Dresden: Seevorstadt - Prager Straße

  • Afrikahaus im ZOO - Richtfest nach Trägermontage
    zuletzt oben #140


    MOPO war auf dem Richtfest zu Gast und blickt erstmalig ins neue Haus.


    Das nächste große Bauprojekt des Zoos wird das Orang-Utan-Haus sein.

  • Bebauungsplan Nr. 3006, Dresden-Altstadt II/Strehlen, Lennéplatz


    neu in der Ratsinfo ist nun V1410/16


    Nach dem Wettbewerbsverfahren vor ca. 3 Jahren kommt es nun doch mal zur nächsten Planungsstufe. Der neue B-Plan wurde lediglich um die Tankstelle gekürzt. Der alte B-Plan wird verworfen. Es soll nun wohl Baurecht geschaffen werden. Wer hier letztlich bauen wird und ob überhaupt, ist meinerseits mangels Kenntnis noch nicht zu bestimmen. Die schon bekannte Ausformung des Ganzen gemäß Wettbewerbssieger wurde 1:1 beibehalten - also eine hohe Verdichtung.


    Text der B-Plan-Zusammenfassung

    Durch den Bebauungsplan 3006 Dresden-Altstadt II, Lennéplatz wird die zukünftig mögliche Bebauung des Quartiers zwischen Wiener Straße, Gellert Straße, Lennéstraße und Gerhart-Hauptmann-Straße in Dresden baurechtlich vorbereitet.
    Die Planfläche ist im aktuellen Bestand zu ca. 15 % von Gebäuden (Garagen und ruinösen
    Gebäuden der vormaligen gewerblichen Nutzung) und zu ca. 85 % von Vegetation bedeckt. Der Gehölzbestand wird zu einem hohen Anteil aus als Wald festgeschriebener von z.T. alten Bäumen geprägter, dichter Vegetation mit lokaler Klimaschutzfunktion gebildet. Auf Nebenflächen sind durch Samenanflug und Sukzession z.T. flächige Bestände aus Sträuchern und jungen Gehölzen aufgewachsen. Die geplante Bebauung führt auf ca. 95 % der Planfläche zu einer Überprägung des Standortes und macht die fast vollständige Fällung des bestehenden Großgrüns erforderlich. Durch die zulässige Bebauung mit bis zu 7-geschossigen Gebäuden und einem solitären Hochhaus mit verbindlich 15 Stockwerken wird der Charakter des Quartiers grundlegend verändert.
    Die Planung ist aus den stärker auf Urbanisierung des Innenstadtbereiches ausgerichteten übergeordneten Planwerken Regionalplan, Flächennutzungsplan, Stadtentwicklungskonzept und Planungsleitbild Innenstadt konsequent entwickelt und reagiert auf den durch kontinuierlichen Zuzug neuer Bewohner prognostizierten Bedarf an Wohn- und Gewerberaum.
    Die geplante Bebauung steht den Zielen des Landschaftsplanes, des Klimaschutzes und der Bewahrung der Biodiversität entgegen. Insbesondere der flächige und fast vollständige Verlust des Großgrüns mit seinen nachgewiesenen Benefitwirkungen auf Kleinklima, Stadtklima und gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse stellt eine massive und vor Ort nicht zu kompensierende Beeinträchtigung dar. Festsetzungen zur Vermeidung, Verminderung, zum Ausgleich und Ersatz von prognostizierbaren Beeinträchtigungen betreffen in erster Linie die Festschreibung einer Ersatzaufforstung am Stadtrand, eine Durchgrünung mit Bäumen, Sträuchern und Hecken randseitig und zentral im Plangebiet, intensive und extensive Dachbegrünung, sowie den Erhalt einer zusammenhängenden Gehölzfläche im Nordosten des Plangebietes.
    Auf Grund der umlaufenden Verkehrsflächen von Kraftfahrzeugverkehr (Norden, Osten, Süden, Westen), Straßenbahnverkehr (Westen und Norden) und Bahnverkehr (Süden), sowie Gewerbelärm (Südosten) und Lärm von Sportstätten (Nordwesten) wird die Wahrung gesunder Wohn- und Arbeitsverhältnisse nur durch umfangreiche passive Lärmschutzvorrichtungen sicherzustellen sein.

