Ruhrgebiet: Umnutzung von Industriebauten

  • Motorworld Zeche Ewald Ruhr

    Hier noch die Pressemitteilung der Stadt Herten zum Projekt


    Ewald – dieser Name zierte einst die wichtigste Zeche in der größten Bergbaustadt Europas. Heute ist hier der Standort für das Wasserstoff-Kompetenz-Zentrum, europaweit tätige Speditionen und den Revuepalast Ruhr. Aber schon bald steht die frühere Zeche in Herten für eine neue Dimension im Strukturwandel des Ruhrgebiets. Denn unter dem gewaltigen Doppelbockturm entsteht an der Ewaldstraße die „Motorworld Zeche Ewald Ruhr“.


    „Dieses Projekt hat eine Strahlkraft in die gesamte Region. Die Motorworld wird zeigen, dass wir im Ruhrgebiet etwas bewegen können“, ist Bürgermeister Dr. Uli Paetzel sicher. Für ihn seien besonders die rund 250 Arbeitsplätze entscheidend, die auf dem ehemaligen Zechengelände in Herten-Süd neu entstehen sollen.


    Vorbild für das Vorhaben in der Zeche Ewald Ruhr ist die Motorworld Region Stuttgart auf dem Gelände des ehemaligen Württembergischen Flughafens in Böblingen/Sindelfingen. 2009 eröffnet, hat sich diese mittlerweile weit über die Region hinaus als Magnet für Automobilliebhaber und zugleich als gefragte Eventlocation etabliert.


    Das Investmentvolumen für die Motorworld Zeche Ewald Ruhr wird auf eine zweistellige Millionensumme beziffert. Die bisher noch ungenutzte gewaltige Rasenhängebank unter dem Doppelbockturm soll zum Herzstück der neuen Motorworld werden. Unter ihrem Dach und um sie herum entsteht alles, was die Herzen der Autofreunde höher schlagen lässt. Dazu zählen Showrooms mit Fahrzeugen legendärer Marken, Händler dieser ganz besonderen Automobile, spezialisierte „gläserne“ Werkstätten und Anbieter von Dienstleistungen, Accessoires und Zubehör aller Art. Darüber hinaus wird hier ein „gelebtes Auto-Eldorado“ entstehen, in dem Eigentümer von Old-, Youngtimern und Luxusautomobilen Glasboxen mieten können, in denen sie ihre wertvollen Fahrzeuge abstellen können, langfristig zu mieten.


    2016 beginnen die Arbeiten, 2018 soll die Motorworld Zeche Ewald eröffnen. Büros auf dem Gelände werden die Mitarbeiter allerding schon kurzfristig beziehen.


    Daten:


    • Geländegröße: 40.000 qm
    • Bruttogeschossfläche: 43.000 qm
    • Nutzfläche: 31.000 qm
    • Investitionsvolumen: zweistelliger Millionenbetrag
    • Arbeitsplätze: 200-250
    • Baubeginn: 2016
    • Fertigstelle nach Abschnitten: 2017, 2018, 2019




    Bilder: Stadt Herten | Zeche Ewald Entwicklungsgesellschaft

  • Kamp-Lintfort: FH nutzt ehemaliges Magazin des Bergwerks West

    PM: "Neues Leben im ehemaligen Bergwerk West in Kamp-Lintfort: Ab August 2016 soll die Hochschule Rhein-Waal das Magazingebäude nutzen. Der Umbau des denkmalgeschützten Gebäudes hat bereits begonnen. Auf insgesamt 1.850 Quadratmetern entstehen verteilt auf drei Etagen Büro- und Seminarräume. Im Erdgeschoss ist u.a. ein Aufenthaltsraum für Studierende geplant. Eigentümer des Gebäudes ist die städtische Tochtergesellschaft Starterzentrum Dieprahm, die es an die Hochschule vermieten wird. Die Hochschule ist der erste Folgenutzer auf dem Bergwerksgelände. Die Zeche war Ende 2012 stillgelegt worden."


