InW | U-Areal | U-Turm & kleinere Projekte

  • Lichtinstallationen

    Das ist mal wieder typisch deutsch. Über alles regt man sich hier auf. Sei es Autoverkehr, Flugverkehr, Windkraftanlagen und nun selbst auch optische Verschönerungen. Zunächst einmal gibt es da an der Ecke ja nicht allzu viele Anwohner und dann muss man sich wirklich fragen, inwieweit die Installationen in der Nacht stören können. Ich habe da meine Zweifel, dass so etwas überhaupt groß auffällt. Und selbst wenn. Dann sollte man auch nicht am Wall wohnen wenn ihr mich fragt. Ich jedenfalls freu mich drauf. Finde die Ideen einfach nur super!

  • Rollbrettfahrer

    Als ich noch in den USA gewohnt habe waren Straßenzüge und Häuser in der Nacht teilweise hell erleuchtet. Gestört hat es mich nicht im geringsten, da man dem Lichteinfall mit z.B. Gardinen entgegenwirken konnte. Die Leute sollen sich nicht immer so anstellen. Wenn man in einer Großstadt lebt muss man eben mit sowas rechnen.

  • lichtverschmutzung ist und bleibt dennoch ein thema. das ist nicht nur für den menschen schädlich, sondern auch für die restliche natur, die wir über gelassen haben. es gibt auf der erde keinen punkt mehr, an dem man uneingeschränkt den nachthimmel sieht, da sollte man mal drüber nachdenken - auch bei neuer architektur, die durch lichtinstallationen zweifellos häufig aufgewertet wird.

  • ^^
    Wenn ich das alles richtig verstanden habe, so ist der weitaus größte Teil der visuellen Installationen im Inneren des Gebäudes untergebracht. [Lichtsmog sollte somit kein Dauerthema sein; v.a. weil den angrenzenden Anwohnern ab 2010 der direkte Blick auf den U-Turm ohnehin durch den K&K Neubau verstellt sein wird.]
    M.E. ist das auch die richtige Entscheidung. Ein Gebäude dieser Monumentalität und Materialität verdient es nicht mit zeitgeistgeschuldetem "Bling-Bling" verhangen zu werden.
    Für das Jahr 2010 geht ein bishen Spectaculum auf der Außenhaut schon in Ordnung. Für langfristig danach, würde ich mir jedoch eine ähnlich zurückhaltende Ausleuchtung/ Anstrahlung/ Positionierung wie beim historischen Hafen-Amt wünschen.
    Ganz allgemein bin ich in diesen Dingen Purist. Will heißen; Architektur wirkt aus sich selbst heraus! Lichtspiele, sofern nicht von vornherein als integraler Bestandteil des Gebäudes geplant [vgl. z.B. AllianzArena/ München], sollten bei ex post Illuminierungsvorhaben deshalb nur mit Maß und Bedacht gewählt und verwendet werden.

  • @ Nick
    Du hast schon recht, dass hätte man wesentlich früher kritisieren können. Leider ist der Mensch faul und bewegt sich erst wenns konkret wird. Ich persönliche halte eine Sporthalle mit 5 bis 7000 Plätzen auch eher für eine Turnhalle.
    Investorenarchitektur ist oft nicht unbedingt von Qualität, siehe Westfalenturm oder ähnliches. Öffentliche Bauten der Kommune waren in den letzten Jahren meist sogar hochwertiger. Aber was das U Gelände angeht, mache ich mir doch ein wenig sorgen. Die Stadt Do ist derart klamm, dass doch zumeist die Minimallösung gesucht werden muss und dies könnte zu den ungeliebten Zweckbauten führen. Entwürfe könnten das natürlich entkräften. Letztendlich mache ich mir nur Sorgen, dass diese Chance vertan wird. Auf Phoenix nimmt man sich 10 Jahre Zeit das Gelände zu füllen, warum wartet man nicht auch am U? Und neben Kronprinzenviertel und Ostbahnhof werden sich in Do noch andere Areale finden.
    Hoffen wir mal auf gute Entwürfe für Schule und Halle, die alle Sorgen entkräften.

  • Aleon

    Da gebe ich dir selbstverständlich recht, akzeptable Entwürfe sollten es dann doch schon sein. Wird dies nicht umgesetzt bzw. umgesetzt werden können, sind meine vorherigen Beiträge bezüglich den Kollegs eh Makulatur. Meine Hoffnungen ruhen auf einen Architekturwettbewerb und den Gestaltungsbeirat der Stadt.

