Dresden: Seevorstadt - Prager Straße

  • Dresden: Seevorstadt - Prager Straße

    Südlich der Dresdner Innenstadt liegt die Seevorstadt (auch Seetorvorstadt genannt). Der Name bezieht sich auf die hier ursprünglich vorhandenen Seen, die bis zum Mittelalter der historischen Stadt und seinen Stadtmauern vorgelagert waren. Ab dem späten Mittelalter wurden jedoch alle Seen trockengelegt, um die dadurch gewonnenen Flächen intensiv nutzen zu können.



    © 1987-2013 HERE, Digital Globe


    Durch die Seevorstadt verläuft die Flaniermeile "Prager Straße" mit ihren zahlreichen Geschäften, die im Süden auf den Wiener Platz und den Hauptbahnhof führt. Zu beiden Seiten wurden nach den starken Zerstörungen im Krieg und den großflächigen Abrissen in den ersten Jahren der DDR im weiteren Verlauf Plattenbauten mit Satteldächern errichtet, die heute fast das gesamte Gebiet der Seevorstadt ausmachen. Die Prager Straße bekam ein eigenes städebauliches Konzept, wobei durch weitere Neubauten und eine Sanierung der öffentlichen Bereiche im neuen Jahrtausend dieses Konzept weitergeführt, aber auch stark verändert worden ist.
    Zwischen der Bürgerwiese und den Bahnschienen verjüngt sich das Gebiet in Richtung Strehlen. Den Abschluss bildet das sogenannte "Blaue Haus" an der Gerhart-Hauptmann-Straße.

  • Das sieht ja schon ganz schnuckelig aus.
    Gut gelungen finde ich die Centrum-Galerie, vor allem weil man sich hier mit den Waben auf den Vorgänger bezogen hat. In Ordnung finde ich auch das Pullman-Hotel. Hier hat man zumindest das notwendigste getan und komplett verglast. Mehr hätte aber sicherlich noch drin sein können. Und- sieh mal einer guck, ein Gebäude mit 14 Stockwerken zerstört gar nicht die Stadtsilhouette! Das ist bestimmt eine Fata Morgana am Werk. Wäre übrigens mal nen guter Beweis für die HafenCity. pullMan Hotel und dieser 10-Geschosser sind ja in etwa gleich weit von der Innenstadt entfernt. Und zwischen HC und Silhouette gibt's ja noch die Marienbrücke und den Schornstein.
    Gut gefällt mir auch die Gestaltung der Straße am südlicheren Ende mit den Brunnen und Bäumen.
    Über die Gebäude von Karstadt, Wöhrl etc. lässt sich streiten. Da gibt's denke ich schlimmeres, und da sie ja aus Ende Neunziger Anfang Zweitausend stammen, kann man denke ich mal ein Auge zudrücken.
    Ein Glück würde endlich dieses riesige lange Gebäude saniert. Das war ja schrecklich!
    Die Schandflecke sind jetzt noch die drei IbisHotels und das Wiener Loch. Zumindest beim letzten soll's ja 2014 dann los gehen.

  • City-Gymnasium Bürgerwiese, Lennéplatz


    standort ist HIER
    aktueller Baufortschritt der ca. 35 mill. euro-investition

    die 2 studentenhochhäuser im hintergrund sollen mE ab 2014 saniert werden

  • Jugendstilvilla Wiener Strasse, nahe R-Strauss-Platz


    diese mit 2 anderen kollegen völlig verloren im weiten stadtraum der nachkriegsleere stehende villa hat sich letztes jahr herausgeputzt und bietet eine fülle von angeboten für sich dorthin verirrende: café, mediterranes restaurant, hotel, hamam, palmen und viel mehr, und einen pool im garten wie man HIER sieht.

  • Das zuletzt gezeigte Bürohaus gehört wie das Blaue Haus zu Strehlen.
    Leider kann ich mich mit der Sanierung des Blauen Hauses nicht wirklich anfreunden. Meiner Ansicht nach hat das feine, aus der Konstruktionsweise resultierende Fassadenrelief durch die Montage des Wärmedämmverbundsystemes stark gelitten. So erscheint das Raster zu massiv. Außerdem ist die blaue Farbe kein wirklicher Ersatz für die blauen Keramikelemente, die einst für den hochwertigen Eindruck der Wandfüllungen sorgten.