    Quelle: idr

  • Oberhausen: LVR-Industriemuseum wird umgebaut

    PM: "Für rund 20 Millionen Euro soll das LVR-Industriemuseum in Oberhausen umgebaut werden. Nach der Planungsphase sollen die Bauarbeiten 2018 starten. Insbesondere wird die als Museum genutzte ehemalige Walzhalle der Zinkfabrik verändert. Hier werden die Außenanlagen des Altenberggeländes mit einem Park, Verkehrsflächen und einer neuer Zugangsstraße aufgewertet. Das Vorhaben ist ein Teilprojekt in einem Entwicklungsprogramm der Stadt Oberhausen für das Quartier rund um den Hauptbahnhof. Die Stadt will Fördergelder aus dem Städtebauförderungsprogramm des Landes NRW beantragen."


    Quelle: idr

  • Industriedenkmalstiftung übernimmt vier Zechenrelikte

    PM: "Die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur übernimmt vier vom Abriss bedrohte Industriedenkmäler im Ruhrgebiet:


    • das Fördergerüst Schacht 3 der Zeche Hansa nebst Maschinenhaus in Dortmund-Huckarde,
    • das Hertener Fördergerüst Schacht 4 mit zugehörigem Grubenlüfter Schacht 3/4 der Zeche Schlägel und Eisen,
    • das Fördergerüst Schacht 2 der Zeche Fürst Leopold in Dorsten und
    • das Fördergerüst des Bergwerks Monopol, Zeche Grillo Schacht 1 mit Fördermaschinenhaus in Kamen.


    Das beschloss heute das Stiftungskuratorium. Mit den Beschlüssen können die Zustiftungsverfahren durch die RAG Aktiengesellschaft als bisherige Eigentümerin der Objekte eingeleitet werden. Dann kann mit der Sanierung begonnen werden."


    Quelle: idr
    Infos: www.industriedenkmal-stiftung.de

  • Oberhausen: Sanierung der Zeche Sterkrade abgeschlossen

    PM: "Nach mehr als drei Jahren ist die Sanierung der denkmalgeschützten Zeche Sterkrade, Schacht 1 abgeschlossen. Das Land NRW hatte die Arbeiten mit Mitteln der Städtebauförderung in Höhe von 2,77 Millionn Euro unterstützt. Spätestens ab Juni wird die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur Führungen über die Zeche anbieten. Gleichzeitig wird über die weitere Nutzung des Geländes verhandelt. Erste Probeläufe für Veranstaltungen soll es im Sommer geben. Die Stiftung hatte die Zeche 1997 übernommen. Ende 2012 fiel der Startschuss für die Sanierung der Schachthalle des Fördergerüsts. Der dreigeschossige Backsteinbau der Schachthalle von 1903 wurde nach historischen Vorbildern instand gesetzt, u.a. konnten die Stahlsprossenfenster rekonstruiert werden."


    Quelle: idr
    Infos: www.industriedenkmal-stiftung.de

  • Dortmund: Maschinenhalle der Zeche Zollern/ Sanierung beendet

    PM: "Die Maschinenhalle der Zeche Zollern mit ihrem bekannten Jugendstil-Portal wird nach mehrjähriger Sanierung Anfang September wiedereröffnet. Rund 7,6 Millionen Euro kostete die Renovierung des Schmuckstücks im LWL-Industriemuseum in Dortmund. Vor allem die Stahlglaskonstruktionen der Fenster sowie die Querriegel und Knotenpunkte des Stahlfachwerks wiesen starke Schäden auf. Auch Ziegelsteine und Fugen waren an vielen Stellen marode. Bereits 2007 starteten die Vorarbeiten für die Sanierung mit einer aufwändigen Bauuntersuchung und Schadensanalyse. Den Experten ging es dabei nicht um die Rekonstruktion des ursprünglichen Zustands, sondern um den Erhalt des Gebäudes mit seinen vielfältigen Nutzungsspuren. Künftig soll die Maschinenhalle insbesondere für Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt werden.
    1902/03 hatte die Gelsenkirchener Bergwerks AG die Halle als technisches Herzstück ihrer neuen Schachtanlage Zeche Zollern errichten lassen."


