Frankfurter Nahverkehr I - konkrete Planungen

  • Es handelt sich definitiv um die Richtungsfahrbahn Friedberger Landstraße. Meiner Meinung nach sollte die schmalere Fahrbahn ausreichend sein. Auch mit den Radfahrern sehe ich auf diesem Stück kein Problem. Was als Gegenverkehr in engen Einbahnstraßen möglich ist, sollte auch dort in der gleichen Fahrtrichtung auf wenigen Metern praktikabel sein.

  • Wie gestern im Verkehrsausschuss mitgeteilt wurde, sind die Bauarbeiten am Aufzug zur Station Alte Oper im oberirdischen Bereich auf dem Opernplatz nun beendet. Die weiteren Arbeiten können unterirdisch durchgeführt werden. Mit dem Architekt habe man sich geeinigt. Im Spätsommer kann der Aufzug eröffnet werden.

  • Torben: Da musst Du was falsch verstanden haben, ich war am Sonntag am Opernplatz und da war im oberirdischen Bereich noch nichts fertig und ich kann mir schwer vorstellen, dass in 3 Tagen der komplette Aufzugaufbau fertiggestellt wurde.

  • U-Bahn zum Riedberg (D-IV-Strecke)

    Seit dem Beitrag #184 im Strang haben sich kleine Änderungen bzw. Ergänzungen im Bauprojekt Riedbergspange (D-IV-Strecke) ergeben:

    • Kosten ca. 71 Mio. € (Ursache der evtl. Abweichung könnte die Hinzuzählung der Mwst. sein)
    • Baubeginn Sommer 2008, Inbetriebnahme Ende 2010
    • Die Stationen Uni-Campus Riedberg (ehemals Forum) und Riedberg sind barrierefrei Seitenbahnsteige (Länge 105 m, Breite 3m, Höhe 0,8 m)


    Quelle: Broschüre "Die neuen Linien U8 und U9" (Stand September 2008) von der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH (VGF)


    Strecken- und Bauverlauf in der Riedbergallee wurden schon im Beitrag #334 gezeigt, deshalb keine weitere Verfolgung meinerseits in diesem Beitrag.


    Hier eine Totale des Anschlusses an den Streckenast Bad Homburg-Gonzenheim (mittig am linken Bildrand) von der A-Strecke, dem Brückenbauwerk 6 über BAB 661 (nördlich der AS Ffm-Heddernheim) und dem kurzen Brückenbauwerk 7 über den Feldweg (Verlängerung des Prozessionsweg in Richtung Kalbach zur Bonifatiusstraße). Der Streckenverlauf läßt sich gut durch die weit fortgeschrittene Trassenaufschüttung erkennen. Die Verbindung der Trassenaufschüttung der U-Bahn mit dem schon vorhandenen und begrüntem Lärmschutz-Erdwall nördlich der BAB 661 läßt sich gut erahnen, so daß die angrenzende Wohnbebauung im französischen Viertel vor Lärm von der BAB 661 abgeschirmt sein sollte. Diese Brückenbauwerke erstellt die Sächsische Bau GmbH.


    Das westliche Auflager des Brückenbauwerks 7 ist bereits fertiggestellt während des östliche Auflager noch betoniert werden muß (rechts im Bild).
    Das westliche Auflager der Brücke 6 wird wohl bald betoniert, da dessen Schalung und Armierung fertig erscheinen. Die Gründung der/des Pfeiler(s) im Mittelstreifen der BAB 661 hat begonnen und beim östlichen Auflager ist sie bereits abgeschlossen. Hier kann demnächst auf der betonierten Sauberkeitsschicht mit den Armierungs- und Schalungsarbeiten begonnen werden. Am linken Bildrand ist die provisorische Versorgungs- und Fußgängerbrücke der Baustelle über die BAB 661 zu erkennen. Mit ihr erreichen die Bauarbeiter u.a. den Mittelstreifen auf der BAB 661.


    Hier der weitere nordwestliche Trassenverlauf auf ungefährer Höhe der Straße Skylineblick. Auch läßt sich erahnen welche für frankfurter Verhältnisse doch ehr atypischen Erdbewegungen beim oberirdische Stadtbahnbau stattfanden und warum der Stadteil Riedberg heißt.


    Hier die Totale der Brückenbauwerke 10 und 11 über den Feldweg und die Rosa-Luxemburg-Straße (L3004).
    Diese werden ebenfalls in Ortbeton, wie alle anderen Brückenbauwerke auch, aber durch die Hans Kammerdiener GmbH&Co. KG gebaut.


