Dresden: Seevorstadt - Prager Straße

  • Quartier Lennépark heute in der SäZ


    http://abload.de/img/lennebrache76ktc.jpg
    quelle: sz-online-de


    ganzer artikel


    zusammenfassung:
    fläche 53000qm, 12 flurstücke mit nur 3 eigentümern (nachkommen einstiger eigentümer, d.h. die haben meist kein geld), noch 1855 landwirtschaftliche fläche (villenbebauung kam erst mit gründerzeit), anfang der 1990er war mal ein "lennéparkzentrum" geplant mit 90m-Tower, 400 mill. DM, die bürger lehnten dies und v.a. das hochhaus ab (so wird es auch jetzt sein, aber daran ist es damals ja auch nicht gescheitert), VW hätte den großteil des invests gestemmt.


    in 2000 gabs einen B-Plan, der aber nicht umgesetzt wurde und dessen konzept heute nicht mehr umsetzbar ist. daher gabs nun einen neuanlauf.


    jetziger siegerentwurf orientiert sich wie vermutet an der heutigen umgebung, tankstelle und waschstrasse sollen zunächst (mittelfristig) erhalten bleiben - später aber bei bedarf abriss, alles andere soll abgerissen werden.


    eigentümer müssen gutachten einholen und finanzierungen abklären (d.h. wohl investoren finden), am siegerentwurf wird weitergefeilt und dann ein neuer B-Plan durch die stadt aufgestellt. zeiträume für alles sind nicht festgelegt.


    also alles in allem grosser quark, ich vermute, da sie selbst nicht bauen, brauchen die eigentümer ein paar bunte bildchen für den flächenverkauf an gutzahlende investoren. nur ob die dort überhaupt hinkommen wird spannend.


    ich würde die fläche als wilde grünfläche belassen (siehe luftbild oben), nur garagen abreissen und das bauvolumen zunächst an wichtigere stellen steuern. dieses überall ein bisschen rumgeplane, so tuen als ob, und am ende kommt überall (postplatz, ring, 26er-ring, lingnerstadt, leipziger vorstadt, landschaftsstadt kaditz-mickten, terrassenufer etc. pp) nix bei raus, brachte in dresden noch nie etwas und sollte vermieden werden.


    immerhin ist kein "einkaufszentrum"-flachbau angedacht, das ist ja schonmal einen kleinen beifall wert.


    Modhinweis: Einbindung fremder Bilddateien nicht erlaubt, daher Umwandlung in Link. RianMa

  • Gymnasium Bürgerwiese

    Das von Schubert Horst Architekten geplante Gymnasium Bürgerwiese am Lennéplatz sollte auch pünktlich zum neuen Schuljahr fertig werden. Aktuelle Bilder des Bauzustandes gibt es jetzt (zuletzt in #5).


    An der Ostseite am Lennéplatz soll in Zukunft der offizielle Haupteingang liegen. Die Pflasterarbeiten sind hier fast abgeschlossen.



    Links wird sich später der zweite Pausenhof befinden:





    Nach der südlichen Umrundung des Neubaus gelangt man auf die Gret-Palucca-Straße. Hier kann man einen Blick auf die neue multifunktionale Turnhalle (600 Zuschauerplätze) erhaschen. Im Vorbereich ist östlich der erste Pausenhof geplant. Westlich davon schließen sich die sportlichen Außenanlagen an, die auch bereits angelegt werden.



    Die Sporthalle wurde mit einem dunklen Klinker verkleidet. Das Gymasium selbst soll später in cremefarbenen Tönen erstrahlen. Im Kontrast dazu sind gold-eloxierte Aluminiumfenster und im Wechsel dunkle Holzelemente angedacht (die bereits installierten Fensterelemente machen aber einen anderen Eindruck).



    An der Gret-Palucca-Straße wurden weitere Parkplätze für Schüler und Lehrer angelegt. Auf dem Foto sind auch die beiden DDR-Hochhäuser zu sehen, die ja bekanntlich dieses Jahr ein tiefergehendes Facelifting erhalten werden.



    Und noch zwei Fotos des alten Schulgebäudes, ebenfalls aus DDR-Zeiten, das laut Planung erhalten und saniert werden soll.



