anbindung an das Main-Taunus Zentrum ist nicht geplant, da dies die Fahrtzeit unverhältnismäßig verlängern würde.
    Wie bereits berichtet, müssten in Höchst Wohnhäuser abgerissen werden und es könnte zu Enteignungen kommen. Mit Protesten wird gerechnet und das ganze Projekt könnte daran scheitern.
    Bis Herbst nächsten Jahres sollten die verbindlichen Zusagen der Komunen vorliegen, damit 2014 mit dem Bau Begonnen werden kann und 2018 der Verkehr rollt. Die Strecke ist ca 40km lang, 2/3 der Gleise besteht bereits.
    Weitere Informationen gibt es hier: FNP


    Zur Verdeutlichung eine Grafik:
    Rot: Regionaltangente West
    Grün: Regionaltangente Ost
    Schwarz: Geplante Haltestellen
    Quelle: Bilddatei von OpenStreetMap, Markierung von mir


  • Korrektur: die Anbindung Neu-Isenburgs erfolgt nicht quer durch den Wald parallel zur Straßenbahnstrecke sondern auf der Main-Neckar-Bahn (S3, S4) bis zum Bahnhof Neu-Isenburg und von dort auf dem ehemaligen Güterzuggleis parallel zur Carl-Ulrich-Straße Richtung Isenburgzentrum (so ziemlich genau an der Kreuzung mit der Frankfurter Straße, das ist jene mit den beiden orangen Straßen in der Karte). Dort würde auch die grün eingezeichnete, derzeit nicht weiter verfolgte Regionaltangente Ost beginnen.
    Zwischen Flughafen und Stadion werden auch nicht die ICE-Gleise genutzt (die sind nämlich gar nicht erreichbar und haben im Flughafen einen eigenen Bahnhof) sondern die S-Bahn-Gleise (in der Karte weiter links, oberhalb des "t" von "Gateway Gardens", zukünftig wegen der neuen Station Gateway Gardens etwa in Höhe der A5 nach Norden verlaufend).
    Außerdem sind noch Äste von ungefähr der A5 Höhe Nordwestkreuz zum Nordwestzentrum, und von Neu-Isenburg Bahnhof weiter nach Dreieich (Buchschlag oder sogar weiter auf der Dreieichbahn bis Sprendlingen) geplant.

  • Na da kann ich nur nach Augsburg einladen, auch was das Tramnetz angeht sicher ein Besuch wert! Abgesehen von einem zeitlosen Haltestellentyp der seit vielen Jahren eingesetzt wird gibt es Einzellösungen an markanten Stellen im Stadtgebiet (Stadtteilzentren etc.), so wurde zB am Moritzplatz eine Schranne in den 80ern gebaut, die gleichzeitig Wartehalle für die Tramstation wie Markthalle mit diversen Kiosken ist. Nahverkehrsstationen sind Stationen städtischen Lebens, wo man sich trifft.


    Ich finde es keine Geldverschwendung sondern absolut notwendig auch entsprechenden Aufwand für deren Gestaltung aufzuwenden, insofern macht es Frankfurt meiner Meinung nach genau richtig (mein Negativbeispiel wird hier immer Berlin bleiben, wo es vielfach nicht einmal ein liebloses Wartehäuschen gibt sondern bloß ein Schild am Straßenrand steht). Der Entwurf der den meisten Zuspruch erhält gefällt mir auch gut, die "solide" Form finde ich insofern gerade gut, ob quadratisch oder nicht, weil damit in der Stadtlandschaft die Textur eines Gebäudes geschaffen wird, eben nicht nur einer windigen "Unterstellmöglichkeit".


    Um eine Anleihe der "großen Bahn" zu nehmen, es geht mehr in Richtung eines richtigen Bahnhofes als in Richtung eines "Haltepunktes". Mehr Ort denn lediglich "Funktion". Unsere Städte werden seit Jahrzehnten von Orten zu "Funktionen" umgebaut, seit wenigen Jahren beobachte ich gerade in Frankfurt mit Interesse aber eine markante Umorientierung (in dem Zusammenhang ist u.a. auch die Altstadt-Reko zu sehen). :daumen:

  • Aufzug Alte Oper

    Nachdem Anfang des Monats schon Teile des oberirdischen Eingangs zum Aufzug am U-Bahnhof Alte Oper sichtbar wurden (#465), ist nun auch unterirdisch auf der Bahnsteigebene die Baustellenwand abgebaut worden.