  • ^+^^ ach ja: die SäZ nun auch noch.
    Die 3 Grundeigentümer der dortigen Flächen reden angeblich mit Investoren (sagt ein Stadtsprecher), was ja heissen würde, die bauen nicht selbst, wie auch schonmal kolportiert. Daher ist ein Baustart noch nicht benennbar. Zunächst soll der B-Plan eh "mit den Bürgern diskutiert" werden (also Gremiendurchlauf und Offenlage).


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    ein eigener Vorschlag für die Weiterentwicklung am Wiener Platz
    Im gestrigen Haushaltsbeschluss (MiDD) / [ganze Ratsvorlage (Ratsinfo)] sind interessante Maßnahmen fixiert worden. So ist laut 1. Link bei MiDD eine PDF (dort Seite 3) einsehbar, wo zum Thema Ordnung und Sicherheit (der HH bringt 15 neue OA-Personalstellen) auch folgendes geplant ist:

    Mit den zusätzlich zur Verfügung gestellten Mitteln für einen Schattenplatz für Pferde in der Innenstadt sollen die Voraussetzungen für die Erfüllung von Punkt 5c der Dresdner Leitlinien für Pferdefuhrwerke geschaffen werden.


    Mir kam da sofort die Wiener Platz-Ostseite in den Sinn, wo ja bereits Tierhaltung stattfindet (Zirkus S.). Neben einem Zentralen Omnibusbahnhof (kein Geld da) sollte im Umfeld eines Hauptbahnhofes (wo diese Reiterei ordnungspolitisch recht am Platze ist) auch an eine adäquate Überdachung von Reitgetier (Schattenparken) inklusive Abstellungen von Pferdefuhrwerken gedacht werden. Dem wichtigen Thema "Pferde in der Innenstadt" wurde damit politisch Würdigung erteilt.
    Alternativ käme der Baumhain auf dem Neumarkt in Betracht, weil der Neumarkt bereits über Pferdenutzung und -erfahrung sowie über die notwendigen Genehmigungen für Pferdefuhrwerke verfügt. Solche Fuhrwerke sind mE noch weit unterschätzt - als Bestandteil einer modernen nachhaltigen Stadtmobilität.


    (Vorschlag kann geringe Spuren von Satire beinhalten :D )


    Das alles erinnert mich an noch gar nicht lange her seiende Ratsnachfrage eines Stadtrates an den OB, wieviel Ordnungsamtsmitarbeiter des Gemeindlichen Vollzugsdienstes (OA) denn real vorhanden und auf dem Wiener Platz unterwegs sind. Zur Personalsituation im OA teilte der zuständige Ordnungsbeigeordnete Herr Sittel trocken und hier sinngemäß mit, von den 4 (?) Leuten sei eine dauerkrank, eine weg und die anderen beiden... keine Ahnung. ABER: die Mittel für einen 2. Diensthund sind nun da, und dieser wird also alsbald die Crew tatkräftig unterstützen - natürlich neben dem schon vorhandenen 1. Diensthund. :)

  • Neubau Struvestraße der SWGD

    Neben der Vonovia beschäftigt sich auch die Sächsische Wohnungsgenossenschaft Dresden (SWGD) mit der Verdichtung ihrer innenstadtnahen Wohnsiedlungen. In der Struvestraße, südlich der Bürgerwiese, soll ein leerstehender Flachbau neuen Wohngebäuden mit insgesamt 70 Wohnungen Platz machen. Die Visualisierungen im SZ-Artikel (http://www.sz-online.de/nachri…n-im-zentrum-3593643.html) sehen furchtbar banal aus. Die vorstädtische Bebauung der 60er Jahre wird weitergeführt und um einen Hinterhofklotz ergänzt. Dabei hätte der Standort mit seiner Nähe zur Innenstadt und zur Bürgerwiese Potenzial für qualitätsvolle Bebauung. (Von der einstigen Urbanität, wie sie Antonstädter für dieses Quartier in seinem "Straßenbahnrundgang" vom 4.6.2016 dokumentiert, ganz zu schweigen :nono:)

  • Die lange Winterzeit hat noch nicht wirklich zu sichtbaren Fortschritten geführt, dennoch update:


    Mikroappartments und Gesundheitszentrum - Wiener Strasse 40-42 - update
    zuletzt obig
    Kränewald mit dahinterliegendem Bauvorhaben WOB-Projekt "HomeBase" - Wiener Str. 46



    Hingegen kann man schon gut die recht interessante Glasfassade am Studi-Hochhaus nebenan ausmachen:



    derzeit Offenlage:
    Bebauungsplan Nr. 3006, Dresden-Altstadt II/Strehlen, Lennéplatz
    zuletzt obig
    ratsinfo
    Es geht immer noch erst um den Aufstellungsbeschluss zum B-Plan.

  • Neubau Struvestraße - "Struve Carree" der SWGD
    zuletzt #148


    Projektseite der IGC.Architekten+Ingenieure - igc-online - mit Ansichten.
    Also, mal abgesehen davon, daß die Ecke zur Hans-Dankner-Strasse nicht ausgeformt wird, mutet das Elaborat mehr als Griff ins Klo an. IGC scheint keinen fähigen Architekten zu haben, oder warum meint man, ausgerechnet im Stadtzentrum solch geradezu unholde Grütze abladen zu müssen? Vielleicht arbeitet auch die SWGD zielstrebig daran, ihren Ruf nachhaltig zu schädigen? Solch großzügigen Hoflagen zudem mit einem Klops zu zerschießen, ist auch nicht die feine englische Art. :D


    Abriss Flachbau und Hofgaragen - Bauvorbereitung

    ^ Bild ich.

  • Zumindest das Vorderhaus passt sich sehr gut an die Umgebung an. Da bekommt man keine andere Struktur hin, das ist schon o.k. so. Die Hofbebauung ist aber wirklich Mist. Das kommt jetzt wohl noch öfters (Vonovia) und ist ärgerlich, wenn das halbe Stadtzentrum leer steht. Nur sind die Brachen halt keine schnell zu bebauenden Flächen. Oder einfach überdimensionierte Verkehrsflächen. Eine radikale Umgestaltung wird wohl noch Jahrzehnte auf sich warten lassen, wenn es überhaupt jemals gemacht wird. Und in den Innenhöfen ist es für Neubewohner auch recht schön. An der Petersburger wollen die wenigsten wohnen.

  • Afrikahaus im Zoo -
    zuletzt Richtfest in #143
    Die Mopo zeigte in ihrem Bild 4 einen Blick in die Halle (04.11.2016).
    In #140 war noch von einer Fertigstellung Juni 2017 die Rede, als es schon größere Verzögerungen gab. Die DNN sah damals hingegen "zügigen Baufortschritt".


    Nun ist bald "Juni 2017", doch schaut selbst:

    Das Dach ist offen, in einem Nebenraum lagern zahlreiche Holzlatten - wohl fürs Dach. Der Boden bei Weitem nicht fertig, usw...
    Der Zoodirektor hoffte noch vor Monaten, daß die Elefanten nicht noch einen weiteren Winter im Notgehege verbringen müssen...


    Fragt man sich: Was ist denn nun hier wieder los?

  • WOB-Projekt "HomeBase" - Wiener Str. 46/ Richard-Wagner Platz - update
    zuletzt #142 - Bild 2
    Der Richard-Wagner-Platz ist somit auf drei Ecken baulich geschlossen.

    ^ Der letzte Kran dort wurde gerade demontiert.


    ^ mal sehen, was mit der historischen Einfriedung (Zaunanlage) passiert.
    v Blick von der Wiener Strasse

    v Blick ins Baugrundstück


    Die Wiener Strasse erhält links und rechts der Villa de Baron eine bauliche Fassung


    Blick aus dem Hof der Villa de Baron auf das andere Projekt...