    Der bisher niveaugleiche Feldweg wird wegen der dann kreuzenden Stadtbahntrasse in seinem zukünftigen Verlauf durch das Brückenbauwerk 11 und der Rampen abgesenkt und verschwenkt. Im Hintergrund (Bildmitte oberhalb) sind die Geländer der Brücke Kreuzerhohl zu erkennen.


    Wie man in der unteren Bildsequenz gut erkennen kann ist beim Brückenbauwerk 10 über der Rosa-Luxemburg-Straße der Ausführungsstatus analog zum Brückenbauwerk 6. Wie bei der Brücke Kreuzerhohl wird auch bei dieser Brücke die Option des 4-streifigen Ausbaues der Rosa-Luxemburg-Straße in westlicher Richtung gewahrt. Der abschüssige und abkickende Trassenverlauf in Richtung Oberurseler Weg (1. Quadranten im mittleren Bild) ist noch erkennbar.



    Hier die weitere westliche Trassierung im Niederurseler Hang mit Blick in Richtung Biozentrum der Johann Wolfgang von Goethe Universität (oberes Bild) und Niederursel (unteres Bild). Auch hier sind die Erdarbeiten für den Trassenverlauf schon beendet.


    Bei den folgenden Bildern mündet die Riedbergspange in den Streckenast Oberursel der A-Strecke ein; im Hintergrund der Taunus und links die Straße Oberurseler Weg. Die Neubecker & Wagner Bau GmbH muß noch den trennenden Mittelsteg im Hang mit dem Feldweg abtragen. An den kahlen Stellen in der Böschung zur vorhandenen Strecke erkennt man das die Bepflanzung bereits gerodet wurde.


    Das neue Brückenbauwerk über den Urselbach wird von der Fritz Meyer GmbH gebaut und bildet den neuen östlichen Schenkel des neuen Gleisdreiecks in der Wiesenau. Im Hintergrund ist die Müllverbrennungsanlage der FES und die Station Heddernheimer Landstraße (1. Quadrant im unteren Bild) zu erkennen.


    Hier die östlich verschobene Einmündung des neuen östlichen Schenkels. Gut erkennbar ist hier der Trassengrundaufbau: 1. eine Lage Flies (weiß), 2. eine dünne Schotterschicht, 3. ein Kunststoffnetz (schwarz) und 4. eine dickere Schotterschicht. Weitere Schichten werden aber noch aufgetragen.


    Der bisherige Trassenverlauf der Einmündung des Streckenastes Nordweststadt (linkes Bilddrittel) wird noch rückgebaut weil der zukünftige westliche Schenkel des neuen Gleisdreiecks diesen durchschneidet.


    Das vorhandene Brückenbauwerk Urselbach zum Streckenast Nordweststadt der A-Strecke muß dazu noch abgerissen werden.
    Danach ist Platz für ein neues Brückenbauwerk im westlichen Schenkel.


    Der westliche Schenkel schließt an der Stadtbahn unter der vorhandenen Brücke der Rosa-Luxemburg-Straße an. Unter dieser wird momentan noch eine Fernwärmeverbindung gebaut, die dann gemeinsam mit der Brücke von der Rosa-Luxemburg-Straße die Wiesenau überquert.

    Alle Bilder von mir und gestern aufgenommen

  • Aufzug Alte Oper

    Wie man sieht tut sich nicht viel. Es scheint auch nur sporadisch weitergearbeitet zu werden. Das mit den 1,5 Jahren Bauzeit wird sich wohl leider bewahrheiten. Ist mir unverständlich, warum das so lange dauern muss und das auf Frankfurts schönstem Platz :nono:



    Bild von mir

  • Planänderungsbeschluss für Main-Weser-Bahn

    Vertreter der Deutschen Bahn AG und dem Land Hessen haben am 07.07.2009 den Planänderungsbeschluss des Eisenbahnbundesamtes für den 4-gleisigen Ausbau der Main-Weser-Bahn im Abschnitt Frankfurt West und Frankfurt Berkersheim vorgestellt. Im 1. Bauabschnitt (BA) ab Frankfurt West und Bad Vilbel würden dann auf 12,6 km Länge 2 weitere Gleise verlegt. Der 2. BA ab Bad Vilbel bis Friedberg, ebenfalls ein Bestandteil des Projekts Frankfurt RheinMain plus, wird bereits geplant, um auch hier eine Trennung zw. dem Fern-, Regional-, Güterverkehr und der S-Bahn (Linie S6) zu erreichen. Insgesamt sind 201 Mio. € als Investitionsvolumen budgetiert.


