PalaisQuartier (Gesamtprojekt inkl. Nextower)

  • in der fnp steht, dass der kleinere turm (dort 92m hoch) eventuell erhöht wird, um mehr wohnungen aufnehmen zu können...scheint, man ist von den plänen abgekommen, den höheren turm zu erhöhen. dafür könnte jetzt das zeil-projekt 2 x 100m türme kriegen

  • FNP Printausgabe vom 04.10.2003


    Telekom-Gelände: Im nächsten Sommer beginnen die Abbrucharbeiten
    Von Günter Murr


    Frankfurt. Trotz der Krise auf dem Immobilienmarkt soll im nächsten Jahr mit dem Bau des Einkaufszentrums an der Zeil sowie der beiden Hochhäuser für Wohnungen und ein Hotel begonnen werden. Der Projektentwickler MAB hat in der vergangenen Woche bei der Stadt den Antrag für den Abbruch der Gebäude auf dem Telekom-Gelände zwischen der Zeil und der Großen Eschenheimer Straße gestellt. Im Juli nächsten Jahres sollen die Bagger anrollen – unabhängig davon, ob eine Lösung für das benachbarte Gelände der Frankfurter Rundschau gefunden wurde. "Wir werden auf jeden Fall anfangen", betonte MAB-Geschäftsführer Holger Hagge am Donnerstag. Bis Februar nächsten Jahres bestehe die Möglichkeit, das Rundschau-Areal in die Planungen einzubeziehen. Allerdings habe sich das Druck- und Verlagshaus bisher noch mit keinem Investor über den Verkauf des Grundstücks geeinigt. Für MAB selbst komme ein Engagement auf den Rundschau-Gelände nicht in Frage. "Wir haben mit dem Zeil-Projekt schon genug zu tun." Ende des Jahres sollen die ersten Bauanträge eingereicht werden. MAB will auf jeden Fall das Gesamtprojekt verwirklichen. Allenfalls der Innenausbau des Büroturms könne zurückgestellt werden, wenn sich bis 2006 die Nachfrage nach Büroflächen nicht erholt hat.


    Langsam zeichnet sich ab, wie das Einkaufszentrum und die beiden Hochhäuser aussehen werden. Die beiden beteiligten Architekturbüros haben das Konzept in den vergangenen Monaten weiter entwickelt. Der 120 Meter hohe Büroturm wird nach dem Entwurf des Frankfurter Büros KSP Engel und Zimmermann in vier Teile gegliedert, damit er weniger massiv wirkt. Ebenso wie der 92 Meter hohe Hotelturm erhält er zum Teil eine geknickte Glas-Fassade. Ob neben Glas Naturstein, Aluminium oder Stahl verwendet wird, steht noch nicht fest. Im Römer stößt der neue Entwurf auf unterschiedliche Resonanz: Die SPD äußerte sich ablehnend, die Grünen dagegen positiv.


    "Die Türme heben sich ganz bewusst von der Skyline ab", sagte Hagge. "Sie markieren den Mittelpunkt der Stadt." Durch die besondere äußere Form verspreche man sich bessere Vermarktungschancen. Derzeit werde noch geprüft, ob der Wohn- und Hotelturm noch etwas höher werden kann, um die vom Stadtparlament gewünschten zusätzlichen Wohnungen unterzubringen.


    Der Einzelhandelstrakt wurde von dem italienischen Architekten Massimiliano Fuksas weiterentwickelt. Hagge sprach von einer "vertikalen Stadtlandschaft". Die Fassade an der Zeil soll eher ruhig wirken. Eine große Rolltreppe soll die Besucher direkt in die vierte Etage bringen, damit auch die oberen Stockwerke gut erreicht werden können. Dort sind die Freizeiteinrichtungen vorgesehen. Neben einem Fitness-Studio und einem "Kinderland" ist auch ein großes Kino mit 1000 Plätzen geplant. "Der Markt will das", sagte Hagge. "Durch die Tiefgarage und die Gastronomie haben wir einen großen Standortvorteil."