    Mikroappartments und Gesundheitszentrum - Wiener Strasse 40-42 - update
    zuletzt #151 - Bild 1
    Blicke von der Wiener Strasse


    Blicke ins Baugrundstück



    Bonus: Villa Charlotte Meentzen (kürzlich saniert), Wiener Strasse 36 - mit Blick aufs Studentenhochhaus Gellertstrasse 11 (in Umbau)

  • Neubau Struvestraße - "Struve Carree" der SWGD - Abrißmaßnahmen beendet
    zuletzt obig



    Farbauffrischung am 90er-Neubau Hans-Dankner-Strasse - fast fertig
    zuletzt obig - aus Gelb mach Grau

  • nachträgliche Blicke zu Prager Carree und Prager Strasse


    Der Versuch, ins einst öffentlich geplante Carree-Innere des Prager Carrees zu kommen, zerschlugen sich - das Ding bleibt nur für Anwohner zugänglich.
    Daher kann man nun nicht die Gestaltung des Hofes begutachten.


    kahl und gestalterisch öde präsentiert sich die hier geschlossene Breslauer Strasse: kein Laden, kein Grün, kein Leben.


    gepflegter, aber ebenso "tot" natürlich auch die anderen Nebengassen.
    Stadtplanerisch kein Ruhmesblatt, wird diese Umgebung wohl gewisse Problemgrüppchen anziehen, wie man immer wieder sehen kann.



    Immerhin werden die Rückfassaden zur Breslauer Strasse des Nächtens etwas angestrahlt, wobei das wohl nur Zufall der Leuchten ist.



    ^ das Einzelhandels-Obergeschoss ist weitgehend zugeklebt, die meisten Ladenflächen des Carrees entlang der Prager Strasse stehen noch leer.


    Dabei tut sich derzeit mal wieder so einiges auf der Prager Strasse - SäZ berichtete.





  • Infos zu den Projekten im ZOO DRESDEN gibt die SäZ
    zuletzt oben #155


    - Afrikahaus soll im September fertig werden, die Elis können dann umziehen
    - Bau des Pinguin-Cafés läuft
    - im Anschluss soll ein "Hugoneum" für die 4 Hugos (= Riesenschildkröten) erbaut werden, wofür Dank Spenden nun die Gelder da sind.
    Die DNN berichtete sogar mit Bildern, als ein Faultier einen Scheck übergab. :)

  • Ferdinandplatz


    vielleicht sollten wir diesem Thema einen extra Strang geben, aber ich poste erstmal hier.


    http://www.dresden.de/de/ratha…lungen/2017/07/pm_045.php


    http://www.sz-online.de/nachri…orm-karstadt-3735341.html


    https://www.tag24.de/nachricht…-architekt-299452#article


    https://www.sachsen-fernsehen.…tz-wird-ausgelegt-381819/


    Es gab mal wieder einen Wettbewerb im stillen Kämmerlein.
    Gewonnen hat Barcode und rausgekommen ist der übliche Großwürfelhusten, diesmal mit Turm zum Georgplatz.


    Erstmal das Positive. Es wird nurnoch mit einer Straße von Nord nach Süd geplant, was ich besser finde, als mit zwei Straßen auf den früheren Planungen.
    Man kann so rein von den Baumassen, das alte Straßennetz abbilden, nur etwas nach Norden geschoben.


    Die Fassaden gehen natürlich garnicht. Es sieht sehr nach Stahlbeton und Glas als Hauptmaterialien aus. Kein Bezug zum Neuem Rathaus.
    Dies kapselt den Bereich um die Prager Straße natürlich noch mehr von der restlichen Innenstadt ab. Aber vielleicht ist das ja gewollt.
    Ich würde es etwas kleinteiliger bevorzugen und mehr Abwechsung in der Gestaltung.


    Visualisierung:

    Quelle: Barcode Architects


    Lageplan:

    Quelle: Barcode Architects


    Ich habe in den Lageplan mal die historischen Straßennamen übertragen.
    Die eine Fläche nördlich auf dem Platz könnte ein Brunnen analog zum Gänsediebbrunnen sein.



    Die Verlierer Entwürfe sind im WTC einsehbar.