  • Zustimmung, hier von einer denkmalgerechten Sanierung zu sprechen, ist meiner Ansicht nach absolut unzulässig. Da hat man zu viele Zugeständnisse gemacht.

  • Anfangs hatte ich mich auch sehr über die Sanierung gefreut. Und mit Sicherheit ist hier in die Aufarbeitung der großen Wandbilder und der inneren Werte, wie etwa die Treppenhäuser, viel Geld geflossen. Letztlich wurde aber gerade am Hauptbau zu viel zerstört. Daher war ich nach Abschluss der Bauarbeiten auch wirklich geschockt und sauer.
    Ich muss archo zustimmen, dass die blaue Farbe leider nicht die Wirkung der ehemals blauen Keramikplatten ersetzen kann. Da merkt man wieder, was ein einziges Detail ausmachen kann. Hier hat die Firma "USD" (Unser schönes Dresden) unglücklicherweise dafür gesorgt, dass diesem Gebäude sein Wert verlorengegangen ist. Und das finde ich schon wirklich schade.


    So sah die Fassade vorher aus: Klick
    Quelle: ostmodern.org


    Weitere Infos und Aufnahmen zum Blauen Haus gibt es auch hier: Klick

  • zum blauen haus am lennéplatz


    das gelände des blauen hauses gehört formel bereits zum stadtteil strehlen, jedoch sollte doch allen klar sein, warum es hier gepostet wurde: stadträumlich bzw. städtebaulich sowie bautypologisch gehört es hierher und bildet gleichsam die östliche grenze der seevorstadt-ost.


    in der tat kann bei der sanierung nur von einer teilweisen denkmalgerechten sanierung gesprochen werden, ich nahm nur erinnernd bezug auf dbzgl. pressemeldungen. genaueres ist nochmal HIER zu erfahren.


    kritik an details ist hier durchaus verständlich, jedoch möchte ich mir kaum ausmalen, ob die alternativen und das noch lange warten darauf so viel besser gewesen wären. hier überwiegen die positiven aspekte doch haushoch. der bau vermittelt trotz aller (notwendigen) kompromisse einen hochwertigen eindruck. und nichts ist für einen stadtorganismus schlechter als leerstand und verfall. kritik sollte auch die gesamtsituation und aktuelle baugesetzliche zwänge berücksichtigen, die mitnichten eine bösartigkeit des bauherren deutlich machen. ich jedenfalls finde das blaue haus insgesamt gut gelungen, es wertet nun das umfeld nicht länger ab.


    Modhinweis: Antrag stattgegeben. Blaues Haus bleibt hier. Bürohaus wurde verschoben. Außer dem Blauen Haus bitte ab sofort alles östlich der Gerhart-Hauptmann-Straße im Dresden-Südost-Strang posten. Merci, RianMa

  • Prager Strasse - "Prager Platz"
    Rundgang
















    Blick auf das Nordende der Strasse mit Karstadt (li) und Haus des Buches (thalia)


    Fernblick auf das Südende um den Wiener Platz

  • Centrum Galerie (Prager Strasse Nord, über 200 mill euro) VOR DEM UMBAU


    die vom dresdner stararchitekten peter kulka entworfene centrum galerie kam seit anbeginn vor 3 jahren nicht aus den wirtschaftlichen schwierigkeiten heraus. daher wird das center-innere seit etlichen monaten für weitere 35 mill euro strukturverändernd umgebaut. voraussichtlich zum frühjahr soll das riesige shoppingcenter (inzwischen bauverspätet) wiedereröffnen.


    der umbau bringt allerdings den teilverlust des bisherigen großzügigen und architektonisch durchdachten kulka-entwurfs mit sich. noch ist nicht klar wie sich das umstrukturierte innere in wenigen monaten präsentieren wird. das management verspricht sich eine bessere organisation der kundenströme und angebotsstruktur. wenn stets zu recht von austauschbaren shopping-centern gesprochen wird, fand man hier bisher eine geradezu mall-artige shopping-kathedrale der moderne vor, die eben nicht stupide und gleichförmig wirkte.


    da eine gleichwertige innen-architektur durch die eingriffe in frage steht, wird hier der bisherige vornehm-hochwertige eindruck des innenraumes von kulka dokumentiert.