    Quelle: idr
    Infos: www.lwl.org

  • Hattingen: Gebläsehalle der Henrichshütte wird wiedereröffnet

    PM: "Die Sanierung der ehemaligen Kraftzentrale an der Henrichshütte ist abgeschlossen. Am kommenden Dienstag (13. September) eröffnet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die einstige Kraftzentrale als Ort für Geschichte, Kunst und Kultur. Insgesamt wurden 2,9 Millionen Euro verbaut, 80 Prozent davon waren Landesmittel. Das historische Gebäude aus dem Jahr 1906 erhielt u.a. neue Elektroinstallationen und einen Aufzug, das Dach und andere Bereiche wurden statisch verstärkt.


    4.000 Quadratmeter Nutzfläche verteilen sich auf zwei Etagen. Hier sollen künftig die Themen Stahlerzeugung und Sozialgeschichte der Hüttenarbeiter eine Heimat finden. Außerdem gibt es Platz für Kunstausstellungen. Den Auftakt macht die Schau "Technophilia" (13. September bis 26. Februar) mit Arbeiten des Ingenieurs, Künstlers und Designprofessors Gerhard Hahn. Präsentiert werden in der Halle außerdem zwei Modelle inzwischen abgerissener Teile der Henrichshütte: Ehemalige Hüttenwerker haben das ehemalige Stahl- und das Walzwerk im Maßstab 1 zu 100 nachgebaut.

    Die 1854 gegründete Henrichshütte zählt zu den ältesten Hüttenwerken des Reviers. Bis zu 10.000 Menschen arbeiteten in den verschiedenen Betrieben zur Eisen- und Stahlherstellung sowie Walz- und Schmiedebetrieben. 1989 übernahm der LWL das Hüttenwerk an der Ruhr als letzten von insgesamt acht Standorten in sein Landesmuseum für Industriekultur."


    Quelle: idr
    Infos: www.lwl.org

  • Herten: Fördermittel für ehem. Zeche Schlägel & Eisen

    PM: "Die Dortmunder Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur erhält knapp 2,43 Millionen Euro für Sanierungsarbeiten auf dem ehemaligen Zechengelände Schlägel & Eisen in Herten. Der Förderbescheid kam jetzt von der Bezirksregierung Münster. Mit dem Geld sollen das Fördergerüst Schacht 4 mit zugehöriger Schachthalle, Rohkohle-Entladeanlage und Sieberei instand gesetzt werden.

    Bereits in den vergangenen beiden Jahren hatte das Land NRW für das Fördergerüst über Schacht 3 und das Fördermaschinenhaus Mittel der Städtebauförderung bereitgestellt. Das Gesamtensemble soll für kulturelle Zwecke genutzt werden. Insgesamt wurden am Standort Schlägel & Eisen Mittel in Höhe von 4,72 Millionen Euro für die Bewahrung und Vermittlung des bergbaulichen Erbes in der Stadt Herten bewilligt."


    Quelle: idr
    siehe auch: www.brms.nrw.de und www.industriedenkmal-stiftung.de

  • Essen-Kupferdreh: Sanierung Deilbachhammer

    Der Stadtrat beschloss diese Woche die 1,5 Millionen Euro teure Sanierung des historischen Ensembles aus Deilbachhammer, Meister- und Arbeiterhäusern einzuleiten. Die Arbeiten sollen in 3 Jahren abgeschlossen sein.


