ÖV-Projekte: Tram, U-Bahn, S-Bahn, Bahn, Bus etc.

  • ......Firmen u.a. auch global player möchten sich ansiedeln.
    ......muss einhergehen mit Wohnungsbau.


    Der Innovations Campus am MUC kann gleich mit der TUM verbunden werden.


    Ja dann könnt ihr gleich zwischen Garching und Neufahrn eine Entlastungsstadt
    mit sehr hoher Wohn und Arbeitsplatzdichte mitplanen.
    Auch mit Hochhäusern (gibt noch keine Nachbarn).


    Später könnte man noch einen zusätzlichen S Bahnast von der Flughafen S Bahn
    zum künftigen S Bahn Nordring einfügen.

  • E-Garten Tram:

    Hermann und Petra Lejeune erneut mit Vortrag, wie "gefährlich" eine oberirdische Tramtrasse durch den E-Garten wäre - und wie toll doch eine Tunnel-Tram. Das gefiel nicht jedem.


    https://www.sueddeutsche.de/mu…attituede-nicht-1.4291235


    So ganz fern der ideologischen Verbohrheit sind die zwei inzwischen auch nicht mehr oder? Wer soll solche Experimente bezahlen? Wie sollen die Tunnelrampen so realisiert werden, dass sie die Munich-Re Zentrale nicht entstellen?

  • Ausbau Busbahnhöfe:

    Die MVG muss aus Platzgründen ihre Busbahnhöfe ausbauen. Denn künftig sollen vermehrt die bekannten Buszüge (24 m Länge) anstatt Gelenkbusse (18 m Länge) eingesetzt werden.


    Begonnen wird nun beim Bahnhof Studentenstadt.


    Aus dem Artikel geht auch hervor, dass der gerade in Bau befindliche Busbetriebshof in Moosach schon jetzt an seiner Kapazitätsgrenze angekommen ist. Die MVG sucht daher nach einem dritten Standort für einen Betriebshof mit ca. 5 - 6 ha Fläche.


    https://www.sueddeutsche.de/mu…dt-1.4324117?reduced=true

  • Die MVG könnte ja den Busbahnhof an der Westendstr. behalten.


    Damit könnte dann auch ein zu früher Baubeginn für die dort geplanten Wohnungen vermieden werden - denn wenn da ein Teil des Geländes doch nicht zur Verfügung steht, könnte man ja nochmal einige Jahre lang planen, was man mit dem Gelände machen könnte.

  • In...in... Dachau starten Sie ihren Flug. 10 Minuten.

    Die CSUler im Stadtrat und des Landkreises Dachau wollen einen Transrapid-Light von Dachau nach München. Dazu soll eine Machbarkeitsstudie erstellt werden, die ebenfalls einen Vergleich zwischen Magnetschwebe- und Seilbahn ziehen soll. Hintergrund ist die Eigenentwicklung eines ÖPNV-geeigneten Transrapids des Bauunternehmens Max Bögl.


    https://www.abendzeitung-muenc…08-8546-bee4b5c538e7.html


    https://www.sueddeutsche.de/mu…ahn-schwebebahn-1.4346133

  • ^^


    Unverständlich! Warum soll ein komplett anderes System zum ÖPNV plötzlich deutlich besser sein als das konsequente Weiterbauen des existierenden Systems? Was bringt diese neue technische Lösung für Vorteile im Bau und Betrieb gegenüber der konventionellen Rad-Schiene-Technik? Ich dachte wir wären dazu in Deutschland und China durch! Bis auf die Referenzstrecke in Shanghai gibt es nämlich keine einzige Anwendung. Dagegen wurden zig Tausende Kilometer neuer Schienenwege in China gebaut.

  • Verstehe ich auch nicht. Ein Max Bögl-Transrapid kann dann nicht durch den Stammstreckentunnel fahren u.s.w. . Was spricht gegen das gute alte Express-S-Bahnen System, das mit Einführung der 2. Stammstrecke eh kommen soll.


    Wenn man solch ein System einführt, dann nur mit der Perspektive, dass die gesamte S-Bahn irgendwann darauf umgestellt wird. Aber das ist doch nicht wirklich realistisch.

  • ^^


    Ein paar Gründe, die mir so einfallen...


    - Max Bögl bietet ein Komplettpaket inklusive Trassenbau und Magnetschwebebahn --> Viel Geld für Max Bögl = viel Geld für die CSU?


    - Unabhängigkeit von der Deutschen Bahn


    - schnellere Umsetzbarkeit? Kürzere Planungszeiten?


    - Geringere Instandhaltungsaufwendungen für die Trasse ("Schwebebahn")


    - Reputation / Stimmenfang für die CSU?


    Je mehr Machbarkeitsstudien in Auftrag gegeben werden, desto länger kann sich die Politik Zeit lassen, tatsächlich zu handeln. Die Grünen (ich weiß nicht mehr auf welcher Ebene) haben unlängst eine Aufstellung über die ausufernde Anzahl an Studien und deren Kosten / Nutzen gefordert.

