ÖV-Projekte: Tram, U-Bahn, S-Bahn, Bahn, Bus etc.

  • Die sogenannte Y Trasse (Petuelring - Am Hart - Lerchenauer Feld) findet als einziges der Projekte in der Vorplanung keine Erwähnung im AZ Artikel.

  • Die mal angedachte Verlängerung der 18 vom Gondrellplatz in die Blumenau (mit Wendeschleife durch Terofal-, Wastl-Witt- und Blumenauer Straße ist da auch nicht erwähnt ...

  • Die Verlängerung on die Blumenau war ja vorher schon in der niedrigsten Kategorie. Da musste jetzt nichts mehr gestrichen werden

  • wär halt noch eine Verbindung zur Buslinie zwischen Pasing und Großhadern bzw. Fürstenried.


    So endet die 18 mehr oder weniger im Nirwana aka Gondrellplatz ...

  • wär halt noch eine Verbindung zur Buslinie zwischen Pasing und Großhadern bzw. Fürstenried.


    So endet die 18 mehr oder weniger im Nirwana aka Gondrellplatz ...

    Zudem da die Tram gerade im dünn besiedelten Gebiet endet und dicht besiedeltes Gebiet in der westlichen Blumenau nur wenige hundert Meter entfernt ist, schreit es geradezu nach einer Verlängerung. Die 18er am Gondrellplatz weiterhin enden zu lassen ist schon fast absurd.

    Irgendwann stünde hier auch ein Verknüpfungspunkt an eine U-Bahn zwischen Großhadern/Blumenau und Laim an.

  • E-Bus-Flotte


    Zu Beginn des Monats startete die Inbetriebnahme von 30 MB eCitaro Gelenkbussen. Zum Einsatz kommen NMC-3 Batterien (das Kürzel steht für die Lithium-Nickel-Mangan-Kobalt-Oxid Kathode), bestehend aus 5.400 Zellen mit einer Systemkapazität von 686 kWh (Maximalausbau). Im Vergleich zu den Vorgänger-Batterien bedeutet das eine Steigerung um 70 %. Die Reichweite beziffert die MVG auf 250 km, als Lebensdauer gibt MB acht Jahre an.


    Nachdem letztes Jahr die 13 bestellten, elektrischen MAN Solobusse vom Typ Lion'sCity E-12 mit einer Kapazität von 480 kWh ausgeliefert wurden, fehlen damit noch die 28 Ebusco Gelenkbusse Typ 3.0 aus der insgesamt 71 Busse umfassenden Bestellung (2023).

    Der niederländische Hersteller stand in den letzten Monaten jedoch trotz eines vollen Orderbuchs von 1.600 Bussen kurz vor der Insolvenz, wodurch es zu Lieferverzögerungen kam und kommt. Rund 1/7 der Belegschaft wird gekündigt, die Eigenproduktion in NL soll reduziert werden. Mancher Verkehrsbetrieb hat seine Bestellung inzwischen storniert, von der MVG ist davon noch nichts zu lesen (persönlich gefielen mir bspw. Volvo oder MAN optisch besser).


    Der E-Fuhrpark setzt sich derzeit aus 13 MAN Lions's City 12m, 21 MAN Lion's City 18m, 30 MB eCitaro 18m, 12 Ebusco 2.2 12m, 2 Ebusco 3.0 12m und 14 Ebusco 2.2 18m sowie ein paar "Zerquetschten" zusammen, in Summe etwas über 100 Busse.


    https://www.mvg.de/presse/pres…2-07-30-neue-e-busse.html

    https://www.mercedes-benz-bus.…ries-for-long-ranges.html

    https://www.electrive.net/2025…aut-ueber-100-stellen-ab/

  • Erweiterung des MVV


    Per 01.01.2025 sind die Landkreise Weilheim-Schongau und Landsberg am Lech dem MVV beigetreten. Das Verbundgebiet beträgt nun 10.365 km2 bzw. fast jeder dritte Einwohner Bayerns lebt innerhalb des MVV-Gebiets.

    In Planung sind außerdem die Landkreise Garmisch-Partenkirchen, Landshut und Mühldorf am Inn, die zum 01.01.2026 beitreten könnten.