  • Grundsätzlich mag ich ja Verklinkerungen, aber warum musste es dieser dunkle, doch sehr norddeutsch wirkende Klinker für dieses sonst eher anspruchslose funktionelle Gebäude sein? Aber was mich noch mehr stört, ist, dass dieser so fleckig daherkommt. Was ist da denn passiert?



    Bild von RianMa

  • Das kann durchaus noch Mörtel oder Fugenmasse sein. In der Regel wäscht sich das schnell ab oder man geht hinterher noch mal mitn wasserschlauch drüber. Mich stören eher diese durchgehenden Fugen. Dadurch sieht das ganze aus wie aneinander gestellte Segmente.

  • Ich muss Dunkel_ich zustimmen. Eine andere Klinkerfarbe hätte dieser Sporthalle eher zu Gesicht gestanden. Diese Klinkerfarbe sorgt auch dafür, dass man hier viel eher an ein Bürogebäude in einem Gewerbegebiet denkt als an eine Turnhalle. Möglicherweise wollten die Architekten auch nur den Kontrast zwischen Sport und Lehre erhöhen: das helle Schulgebäude mit seinen dunklen Fensterelementen im Gegensatz zum dunklen Sportgebäude mit seinen hellen Fensterelementen.


    Diese Ausblühungen an der Fassade sollten sicher in einiger Zeit verschwunden sein. Bei diesen vertikalen Fugen bin ich mir dagegen nicht so sicher.


    Noch ein Foto der Straßenseite:


  • Centrum Galerie - neues Großfenster


    für den neuen großmieter und klamottenmulti primark wird derzeit ein ebenso großes fenster eingebaut, um die ladenbelichtung zu verbessern. dazu wurde die wabenfassade an der stelle geöffnet. mal sehen wie es am ende aussieht, viel falschmachen kann man hier mE nicht.

  • Gymnasium Bürgerwiese


    schubert horst architekten
    zuletzt post 22


    die städtebauliche wirkung am lennéplatz hält sich arg in grenzen. da hatte ich mir anfangs viel mehr versprochen. die fotos zeigens besser als es real wirkt.





    ^turnhalle - die mörtelspuren vom post 22 haben sich dünne gemacht

  • Blocksanierung Hans-Dankner-Strasse / Bürgerwiese


    standort hier


    ich habe nicht geschaut, um welche wohnungsgesellschaft es sich hier handelt, aber ggf startet auch in der seevorstadt-ost die zweitsanierungswelle.

  • ^^wenn das strahlende Weiß der Fassade erst einmal in die Jahre gekommen ist, wird dieser Bau richtig trostlos aussehen. Dieser Bau trägt zudem wahrlich nichts zur städtebaulichen Ordnung der Gegend bei, aber das konnte man doch schon in den Planungen sehen, Elli?! Dennoch, schade drum.

  • ja klar, hab ich ja auch. ganz zu beginn, als von einem neuen citygymnasium dort gesprochen wurde, hoffte ich auf eine gewisse arrondierung zur bürgerwiese und ggf auch zum lennéplatz. am plan sah man dann die abrückung von der strassenkante, später die ausrichtung des baukörpers an den hochhäusern. und den wiedermal viel zu großen flächenfraß des schulstandorts. nicht mal die alte hütte konnten die aufgeben. grauslich auch die turnhalle an der bürgerwiese, einer ehemals nobelsten edelgegend, die man auch heute noch mit einigen häusern teilwiederherstellen könnte. da immerhin die gesamten seevorstädte erhalten bleiben, muss man wenigstens die leeren ränder und magistralen aufwerten. kurz: die bürgerwiese hat ähnliches potential wie die lingnerstadt.


    die aseptische weissung der schulkiste nach paar jahren ist heutzutage bestimmt in den betriebskosten einkalkuliert. der öffenliche bau unserer kommune ist eigentlich nur noch bei den gymnasien eine repräsentative bauaufgabe. leider wurde das einzige wirklich stadtbildprägende großprojekt im forcierten schul- und kitabereich ziemlich vergeigt. hier hätte man sich viel mehr ins zeug legen müssen, nun ist diese große chance vertan. irgendwie kann man mittlerweile einige stadtinseln aus dem bewußtsein streichen. dort tat und tut sich einfach nichts, diese bereiche sind verlorene zonen, die für mich irgendwann nicht mehr zur stadt zählen werden.

