Stuttgart 21 (Verkehrsprojekt, Teile I & II)

  • fehlplaner
    Hochstraße auf der B14 in der Innenstadt
    Hat das jemand vor? Ich weiß nur, dass ein Tunnel kommen soll.


    U-Bahn Tunnel unter der B10/B27-Schnellstraße
    Ich schließe das nicht auf Jahrzehnte aus. Wer hätte vor 30 Jahren an eine Messe neben Flughafen mit ICE-Anschluss geglaubt?


    In Zeiten der Wendezüge braucht man eben nicht mehr zwingend Durchgangbahnhöfe.
    Klar, man kann auf alles verzichten. Frage ist, ob man lieber im 19. od. im 21.Jh. leben will.


    Diese Fernreisenden Pilgern dann also mit ihren Koffern über die Messe? Oder villeicht doch veorher noch schnell ins Hotel?
    Flughafenhotel würde sich nach der bequemen Fahrt ohne Umsteigen anbieten. Auch sonst kann sich die Hotellandschaft in Flughafennähe (insbesondere LE, Filderstadt) sehen lassen, oft mit kostenlosem Shuttle Service.


    Ein Aufzug kann kaputt gehen, ein ebenerdiger zugang nicht.
    :nono:
    Die Stadtbahn könnte ja stehen bleiben. Dann gehe ich doch lieber gleich zu Fuß.


    Heute blockiert jeder 2. Zug einen anderen, das stimmt wirklich.
    Quelle?
    Aber was ist mit S21? Auch dort blockiert jeder 2. Zug einen anderen.
    Quelle?


    z.B. Fornsbach.
    Wo ist das? Wirtschaftlichkeit?


    Es braucht halt ein bisschen Planungssicherheit. Und nebenliegende Gleise sind längst nicht so ein hinterungsgrund.
    Sagt (sich) welcher Investor und vor allem auch: Was würde er neben die Gleistristesse bauen?


    Will ich nicht. Ich finde das System in RheinNeckar sehr vorbildlich. Aber eine S-Bahn die von Start bis Ziel 3:28 min braucht und dabei mit BaWü, Hessen, Rheinland Pfalz und den Saarland 4 Bundesländer sieht kann man doch nicht ernsthaft als S-Bahn bezeichnen.
    Da habe ich kein Problem mit der Bezeichnung. Eine RB, die selbst in einer mittelgroßen Stadt 7 Haltestellen aufweist (so in HD), ist mir bis jetzt jedenfalls nicht bekannt.


    Einen Architektten-Wettberb würde ja nichts im Wege stehen.
    Doch, der längst entschiedene Architektenwettbewerb 1997 (Der lustiger Weise von den jetzt wieder unkenden lokalen Architekten damals gefordert worden war, nachdem sich diese auf den Schlips getreten gefühlt hatten, als sich die DB zunächst auf die Hamburger GMP festgelegt hatte. Als der Düsseldorfer Ingenhoven gewann, waren die Stuttgarter Lokalmatadore wieder beleidigt), die rechtskräftige Planfeststellung/Baugenehmigung, der Zeitplan und noch viel wichtiger, dass es keinen Investor gäbe, der für einen Kopfbahnhof einen Wettbewerb ausloben würde/könnte (wie bei Ostertag-Entwurf).


    Noch mal. Ich kenne keine bevorrechtigungen von Großprijekten. Warum, siehe unten.
    Es gibt offenbar Vieles, was Du nicht kennst.


    Und z.B. der Neckar-Turm war ein Vorbote (BJ 2002)?
    Das ist zwar Ewigkeiten her, aber gerade 2000/2001 waren nach meiner Erinnerung keine schlechten Jahre für die Immobilienwirtschaft, auch dank des IT-Hypes. Natürlich hat das nichts mit der US-Hypothekenkrise zu tun.