    Geht es nach dem Augsburger Landrat Edwin Antl, soll auch der Augsburger Verkehrsverbund (AVV) im MVV aufgehen. Herbert König, ehemaliger Chef des AVV und der MVG sieht darin Nachteile für die Augsburger Verkehrsplanung (was plausibel klingt), Landrat Antl Vorteile bei der Digitalisierung und vor allem Finanzierung (da der Freistaat Teilhaber des MVV ist).


    https://www.br.de/nachrichten/…sueden-und-westen,UTvsP1i

    https://www.mvv-muenchen.de/mv…erweiterung-20/index.html

    https://www.br.de/nachrichten/…schaetzung-koenig,UMvp99y

  • Neubau Trambahnbetriebshof Ständlerstraße


    Um dem wachsenden Netz und Fuhrpark Rechnung zu tragen, baut die MVG einen neuen Betriebshof auf dem bereits als Hauptwerkstätte genutzten Areal an der Ständlerstraße. Lage.


    Die denkmalgeschützte Montagehalle und das MVG-Museum bleiben erhalten. Die übrigen Betriebsgebäude werden bzw. wurden z.T. bereits abgerissen.

    Vorgesehen sind Hallen zur leichten und schweren Instandhaltung, eine Drehgestellwerkstatt, neue Betriebsdienstgebäude, Lager, eine 400m lange Freiabstellung und ein Gleichrichterwerk.

    In Summe werden rund 10 km Gleise verlegt, bis zu 100 vierteilige Avenios beheimatet sein.

    BHS-Gebaeudeplan.jpg


    Gegenstand der Planung ist auch eine veränderte Gleisführung zum Betriebshof:

    Anstatt wie bislang über die Chiemgau- (Mittlerer Ring) und Aschauerstraße, rollen die Trambahnen künftig von der Wendeschleife Schwanseestraße (Endstation Linie 18) unter die Bahnunterführung auf der Ständlerstraße. Dadurch können diese künftig auf separaten Gleisen geführt werden, was hinsichtlich der stark steigenden Frequentierung zum Betriebshof notwendig ist. Die Gleise auf MR und Aschauerstraße werden zurückgebaut.

    Auf der Ständlerstraße führt das zum Entfall einer Fahrspur (von 3 auf 2 in Richtung Ost) und einiger Parkplätze, die Radwege werden auf 2,50m verbreitert und der Kreuzungsbereich zur Schwanseestraße neu gestaltet. In Letzterer erhält die Wendeschleife einen größeren Radius um die Schallemissionen zu reduzieren.

    bhs-plan-zulaufstrecke.jpg


    Kosten: Rund 600 Millionen Euro (Stand 2024; Q)

    Zeitplan: Teilinbetriebnahme 2027, Gesamtfertigstellung aller Bauabschnitte Anfang - Mitte 2030.


    https://www.mvg.de/projekte/tram/bhs.html


    Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren "Neubau Zulaufstrecke": https://dap.muenchen.de/index.php/s/PsUR07xQ12lPPKg


    Die denkmalgeschützten Hallen von der Ständlerstraße aus gesehen:

    IMG-6425.jpg

    Aufnahme selbst erstellt


    Der rückwärtige Bereich von Süd nach Nord, in weiß Baucontainer und die Interimswerkstatt:

    IMG-6424.jpg

    Aufnahme selbst erstellt

  • Tram Y-Nord (zuletzt hier: #2113)


    Bauausschuss mit Projektgenehmigung für das Brückenbauwerk über den DB-Nordring

    • Maße
    • Ein barrierefreier Umstieg auf die irgendwann einmal von der DB eingerichtete S-Bahn-Linie auf dem Nordring wird berücksichtigt
    • Baubeginn: Zusammen mit Start der übrigen Strecke ab Herbst 2025 (bauvorbereitende Maßnahmen ab Mitte 2025; bspw. aktuelle Ausschreibung der SWM für bauzeitliche Ampeln)
    • Der Bau ist zeitlich abhängig von noch zu genehmigenden notwendigen Gleissperrungen seitens der DB
    • Kosten: ~ 104 Millionen Euro; Fördermittel sind beantragt (ob bewilligt, wird u.a. der Sonntag mitbestimmen)

