Riedberg - neuer Wohn- und Wissenschafts-Stadtteil

  • Ich kann mich Deiner Meinung überhaupt nicht anschließen Rohne! Das Projekt Riedberg ist eines der genialsten seiner Zeit! Es steht ganz für sich, dass nicht jedes Gebäude erste Klasse ist (Aber immerhin besser als so manches 50er Jahre Gebäude), weil Wohnungen bzw. Häuser in Riedberg nicht nur für gehobenes Klientel gebaut werden sondern eben auch für sozial Schwächere - Das Einkaufszentrum z. Bsp. finde ich ist sehr gelungen und viele andere Projekte auch!


    Ich war erst letztes Wochenende dort gewesen und habe mir alles genauer angesehen und bin immer wieder erstaunt über die Ausmaße. Vielleicht sollte man eben deshalb auch Riedberg als ganzes beurteilen, und rein wirtschaftlich gesehen soll das mal eine andere Stadt erst nachmachen! :daumen:

  • Das Zentrum finde ich ja durchaus gelungen, ansonsten muss ich mich Rohne aber anschliessen: die meisten Wohngebäude sehen zum Weglaufen aus. Geschmacksverirrungen, Gestaltungsunwille oder ein heiloses Durcheinander hässlicher und sich beissender Farben und Stile wie im letzten Bild (das stört mich übrigens in vielen Neubaugebieten, in denen jeder bauen darf, was er will). Für mich ist das keine gekonnte Stadtplanung. Das Problem findet sich aber vielerorts in Deutschland. Das einzige was bei Wohngebäuden heutzutage überhaupt nicht zu zählen scheint, ist das Aussehen. Dass es, auch beim Sozialwohnungsbau, anders geht, dafür gibt es genügend Beispiele. Wer ist Schuld an der Misere, das deutsche Stadtplanungswesen? Die Architekten? Oder ist es einfach nur eine Frage des Geschmacks? Meiner ist es nicht.

  • Johnny


    Ich schätze es ist zum einen eine Frage des Geldes, die viele Häuslebauer lieber zu günstigen Materialien und Formen greifen lässt.
    Natürlich könnte, wenn es denn verbindliche Gestalltungsvorgaben geben würde trotzdem gut aussehen. Zum Beispiel wenn alle Häuser in einem ähnlichen Stil gebaut und ähnliche Farben verwenden würde. Zum Beispiel die weißgetünschten Häuser griechischer Inseldörfer geben, obwohl die Häuser einfach sind, ein schönes Ensemble ab.

  • Zu den obigen Bildern muss man fairerweise sagen, dass sie nicht gerade die Schokoladenseite von Riedberg zeigen. Hier werden so mittel-schlimme Exzesse individuellen Bauens aufgezeigt (es gibt aber auch deutlich schönere Ecken dort oben, auch bei den indiduell gestalteten EFH und DHH).


    Darüber hinaus möchte ich folgende Punkte loswerden:
    - mrmartin : Der Riedberg ist sicher nicht für sozial Schwache konzipiert. Das sieht man an den Preisen für eine DHH, die bei ca. 250 kEUR losgehen (zzgl. Erbpacht). Sozialer Wohnungsbau ist billiger ;-)
    - Die meisten Grundstücke (gefühlte 80%) werden nicht individuell bebeaut, sondern durch einen Bauträger. Dadurch sehen die Quartiere ggf. etwas monotoner aus, aber dafür herrscht ein einheitlicher Stil und die oben gezeigte Unordnung bleibt i.d.R. aus.

  • Ich finde auch, die meisten Neubausiedlungen, ob nun zentral geplant oder individuell, sehen am Anfang immer etwas komisch aus. Erst wenn das Viertel mal etwas "gelebt" sind, die Vegetation groß genug geworden ist, dann erst wirken die meisten Viertel auch gemütlich.
    Persönlich finde ich immer den Mittelweg am besten, eine frei Gestaltung der Häuser, die aber durch Gestaltungssatzung begrenzt ist (in Form von Fassade, Traufhöhe, Giebelart, etc.). Dann können individuelle Häuserformen entstehen, die aber als Gesamtbild immer noch harmonieren, ohne das Monotonie entsteht.


