PalaisQuartier (Gesamtprojekt inkl. Nextower)

  • Ich habe hier im Forum leider nichts gefunden: Wird es zwischen Zeilgalerie und MyZeil eine Verbindung in irgendeiner Form geben? (wie z.B. zu Kaufhof über die Dachterrasse)

  • Das wäre vielleicht aus Sicht der Gallerie wünschenwert, aber nein. Schließlich denkt man in erster Linie daran, die potentiellen Kunden im eigenen Komplex zu halten, man will sich ganz bewußt abgrenzen.

  • gute Frage Torben, die ist mir vorhin auch durch den Kopf gegangen. Wenn dadurch Wert geschaffen wird, kann man das Verteilungsproblem durch Transferzahlungen (also die Zeilgalerie zahlt MyZeil eine adäquate Kompensation; Coase Theorem ^^) lösen. Wäre aus Bürgersicht mE auch absolut wünschenswert.

  • ... und (war eigentlich als Antwort auf CYFI gemeint) das ist genau das was Frankfurts Zentrum zu noch mehr Attraktivität fehlt. Es gibt keine alternative Durchwegung. Man muß sich in den meisten Fällen immer erst wieder auf die Straße ausspucken lassen, um dann wieder neu ins Nebengebäude zu gelangen. Warum gibt es bspw. beim Bambushain keinen Eingang zu MyZeil? Es ist immer viel von Planspielen zu hören, welche die Nebenstraßen der Zeil beleben sollen. Das hier wäre eine Möglichkeit. Durch die viel höhere Passantenfrequenz an solch einem Aus-, Eingang werden auch Ladenflächen in dessen Umgebung viel attraktiver. Ein Einkaufszentrum wuchert also sozusagen in seine Umgebung. Damit kann es auch Impulse an sein Umgebung geben. Und warum eigentlich nicht großzügige Übergänge zur Zeilgalerie auf mehreren Etagen. Intensivere Durchwegung fördert die Passantenfrequenz. Genauso könnte die Zeilgalerie auch neben dem Unter- und Dachgeschoss noch mehr Übergänge zum Kaufhof vertragen. Und die müssen nicht unbedingt aus einer manuell zu bedienenden Tür bestehen sondern könnten so gestaltet sein, daß man einfach unmerklich, wie zufällig ins nächste Gebäude gelangt.
    Irgendwie hat man es in FFM nicht drauf. Wenn dann mal ein Durchgang da ist, dann ist auch dieser mehr eine Abgrenzung als eine Einladung und zwar in beide Richtungen. Bestes oder besser schlechtes Beispiel ist der neue Zugang von der B-Ebene Hauptwache zur Tiefgarage Goetheplatz. Uneleganter geht es nicht. Noch mehr Stufen und Treppen konnte man hier nicht auf kleinstem Raum unterbringen und dann noch zusätzlich eine schwere per Hand zu öffnende Tür. Hier wäre eine Möglichkeit durch eine ansprechende Gestaltung die Parkhausbesucher direkt in die B-Ebene zu locken. Auch in Deutschland gelingt doch inzwischen die Gestaltung einer Mall ganz gut. Solche Über- oder Durchgänge sind doch eigentlich nichts anderes als eben solche.
    Aber statt dessen wird sich immer lautstark über neue Konkurrenz beklagt (bei MyZeil erstmalig nicht, wahrscheinlich weil der Albrecht da auch einen Laden hat) statt die Chancen im Nebeneinander zu finden. Ich setze mal meine Hoffnung nun auf die Neubauten an der Fressgass. Das läßt auf neue Durchwegungen zum Parkhaus Börse hoffen.

  • Ich könnte mir denken, dass die von Dir angeführten schweren Türen nicht aus Schikane dort vorhanden sind, sondern aus Brandschutzgründen, eben weil es ein Gebäudeübergang ist. Da gibt es strenge Richtlinien, die sicherlich nicht nur in Frankfurt gelten. ;) Aber prinzipiell hätte ich als Zeil-Besucher auch nichts gegen zusätzliche Verbindungen, schon um bei Schmuddelwetter nicht raus zu müssen.

  • Büroturm und Hotelturm

    Der Büroturm ist weiterhin erst zu 30 Prozent vorvermietet.


    Für den Hotelturm soll im März ein Vertrag mit einem Betreiber unterzeichnet werden, so Michael Flesch, Deutschland-Geschäftsführer von MAB Development (FAZ).

  • Hotelturm

    ...diese Woche findet in Berlin die ITB statt. Wenn das mal nicht eine ideale Gelegenheit wäre, den Hotelbetreiber zu verkünden....