    Details:

    - Dank Unterstützung der NRW-Stiftung kann das Hammergebäude mit vollständig erhaltenem Interieur für 300 000 saniert werden. Nach Abschluss der Arbeiten soll das Ensemble als Schauwerk durch das Ruhrmuseum bespielt werden.
    - Die Instandsetzung der seit Jahren leer stehenden Arbeiterhäusern wird knapp 500 000 Euro in Anspruch nehmen.
    - Die denkmalgerechte Sanierung des Meisterhauses wird ca. 780 000 Euro kosten.


    Quellen:
    https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_998486.de.html
    http://www.derwesten.de/staedt…-schlagen-id12241581.html

  • Kamp-Lintfort: "Wissenswerkstatt" an Hochschule übergeben

    PM: "Wissen statt Werkzeug lagert jetzt im ehemaligen Magazin des Bergwerks West in Kamp-Lintfort. Nach neunmonatiger Bauzeit wurde das Gebäude auf dem ehemaligen Zechengelände heute offiziell an die Hochschule Rhein-Waal übergeben. Wo früher Schrauben und Werkzeuge für die Bergleute lagerten, verteilen sich nun auf drei Etagen Büro- und Seminarräume. Das Magazingebäude ist die erste Ankernutzung auf dem Zechengelände. Die städtische Entwicklungsgesellschaft hatte es erst im Juni 2015 von der RAG Montan Immobilien GmbH gekauft."


    Quelle: idr
    Infos: www.kamp-lintfort.de

  • DO/ E: Fördermittel für Kokerei Hansa und Zollverein

    PM: "Bund und Land unterstützen den Erhalt der Industriekultur im Ruhrgebiet. In diesen Tagen wurden gleich zwei Zuwendungsbescheide durch die zuständigen Bezirksregierungen übergeben: Die Stiftung Zollverein erhält für das UNESCO-Welterbe Zollverein rund zehn Millionen Euro 10.236.241 Euro aus Bundes- und Landesmitteln. Damit wird die Erhaltung einzelner Gebäude gesichert und auch der Um- und Ausbau auf der Zeche Zollverein unterstützt. So wird z.B. Halle 4 für eine gastronomische Nutzung und Halle 8 für Ausstellungs- und Museumspädagogik ausgebaut.
    Außerdem soll die bei Fahrradfahrern und Spaziergängern beliebte Ringpromenade im südlichen Bereich der Kokerei fertiggestellt werden.


    Insgesamt sieben Millionen Euro Fördergelder stehen für die Sanierung der Kokerei Hansa in Dortmund zur Verfügung. Einen entsprechenden Bescheid erhielt die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur jetzt von der Bezirksregierung Arnsberg. Für die Sanierungsarbeiten am Sortenturm, an den Koksofenbatterien, der Salzfabrik und der Abtreiberbühne sowie am Kokslöschturm sind insgesamt 7.647.000 Euro veranschlagt. Finanziert werden die Maßnahmen über das Programm der Städtebauförderung des Bundes und des Landes NRW.
    Mit der Sanierung sollen sich neue Nutzungsmöglichkeiten eröffnen. So will die Stiftung künftig Ideen entwickeln, wie Kinder und Jugendliche aus dem Dortmunder Norden angesprochen werden können. Ein Jugendforscher sei bereits beauftragt."


    Quelle: idr
    siehe auch: http://www.zollverein.de/aktue…nvestition-in-die-zukunft

  • Herdecke: Koepchenwerk am Hengsteysee


    Bild: AG Koepchenwerk | Quelle: http://www.westfalen-heute.de/mitteilung.php?41792


    Das Koepchenwerk am Hengsteysee wurde 1930 als eines der ersten Pumpspeicherkraftwerke Europas in Betrieb genommen und steht seit 1986 unter Denkmalschutz. Jedoch hat die Eigentümerin RWE Power AG wegen fehlender Nutzungsmöglichkeiten Anfang 2015 eine Abriss-Genehmigung beantragt.So sei die Nachnutzung als Museum durch Probleme mit der Zuwegung nicht möglich.