  • U-Turm Eröffnung

    Zur Eröffnung des "U" im Mai werden wohl der HartwareMedienKunstVerein, ein Teil des Ostwallmuseums, der Modellraum sowie die Außenprojektionen von Adolf Winkelmann fertig sein. Kurz zum Ostwallmuseum (vierte und fünfte Etage): Architekt Prof. Eckhard Gerber glaubt nicht, dass das MO komplett eröffnen kann/wird. Sechs bis acht Wochen seien durch die Betonsanierung verloren gegangen; vier Wochen dauere das Trocknen. Zudem werden die Hochschuletage (erstes Stockwerk), sowie die Etage für kulturelle Bildung (drittes Stockwerk) wegen der aufwendigen, technischen Ausrüstung erst später bezogen. Unterdessen hat MO-Leiter Prof. Kurt Wettengl einen dicken Fisch an Land gezogen: In 2010 wird eine Kinoausstellung des Centre Pompidou im U-Turm präsentiert. Die Ausstellung "Die Kunst der Partizipation" werde voraussichtlich auf 2011 verschoben.


    derWesten.de

  • Die Pläne für die Größe der Sporthalle scheinen schon wieder geändert zu sein!?


    Wie so oft üblich in Dortmund.


    Letzter Tage in der Ruhrnachrichten stand etwas von etwa 2000 - 3000 Plätzen. Also wird es wieder mal ne abgespeckte version geben.


    Ich schau mal ob ich was genaueres finden kann, meine es stand am Freitag oder am Samstag drin!?

  • U-Turm-Umbau teurer

    Die Umbaukosten werden um etwa drei Mio. € höher ausfallen als bisher veranschlagt. Zudem liegt man zwei Monate hinter dem Zeitplan. Kulturdezernent und Interimskämmerer Stüdemann: "Trotz teilweiser 24-Stunden-Schichten ist es nicht gelungen, die verlorene Zeit wieder aufzuholen." Sorgen bereite die Kathedrale im Obergeschoss. Die Decke sei nicht mehr tragbar gewesen (keine Betonqualität). Jens Haake, Mitglied der Geschäftsleitung Gerber Architekten: "Jeder einzelne Hauptträger wird zurzeit mit Stahl eingefasst, um die Verkehrssicherheit des Gebäudes herzustellen."


    derWesten.de


    Ruhrnachrichten.de

  • Förderbescheid für Plätze am "U"

    Wie der Brüderweg (Boulevard Kampstraße), siehe hier, erhielt auch der Bereich Rheinische Straße nun den Förderbescheid aus Arnsberg. Bewilligt wurden weitere 2,7 Mio. € (d.h. insgesamt 3,9 Mio. €). Schwerpunkt der Maßnahme wird die Gestaltung der Plätze und Straßen rund um das "U". Kurz zu den Namensgebungen (Straßen und Plätze): Sie lassen weiter auf sich warten. Unter anderem soll der verstorbene Dortmunder Schriftsteller Max von der Grün einer der Namenspaten werden.


    Radio 91.2

  • U-Turm, 17/12/2009

    Ein schnelles Update: Zu sehen ist die "Kathedrale" des Turms inkl. den offen liegenden Hauptträgern. Diese werden zurzeit mit Stahl eingefasst. Bis zum Spätsommer - geplante Eröffnung des Ostwall-Museumes - liegt also noch ein ganzes Stück Arbeit vor den Bautrupps.



    Quelle: Mein Bild

  • Zeitpaln U-Turm

    • 9.-15. Mai: In der Local Hero Woche soll das EG und die siebte Etage begehbar sein. Die "Fliegenden Bilder" von Prof. Adolf Winkelmann sind dann auch zu sehen.
    • Ab 28. Mai: Die Etagen ein bis drei eröffnen. - Ausstellungen von TU und FH im ersten Stock, Hartware-Medienkunst-Vereins (HMKV) im zweiten und dritten.
    • 19. August: Eröffnung der sechsten Etage mit dem ISEA-Festival für elektronische Kunst.
    • 5. September: Die Gastronomie in der Kathedrale soll eröffnen.
    • 25. September: Das Ostwall-Museum eröffnet auf den Etagen vier und fünf.
    • 10. Oktober: Ab Mitte Oktober steht die "Die Bewegung der Bilder" des Centre Pompidou im Mittelpunkt und der U-Turm ist im Vollbetrieb.
    • Ruhrnachrichten.de
  • Platz von Buffalo, 17/12/2009

    Die Stutzwand an der Brinkhoffstraße ist endlich auf ganzer Länge fertig gestellt. Vermutlich wurde bereits auch das Kanalsystem unter dem Platz errichtet, so dass die provisorische Oberfläche zeitnah entstehen kann/könnte. Die Fördergelder zur endgültigen Bepflasterung der Plätze rund ums U wurden unterdessen bewilligt, siehe Beitrag #250.