  • naja, wenn es denn in Berlin verkündet wird, dann doch eher auf dem heute beginnenden International Hotel Investment Forum im Berliner Interconti...... (dauert bis Mittwoch)


    Gut Ding will Weile haben ....


    Daumen drücken hilft!

  • hm, ich arbeite selbst in der Hotelbranche und es wundert mich, dass noch nicht wirklich etwas durchgesickert ist, wer sich im Turm breit machen könnte.


    Mein Tipp liegt in Marken der Gruppen Accor Hotels (Novotel, Mercure) oder Rezidor (Park Inn, Radisson). In meinen Augen haben alle weiteren großen Ketten schon ein ähnliches Objekt im Angebot oder Planung in Frankfurt.

  • also ich drück mir die Daumen wund für was deutlich besseres!!


    Der Mikrostandort, der Turm, die Zimmer, der Ausblick, die Nutzungsdichte usw. haben Potential für eine andere Liga als die eben erwähnten......

  • das stimmt schon, die genannten Faktoren hätten sicherlich Potential, ich denke mal was widerspricht ist die Zimmergröße, die lt. Angaben einem 4-4,5 Sterne Hotel entsprechen sollte. Und die großen Marken platzieren ihre hochwertigen Marken eindeutig über diesem Standard. Die noch fehlenden Hyatts, Mandarins & Co. passen nicht in den Turm und planen ohnehin separate Projekte.

  • Ich beteilige mich mal munter und werfe einen Blick in meine Glaskugel:


    Mein Tipp: Penta Hotel!


    Warum? Nun: Styling und Clientele passen perfekt zu MyZeil. Eigentlich ist Penat preislich etwas niedriger angesiedelt, aber für ein Flagship wird es immer ein bisschen was extra geben. Flagship, weil Penta in Frankfurt nicht mit einem Hotel, wohl aber mit der Zentrale vertreten ist.


    Da Hinter Penta eine große Gruppe steckt, sollten Sie auch ein Hotel in dieser Größe stemmen können.

  • Guter Tipp! Penta ist auf dem Vormarsch und Frankfurt wäre in der Tat ein gutes Pflaster für ein Flagship. Und da Penta wohl eher nicht selbst baut, sondern Hotels betreibt, warum nicht.

  • Also Novotel oder Mercure wäre m. E. ein Desaster. Und das meine ich keinesfalls übertrieben. Der Hotelturm setzt für Zeil, Hauptwache und Innenstadt ein Benchmark. Eine Novotel- oder Mercure-Schrift am Kopf des Hotelturms, ich weiß ja nicht...


    Zumal das Hotel künftig auch das Thurn- und Taxis-Palais nutzen wird. Die Innenstadt von Frankfurt am Main hat definitiv besseres verdient. Eine Intercontinental-Beschriftung würde sich sicher gutmachen! ;)

  • Ein InterConti Schriftzug wird es wohl nicht werden, dafür platziert sich diese Marke momentan zu sehr im Luxussegment - siehe InterContinental Köln, Düsseldorf, Berchtesgaden oder London Park Lane, die die neue Generation von InterContinetal Hotels repräsentieren. Das typische Business Hotelprodukt, wie es vielleicht im Haus in Frankfurt im Einsatz ist, ist eher nicht mehr das Zukunftsmodell von IC. Ein Crowne Plaza könnte es werden, wobei da wohl noch eine andere Immobilie in Bahnhofsnähe im Gespräch sein soll (nur Hörensagen, keine Quelle, leider)

  • hab das "Palaisquartier" hier gerade entdeckt... ist echt ein Super-Projekt mit moderner Architektur! Endlich mal wieder ein neues Hochhaus mit wiedererkennungswert in Fraknfurt!:daumen:
    Da können wir in Essen leider nicht mithalten :nono: ....

  • Luxushotelgruppe Jumeirah (Dubai) wird Hotelbetreiber

    Man wird es getrost einen Hammer nennen dürfen: Das Hochhaus-Hotel wird als Fünf-Sterne-Haus von der in Dubai ansässigen Luxushotelgruppe Jumeirah betrieben werden!


    Jumeirah betreibt auch das Burj Al Arab, das als luxuriösestes Hotel der Welt gilt und zum Wahrzeichen von Dubai avancierte. Im PalaisQuartier-Hochhaus eröffnet Jumeirah das erste Hotel in Deutschland!