    Handybild:



    Die Aufzugskabine verschwindet in der Decke fast frei schwebend in einem kleinen quadratischen Loch, das zwischen den Querstreben der Gewölbe kaum auffällt. Im Vergleich mit dem Rendering (#369) ist zwar der Glas-Zylinder etwas höher geworden und die Führungsschienen für die Aufzugskabine dicker. Aber ich finde es trotzdem sehr gut gelungen und es schadet der hervorragenden Architektur dieser Station nicht!

  • Finde ich auch sehr stark. Als ehemaliger Westendler kenne ich die Station nur zu gut. Eine klasse Ergänzung der Station. Alle 3 Stationen zwischen Alte Oper und Bockenheimer Warte sind extraklasse (sehenswert, wenn Sie jemand nicht kennt).
    Meiner Meinung nach wieder mal ein Zeichen der komprimierten, abwechslungsreichen und natürlichen sehenswerten Frankfurter Architektur auf engstem Raum.

  • Damit ist dann auch die Verwechslungsgefahr zwischen Opernplatz und Waldstadion gebannt - hier muss ja nun das Eckige ins Runde.


    Ich find's klasse. <Pessimismus>Mal sehen was zuerst kaputt gemacht wird.</Pessimismus>

  • Station Fischstein

    Die vorbereitenden Arbeiten scheinen soweit abgeschlossen. Nun kann der Neubau der Stadtbahn-Station Fischstein beginnen. Die Arbeiten sollen im Dezember abgeschlossen sein wie es auf der VGF-Seite heisst. Die alte Station wurde bereits geschlossen:



    Die Gleise im Bereich der künftigen Station wurden neu verlegt. Sie liegen nun näher zusammen. Somit hat man wertvollen Platz für die Bahnsteige gewonnen:







    Bilder von mir

  • Magistrat in Neu Isenburg gegen Straßnebahnverlängerung

    Magistrat in Neu Isenburg hat sich (entgültig) gegen eine Verlängerung der Straßnebahn durch die Frankfurter Straße Richtung Dreieich ausgesprochen. Einer Aufnahme in den Entwurf des Nahverkehrsplans als langfristige Option wird grundsätzlich abgelehnt. Begründet wird das mit einer Beeinträchtigung der "Frankfurter" als Haupteinkaufsstraße sowie mit der generell zu geringen Breite.


    Quelle: Offenbach Post

  • Nein, das hat mit der Ringbahn grundsätzlich nichts zu tun, hier geht es nur um eine Straßenbahn. Aber trotzdem hat - mit Verlaub - der Isenburger Magistrat gewaltg eine Schwelle locker, sogar die Option zu streichen. So wird NIB auf ewig ein öder Vorort mit katastropahler Anbindung bleiben und das IZ niemals sein Potenzial nutzen können. Auch die neue (hoffenlich kommende) Bahn wird da nicht viel retten.


    Nach einigen Jahren NIB-Erfahrung weiß ich übrigens, dass man das in Neu Isenburg ganz anders sieht, dort hat man Angst, Kaufkraft können nach Frankfurt abwandern. Wenn sie meinen...

  • Nicht verwechseln: Ringstraßenbahn bzw Regionaltangente West. Letztere hat hiermit nichts zu tun. Erstere ist dagegen tatsächlich eine Straßenbahn, die in Neu-Isenburg beginnt, über Hauptbahnhof (hierzu Lückenschluss in der Stresemannallee), Bockenheim, Ginnheim, den Marbachweg (auch hier fehlen noch die Gleise, bzw sind zu reaktivieren) zur Friedberger Landstraße, und weiter auf dem Linienweg der 12 über Bornheim und den Ratswegkreisel Richtung Fechenheim verlaufen soll.
    Und insofern ist die Ringstraßenbahn in der Tat von der Entscheidung des Isenburger Magistrats tatsächlich soweit betroffen, dass Neu-Isenburg Stadtgrenze wohl auf längere Zeit die Endhaltestelle bleiben wird. Es sei denn man denkt um, und lässt die Linie statt durch die Frankfurter Straße beispielsweise durch die Hugenottenallee gen Sprendlingen verlaufen.