    Eine Änderung des Planfeststellungsbeschluss aus 2004 für diesen Abschnitt war notwendig geworden nachdem dieser wegen Mängel beim Schallschutz erfolgreich beklagt wurde.


    Im Planänderungsbeschluss werden jetzt weitere 5 km - statt ursprünglich 8 km - Schallschutzwände projektiert. Der Bahnhof Bad Vilbel und die Haltepunkte Bad Vilbel Süd, Frankfurt-Berkersheim, Frankfurt-Frankfurter Berg und Frankfurt-Eschersheim wird entweder als Außen- oder Mittelbahnsteig sowie behindertengerecht umgebaut. Weiterhin werden 3 Bahnübergänge durch Straßenunterführungen ersetzt und ein Bahnübergang wird komplett zurück gebaut.


    Ihr weiteres Vorgehen beim 1.BA beschreibt die Deutscher Bahn AG so: "Wir wollen nach dem bevorstehenden Abschluss der Entwurfsplanung schnell mit der detaillierten Ausführungsplanung, erstem Grunderwerb und der europaweiten Ausschreibung der Umsetzung beginnen. Auch die Finanzierung werden Bund, Land und Bahn zeitnah festzurren."


    Der Planänderungsbeschluss und der festgestellte Plan liegen vom 23. Juli bis einschließlich 7. August 2009 im Technischen Rathaus der Stadt Frankfurt aus.
    Pressemitteilung 163/2009 der DB Mobility Logistics AG vom 07.07.2009


    Ob weiterhin der Haltepunkt Frankfurt-Ginnheim geplant und realisiert werden soll geht aus der Pressemitteilung leider nicht hervor. Eine Verbesserung für Ginnheim wäre es sicherlich.

  • Aufzug Alte Oper

    Auszüge aus einer Pressemeldung der VGF (Quelle):



    Visualisierung vom Bahnsteig:



    Bild: VGF / Schneider + Schumacher

  • Schön, mal so richtig positiv überrascht zu werden! Hier hat die Intervention des Architekten nicht nur zu einer besseren, sondern zu einer wirklich optimalen Lösung geführt - Respekt!


    Hoffentlich wird die "auf ein Minimum" reduzierte Baustelle auch wesentlich erträglicher als die aktuelle Situation...

  • Beseitung des Bahnübergangs Niedernhausen

    Auf der Bahnstrecke Frankfurt-Eschhofen, die Strecke der S-Bahn Linie S2, wird der Bahnübergang (BÜ) 15 mit der Landesstraße 3028 (L 3028) bei Niedernhausen beseitigt. Dazu ist seit Mitte April die L 3028, welche Niedernhausen mit der Anschlußstelle Nr. 46 von der BAB 3 verbindet, ab dem Knotenpunkt Frankfurter Str. / L 3026 bis zur Zufahrt zum Rhein-Main-Theater voll gesperrt. Bis Ende 2010 soll die 800 m lange Baustelle unter Federführung des Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) Wiesbaden am Fuße des Hellenbergs beendet sein. Der BÜ wird durch eine 192 m lange und bis zu 16 m hohe Straßenüberführung ersetzt. Das neue um ca. 20 m vom alten BÜ verschobene Brückenbauwerk wird in Ortbeton ausgeführt und hat eine 7 m breite Fahrbahn sowie einen 2,25 m breiten einseitigen Fuß- und Radweg.
    Bei diesem Bauprojekt wird der nordwestlich vom Brückenbauwerk gelegene Knotenpunkt L 3028 / L3026 zum 1. Kreisverkehr von Niedernhausen umgestaltet.
    Auch wird die alte und zu schmale Eisenbahnüberführung der Bahnstrecke Niedernhausen-Wiesbaden - die so genannte Ländchesbahn - über die L 3028, südöstlich des Brückenbauwerks gelegen, durch ein neues Brückenbauwerk unter Federführung der Deutschen Bahn AG an gleicher Stelle ersetzt. Das Tragwerk für dieses Brückenbauwerk soll dann an einem Wochenende mit einem Autokran eingesetzt werden.
    Weiterhin sollen noch verschiedene Stützbauwerke, eine Zufahrt von der L 3028 zum Niedernhausener Friedhof und ein Parkplatz am Friedhof errichtet werden.
    Im vergangenen Frühjahr wurden als Bauvorbereitung Bäume und Sträucher entfernt sowie schon in 2008 ein Regenrückhaltebecken gebaut. Außerdem wurde vor dem Baubeginn das Areal mit dem Geo-Radar auf WK II Bomben absucht, da das Areal ein Bombenabwurfgebiet war.
    Die Projektkosten von ca. 11 Mio. € teilen sich zu je 1/3 das Land Hessen, die Deutsche Bahn AG und die Bundesrepublik Deutschland. Auf die Kommune Niedernhausen als 4. Projektbeteiligte entfallen keine Kosten.


