News, Fragen und Antworten

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    Parkplatzflächen hat es am Flughafen ja noch genug zum überbauen. Vor allem gegenüber vom neuen Mövenpick :D .
    Auch das alte Frachtgebäude würde sich als Hotelstandort anbieten. Denn dieses steht m.W. leer.

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    Frage ist, wie wörtlich man "Standort Stuttgart" nehmen muss, denn "an" der Neuen Messe würde ja an und für sich eher auf Gemarkung Leinfelden-Echterdingen hindeuten.

  • Kreis Esslingen / Möbelhäuser

    Es wird demnächst im Kreis Esslingen zwei größere Investitionen geben:


    - Logistikzentrum Boss bei Wendlingen


    Zitat

    Die Grundfläche beträgt 50 000 Quadratmeter. Die geplanten Hallen erstrecken sich 260 Meter entlang der Landesstraße nach Kirchheim und sind dort etwas mehr als 18 Meter hoch

    (Quelle: http://www.ez-online.de/lokal/…slingen/Artikel894548.cfm)



    - Wohnarena Rieger in ES-Sirnau
    Standort direkt neben der B10
    Eröffnung im Frühjahr 2008
    Investitionssumme ca. 40 Mio € inkl. ca. 15 Mio Flächenkauf und Erschließung
    Fläche 35.000 qm



    Passend dazu zwei etwas ältere Artikel aus 2006:


    - Möbelbranche sucht weitere Standorte in der Region


    - Segmüller-Pläne in LE-Unteraichen


    - Und Neubert soll zwischen Böblingen und Sindelfingen ein 40.000 qm Möbelhaus planen.


    Erstaunlich, wenn man bedenkt, wieviele große Möbelhauser es in der Region schon gibt.


    Ganz besonders toll wäre es noch, wenn man sich mal darauf verständigen könnte für Projekte einer gewissen Größe, öffentlich Pläne online zu stellen. Möbelhäuser sind teilweise architektonisch interessant.

  • Max BGF
    Erstaunlich, wenn man bedenkt, wieviele große Möbelhauser es in der Region schon gibt.
    Wenn man dem statistischen Landesamt BW Glauben schenkt, sind die Baden-Württemberger nach Hamburgern und Bremenern pro Kopf die konsumfreudigsten Zeitgenossen, also nix sparsam. In der Region gibt es viel Geld, das auch ausgegeben wird.


    - Internat. Immo-Messe in Cannes
    - Wirtschaftsförderung Stuttgart mit 10 Partnern vertreten
    - OB Schuster: Stuggi als "Motor Dlands", wirtschaftsstark, größter Automobilstandort in Dland, 3.größter weltweit; innovativer High-Tech-Standort, wichtiger Finanzplatz, 3.größter IT-Standort Europas, exportstark, wachsende Dienstleistungsmärkte. Auf MIPIM Stuttgart bekannter machen
    - Wirtschaftsförderer Vogt: Interesse auch internationaler Investoren an Stuttgart deutlich gestiegen. Wichtig vor allem prestigeträchtige "Neue Messe".
    - Wichtige andere Planungen:


    NeckarPark und City Prag (geplantes Hochhausensemble, gemischtes Stadtquartier mit Theater)


    Quelle: http://www.stgt.de/stgtneu5/index_sub.php?id=11310

  • same procedure as avery year.


    Trotz all des zweckoptimistischen Selbstlobgedudels sehe ich keine nennenswerten Ergebnisse der bisherigen Immobilienmessen-Auftritte. Wer in der jüngeren Vergangenheit in Stuttgart investierte läßt sich in drei Gruppen zusammenfassen:
    - ortsansässige Unternehmen
    - Stadt/Land
    - Ortsfremde allenfalls zur Abschöpfung des Marktpotentials, hpts. Einzelhandel, Filialen.

  • Max BGF
    Wer in der jüngeren Vergangenheit in Stuttgart investierte läßt sich in drei Gruppen zusammenfassen:
    Will man den Analysten glauben schenken, sollen ausländische, insbesondere US-Fonds in jüngster Zeit stark an deutschen Immobilien interessiert sein, u.a. auch in Stuttgart. So gesehen, sind die Vorzeichen für Investitionen aus dem Ausland vermutlich erheblich besser als in den Vorjahren.