  • Wohnhochhaus Reitbahnstrasse/Hbf ist saniert


    das letzte der 4 wohnhochhäuser um den wiener platz ist fast fertigsaniert.

    es wurde genauso gestaltet wie die anderen drei, die allerdings seit 3 jahren von baugerüsten "verziert" werden, wo kaum mal ein arbeiter zu sehen war und ist.

  • Quartier Lennépark (Werkstattverfahren)


    In den letzten Monaten fand ein Ideen-Workshop zum brachliegenden Großareal zwischen Lennéplatz und Wiener Straße statt. Es handelt sich dabei um dieses Gelände.
    Dazu läuft noch eine kleine Ausstellung verschiedener, eingeladener Architekturbüros im WTC.
    Hier einige Informationen:



    Und das ist der Favorit, auf dessen Grundlage nun weitergeplant wird: Konzept von 51.5° architekten aus Wuppertal



    Daneben gab es noch einige, futuristische Entwürfe wie auch normale Blockrandschließ-Varianten mit jeweils hoher Verdichtung gen Blockinneres. Ich zeige hier mal einen davon: Entwurf von O+M Architekten, Dresden




    Ich würde ja den Innenbereich (zumindest mittelfristig) freilassen (als grünen Hof), auch um die Baumasse zwecks Umsetzbarkeit zu reduzieren. Ein Werkstattverfahren ist übrigens nur eine frühzeitige Vorplanung zur Lösungsfindung. Das heißt nicht, dass es schon bald bzw. überhaupt mal umgesetzt wird. Aber laut dem Erläuterungsblatt ist man hier zumindest bestrebt, Bauland für erweiterte Bedarfe mobilisierbar zu machen. Innerhalb des weiter anziehenden Baubooms könnte es auch hier schneller gehen, als man bisher so dachte.

  • Vielen Dank, Elli, für die Informationen über dieses Werkstattverfahren. Heute habe ich es dann auch endlich einmal geschafft, der Ausstellung einen Besuch abzustatten. Die Ergebnisse sind doch recht weit gefächert und man kann sich sehr gut einen eigenen Eindruck von den Möglichkeiten machen, die dieses Areal bietet.


    Ich würde die Liste der Entwürfe jetzt bildlich vervollständigen.


    O+M Architekten, Dresden (zwei Fotos des Entwurfs hat Elli im obigen Beitrag schon gebracht)




    Moritz Hauschild Architekten und Ramona Buxbaum Architekten, Darmstadt




    Rohdecan Architekten GmbH, Dresden





    meyer-bassin und partner, Dresden




    Stephan Braunfels Architekten, Berlin





    kister scheithauer gross, Leipzig





    Der Siegerentwurf von team 51.5° architekten, Wuppertal




    Meiner Ansicht nach sind mir die Gebäude beim Siegerentwurf zu beliebig platziert. Ich denke, von einem richtigen Städtebau zu sprechen, ist hier gar nicht wirklich möglich. Diese freie Platzierung hat letztlich vielleicht auch zum Sieg verholfen, da hier zukünftig nach Belieben verschoben und getauscht werden kann. Die Gebäude orientieren sind komplett zum neu angelegten, zentralen Platz bzw. zur Promenade.
    Eine stärkere Anlehnung und Orientierung am Straßenraum halte ich hier in dieser Lage für sehr sinnvoll. Natürlich sorgt gerade der Straßenbau für die seltsame Form des Grundstücks. Letztlich gefällt mir der Städtebau von kister scheithauer gross am besten.
    Mir gefallen auch die Visualisierungen von Stephan Braunsfeld. Diese Architektur ist so radikal puristisch, dass sie mir am meisten in Erinnerung geblieben ist. Ob dies in Realität auch so wirken würde, steht natürlich auf einem anderen Blatt Papier.

  • Quartier Lennépark (Werkstattverfahren)

    Meiner Meinung nach hat hier genau der richtige Entwurf gewonnen. Denn warum auf diesem Grundstück Blockrand errichten, wo es weit und breit im ganzen Stadtviertel keinerlei Blockrand gibt. Geprägt wird das Viertel eben gerade durch parkartige Grundstücke mit Sichtachsen und Promenaden. Insofern passt der Siegerentwurf hervorragend. Er bietet auch die einzig sinnvolle Durchwegung des Grundstückes wo die Mitbewerber nur sinnfreie Zick-Zack-Wege zeigen oder einfach ideenfrei die Freiflächen mit Wegen belegen. Gerade solche großen Grundstücke lassen sich am einfachsten über Schaffung neuer Wegebeziehungen erschließen, welche sinnvoll an das Umfeld anschließen.
    Die Stärke des Siegerentwurfes ist, wie in der Begründung zu lesen, die Flexibilität. Das ist für unser Architekturforum natürlich auch seine größte Schwäche, weil sich dieser Entwurf bei der Architektur am wenigsten von allen Entwürfen festlegt. Deshalb kann er nicht in eine "Schönheitsrangfolge" eingegliedert werden. Vergleiche ich aber diese wenigen Kriterien, zu denen der Entwurf eine Aussage trifft mit den Aussagen der anderen Entwürfe zu eben diesen Kriterien, so komme ich zum gleichen Sieger. Wie oben schon erwähnt, Blockrand oder auch nur eine Andeutung dessen geht gar nicht. Und eine rasterförmige Bedeckung des Grundstückes mit gleichartigen Gebäuden läßt zu wenig Raum und stellt sich in der Art eines geschlossenen Wohngebietes dar, welches die umgebende Struktur ignoriert.

  • Die große Schwäche des Entwurfs ist die völlige Ignoranz des zu bebauenden Grundstücks. Die Häuser werden stur hingesetzt, ganz im Stile eigentlich-überkommen geglaubter- sozialistischer Stadtplanung. Die dabei entstehenden Grünflächen sind nur ein notwendiges Übel und offensichtlich nicht Teil der planerischen Konzeption gewesen. Warum setzt man sie nach außen, an die breiten und verkehrsreichen Straßen die das Grundstück umzingeln? Die Aufenthaltsqualität dürfte gegen null gehen. Halbwegs geschlossene Innenhöfe wie von einige Entwürfen vorgesehen, hätten deutlich mehr Sinn gehabt. So wird das wohl nur eine Verschwendung von innerstädtischen Baugrund.

  • ich kann mich torsten nur ausdrücklich anschließen, er bringt einige aspekte gut auf den punkt.


    ich würde nun dieser werkstatt (erfahrungsgemäß) nicht allzu viel gewicht geben, womöglich gehts nur um vorzeigbare bildchen, um höhere grundverkaufspreise zu erzielen bzw. geldgeber (investoren) zu überzeugen. das siegerkriterium einer hohen flexibilität zeigt doch zudem, dass man abweichende lösungen ohnehin nicht ausschließen will und kann. so gehts letztlich wohl auch darum, wenigstens etwas bauliche homogenität über das gesamtareal anzustreben, falls doch jeder wieder irgendwas baut.


    welchen lösungsweg man hier finden sollte, ist sehr streitbar und hängt von der wahl des jeweiligen städtebaulichen grundsatzes vorab ab. darauf basieren dann die unterschiedlichen urteile zu den entwürfen.