    Quelle: Projektbeschreibung und Pressemitteilung des Hessischen Landesamtes für Straßen- und Verkehrswesen















    Bilder von mir

  • Danke main1a für die Info. Allerdings habe ich noch zwei kleine Korrekturen: Erstens wird das 192 m lange siebenfeldrige Brückenbauwerk nicht maximal 16 sondern nur 6 m hoch (höchster Punkt ist der Kreuzungspunkt mit der Bahnstrecke, an der die Oberleitung überwunden werden muss). Zweitens wird das neue Ländchesbahn-Bauwerk nicht mithilfe eines Autokrans eingehoben, sondern als Stahlbeton-Halbrahmen seitlich hergestellt und mittels Verschubpressen eingeschoben. Der Autokran dient dabei lediglich zum Ausbau des vorhandenen Stahl-Überbaus der alten Brücke. Übrigens soll die ganze Aktion (Rückbau des Gleis-Oberbaus, Ausheben alter Brücken-Überbau, Abriss der alten Brückenwiderlager, Einschub des neuen Bauwerks, Hinterfüllung, Wiederherstellung des Gleis-Oberbaus) an einem Wochenende stattfinden, an dem die Ländchesbahn für den Bahnverkehr gesperrt wird.


    Erwähnt werden soll in diesem Zusammenhang vielleicht auch noch, dass im ca. 2 km entfernten Eppsteiner Ortsteil Niederjosbach derzeit ebenfalls ein Bahnübergang (BÜ 14 an der selben S-Bahn-Strecke, Kreuzung mit der Kreisstraße K 792) beseitigt wird. Hier wurde ebenfalls eine neue Eisenbahnüberführung eingeschoben. Das Projekt kostet ca. 7 Mio. Euro, wird vom Bund, dem Main-Taunus-Kreis, der Stadt Eppstein und der Deutschen Bahn AG getragen und soll bis Jahresende abgeschlossen sein. Der straßenbautechnische Anteil wird hier ebenfalls vom ASV Wiesbaden betreut.


    Beide Projekte sind seit ca. 30 Jahren in Planung. Im Gespräch sind sie bereits seit dem Bau der S-Bahn zwischen Frankfurt und Niedernhausen in den 1970er Jahren. Dass sie nicht früher umgesetzt wurden, ist typisch für solche Projekte und hat unterschiedliche Gründe: mal konnten sich die Kreuzungspartner nicht auf eine Vorzugsvariante einigen, mal hatte ein Beteiligter keine Finanzmittel zur Verfügung oder gerade kein Interesse an der Umsetzung, mal wurde das Planfeststellungsverfahren beklagt, es gibt langwierige Genehmigungsverfahren für die notwendigen Verwaltungsvereinbarungen, lange Vorläufe für baubetriebliche Einschränkungen des Eisenbahnverkehrs etc. pp.

  • Aufzug Alte Oper

    Wie Torben im Beitrag #369 schon bemerkte, werden wir diese Baustelle auf dem Opernplatz wahrscheinlich noch ein volles Jahr bewundern dürfen. Auf dem 2. Foto sieht man wie es in der Station zurzeit aussieht. Ich hoffe, man setzt dann auch einen Fahrkartenautomat auf den Bahnsteig oder auf den Opernplatz??? Wie sollte sonst ein Nutzer an eine Fahrkarte kommen?


    By thomasfra, shot with Canon PowerShot A710 IS at 2009-08-24


    By thomasfra, shot with Canon PowerShot A710 IS at 2009-08-24

  • S-Bahn Station in Oberrad

    Die FNP schreibt am 08.09.09 http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/rmn01.c.6658973.de.htm die CDU wolle keinen S-Bahn Halt in Oberrad, weil sie darin ein Existenzgefährdung der Straßenbahnlinien 15 und 16, die durch Oberrad führen.