    Nach Einspruch einer Bürgerinitiative scheint RWE mittlerweile von seinen Plänen abgerückt zu sein und kündigte Instandsetzungsinvestitionen in Millionenhöhe für den Komplex an.


    Quelle: http://www.westfalen-heute.de/mitteilung.php?41792
    Weitere Informationen: http://www.ag-koepchenwerk.de/

  • Herne-Wanne: Abrisspläne für Zeche Pluto

    Die Ruhrkohle AG will weitere Teile der Zeche Pluto in Herne-Wanne abreißen: Da das Fördergerüst, die Schachthalle sowie das Maschinenhaus marode und einsturzgefährdet sind und sich darüber hinaus kein Nachnutzer finde, habe die RAG bei der Stadt Herne als Untere Denkmalbehörde im Juni 2016 einen Antrag auf Herausnahme der Zeche Pluto aus der Denkmalliste gestellt.


    Das Doppelbock-Fördergerüst der Zeche Pluto wurde in den 1950er-Jahren nach Plänen von Schupp und Kremmer errichtet und steht seit 1999 unter Denkmalschutz.


    EDIT: Vom Abriss des Förderturmes scheint die RAG mittlerweile abgerückt zu sein. Beim Maschinen- und dem Schachthaus halte die RAG jedoch weiter an ihren Abbruchplänen fest.

    Quelle: http://www.westfalen-heute.de/mitteilung.php?41118
    siehe auch: http://www.ruhrnachrichten.de/…in-Gefahr;art1541,3046164

  • Herdecke: Industriedenkmalstiftung übernimmt Koepchenwerk

    PM: "Die Dortmunder Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur übernimmt das Koepchenwerk in Herdecke. Das Kuratorium beschloss heute einstimmig die Zustiftung des Pumpspeicherkraftswerkes am Hengsteysee, das bislang der RWE Power AG gehört. Zu dem Denkmal gehören die historische Maschinenhalle mit Kommandohaus inklusive der vier originalen Maschinensätze, das oberhalb des Werks gelegene Schieberhaus mit dem markanten RWE-Schriftzug und vier landschaftsprägende Rohrleitungen. Das Koepchenwerk ist Station mehrerer Themenrouten der Route der Industriekultur, die vom Regionalverband Ruhr (RVR) unterhalten wird.
    Das Rheinisch-Westfälische Elektrizitätswerk betrieb von 1930 bis 1994 das Koepchenwerk am Hengsteysee. Aus finanziellen und personellen Gründen konnte die Stadt Herdecke das seit 1986 unter Denkmalschutz stehende Gebäude nicht übernehmen. Die Stiftung möchte das Koepchenwerk künftig für Besucher zugänglich machen."


    Quelle: idr
    siehe auch: Die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur hat das Koepchenwerk übernommen.
    Infos: www.industriedenkmal-stiftung.de

  • Dortmund: Sanierung des Kokslöschturms auf der Kokerei Hansa

    PM: "Auf der Kokerei Hansa haben die Sanierungsarbeiten am hölzernen Kokslöschturm begonnen. Bis zum Ende des Jahres wird der Ende der 1970er Jahre entstandene Turm instand gesetzt. Vor allem im oberen Teil und an den Balkonen weist das 40 Meter hohe Bauwerk schwere Schäden auf: Die Fichten-Holzbretter sind zerstört und zahlreiche Nägel haben sich aus den Befestigungsbohlen herausgezogen. Außerdem ist die Betonkonstruktion angegriffen. Für die Sanierung stehen 716.000 Euro an Fördermitteln aus der Städtebauförderung des Bundes und des Landes zur Verfügung. Im Turm befand sich Wasser, mit dem der brennende Koks innerhalb von 90 Sekunden von 1.000 Grad auf etwa 60 Grad heruntergekühlt wurde. Rund 120 Ladungen wurden hier pro Tag gelöscht."