  • ^^
    - Unabhängigkeit von der Deutschen Bahn


    Dafür maximale Abhängigkeit von einer anderen Firma. Schienenfahrzeuge können viele Firmen bauen. Betreiben können Schienenfahrzeuge auch viele Firmen. Also kein Argument für sondern gegen den Vorschlag.



    - schnellere Umsetzbarkeit? Kürzere Planungszeiten?


    Kennst du das Disaster um den People-Mover am Flughafen? Die Behörden haben jetzt schon Probleme mit konventionellen schienengebundenen Planungen. Der People-Mover ist was neues - wenn es ihn auch schon an anderen Flughäfen gibt. Das vorgeschlagene System ist WIRKLICH neu. Da wird es einige böse Überraschungen geben, garantiert.




    - Geringere Instandhaltungsaufwendungen für die Trasse ("Schwebebahn")


    Sicher nicht. Diese Stahlbetonsegmente sind x-mal anfälliger für Feucht-Tau oder Trocken-Nass Zyklen als jede Schwellen-Stahlschienen-Konstruktion.

  • Der Englische Garten und die Straßenbahn, Episode 7821

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    Dann fällt mir auch nichts mehr ein, was für ein solches Konzept sprechen könnte. Die CSU wird´s schon wissen :).


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    Die SZ bringt einen Kommentar, der sich vehement gegen die E-Garten-Tram ausspricht.
    Abgeleitet wird diese Ansicht dabei von der von Schkell persönlich im frühen 19 Jh. getätigten Aussage, die Stadt fresse sich in den Englischen Garten hinein, das müsse aufhören. Damals wurde die Prinzregentenstraße angelegt (diese erwähnt der Artikel nicht), die den südlichsten Teil des Gartens abzwackte, später kamen einige Gebäudekomplexe der Universitäten, eine Omnibustrasse, das Haus der Kunst und natürlich in den 60er Jahren der breite Ausbau einer "Lastenstraße" zum Isarring hinzu.
    Der Autor sieht in der breiten Teerstraße eine "Landstraße im Wald", die so weit wie möglich renaturiert und in die mäandernde Wegelandschaft des Skellschen Plans überführt werden müsse. Dabei sieht er einen sich immer stärker formierenden Widerstand gegen die Straßenbahn und verweist auf eine Vortragsreihe des Zentralinstituts für Kunstgeschichte.


    https://www.sueddeutsche.de/mu…ehr-streit-tram-1.4344531


    Tja, ich war gestern bei eben jenem (wirklich gelungenen und anspruchsvollen) Eröffnungsvortrag in der Residenz. Von einer E-Garten-Tram war dort nicht ein einziges Mal die Rede, zugleich wurde betont, der Englische Garten hätte wie jeder Landschaftsgarten nichts mit richtiger Natur zu tun - in dieser Hinsicht sei er also kaum besser als ein mit Zirkel und Schablone angelegter Barockgarten, nur werde das meist vergessen. Natürlich kann man sich denken, dass das Institut gegen die Straßenbahn ist, davon, wie es der SZ-Autor beschreibt, kann dennoch keine Rede sein. Oder habe ich etwas verpasst? Merkt ihr einen steigenden Widerstand gegen die Tram durch den E-Garten?


    Der Englische Garten ist ohne Zweifel ein einzigartiges Gartenkunstwerk mit herausragender Bedeutung für München. Heißt das aber, dass die Stadt sich auch über 200 Jahre nach der Eröffnung, dem Skell`schen Idealbild einer Auenlandschaft unterordnen muss? Dass die Belange einer wachsenden Stadt ausgeklammert werden müssen? Form vor Funktionalität? Sind zwei Gleise auf einer bestehenden Trasse wirklich so störend?

  • Ich behaupte mal, dass nicht die Gleise das Problem der Leute ist, sondern der Verkehr, der dann über diese läuft. Aber richtig nachvollziehen kann ist das Gejammer da eh nicht. Bitte baut einfach die Tram - der Nutzen für viele Menschen wäre enorm und auch die Erreichbarkeit des Englischen Gartens wird besser. Schließlich ist es ein Park, der primär für Menschen da ist.

  • U5 Verlängerung nach Freiham:

    Das Baureferat soll nun mit der Vorplanung zur U5 Verlängerung nach Freiham beginnen.


    Die Alternative, eine Tram durch das neue Stadtviertel zu ziehen, ist endgültig beerdigt.


    2030 soll die Strecke nach Wunsch der Politiker spätestens in Betrieb gehen.


    Quelle: SZ Print, 09.03.2019


    10 Jahre für Planung und Bau einer 4,4 km langen Strecke (4 Stationen)? Das möchte ich sehen... :lach: