Hbf-Empfangsgebäude inkl. HH Arnulfstr. (69m) [im Bau]

  • dadurch würde ein Steg zwischen den Flügelbahnhöfen schon mal überflüssig werden.


    insgesamt wäre das dann schon ein beeindruckender Verkehrsknoten: 36 Fernbahgleise oberirdisch und 5 (!) Bahnhöfe unterirdisch mit insgesamt 12 Gleisen auf verschiedenen Ebenen, dazu ausgedehnte Passagen und Zugänge ebenfalls unterirdisch.

  • Oberirdisch sind noch 32 Gleise übriggeblieben.
    Dennoch ist der HBF nach dem GCT in Manhattan der 2.grösste nach Gleiszahl.
    Nach Paris Est und etwa gleichauf mit Hamburg HBF der 2.frequentierteste in Europa.
    Eventuell vergrössern sich die Fahrgastzahlen noch weiter durch die neuen Projekte.

    Einmal editiert, zuletzt von Schachbrett () aus folgendem Grund: Rechtschreibung

  • Der Halt am Hauptbahnhof dürfte einen hohen Anteil der Gesamtkosten der U9 ausmachen. Daher schätze ich, dass ein solcher Halt nicht lange Bauvorleistung bleiben wird, sondern dann schnell auch der Rest gebaut wird (insbesondere der Südteil).

  • Ich kann nur hoffen, dass man bei so einem umfangreichen Neubau dann auch die Radl-Verbindung vom ZOB rüber in den Hauptbahnhof herstellt und die Radlfahrer nicht weiter nötigt am Paul-Heyse-Tunnel vorbei zum HBF zu fahren, nur um dann das Radl die Treppe hoch zu schleppen. Das ist echt sowas von rückständig!

  • Ok, das stimmt. Das Gebäude des BR ist ganz ok. Aber NH Hotel hätte dringendst eine Auffrischung der Fassade nötig.


    Evtl. so wie beim Baywa Gebäude plus 2-3 stöckiger Aufstockung. Gäbe dann zusammen mit dem 75m Bahntower ein nettes Bild.

  • Bin gerade auf einen etwas älteren Bericht in der AZ gestoßen.


    Also wenn der neue Hbf gebaut wird, inkl. 75m Bürotower, dann müßen das NH Hotel und der Bayrische Rundfunk ebenfalls durch neue, moderne Gebäude ersetzt werden.


    http://www.abendzeitung-muench…2b-a7e0-631528564056.html


    Ich kann in dem Beitrag keinen Hinweis darauf erkennen, dass "NH Hotel und der Bayrische Rundfunk ebenfalls durch neue, moderne Gebäude ersetzt werden müssen". Vielmehr geht es darin um Denkmalschutz und den Erhalt dieser Gebäude.

  • Eigentlich gleich unter den Bildern steht folgender Satz.


    Sollten die Gebäude der 50er bis 70er abgerissen werden, um neuen Wohn-, Büro- und Gewerberaum zu gewinnen, oder sind sie ein Fall für den Denkmalschutz?


    Es steht nicht "müssen", sondern es wird die Frage aufgeworfen, ob sie abgerissen werden sollen?


    Und meine Meinung dazu ist, daß man im Zuge des Hbf Neubaus die Gebäude ersetzen oder modernisieren könnte. Vor Allem die Fassade des NH Hotels.


    Oder denkt Ihr, das diese Gebäude unter Denkmalschutz fallen sollen :)

  • Erinnern wir uns kurz daran, was die "Moderne" bzw. Nachkriegsarchitektur des letzten Jahrhunderts so auszeichnete und von allen vorherigen Bauarten unterschied. Es war die Zweckmäßigkeit, Funktionalität, das von vorneherein so geplante "Bauen auf Zeit", nicht mehr für die Ewigkeit. Mit dieser Losung hat man seinerzeit den Abriß so mancher historischer Bausubstanz gerechtfertigt, diesen Maßstab muss nun auch an diese Architektur angelegt werden. Auch kann man deswegen Gebäuden wie zB dem Nachkriegs-Hbf nicht seine schlechte Alterung vorwerfen. Er war von Anfang an nicht "für die Ewigkeit" gebaut.


    Und auch der viel diskutierte, "neue Hbf" - der aktuelle, alte, war vor wenigen Jahrzehnten ja auch schon der "neue Hbf" - wird in ein paar Jahrzehnten wohl den selben Weg gehen. Analog das Nachfolgerhaus des BR Turms, usw.


    Das ist bis auf Weiteres unsere zeitgenössische Baukultur. Manches "Schätzchen" kann man davon aus sentimentalen Gründen, genannt Denkmalschutz, ausnehmen. Aber zu solchen Schätzchen zählen gewiss nicht der olle Hbf oder das "Rundfunkhochhaus" des BR, sondern in München zB der HypoVereinsbank-Turm, die BMW Zentrale mit ihrem Hochhaus, die Dächer des Olympiaparks. Aber man kann und soll nicht jedes halbwegs markante Gebäude der Nachkriegszeit erhalten, einfach weil man sich so an deren Anblick gewöhnt hat.

  • Rahmenvereinbarung HBF + HH:

    Der Plan für den neuen HBF samt Hochhaus steht kurz vor Unterzeichnung des Rahmenvertrags. Dieser stellt sicher, dass keine beteiligte Partei (Bahn und die Stadt) vom Vorhaben abspringt.


    Dabei ist man sich im Stadtrat einig, dass es ein Hochhaus benötige.
    Wahrscheinlich wird es einen Wettbewerb über dessen Gestaltung geben.


    Geklärt werden müssen noch die Radlabstellmöglichkeiten (Auer Weber hat 6 unterirdische Standorte untersucht, 1 oberirdisch) sowie eine mögliche Verbindung vom Zentralen Omnisbusbahnhof (ZOB) zum Ende des Gleises 31/32 via Tunnel oder Brücke.


    http://www.abendzeitung-muench…0b-b51b-f7d88a35bc52.html

  • Interessant. Das mit der Verbindung zum ZOB finde ich etwas merkwürdig. Bedeutet das, dass die Querverbindung zwischen den Bahnsteigen auf Höhe der Paul-Heyse-Str. nicht realisiert wird?

  • Interessant. Das mit der Verbindung zum ZOB finde ich etwas merkwürdig. Bedeutet das, dass die Querverbindung zwischen den Bahnsteigen auf Höhe der Paul-Heyse-Str. nicht realisiert wird?


    Es geht darum, den Radweg, der derzeit direkt nach dem ZOB vor der Sparda auf den straßenbegleitenden Radweg an der Arnulfstr. gelenkt wird, neben den Gleisen bis zum Bahnsteig weiterzuführen, so daß man oberhalb der Paul-Heyse-Unterführung weiterfährt.


    Dazu wäre u.a. eine Brücke über die Paul-Heyse-Str. nötig.


    Unklar ist mir allerdings, wo dieser gewünschte Radweg zwischen dem Gebäude, das zwischen Paul-Heyse-Str. und der Sparda steht, und dem Gleis durchgeleitet werden soll - das Gebäude steht ja im östlichen Teil praktisch direkt am Gleis ...


    Die Querverbindung zwischen den Bahnsteigen hat damit überhaupt nichts zu tun.