    Was anderes:
    Love Parade in Stuggi ?
    - OB: Stadt soll sich schon für dieses Jahr für die Love Parade bewerben
    - Bedingungen der Veranstalter: Einzugsgebiet von mindestens einer Million Menschen im Umkreis von 50 Kilometern, ausgeprägte Clubkultur, zwei bis drei Kilometer lange Umzugsstrecke in der Innenstadt seien für Stuggi erfüllt
    - Route: Umzug mit den rund 40 Lastwagen, Rotebühlplatz, Theodor-Heuss, vorbei am Hauptbahnhof über B 14 zum Canstatter Wasen
    - Stadt rechnet mit 500.000 Besuchern (2006 in Berlin 1,2 Mio., rund 50 Mio. EURO Umsatz)
    - Veranstalter: 14 Städte in Dland, 50 weitere europäische Metropolen angeschrieben, u.a. Dresden und Leipzig schon Interesse bekundet
    http://www.szbz.de/ueberregional/stuttgart/Artikel955829.cfm


    Die obige Route ist wohl die einzig sinnvolle. Schade, dass der Schlossplatz außen vor bliebe, aber wahrscheinlich besser für den Rasen ;)

  • Will man den Analysten glauben schenken, sollen ausländische, insbesondere US-Fonds in jüngster Zeit stark an deutschen Immobilien interessiert sein, u.a. auch in Stuttgart. So gesehen, sind die Vorzeichen für Investitionen aus dem Ausland vermutlich erheblich besser als in den Vorjahren.


    Das ist allgemeiner Nachholbedarf. Ich wünschte, daß Stuttgart verglichen mit Frankfurt, München, Düsseldorf oder Hamburg aufholt und mal eine größere internationale Deutschland- oder gar Europaniederlassung bekommt. Keine Fonds. Steht aber kaum zu erwarten, nachdem nicht einmal in der Automobilbranche ausländische Deutschlandsitze in die Region kommen. Schon traurig. Frankfurt lebt quasi davon, daß dort geschätzt bald jedes zweite ausländische Unternehmen hingeht, da können die eigenen Unternehmen noch so schwach sein. München hat starke eigene Unternehmen und durch den bavarischen Laptop-und-Lederhose-Ruf Attraktivität v.a. für Hochtechnologieansiedlungen. Berlin ist Hauptstadt, der Osten und die Küste wird subventioniert und Düsseldorf hat die Japaner.


    Auch hier zeigt sich wieder, daß Stuttgart bzw. BW besser selbständig wäre.



    Love Parade in Stuggi ?


    Sollen lieber mal in Berlin fragen, warum die keine Love-Parade mehr wollen.

  • Wer weiß was zu diesem Projekt?

    Bildquelle: http://www.willwersch.de/ (unter "aktuell, Büro")


    StZ 28.03.07:
    Laut Flughafengeschäftsführer sollen vor dem Hintergrund der Fertigstellung Neue Messe & möglichen Fernbahnhof in Zukunft zahlreiche Investitionsanfragen eingegangen sein, u.a. auch seitens der weltweit aktiven World Trade Center-Organisation. Städtebaurechtlich stünden theoretisch noch 100.000qm BGF zur Verfügung, u.a. beim "alten Frachthof". Zunächst müsse jedoch geprüft werden, wieviel die FSG selbst für einen Neubau ihrer Verwaltung benötigt, die alte sei "in die Jahre gekommen". Hierfür laufe derzeit ein Investorenwettbewerb.

  • Zitat

    Rege Büroraumnachfrage in Flughafennähe

    Dort oben hat es wirklich noch genügend freien Platz, um den subventionierten Krautgestank zurückzudrängen. Man sollte sich nur die zweite Startbahn nicht verbauen.


    Wer weiß was zu diesem Projekt?


    Abgesehen davon, daß es schon lange auf dieser Webseite ist, weiß ich was dazu.
    Die IT-Firmen und Amis gehen nach München (nach dem Krieg auch nach Stuttgart), fast alle gehen nach Frankfurt, die Japaner nach Düsseldorf und die Chinesen nach Hamburg. In diesem Deutschland ist Stuttgart nicht auf dem Radar ausländischer Büro-Großinvestitionen. Als Hauptstadt eines eigenständigen Landes BW wäre sie es. Wie Wien und Zürich, zumal BW mehr Ew als Ö oder CH hat und auch der Raum Stuttgart größer als die Entsprechungen ist. So aber werden wir weiterhin Hängepartien um derartige Büroprojekte erleben, weil es einfach nicht zu Meldungen wie "Citibank eröffnet Deutschlandzentrale am Pragsattel" oder "KIA bezieht Europazentrale in Stuttgart-Vaihingen" kommt. Ich möchte nicht wissen, wieviele Stuttgarter Bürogebäude direkt oder indirekt mit der heimischen Fahrzeugindustrie zu tun haben.