    dresden hat leider immer noch die besonderheit, dass soviel flächenpotential vorliegt, dass eine blockrandausnutzung nicht zwingend notwendig ist. besonders am hiesigen standort wurde ein gewisser abstand zur strasse als attraktiver empfunden, zumal auch die umgebung derartig nachkriegs-strukturiert ist. eine rückkehr zur lockeren einzelvillen-bebauung kann es eh nicht mehr geben. das abstandsgrün soll wohl die nutzung (annehmbarkeit) und damit die umsetzung der bauten erhöhen bzw. überhaupt erst ermöglichen. die kleinen hochhausscheiben korrespondieren sogar mit ihren östlichen bzw. westlichen pendants. so toll blockrand sonst ist, hier wäre es ein solitärquartier in einem völlig anders gearteten stadtraum. in dresden hat man immer noch genug möglichkeiten, nicht an laute verkehrsschneisen zu ziehen, eine vermarktung wäre hier äußerst schwierig. ein freigehaltener und/oder grüner innenhofbereich ist bei dieser umgebung auch ziemlich unnütz; alles zu bebauen wäre wiederum zuviel baumasse, die nicht umsetzbar ist.
    hier scheint die lösungsfindung also eher einem krisenmanagement zu ähneln, welches die standortnachteile abzumildern versucht. insofern halte auch ich den siegerentwurf für eine folgerichtige wahl. nun wird man sehen, ob es überhaupt mal über dieses verfahren hinaus geht. skepsis ist angebracht, denn vielleicht sollte man derlei investoren zunächst auf die bisherigen planflächen lenken (zB lingnerstadt, kollwitzufer). für alle nutzungen gibt es noch unmengen attraktiverer angebotsflächen zu haben. ein klötzchen-wildwuchs unfertiger bauareale sollte man tunlichst vermeiden.

  • Also mir sagt der Grundstücksplan des Siegerentwurfs einfach Null zu. Man macht genau die selben Fehler wie beim DDR-Bau, Man hat zwar gut grün, aber auf diesen Flächen an den vielbefahrenen Straßen ist rein gar nichts los. Es entsteht keinerlei Urbanität und in den weiter innen liegenden Grünflächen, in denen man dennoch den Straßenlärm wahrnimmt, wird auch wenig Aufenthaltsqualität geschaffen und es wird auch recht windig sein. Der Witz ist auch, dass jeder bau an sich einen eigenen Block selbst fasst, allerdings mit winzigstem Innenhof, wo dann wirklich keinerlei Lich einfallen wird. Man hätte einfach den gesamten Straßenrand zubauen sollen mit eins, zwei Durchgängen ohne Autos, so wie es Rohdecan hier gemacht hat:
    http://abload.de/img/img_8987b8u88.jpg
    So erhält man viel mehr Wohnraum und muss nicht in die Höhe bauen (was Licht nimmt). Auch hätte die Grundstücksform so schön geschwungene Fassadenformen hervorgebracht, etwa wie sowas:
    http://i1.trekearth.com/photos/25567/london_street.jpg
    Auch wäre Blockrand am Rande des Großen Gartens, vor allem an dieser Eckposition am Lenneplatz viel Weltstädtischer als so ein loser Übergang, vor allem mit sinnlosem weiteren Plattenbauhochhaus direkt am Platz, dem man so das Platzsein nimmt. Auch der Entwurf von Kister Schießmichtot finde ich noch weit sinnvoller als diese DDR-Zerstückelei …


    Ist mal einer durch so ein DDR-Stückelgelände durchgegangen? Da ist tote Hose pur und wenn da mal was los ist, dann sinds oft „Problemgruppen“, die da abhängen.


    Selbst der Entwurf mit den viele Würfelhäuslein von O+M wäre noch akzeptabel gewesen, weil er da eine gute Dichte reinbringt.


    Ist mir total unbegreiflich, wie man den offensichtlich schlechtesten Entwurf für diese Stelle auf den ersten Platz hieven kann … -_-

  • Hi,


    ich muss leider sagen das keiner der Vorschläge wirklich viel Kreativität zeigt, das meiste sah mir leider nach 0815-Gebäuden aus ohne Fassaden-Details dafür aber mit viel weißer Farbe und Schißscharten allgemein hin bekannt auch als Balkone :-).
    Aber wie hier schon erwähnt wurde ist das ja nur ein Werkstattverfahren und somit bleibt eigentlich alles offen, da ja eh nur das gebaut wird was der Investor will und diesen gibt es ja noch nicht.
    Ich kann mir das Gebiet gut mit Würfelbauten vorstellen mit sagen wir "Striesen typischen" Abständen, zur Straße könnt man soage noch etwas mehr Platz lassen. Am Leneplatz, zwischen den Haltestellen, könnt ich mir einen größeren Bau vortellen mit kleinen Einkaufsmöglichkeiten für "DVB Umsteiger" oder die späteren Schüler der Sportschule. Aber bitte keine weißen sterillen Bauten, die werden auch nur grau!


    Grüße
    Christian