    Laut dem Artikel gibt es auch eine "Projektgruppe S-Bahn-Station Oberrad" die die Sache ganz anders sieht. Der Sprecher der Projektgruppe verweist auf eine Umfrage aus dem Stadtteil, die zeigen soll, dass die Oberräder die S-Bahn-Station wollen.


    Meine Meinung ist, dass dieser S-Bahn Halt längst überflüssig ist. Es würde eine Verdichtung des ÖPNV Angebotes für die Kunden geben und das sollte das Ziel des RMV und der VGF sein. In anderen Städten wird versucht den Kunden ein breites, flächendeckendes und auch vielfältiges Angebot zu machen. In Frankfurt fehlt mir das manchmal, ich sehe keinen Grund warum es in Oberrad neben einer guten Straßenbahnanbindung nicht auch einen Halt der Südmainischen S-Bahn geben sollte.

  • Da mit der 15/16 die Station Mühlberg in wenigen Minuten für praktisch alle Oberräder erreichbar ist und auch die Anbindung an den Lokalbahnhof gut ist, so dass eine Anbindung an fast alle S-Bahn-Linien besteht, kann ich denn Sinn einer Haltestelle in Ortsrandlage (quasi mitten im Feld) nicht erkennen.
    Langfristig könnte man aber evtl. an die Verlängerung der U6 vom Ostbahnhof kommend nachdenken. Wie sich hier Kosten/Nutzen verhalten, weiß ich nicht (bin aber skeptisch).

  • Für ne Verlängerung der U6 würde ein neuer Tunnel unter dem Main nötig.
    Wichtiger wäre meiner Meinung nach eine U- oder S-Bahn zum Sachsenhäuser Berg. Haltestelle etwa Sachsenhäuser Warte oder Holiday Inn und /oder Hasenpfad. Da oben gibt es nicht mal ne Straßenbahn, nur Buslinien. Demnächst soll ja auch das Henninger Areal bebaut, also dürfte es genug Bedarf geben.

  • Eine Verlängerung der neuen Straßenbahnlinie 18 vom Frankfurter Bogen über die Konstablerwache, Alte Brücke und Lokalbahnhof zum Sachsenhäuser Berg als Ersatz für die Linien 30 und 36 ist schon einmal ins Gespräch gebracht worden, natürlich wurde daraus bislang nicht mehr als eine wohlwollende Zurkenntnisnahme. Nicht einmal die vorsorgliche Verlegung von Straßenbahngleisen in der Alten Brücke während der Sanierung wurde beschlossen. Angesichts der explodierten Kosten für das Projekt aber auch wieder ansatzweise verständlich...

  • Wie schon gesagt ich halte eine S-Bahn Station in Oberrad allein schon deshalb für sinnvoll weil sie das Angebot des Frankfurter Nahverkehrs deutlich verdichten würde(für die Oberräder und Offenbacher). Es gibt aber natürlich noch weiter Gründe. Der "Acker" in mitten dessen der neue Bahnhof sich befände könnte in ferner Zukunft wertvolles und hochwertiges Wohngebiet sein, was durch die S-Bahn Station deutlich vorangetrieben würde.


    Ein Verlängerung der Linie U6 hierher wäre natürlich sehr schön! Aber es ist leider richtig, der Tunnel müsste unter dem Main fortgeführt werden, was die Kosten bekannter Maßen in für die Stadt Frankfurt indiskutabele Höhen schnellen lassen würde. Außerdem würde man nur dann zu einer Fahrzeitverkürzung kommen wenn man nicht weiter als bis zur Haltestelle "Zoo" wollte, denn danach trifft die U6 wieder auf die Stammstrecke und damit die S-Bahn aus der man vor ein Paar Minute in die U6 gewechselt war. Was noch dazu kommt, ist dass die nordmainische S-Bahn ja schon beschlossen ist und die wird bekannter Maßen auch am Ostbahnhof halten und danach auf die Stammstrecke einmünden.


    @ Wahnfried:
    Zur Sachsenhäuser Warte sollte Ursprünglich die U-Bahnstrecke "A" verlängert werden, also U1, U2 und U3. Das Vorhaben wurde meines Wissens nach auf unbestimmte Zeit aufgeschoben und nicht Verworfen.
    Ich glaube sogar, dass damals eine Weiterführung bis Neu-Isenburg geplant war.