neubau an der spittelauer lände

  • neubau an der spittelauer lände

    zaha hadid entwirft wohngebäude im 9. bezirk über den aufgelassenen stadtbahnbögen von otto wagner. unter den gebäuden wird es lokale geben. jetzt wird mit dem bau begonnen:





    die unterschiedlichen farben stellen das relief der fassade dar:


  • mvrdv planen ebenfalls einen aussergewöhnlichen wohnbau, dabei sollte die dichte blockstruktur in wien aufgelöst bzw. neu interpretiert werden ( die selben architekten planen auch ein hochhaus in der donau city und an einem masterplan für erdberg mit wohnungen, büros, kultur etc.):




    bsp. regelgeschosse:


    alles weitere mit ansichten auf ihrer homepage:


    www.mvrdv.archined.nl/wiener_weite/index.php


    ausführung aus holz (in ihrer monografie sind die dächer begrünt und unter dem gebäude schlängeln sich teiche, gärten etc. durch:


    weiteres gelungenes wohnbauprojekt mit bewohnbaren brücken, verschiedenen öffentlichen ebenen, ...:


  • Also der erste Vorschlag ist mir doch ein bisschen zu futuristisch. Da will sich ein Architekt wieder ein Denkmal setzen, vergisst aber anscheinend, dass da Menschen drin leben, bzw. andere sich das jeden Tag anschauen müssen.

  • Früher galten Zaha Hadids Entwürfe als nicht umsetzbar, sie löste die Baukörper bis zur Unkenntlichkeit auf. Dieser Entwurf ist schon ein Kompromiss ihrerseits.


    Ich bin kein Freund des Dekonstruktivismus.

  • Original geschrieben von flying_circus
    wo gibts denn hier dekonstruktivismus zu sehen?


    Hier zum Beispiel:



    Ein weiteres realisiertes Gebäude von Zaha Hadid:



    Ihre meisten Entwürfe entpuppten sich allerdings als unumsetzbar.

  • dekonstruktvismus ist ein etikett und wurde von philip johnson kreiert um in den 80er jahren eine neue architekturströmung zu beschreiben. in wirklichkeit kann man dekonstruktivismus nicht definieren, das ist nur eine marketingerfindung. die entwürfe von hadid funktionieren natürlich, die frau ist ja nicht auf den kopf gefallen. die ist mathematikerin, architekten und hat mehr als 30 architekten, ingenieure etc. für sich arbeiten. plant an stadtteilen in china, museen in europa u.v.m. siehe:


    http://www.zaha-hadid.com/

  • ach ja da war noch was. wo soll denn das dekonstruktiv sein, was immer das auch sein mag? wenn man die stadtbahnbögen überbauen will kann man halt keine normale kiste hinstellen.

  • Eine normale Kiste will hier wohl auch keiner sehen. Das die Wohnungen sofort vergeben sind muss ja nichts heißen, es gibt immer genügend Dumme. Na, nur ein Scherz, die Kritik hier ist ja nicht an dich Persönlich gerichtet.


    Ich finde einfach, dass diese Architektur sich schnell ablebt. Klar, die ersten paar Jahre wird man noch staunen, aber dann ist es wie mit jeder anderen Modeerscheinung. Man hat was Neues gefunden und nichts ist mehr "out" als das, was gerade noch "in" war.

  • nichts an dem entwurf ist modisch. ganz im gegenteil dieser entwurf stammt aus dem ende der 80er jahre oder anfang der 90er weiss ich nicht mehr so genau ist also schon über ein jahrzehnt alt. im übrigen sind die stadtbahnbögen von otto wagner und der hat die verschiedenen moden auch überlebt. gleich danenen steht das fernheizkraftwerk von hundertwasser (einer reinen modeerscheinung?) und dieses ding wird auch die zeit überdauern. es gibt leute die setzen standards und überdauern die zeit und es gibts leute die jeder modeerscheinung nachlaufen und zurecht vergessen werden. zaha hadid zählt zur ersten kategorie.