    Im Einzelhandel ist kein großes Kaufhaus, sondern ein kleinteiliges Angebot geplant. Ein Ankermieter, der zwei Etagen belegen will, steht laut Hagge schon fest. Noch in diesem Jahr sollen erste Verträge unterzeichnet werden. Im Thurn-und-Taxis-Palais an der Großen Eschenheimer Straße, das originalgetreu wieder aufgebaut werden soll, sind im Erdgeschoss Luxus-Geschäfte und Lokale vorgesehen. Konferenzräume oder Büros sind im ersten Stock möglich, und im Untergeschoss ist ein 1800 Quadratmeter großer Veranstaltungssaal geplant.


    Im Urban Entertainment Center (UEC) an der Messe, dessen Baubeginn noch nicht feststeht, sieht Hagge übrigens keine Konkurrenz: "Wir haben hier täglich 14 000 Menschen vor der Tür, da draußen ist nur ein Biotop."

  • "Im Urban Entertainment Center (UEC) an der Messe, dessen Baubeginn noch nicht feststeht, sieht Hagge übrigens keine Konkurrenz: "Wir haben hier täglich 14 000 Menschen vor der Tür, da draußen ist nur ein Biotop.""
    geil lol:)

  • Am Kaufhof wird sich sicherlich nicht viel ändern. Der wurde ja erst saniert. Zum Beispiel die Glasfassade in der Front und das Dach, wo heute das Dinea mit dem genialen Ausblick ist. Allerdings hätte man wirklich was an den weißen Platten ändern können. Na ja, irgendwann einmal verschwinden auch die.... und wenn es in 10 Jahren ist. :freude:

  • übrigens, in regelmässigen abständen scheinen im t & T palais irgendwelche parties und empfänge stattzufinden. oft wenn ich da vorbeigefahren bin, war dort irgendwas los. lauter leute mit anzug und abendkleid, drinks im innenhof, roter teppich (wobei..liegt da nicht immer ein roter teppich?), etc. es scheint, das palais is beliebt als solcher veranstaltungsort...

  • Das waren "summer in the city" parties. echt cool. Im Innenhof des ehemaligen Schlosses wurden Strandkörbe etc aufgebaut, um ein mediterane Stimmung zu erzeugen. Innen lief dann in verschiedenen Sälen die Disco. War immer überfüllt.


    Habt ihr übrigens mitbekommen, dass das alte Polizeipräsidium zu einer Disco umfunktioniert wurde. Nachdem man ja ewig umsonst einen Investor gesucht hatte das Areal umzugestalten. Es war sogar mal ein 140m Turm geplant. Die Zeiten sind wohl erstmal vorbei. :(

  • Jou Patrick, direkt gegenüber, am Platz der Republik...Der Eingang der Disco scheint auf der Friedrich Ebert Anlage zu liegen, habe da die Tage mal ne bunte Beleuchtung gesehen...



    Grüße yyyves

  • Original geschrieben von Patrick
    also der Turm HH ehem. Polizeipräs. aus edm Rahmenplan? Der ist futsch? Ist das nicht gegenüber des City-HHs?



    der turm ist nicht futsch. das gebäude, in dem der club ist würde sowieso stehen bleiben - es ist unter denkmalschutz. ausserdem haben die betreiber nur einen kurz-befristeten vertrag. ich finde es ne gute idee, dass ausgerechnet die ecke einen club bekommt

  • Es steht heute schon fest, dass die neue Disco "Praesidium 19/11" nur eine Übergangslösung sein wird, bis die Bebauung des Areals in Angriff genommen wird. Wie lange diese Übergangslösung bestehen bleiben wird, ist aber offen.

  • Die vorgeschlagene Gestaltung der Hochhäuser lässt auf aufregende Architektur hoffen. Die Kombination mit dem komplett zu restaurierenden Palais wird einen aufregenden Stadtraum schaffen. Ich hoffe nur, dass an der Zeil keine langweilige Einheitsfassde entsteht, sondern ein innovatives Gebäude. Die Architekur der Zeil ist ohnehin furchtbar langweilig, ein bisschen Abwechslung täte der Straße gut.