    Quelle: Mein Bild



    Quelle: Mein Bild

  • Gastronomie im "U"

    Insgesamt entstehen vier Gastronomien im direkten Umfeld des U. Alle werden vom "Szene-Gastronomen" Till Hoppe betrieben: Der Auerbachskeller (teilweise offen gelegtes Kellergewölbe) befindet sich an der westlichen Flanke des Turms. Auf einer Fläche von 340m² entsteht ein Restaurant mit mediterraner Küche. Zudem gehört zum Auerbachskeller ein 220m² großer Innenhof, der ebenfalls gastronomisch genutzt werden soll, siehe hier.



    Quelle: panUrama / raumkunst


    Das Bistro im EG ist kein Bistro im eigentlichen Sinne. Außerhalb der Öffnungszeiten des Ostwall-Museums wird es zur Bar inklusive Live-DJs. Prunkstück der Gastronomie wird aber die Kathedrale. Tagsüber eine "Art von Bar", wird es zum Abend hin ebenfalls ein hochwertiges Restaurant inkl. "Front-Cooking-Stationen", integriert in einem 15 m breiten Tresen. Ab 22.30 Uhr wird aus dem Restaurant eine Event-Location! Zum Zeitplan: Kathedrale und Bistro werden im Sommer 2010 eröffnen, der Auerbachskeller Ende 2010 bis Januar 2011. - Fazit: Wow! Ich denke da geht was in Richtung neuer Party-Location!


    raumkunst

  • Hier, ein Video der WDR Lokalzeit zu den geplanten Licht- und Video-Installationen von Prof. Adolf Winkelmann am und im "Dortmunder U".


    Weitere Infos zum Winkelmann-Projekt "Fliegende Bilder" erhält man jetzt auch auf der dazu passenden Homepage:


    fliegende-bilder.de

  • ^^

    Die Lichtinstallationen finde ich fantastisch! Eigentlich finde ich den ganzen U-Turm fantastisch! Und an den vielen Menschen, die inzwischen mit T-Shirts und Taschen mit dem Motiv des Us herumlaufen, merkt man sehr deutlich, dass er allmählich auch zu einem Symbol mit Kultstatus avanciert. Ich fand eigentlich schon immer, dass so ein markantes Bauwerk mit einem so hohen Wiedererkennungswert auch das Potenzial hat, überregional große Bekanntheit zu erlangen. Die Produkte mit dem U, wie zum Beispiel der Klassiker mit dem I Love U-Symbol würden sicher auch außerhalb Erfolg haben.


    Schade finde ich, dass die Lichtinstallationen wohl nicht dauerhaft installier werden. Ich zumindest kann mir eigentlich kaum vorstellen, dass sie Anwohner stören werden. Mal sehen, wie sich das entwickelt...

  • Kathedrale, Bauverzug, dieGrünen und 2010LAB

    Gerber Architekten hat eine hochwertige Visualisierung der Kathedrale veröffentlicht. Sie lässt bereits erahnen, wie toll die Aussicht seien wird. Bekanntlich werden die Räumlichkeiten, inkl. Dachterrasse, nach Fertigstellung für jedermann zugänglich sein (Event-Location + Restaurant, siehe hier).



    Quelle: Gerber Architekten


    Zum Bauverzug: Natürlich ist es schade, dass es zu Verzögerungen kommt. Ich bin aber der Meinung, dass die geplanten 18 Monate Umbauzeit von vorneherein sehr ambitioniert waren. Denn unterm Strich ist es total egal, ob das Ostwall-Museum im Juni oder im September eröffnen wird. Wichtig ist, dass die Fertigstellung nicht mehr lange auf sich warten lässt. Und wer hätte das vor fünf Jahren schon für möglich gehalten?! Das ist auch ein Verdienst der Grünen (ehemaliger Koalitionspartner der SPD), die sich momentan aber als Partei der Aufklärung in Sachen Verzögerung darstellen möchte, siehe hier. Und zum Abschluss noch ein Update vom "Zentrum für Kunst und Kreativität": Neben dem "European Center for Creative Economy" (ECCE), siehe hier, wird auch das 2010lab.tv zu Füßen des U-Turms ziehen. Das 2010LAB ist ein Online-Portal, das die elf von der EU definierten Branchen der Kreativwirtschaft auf einer Website vereinigt. Ziel ist die Stärkung eben jener, siehe hier. -

  • Richtfest 27.01.2010

    Pressemiteilung:


    Zitat: "Genau zwei Jahre nach dem Start der Baumaßnahmen wird am 27. Januar am Dortmunder U Richtfest gefeiert. Die Festrede hält NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. [...]"
    Infos: www.dortmund.de


    Quelle: Presseverteiler Informationsdienst Ruhr

  • nikolas

    Das Richtfest wird nicht zwei Jahre nach Beginn der Maßnahmen gefeiert: Mitte März 2008 gab der Stadtrat grünes Licht für den Umbau. Im Sept. 2008 begann die Restauration des "goldenen U", und erst im Februar 2009 haben die Rohbaumaßnahmen begonnen.