    Aber heute würde doch auch keiner sagen, das die Römerstadt monoton ist, von daher sind die Bauträgerhäuser ähnlich zu betrachten.

  • Dass einige Quartiere auf dem Riedberg einen einheitlichen Look haben, liegt nicht nur daran, dass sie jeweils von einem Bauträger entwickelt werden, sondern auch an der langen Liste der Bauvorschriften. Bei Interesse kann ich die Details gerne mal rauskramen.


    Soweit ich weiß, ist das auf dem Riedberg stärker ausgeprägt als beispielsweise im Frankfurter Bogen. Das ist jedenfalls das, was mir die Herren Bauträgervertreter gesagt haben; einen detaillierten Vergleich der Vorgaben zwischen beiden Baugebieten konnte ich leider bisher nicht anstellen.


    Was die Kosten für Reihenhäuser, DHH u.ä. angeht, stimme ich Ffm486 zu. Der Großteil der angebotenen Objekte liegt deutlich über 300 TEUR, oft auch über 400 TEUR, wohlgemerkt, meist ohne Grundstück (Erbpacht).


    Die paar vergleichsweise günstigten Angebote sind schnell verkauft, wie ich selbst schon erfahren durfte. ;) Hinzu kommt, dass viele Entwickler ihre Konzepte der Nachfrage angepasst haben und nun stärker als ursprünglich geplant auf den Geschossbau setzen (3 ETW übereinander statt 2 DHH oder Reihenhäuser auf gleicher Stelle). Entsprechende Wohnungen gehen derzeit weg wie warme Semmeln, zumindest bei einigen Entwicklern, und dürften obendrein mehr einbringen.


    Einigen der bereits auf dem Riedberg wohnenden Leute war/ist das wohl ein Dorn im Auge, wie mir erzählt wurde. Man hat nun Sorge, am Ende nicht von weiteren DHHs umgeben zu sein, sondern von grauen ETW-Kolossen wie denen an der Grundschule Riedberg oder der künftigen Stadtbahnstrecke (vgl. #115, btw handelt es sich hierbei um eines der wenigen Mietobjekte, das aber nicht als Entschuldigung verstehen :D ).


    Gut, so schlimm soll's wohl nicht werden, da die Baumassen lt. Bauträger für die fraglichen Quartiere nicht nachträglich verändert werden dürfen. Hoffen wir mal, dass das stimmt und man da etwas Augenmaß bei der weiteren Entwicklung behält.


    Wohnt denn hier aus dem Forum schon jemand auf dem Riedberg oder pilgern alle immer nur mal zum Gucken da hoch? :)

  • Hier bitte nicht falsch verstehen. Es werden wohl relativ viele teurere Wohnungen und Reihenhäuser zum Verkauf angeboten. Mit hochwertiger Ausstattung hat das natürlich auch seinen Preis (Ein qm-Preis von 2.500 € und höher erscheint gerechtfertigt). Allerdings gibt es auch noch einige Wohnungen, welche vermietet werden und diese wiederum können auch teilweise von der Stadt bezuschusst werden.


    Was mein eigentlicher Punkt ist: Viele Projekte wie von City Concept oder Bien Ries sind hochwertig und von der Architektur her international konkurrenzfähig. Ich weiss ehrlich gesagt nicht, von welcher dunklen Ecke Riedbergs wir hier sprechen, aber Unzufriedenheit und Kritik sind wohl Deutschlands Lieblingszeitvertreib...! Ok, deswegen sind wir ja schließlich auch Nummer 1 im Export mit unseren bis ins Detail verbesserten Produkten.. ;)


    Übrigens, warum alles einheitlich? Haben wir davon nicht bereits genug? Ausserdem wurde ja bereits erwähnt, dass die meisten Projekte, Großprojekte sind und vieles ohnehin schon zum Großteil vereinheitlicht ist... ..und die "individuell" gestalteten Doppelhaushälften im Bild aus Beitrag # 121 sind nur ein geringer Teil des Riedbergs

  • Wieso einheitlich? Zumindest einheitlichen Fraben wirken bei Siedlungen und Ensembles ästhetisch würde ich meinen. Auch, bei Baukörper ist das so, finde ich. Eine Straße in der große Kästen neben kleinen Buden, grün neben rot und blau neben braun angestrichenen Häuser stehen wirkt wie Kraut und Rüben. Wenn die Baukörper und die Farbwahl zueinander passen, wirkt es harmonisch, imho. Gutes Beispiel das Ensemble der Goethe Uni im ehemaligen IG-Farben Haus und den neuen Gebäude. Das wirkt alles harmonisch und ästhetisch.