    Die Stadtspitze, das ist hier lobend zu erwähnen, scheint es begriffen zu haben und ist in dieser Richtung ziemlich aktiv. Doch wie oben begründet, dürfte der Erfolg allenfalls ein bescheidener sein.

  • Zu #307, "Büros Flughafen":


    - WTC: keine explizite Festlegung auf Flughafenumfeld, auch geeignete Objekte in der Region Stuttgart gefunden
    - Offenbar auch Gespräche zw. Investor und Filderstadt


    Quelle: http://www.ez-online.de/lokal/…uttgart/Artikel989013.cfm


    - Neubau des Instituts für Lebensmittelwissenschaft und Biotechnologie
    - 1872qm Quadratmeter
    - Baukosten: 10,6 Millionen EURO (Land, Uni 0,8 Mio. EURO)
    - Fertigstellung: 2008/2009


    Quelle: http://www.uni-hohenheim.de/presse/pm_anzeigen.php?id=490

  • Holcim-Betonwerk / Feuersee

    Modernstes Betonwerk Deutschlands im Hafen eingeweiht


    Mehrere Millionen Euro kostete das Betonwerk mit dem Verwaltungsgebäude.


    Nicht nur Silos, sondern auch ein Verwaltungsgebäude.



    Ideen für Feuersee


    Der Feuersee im Stuttgarter Westen könnte mehr Flair und Aufenthaltsqualität erhalten. Insbesondere soll die Wasserfläche angehoben werden, damit sie auch von der Rotebühlstraße aus wahrgenommen wird. Evtl. kommt unter den See eine Tiefgarage zur Linderung der Parkplatznot im Bezirk. Weitere Ideen sind Bootsverleih, Gastronomie und Schwimmbühne. Das Geld zur Umgestaltung fehlt allerdings noch.


    Meines Erachtens ist der Feuersee samt Johanneskirche und Trauerweiden einer der atmosphärischsten Plätze in Stuttgart überhaupt. Kaum zu glauben, daß dort in der heutigen Ausgehgesellschaft noch nichts entstanden ist.

  • Keine Love Parade in Stuggi

    - 500.000 Besucher könne Stuggi nicht stemmen, höchstens 250.000
    - Veranstalter: keine Schlusskundgebung auf Wasen, nicht genug einprägsam
    - 2 Routen:
    1. Theodor-Heuss-Straße, Friedrichstraße, Arnulf-Klett-Platz und Schillerstraße, Abschlusskundgebung Mittlerer Schlossgarten (wegen Höhe der Wägen bis zu 6m müsste man aber 2 Fußgängerstege abbauen
    2. Konrad-Adenauer-Straße, Planie und Hauptstätter Straße: Sperrung B14, B27
    Quelle: http://www.ez-online.de/lokal/…uttgart/Artikel991294.cfm

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    HaHa. Die von breiten Verkehrsschneisen zerschnittene extrem autogerechte Stadt bietet auf ihrer megagigantisachen Stadtautobahn gerade einmal Platz für ein Viertel dessen, was in Berlin unterwegs war. :D


    Schön, daß man auf diese Weise den Unterschied zwischen autofeindlicher Propaganda und Fakten ins Stammbuch geschrieben kriegt. Das provinzielle Stuttgarter Sträßchensystem bietet für derartige Megaevents keinen Platz.


    Gibt wohl nur in Stuttgart genug Geister, welche dörflich genug sind, das hiesige Straßensystem als autogerecht hochzuphantasieren.

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    Ich glaube einfach, dass sich die Stadtspitze schlicht den Stress ersparen will. Beim Sonderfall WM (mit hoher Akzeptanz bei der Bevölkerung, anders wohl die "Love Parade") waren die Menschenmengen mit Absperrung der Theo-Heuss mit ein bisschen Geduld der Autofahrer auch kein Problem. Bei der Schlusskundgebung wäre an sich nur der Schlossplatz als repräsentative Kulisse in Frage gekommen. Wasen ist doch Niemandsland. So gesehen standen die Chancen aus diesem Grunde schon schlecht.
    Außerdem befürchtet die Stadt bei jeder Behinderung der "freien Fahrt für freie Bürger" Unmut und Intervention der ideologisierten Auto- und -fahrer-lobby (siehe Umweltplakette), die in der Autostadt Stuttgart politisch nicht opportun ist. Kann man verstehen.

  • Ich glaube einfach, dass sich die Stadtspitze schlicht den Stress ersparen will. Beim Sonderfall WM (mit hoher Akzeptanz bei der Bevölkerung, anders wohl die "Love Parade") waren die Menschenmengen mit Absperrung der Theo-Heuss mit ein bisschen Geduld der Autofahrer auch kein Problem.