    Der Vertrag wurde heute unterschrieben. Die auszugsweise folgende Pressemeldung wurde mir eben per E-Mail von der für MAB Development tätigen Agentur übersandt, daher im DAF bevor es in den Zeitungen steht:


    [INDENT]Jumeirah, die internationale Luxushotelgruppe mit Sitz in Dubai, kündigte heute ihr erstes Objekt in Deutschland an: Das Jumeirah Frankfurt Hotel, ein Fünf-Sterne-Haus, soll Geschäftsreisende wie Urlauber gleichermaßen ansprechen. Jumeirah wird den Hotelturm des PalaisQuartier pachten und managen. Das PalaisQuartier am Thurn-und-Taxis-Platz ist ein Bauprojekt von MAB Development und beherbergt Büro-, Freizeit- und Shoppingeinheiten.


    Der Pachtvertrag wurde heute von Jan G. F. Eijkemans, Director der MAB Development Group, und Gerald Lawless, Executive Chairman der Jumeirah Group, in Frankfurt (Main) unterzeichnet. Mitte 2010 soll die Eröffnung des Luxushotels mit 219 Zimmern zusammen mit der Gesamteröffnung des 112.000 Quadratmeter umfassenden PalaisQuartiers stattfinden.


    „Mit dieser Vereinbarung entsteht ein marktführendes Luxushotel von Weltklasse in Frankfurts Innenstadt”, so Lawless. „Wir freuen uns, den deutschen Markt mit einem so prestigeträchtigen und hochwertigen Objekt zu betreten und werden den Luxus und Qualitätsstandard von Jumeirah, den viele deutsche Urlauber in Dubai bereits kennengelernt haben, nun zu ihnen bringen.“


    Das PalaisQuartier liegt im Herzen von Frankfurt, nur wenige Gehminuten vom Finanzviertel, der Börse, der Fußgängerzone und der Oper entfernt. Das Projekt umfasst das Thurn und Taxis Palais, ein nach barockem Vorbild aus dem 18. Jahrhundert rekonstruiertes Gebäude, sowie ein 48.500 Quadratmeter großes Einkaufszentrum. Hinzu kommen über 42.000 Quadratmeter hochwertige Büroflächen und das 22.000 Quadratmeter große, 25-stöckige Jumeirah Frankfurt Hotel. Das von Massimiliano Fuksas gestaltete Shoppingcenter MyZeil eröffnete vor Kurzem mit großem Erfolg. Es ist bereits vollständig vermietet und zog schon in den ersten beiden Wochen nach seiner Eröffnung über eine Million Besucher an.


    „Der hohe Standard an Luxus und Gastfreundschaft der Jumeirah Hotels passt ideal zum PalaisQuartier. Wir freuen uns, Jumeirah in Deutschland willkommen zu heißen und sind stolz darauf, dass dieses Hotel Teil unseres Frankfurter Projektes wird“, sagt Eijkemans.


    Das Jumeirah Frankfurt Hotel wird verschiedene Einrichtungen wie ein Spa der eigens von Jumeirah kreierten Marke Talise und Konferenzräume beherbergen. Neben mehreren Restaurants und Bars wird ein Gourmetrestaurant für erlesene Genüsse sorgen. Für dessen Gestaltung zeichnen der bekannte japanische Designer Takashi Sugimoto und sein Team von Super Potato, einem innovativen, renommierten und auf Restaurantdesign spezialisierten Innenarchitekturbüro, verantwortlich. Die Raumgestaltung des Hotels liegt in den Händen von Peter Schilling & Associates. Das Gebäude wurde vom deutschen Architekturbüro KSP Engel und Zimmermann entworfen. Beide Partner loben den Beitrag der WingField Corporation zum Vertragsabschluss.


    „Das Jumeirah Frankfurt Hotel ist ein wichtiger Bestandteil unseres weltweiten Expansionsplans. Frankfurt ist Deutschlands Finanzzentrum und eines der wichtigsten internationalen Drehkreuze. Deutschland ist eine der stärksten Wirtschaftsnationen der Welt und bereits seit langem der drittgrößte Quellenmarkt für Jumeirah. Es ist ein Schlüsselmarkt für uns und wir sehen diese erste Investition in Deutschland als ein wichtiges und solides Bindeglied, das die ohnehin starke Beziehung noch weiter festigt“, erklärt Lawless.


    „Ich freue mich über eine weitere Belebung der Frankfurter Hotellandschaft“, sagt Oberbürgermeisterin Petra Roth, „diese Entscheidung der Jumeirah Group für Frankfurt ist in der heutigen Zeit ein besonderer Vertrauensbeweis für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt. Der Betreiber investiert in Frankfurt - in seine Internationalität, seine Prosperität und seine Innovationskraft. Frankfurt ist sehr am Ausbau seiner Beziehungen zu den Golfstaaten interessiert. Mit dem neuen Fünf- Sterne-Hotel eines Unternehmens aus unserer Partnerstadt Dubai verbessert sich auch der Kontakt zu potentiellen Partnern aus dieser Region.“[/INDENT]


    Quelle: MAB Development