  • Dass einheitliche Gestaltung nicht unbedingt die ästhetische Qualität hebt, sieht man leider ebenfalls am Riedberg. Eine kleine Runde durch das Europa-Viertel am südöstlichen Riedberg (den genauen Namen weiß ich leider nicht) führt dies deutlicher als unbedingt nötig vor Augen - teilweise ist es richtig peinlich, was dort hingestellt wurde.


    Dann doch lieber auch ein paar Straßen mit dörflich wirkendem Durcheinander, in spätestens 15 oder 20 Jahren wird es ein ganz normales Wohngebiet sein.


    In der Nähe des Riedbergzentrums gibt es allerdings auch einige sehr interessant und spannend gestaltete Häuserreihen. Vielleicht ist es nicht schlecht, dass auf dem Riedberg nicht alles erstklassig ist - in erster Linie ist es doch einfach "nur" ein Wohngebiet.



    BTW: Ein ehemaliger Kollege hat sich vergangenes Jahr eine Wohnung in "Take 5" zugelegt, der Quadratmeherpreis war deutlich über den oben genannten!

  • Heute wurde Richtfest am "Biologicum" gefeiert. Parallel wurden die Grundsteine für weitere Projekte gelegt. Investitionssumme für die drei Gebäude: fast 145 Mio Euro.


    Quelle: HR online

  • Für den Neubau eines Gymnasiums wurde ein Architekturwettbewerb ausgerichtet. Geplant ist die Schule westlich der Altenhöferallee und nördlich des Riedberg-Zentrums (Plan). Die Wettbewerbs-Bekanntmachung kann hier heruntergeladen werden (scrollen bis "Realisierungswettbewerb Gymnasium Riedberg").


    Der Schwerpunkt des Gymnasiums wird im naturwissenschaftlichen/sprachlichen Bereich liegen. Eine Kooperation mit den nahe gelegenen naturwissenschaftlichen Fachbereichen der Uni ist vorgesehen. Die Schulgebäude sind für 1.350 Schüler konzipiert. Auch eine Dreifeldsporthalle und ein Jugendhaus gehören zum Projekt. Baubeginn soll im Frühjahr 2011 sein.


    Heute wurden die Ergebnisse des Architekturwettbewerbs bekannt gegeben. Den ersten Preis hat das Büro Ackermann & Raff (Stuttgart) gewonnen, zusammen mit den Landschaftsarchitekten Pfrommer + Roeder. Der zweite Preis ging an Ferdinand Heide (Frankfurt), der dritte an Auer + Weber (München).


    Modellfoto des Siegerentwurfs:



    Bild: HA HessenAgentur GmbH / stadt.bau.plan


    • Die prämierten Entwürfe werden bis 19. Juli im "Solitär" des Riedbergzentrums ausgestellt. Im 5. OG, Montag bis Freitag 15.00 bis 20.00 Uhr und Samstag und Sonntag 10.00 bis 19.00 Uhr.
    • Hier eine PDF-Übersicht (ca. 6,5 MB) der HA HessenAgentur mit allen 22 Wettbewerbsbeiträgen.
    • Und der Hinweis auf einen Rundschau-Artikel und einen Bericht der FNP.
  • In der Ausstellung wurden alle Entwürfe jeweils mit Modell und Plakat präsentiert. Da das bereits verlinkte PDF-Dokument sehr übersichtlich ist und alle Modelle zeigt, an dieser Stelle nur noch ein Foto vom Sieger-Entwurf aus anderer Perspektive:



    In der Ausstellung war auch ein Modell des städtebaulichen Gesamtkonzepts für den Riedberg zu sehen. Zur Orientierung habe ich die Fläche der Schule optisch hervorgehoben:


    von Westen:



    von Osten:



    von Süden:



    Die Riedbergallee bekommt langsam städtischen Charakter:



    In der Mitte wird die Stadtbahnstrecke gebaut, es sind bereits die Sockel für die Oberleitungsmasten zu sehen.