  • wie gerade im post 28 zur ostseite angesprochen, wird auch auf seevorstadt-westlicher seite neuerdings zweitsaniert - an der josephinenstrasse



    im hintergrund ist das eingerüstete gebäude zu sehen

    Einmal editiert, zuletzt von Elli Kny () aus folgendem Grund: 2. bild hinzugefügt

  • Wohnblöcke Räcknitzstrasse (Seevorstadt-Ost)


    standort hier


    mittlerweile ist es ziemlich deutlich: ein block nach dem anderen wird nunmehr in den seevorstädten und darüber hinaus saniert - allerdings zumeist nur äusserlich neugepinselt. solche einsätze dauern meist nur wenige wochen pro block - wenn überhaupt. nach über 2 jahrzehnten sehen viele der blocks recht ungepflegt aus. ausserdem lässt sich so die miet-erhöhung besser begründen.



    die nummern 18 - 26 (an der st-petersburger-strasse liegend)



    die nummern 10 - 16 (links) sind bereits fertig. rechts ein typischer ungepflegter block

  • Zirkus Sarrasani - neuer Standort am Wiener Platz -Ost / Hbf


    erstmal nur ein Ticketcontainer - zur neuen Saison ab Herbst folgt auch das Zelt und das Drumrum

  • Centrum Galerie - Eröffnung Ankermieter Primark
    vor-umbau-bilder in post 12


    wer infos zu zahlreichen dbzgl. meldungen haben möchte - bitte googln.
    also gestern war der deibel los.
    da die quali der klamotte doch spürbar so la la ist (..hust), könnte es - abseits der zielgruppe 12-22 jahre - die dresdner tatsächlich auf dauer nicht so vom hocker hauen. aber das ding könnte mE zahlreiche tschechisch-polnisch-vogtländische nachbarn anlocken - noch ein grund mehr herzukommen. bei den touri-russen weiß ich nicht so recht, ob die sich das antun - die kaufen ja gern eher edel - wie auch immer.
    598 soz.versich.pflicht. beschäftigungsverhältnisse wurden geschaffen (meist teilzeitmodelle), in der restlichen centrum galerie jetzt wieder insgesamt über 1000 "arbeitsplätze".




    ^im laden der hoffnung und sehnsüchte

  • ^Ergänzung: natürlich ist mit der primark-eröffnung auch das neue panoramafenster in der nordfassade der galerie fertig. im ladengeschäft kommt der kunde allerdings nicht bis dorthin, da es im seitenbereich liegt und dahinter die büros der geschäftsleitung beherbergt (kein zutritt).


    das nachträglich in die wabenfassade eingebaute riesenfensterband (rechts oben)

  • Gymnasium Bürgerwiese (Citygymnasium) - am Nachkriegsaltbau startet Sanierung


    Gret-Palucca-Strasse 1 (Draufsicht)


    Im Prinzip ist es ein ähnlicher/ gleicher Schulbau wie an der Zirkusstrasse, welcher in den letzten Jahren saniert wurde.


    An den Seitenflügeln wird mE nichts abgerissen, folgend wird auch die alte Turnhalle saniert. Vor Ort wird der hier gigantische und unkritisierte Flächenfraß deutlich, da der gesamte Raum zwischen Gellert- und G-Palucca-Strasse allein von dieser einen Schule sowie einer kleinen Kita an der Wiener Strasse besetzt bleiben wird, ohne auf die Zentralität der Lage, die Historie des Areals sowie den Städtebau zu achten.
    Bis zum Schuljahresbeginn 2016/17 werden ca. 8,3 Mill. Euro zur Zementierung des Status Quo ausgegeben.
    Hier die einzig gute Ansichtperspektive des Altbaus.

  • Der Zustand wurde ja schon mit den Neubauten weiter vorne zementiert. Die stehen meines Erachtens noch bekloppter zum Straßenverlauf. Aber die Ecke ist aus der Fußgängerperspektive ohnehin schon extrem gruselig.