    Quelle: idr

  • Herten: MOTORWORLD verdoppelt ihre Fläche auf Ewald

    PM: "Die beiden Geschäftsführer der MOTORWORLD ZECHE EWALD RUHR haben für ihr Projekt auf dem Zukunftsstandort Ewald in Herten nun eine mehr als doppelt so große Fläche zur Verfügung: Statt bisher 20.000 werden rund 60.000 Quadratmeter Fläche zum Eldorado für Oldtimer-, Sportwagen- und Motorradfreunde aus dem In- und Ausland. Möglich gemacht hat diesen Coup die PEG, die Projekt Ewald Verwaltung GmbH & Co. KG. Der PEG, eine gemeinsame Projektgesellschaft der Real Estate und der RAG Montan Immobilien, gehörten zahlreiche Grundstücke und Gebäude des früheren Zechengeländes. Nach dem Verkauf sämtlicher Grundstücke wird die PEG nun Mitgesellschafter der Hertener MOTORWORLD EWALD RUHR .


    Zeitplan:


    • Vor drei Monaten hat die MOTORWORLD in der Rasenhängebank unter dem Doppelbockturm ihre ersten Büros bezogen. [...]
    • Die MOTORWORLD ZECHE EWALD RUHR soll sich auch als Messe- und Eventstandort entwickeln. Deshalb sind mehrere Gastronomiebetriebe genauso fest geplant wie ein großes Hotel, das in den oberen Teil der Rasenhängebank eingebaut wird.
    • Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass die Bauarbeiten noch in diesem Jahr beginnen.
    • Spätestens 2019 kann die MOTORWORLD auf der ehemaligen Zeche dann auf der Überholspur unterwegs sein. Insgesamt sollen mindestens 200 neue Arbeitsplätze entstehen."


    Quelle: http://www.rag-montan-immobili…news-detail/article/4996/

  • Hamm: Bergwerk Ost wird zu CreativRevier

    PM: "Auf den Brachflächen des früheren Bergwerks Ost in Hamm soll ein CreativRevier mit Wohn- und Gewerberäumen entstehen. Eine enstprechende Absichtserklärung unterzeichneten heute (12. Mai) Vertreter des NRW-Wirtschaftsministeriums, der Stadt Hamm und der RAG Montan Immobilien AG. Die Landesregierung stellt darin bis zu 2,2 Millionen Euro an Fördermitteln in Aussicht. Auf der 70 Hektar großen Fläche sollen in den kommenden drei Jahren Gewerbe- und Handelsgrundstücke für Unternehmen der Kultur- und Kreativbranche entwickelt und vermarktet werden. Das übernimmt der Investor Ruhrstadt Stiftung. Bisher übernahm Entwicklung und Vermarktung derartiger Projekten meist die öffentliche Hand."


    Quelle: idr
    Infos: https://www.wirtschaft.nrw/sit…intent_final_20170509.pdf

  • Recklinghausen: Trainingsbergwerk soll Touristenattraktion werden

    PM: "Die RAG sucht mit Unterstützung des NRW-Wirtschaftsministeriums und der Stadt Recklinghausen nach Möglichkeiten, das =5206&ajaxSite=1"]Trainingsbergwerk in Recklinghausen-Süd zu erhalten. Die RAG möchte die Einrichtung gern an Partner übergeben. Sie habe nicht die Mittel und Möglichkeiten, das Trainingsbergwerk nach dem Ende der Steinkohlenproduktion 2019 weiter zu betreiben, so die RAG.

    Das Trainingsbergwerk befindet sich in der Halde auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Recklinghausen II. Mit 1.200 Metern Strecke, unterschiedlichen Gewinnungseinrichtungen, Streckenvortrieben und einem Schacht wird hier die Untertagewelt wirklichkeitsnah dargestellt. Die RAG nutzt die Einrichtung seit 1975, um Fachkräfte unter realistischen Bedingungen zu schulen. Sogar ein Schacht mit 17 Metern Tiefe steht für Schulungszwecke zur Verfügung."