    Schade, dass es nur auf der Rückseite ein Staffelgeschoss gibt:



    Wohnhaus auf der Westseite des Riedberg-Zentrums. Im Erdgeschoss ist die Lieferantenzufahrt zu sehen und dahinter kleinere Geschäfte.



    Das Hörsaalgebäude der Uni in Bau:


  • Was tut sich auf dem Riedberg? Eigentlich zu viel um nur mal kurz vorbeizuschauen. An allen Ecken und Enden wird gebaut, aber am aufälligsten ist derzeit der Geschosswohnungsbau:




    Auch bei der Stadtbahn geht es merklich voran. An vielen Stellen wurden die Sockel für die Fahrdrahtmasten erstellt, teilweise ganz ordentliche Fundamente:




    Auch wurde begonnen die Bewehrung für die "feste Fahrbahn" auszulegen:



    Im Hintergrund links die Baustelle des Hörsaalzentrums:



    Bilder von mir

  • Aktuelle Fotos vom Riedberg...


    Das Hörsaalzentrum:



    Im Vordergrund sind die ersten Gleise der Stadtbahnstrecke zu sehen.


    An einem weiteren Wohngebäude in der Riedbergallee werden die Gerüste abgebaut:



    Eine Kindertagesstätte in Passivbauweise wird in der Nähe des Nelly-Sachs-Platz "zusammengesteckt":



    (Fotos von mir)

  • Das Hörsaalzentrum wächst schnell. Zwei Schnappschüsse von heute:




    Kurzer Blick Richtung künftige Stadtbahn. Im Bereich der noch zu bauenden Station am Riedbergzentrum ist der Gleisbau bereits fast abgeschlossen:



    Blick Richtung Niederursel:



    Bilder von mir

  • Neue Großprojekte

    Im Juni 2010 beginnt die stadteigene ABG Frankfurt Holding mit dem Bau von 225 Wohnungen in insgesamt zehn Häusern. In einer Pressemitteilung der Wohnungsbaugesellschaft heißt es: "Das bislang größte zusammenhängende Baugrundstück in Riedberg soll in drei Bauabschnitten bebaut werden. Es entstehen etwa 40 Eigentumswohnungen, ca. 105 Einheiten im freifinanzierten Wohnungsbau und etwa 80 Wohnungen gemäß Frankfurter Programm für familien- und seniorengerechten Mietwohnungsbau. Der Entwurf für den Gebäudekomplex stammt vom Büro Albert Speer und Partner, das aus einem gutachterlichen Verfahren als Sieger hervorgegangen war und nun mit der weiteren Umsetzung des Projektes beauftragt ist. Das Projekt ist das mittlerweile dritte Projekt im Quartier Riedberg-Mitte. Es liegt in unmittelbarer Nähe zum neuen RiedbergZentrum mit allen Einkaufsmöglichkeiten für den alltäglichen Bedarf. Eine Haltestelle der neuen Stadtbahnlinien U8 und U9, die ab Dezember nächsten Jahres nach Riedberg fahren, liegt wenige Gehminuten entfernt." Die Fakten:


    • Bauherr: ABG Frankfurt Holding GmbH
    • Architekten: AS&P Albert Speer & Partner
    • Grundstücksgröße gesamt: 16.000 m²
    • Standort: Quartier Riedberg-Mitte, Riedbergallee
    • Bruttogeschoßfläche gesamt: ca. 27.500 m²
    • Wohneinheiten gesamt: ca. 225
    • Energiestandard: Passivhaus
    • Baubabschnitt 1: ca. 110 Wohneinheiten, ca. 13.000 m² Bruttogeschossfläche
    • Bauabschnitt 2: ca. 75 Wohneinheiten, ca. 9.500 m² Bruttogeschossfläche
    • Bauabschnitt 3: ca. 40 Wohneinheiten, ca. 5.000 m² Bruttogeschossfläche
    • Kosten: 40 Millionen Euro



    Bild: ABG Frankfurt Holding / AS&P Albert Speer & Partner


    Berichte auch in der FNP und der FR.