    Außerdem (siehe Link 2): Nach der Baugenehmigung vom 31.10.24 und dem Haushaltskonsolidierungsbeschluss vom 18.12.24 aktualisierte die MVG ihren Zeitplan für das Gesamtprojekt Tram Y-Nord. Demnach wird nun eine zeitgleiche Inbetriebnahme beider Abschnitte ("Schwabing Nord - Kieferngarten" und "Kieferngarten - Am Hart") für Ende 2029 angestrebt (statt wie zuvor Ende 2027 für den 1. Abschnitt und Ende 2029 für den 2. Abschnitt).


    https://ru.muenchen.de/2025/34…er-den-DB-Nordring-117045

    https://www.mvg.de/projekte/tram/tmn.html

  • Machbarkeitsstudie Tram München - Dachau


    Dachaus Landrat Stefan Löwl und Mobilitätsreferent Georg Dunkel geben eine Machbarkeitsstudie zur Verlängerung der Tram 20 von München-Moosach über Karlsfeld bis zum Bahnhof Dachau in Auftrag. Nach Ausschreibung soll die Untersuchung im Herbst 2025 starten, 2027 deren Ergebnisse vorliegen. Eine vorangegangene Potentialanalyse der MVG ergab ein Fahrgastaufkommen von min. 10.000 Fahrgästen pro Tag.


    Bei der derzeit in Bau befindlichen Eisenbahnüberführung in der Dachauer Straße wurde eine potenzielle Tram bereits berücksichtigt, indem die Fahrspurbreite auf 3,50 m und die Durchfahrtshöhe von 4,50 m auf 4,70 m umgeplant wurden. Die bisherige Brücke kam lediglich auf 3,70 m, wodurch LKW und Busse häufiger hängenblieben.


    https://ru.muenchen.de/2025/50…Machbarkeitsstudie-117351

    _____________________



    DB-Nordring


    Diese Woche laufen Baugrunduntersuchungen bei Karlsfeld für die geplante Anbindung des BMW-FIZ (Moosach) über den Nordring.


    https://www.bahnausbau-muenche…undung-bei-karlsfeld.html

  • Gibt es schon konkrete Pläne, was mit dem Gelände des Park-&-Ride-Parkhauses passieren soll.


    Ein Wohnhochhaus im mittleren Geschossbereich mit etwas Einzelhandel im Erdgeschoss würde diesen Standort wirklich beleben.

  • Ich hätte gedacht, daß der bereits bestehende Busbahnhof Kieferngarten genügend Platz böte für Trambahnwendeschleife und Busbahnhof. Die Tram müßte die die Kurve zurück südwärts auf die Kieferngartenstraße doch leicht schaffen.

    Auf dem eben geposteten Link ist von einem " künftig erweiterte Wendeanlage für Tram und Bus" die Rede. Hoffentlich wird dann der bestehende Busbahnhof wenigstens teilweise zu einem schönen Vorplatz gestaltet.

  • Ich hätte gedacht, daß der bereits bestehende Busbahnhof Kieferngarten genügend Platz böte für Trambahnwendeschleife und Busbahnhof. Die Tram müßte die die Kurve zurück südwärts auf die Kieferngartenstraße doch leicht schaffen.

    Man sieht etwas den Gleisverlauf, wenn man auf der Karte heranzoomt. Mit den max. fünfteiligen Avenios in Doppeltraktion (2 + 3) kommen die längsten Trambahnen auf 48 m reine Fahrzeuglänge, dazu kommen die Weichen vor und hinter der Haltestelle, sodass Trambahnen aneinander vorbeikommen. Der Platzbedarf für eine Wendeschleife ist also schon recht groß. Ich habe eben mal mit Google Earth die Flächen der Wendeschleifen in Bogenhausen gemessen, es sind fast immer um die 3.600 qm. Der Busbahnhof Kieferngarten hat nur knappe 2.000.

  • Ende 2025 soll ja der erste Bauabschnitt der Tram Westtangente in Betrieb genommen werden, so steht es zumindest nach wie vor in der Planung. Ich war vor 4 Wochen mal an der Baustelle und habe ich mir angeschaut, allerdings wirkte es - aus meiner Laiensicht - noch weit weg von einer Inbetriebnahme in 12/2025 für den Abschnitt zwischen Agnes-Bernauer-Straße und Ammerseestraße.


    Haltet ihr es für realistisch?