    Quelle: idr | Infos unter www.rag.de und www.land.nrw


    PM: "Das Trainingsbergwerk der RAG in Recklinghausen soll zu einer Touristenattraktion mit überregionaler Strahlkraft werden. Dafür werden nun Partner gesucht, die die Anlage nach dem Ende des Steinkohlenbergbaus weiter betreiben.
    Das jetzt vorgestellte Konzept sieht eine dreifache Nutzung vor, die nicht nur auf Touristen abzielt, sondern auch auf die Wirtschaft. So könnten Bergbauzulieferer ihren internationalen Kunden in dem Trainingsbergwerk ihre Maschinen demonstrieren. Zudem würde eine beliebte Kulisse für Filmschaffende erhalten bleiben."

    Quelle: http://www.westfalen-heute.de/mitteilung.php?42759

  • Hagen: Neubebauung der ehemaligen Zwieback-Fabrik "Brandt"

    Mit der Regionalplanänderung hat die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) heute (30. Juni) die Voraussetzungen geschaffen, das seit 2003 leerstehende Gebäude der ehemaligen Zwieback-Fabrik "Brandt" neu zu nutzen. Den aktuellen Überlegungen zufolge sollen auf dem Gelände ein Lebensmittelmarkt mit Getränkemarkt, ein Lebensmittel-Discounter und ein Drogeriefachmarkt angesiedelt werden. Außerdem sind ein Gesundheitszentrum, ein Büro- und Verwaltungsgebäude und Gastronomie an dem Standort vorgesehen.


    "Der heutige Beschluss ist der Startschuss für die städtebauliche Aufwertung der Flächen im Umfeld der Bundesstraße B7", betont Martin Tönnes, RVR-Beigeordneter für den Bereich Planung.


    Um das Gelände neu nutzen zu können, muss der aktuell geltende Regionalplan auf dem Gebiet der Städte Hagen und Gevelsberg geändert werden. Ein Teil des Bereichs der gewerblichen und industriellen Nutzung wird in einen Allgemeinen Siedlungsbereich (ASB) umgewandelt. So können Flächen für Wohnen, wohnverträgliches Gewerbe, öffentliche und private Dienstleistungen aber auch Grün-, Sport-, Freizeit- und Erholungsareale entstehen.


    Nach umfassender Beteiligung der Öffentlichkeit hat die RVR-Verbandsversammlung als zuständiger Regionalrat in ihrer heutigen Sitzung die Regionalplanänderung beschlossen. Im Anschluss wird der Regionalverband Ruhr die Änderung der Landesregierung anzeigen. Wenn diese innerhalb einer Frist von drei Monaten keine Einwände erhebt, wird die Änderung nach amtlicher Bekanntmachung im Gesetzes- und Verordnungsblatt NRW wirksam.


    Quelle: idr

  • Essen: Baustart für die Sanierung des Deilbachhammer-Ensembles

    PM: "Der letzte erhaltene Eisenhammer im Ruhrgebiet wird an authentischem Ort nicht nur verbleiben, sondern auch saniert. Am 11. Juli fiel der Startschuss für die Restaurierungsarbeiten im Essener Deilbachtal. Im September 2016 hatte der Rat der Stadt sein Okay für die Baumaßnahmen an dem dreiteiligen denkmalgeschützten Eisenhammer-Ensemble gegeben. Im ersten Abschnitt der Arbeiten, geplant bis Anfang 2018, werden die Arbeiterhäuser mit einem geschätzten Finanzvolumen von 476.000 Euro saniert.
    Bis Mitte 2018 soll dann auch die Sanierung des Hammergebäudes - Hauptattraktion des Ensembles - abgeschlossen sein. Geschätzte Kosten: 293.000 Euro. Die Restaurierung des Meisterhauses wird mit etwa 784.000 Euro als letzte Maßnahme umgesetzt."


    Quelle: idr