    Die Rundschau berichtet darüber hinaus von weiteren Wohnbau-Projekten, die 2010 auf dem Riedberg begonnen werden sollen und schreibt von einem "Jahr der Spatenstiche". Im Einzelnen:


    • die GWH Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft baut 69 Eigentumswohnungen nahe Riedbergzentrum (Quartier Riedberg-Mitte)
    • ein drittes Grundstück soll gerade zur Bebauung ausgeschrieben worden sein
    • im Quartier Ginsterhöhe entsteht ein weiteres Studentenwohnheim
    • eine Altenwohnanlage wird gebaut, ebenfalls im Quartier Ginsterhöhe
    • ab Frühjahr 2010 baut die Bien-Ries AG 52 Wohnungen am Bonifatiuspark
  • Baustart des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung

    Gestern war Spatenstich für das neue Max-Planck-Institut für Hirnforschung. Bis Mai 2012 entsteht ein Gebäudekomplex für ca. 300 Mitarbeiter. Die Kosten werden mit 70 Millionen Euro angegeben.


    Das MPI für Hirnforschung ist bereits das zweite Max-Planck-Institut auf dem Riedberg. Das nahe gelegene MPI für Biophysik (Foto / Lageplan) wurde bereits 2003 fertig gestellt. Noch hat das MPI für Hirnforschung seinen Sitz in Niederrad (Lageplan). Auch das 2007 gegründete Ernst-Strüngmann-Institut, eine private Forschungseinrichtung, zieht in den Neubau.


    2006 fand ein Architektenwettbewerb statt, damals wurden drei 1. Preise vergeben. Umgesetzt wird nun der Entwurf von Henn Architekten, München. Gebaut werden zwei getrennte Baukörper mit Lochfassaden aus schmalen, raumhohen Fensterelementen und vorgehängten Sichtbetonfertigteilen. Diese beiden kompakt gehaltenen Baukörper werden über eine zentrale Kommunikations- und Erschließungshalle miteinander verbunden. In der Halle werden auch gemeinschaftliche Besprechungs- und Seminarräume sowie ein Bistro eingerichtet. Erschlossen wird das Ensemble in H-Form über die Max-von-Laue-Straße. Zwei Renderings:




    Bilder: Henn Architekten


    Weitere Informationen in der Herbstausgabe von planen + bauen (seit heute online, Seite 22) und in der Rundschau.

  • Stark! Schade, dass der Riedberg so weit draußen ist - ich könnte mir das Gebäude auch hervorragend am Museumsufer vorstellen.


    Ein wirklich überzeugender Entwurf, er wirkt bei aller Lockerheit durchdacht und offenbar recht gut nutzbar. Hirnforscher müsste hätte ich werden müssen, dann würde ich nicht in so einem allerwelts-Speer-Gebäude sitzen ;-)

  • #139: Beeindruckend großräumig, scharfwinklig, mit klaren Lienen entworfen, ohne Anlehnung an irgendwelche schmückenden Stilelemente. Der Blick bleibt an nichts hängen. Nichts, aber auch gar nichts lenkt die Gedanken der Forscher von den Gehirnen ab.

  • Update Dezember 2009

    Biologicum







    Exzellenzcluster Makromolekulare Komplexe (direkt hinter dem Biologicum)




    Hörsaalzentrum



    Vergrößerung



    Wohngebäude Riedbergallee



    Zum Vergleich: Juli 2009



    Eckgebäude Riedbergallee/Nelly-Sachs-Platz:



    Gleiches Gebäude, Rückseite:




    Evangelisches Gemeindezentrum (Visualisierung in #105)



    Die Bodenplatte scheint bereits fertig zu sein:



    Bauschild:




    Stadtbahnstrecke


    Zwischen Rosa-Luxemburg-Straße und Uni-Campus Riedberg:



    Die neue Kurve im Gleisdreieck Heddernheim ist weitgehend fertiggestellt und soll Anfang 2010 an die alte Strecke angeschlossen und in Betrieb genommen werden. Es fehlt zurzeit noch die Oberleitung. Es ist zwar nicht auf dem Riedberg, gehört aber zum gleichen Bauprojekt:



    Weitere Bilder vom Bau der Stadtbahnstrecke sind auf der Webseite der Frankfurter-Archiv-Gemeinschaft.