    Dafür hat sich die Stadt aber ganz ordentlich bemüht.
    Das ist übrigens auch meine Beobachtung: Die meisten Autofahrer wissen vernünftig zu unterscheiden und nehmen aus akzeptablem Anlaß schon einmal eine Beeinträchtigung hin. Man stelle sich dagegen vor, während WM wären Stadt- oder S-Bahnen ausgefallen... Auch sympathisch: Autofahrer meckern nicht dauernd gegen andere Verkehrsmittel, sondern wissen um den Ergänzungsnutzen. Die Vorwürfe seitens Bahn"freunden" gegen Auto und Flugzeug wirken hingegen wie schlechtes Verliererverhalten.



    Bei der Schlusskundgebung wäre an sich nur der Schlossplatz als repräsentative Kulisse in Frage gekommen. Wasen ist doch Niemandsland. So gesehen standen die Chancen aus diesem Grunde schon schlecht.


    Woher hast Du diese Info?
    Der Schloßplatz wäre sehr sicher nicht in Frage gekommen, weil wie bei der WM zu sehen dort nur so max. 80.000 hinpassen. Das ist deutlich zu wenig, von Verheerungen wie anno Silvester 1999/2000 ganz abgesehen. Es hat schon seinen Grund, warum auch in Berlin die Straße und kein Platz genommen wurde.
    Was den Wasen angeht Zustimmung, wobei der inzwischen zum Neckarpark gehört und sich am Ende das MB-Museum befindet.


    Natürlich liegt die Siegessäule als weithin sichtbares Wahrzeichen im Fall Berlin idealer als ein nur von Teilen sichtbares MB-Museum.


    Ergo bleibt für Stuttgart v.a. die Kulturmeile zw. Planie und Schillerstraße mit gefordertem Wiedererkennungswert für die Schlußkundgebung. Selbst das Schloß sieht man dort - nur eben von der anderen Seite. Und die hat zuwenig Kapazität - trotz neuem Deckelchen ;)



    Außerdem befürchtet die Stadt bei jeder Behinderung der "freien Fahrt für freie Bürger" Unmut und Intervention der ideologisierten Auto- und -fahrer-lobby (siehe Umweltplakette), die in der Autostadt Stuttgart politisch nicht opportun ist. Kann man verstehen.


    Siehe oben. Du wirfst jetzt mit unbelegten, aus der Luft gegriffenen Mutmaßungen um Dich. Jetzt gibs halt einfach zu: Stuttgart hat nicht wie einige andere Großstädte die Straßenfläche, so ein Großereignis durchzuziehen. Punkt. Da muß man nicht herumdrucksen und verzweifelt irgendwie gegen eine vermeintliche Autolobby schießen. Der in dieser Angelegenheit klar hervorgetretene Fakt läßt sich ideologisch nicht wiederlegen, höchstens übertönen. Wenn überhaupt zeigt der Fall doch eher das Abhandensein einer wirkungsvollen Autolobby in Stuttgart.

  • Max BGF
    Man stelle sich dagegen vor, während WM wären Stadt- oder S-Bahnen ausgefallen...
    Warum das? In U-Bahnschächten pflegt man meines Wissens i.d.R. nicht zu feiern.


    Autofahrer meckern nicht dauernd gegen andere Verkehrsmittel, sondern wissen um den Ergänzungsnutzen.
    Müssen sie ja auch nicht, sie sind i.d.R. gut versorgt. Nicht von ungefähr ist Dland das Land der Autos und Autobahnen. Von Bahnland Dland habe ich hingegen noch nie etwas im Ausland gehört.


    Der Schloßplatz wäre sehr sicher nicht in Frage gekommen, weil wie bei der WM zu sehen dort nur so max. 80.000 hinpassen.
    Dass der Schlossplatz (plus Umgebung & Straßen) wohl etwas klein sein könnte, mag sein. Ich bezog mich aber auf "repräsentative StadtKulisse". Sonst würde mir kein geeigneter, medienwirksamer Platz einfallen - es gibt keinen.


    Stuttgart hat nicht wie einige andere Großstädte die Straßenfläche, so ein Großereignis durchzuziehen.
    Wenn es nach mir ginge, könnten wir es einmal ausprobieren. Dann wissen wir mehr.
    Wieviele waren denn bei der WM auf der Straße?


    Da muß man nicht herumdrucksen und verzweifelt irgendwie gegen eine vermeintliche Autolobby schießen.
    :lach:
    Warum so nervös? Du gehörst doch nicht etwa dazu? (vorgezogener Aprilscherz das mit der Autolobby, nur um zu provozieren. Schönes WE!)