    Rechnung
    Das ist aber einfach. Frag mal einen VWLer, was er davon hält (Ernsthaft, ich habe keine Ahnung, wie man diese volks- und regionalwirtschaftliche Kosten-Nutzen-Prognose einiger Maßen wissenschaftlich plausibel darstellen könnte).


    Welche meinst du? Die Privatinvestitionen?
    Alles, was an Wirtschaftsaktivität durch das Projekt generiert werden könnte, gerechnet auf Jahrzehnte.


    Nicht wenn sie zur sportlichen betätigung reisen bzw (erschöpft) von dieser zurückkommen.
    Du darfst die Leute nicht unterschätzen bzw. nicht immer nur von Dir ausgehen ;)


    Vor allem mit den Shuttle-Service wäre das ja schon sehr lustig:
    Man fährt ca. 15min bis zum Billig-Parkplatz um dann noch mal 15min zum Zug zu kommen.

    Warum ausgerechnet 15min.? Es kommt darauf an, wo Du losfährst, und wo sich der Parkplatz befindet. Es gibt Parkplätze in 5min.-Entfernung zum Flughafen.


    Bis dahin ist man schon längst mit den ÖPNV zum HBF gefahren.
    Wie soll das gehen mit i.d.R. Fußmarsch, Bus und S-Bahn plus Wartezeiten, womöglich noch mit schwerem Gepäck?


    zumindest ich bin nicht bereit ein Taxi zu zahlen, wenn ich das viel billiger mit den Öffis machen kann.
    Billig ist ja nicht alles.


    Ich so gut wie nie.
    Du Armer.


    Wirtschaftlichkeit?
    Hoch, bei dieser Einwohnerdichte.


    Warum aber das alles in gang setzten wenn man das in Vaihingen und am HBF schon alles da hat.
    Vaihingen liegt am Rande der Filder, hat weder Flughafen noch Messe, daher keine Infrastruktur-Bündelung möglich, zum Hbf fährt man bislang von den Fildern eine halbe Ewigkeit.


    Ich persöhnlich kenne Wahlfreie die über 1km zum Bf laufen, und dann in einen Zug steigen der nicht wirklich schneller ist als das Auto, aber er ist eben bedeutend billiger.
    Also Auto doch unter Umständen insgesamt attraktiver. Weniger pauschal, und schon wird eine vernünftige Aussage daraus.


    Vom Flughafen heute 50-70min.
    Quelle?

    Was nicht jeder hat

    So gut wie jeder im führerscheintauglichem Alter bei 345.000 Fahrzeugen allein in Stuttgart, in der Region soll es noch einmal ca. 5 mal so viele Fahrzeuge geben.
    Quelle: Umweltministerium BW http://www.landtag-bw.de/wp14/drucksachen/1000/14_1083_d.pdf


    Nicht jeder kann sich ein Taxi leisten
    Aber einen Bus, den es zum Filderbahnhof geben könnte.


    Zwischen S-Bahn und S21-HBF wird es auch bei S21 nur einen Aufzug geben.
    Quelle? Das wäre allerdings schwach.


    Dafür braucht man bedeutend länger.
    1 min. (Deine Zahl) ist "bedeutend länger"?


    Was ist also besser für Leute mit Rollen (Rollifahrer, Kinderwagenschieber etc.)? Richtig: Ebene Zugänge.
    Wie steigen denn die S-Bahn-fahrenden Rollstuhlfahrer heute in die Fernbahn um? Gibt es eine Wendelrampe, von der ich nichts weiß?


    Warum? Schließlich ist die Stuttgarter Stammstrecke in den Spitzenstunden zu 100% ausgelastet.
    Dann ist es ja perfekt. Gedanken machen müsste man sich vielleicht bei 200%. Aber selbst das geht, siehe Tokyo ;)

  • Eine RB, die selbst in einer mittelgroßen Stadt 7 Haltestellen aufweist (so in HD), ist mir bis jetzt jedenfalls nicht bekannt.


    3 bzw 6 Halte je nach Linie.


    Die Dreieichbahn (RB) hält im 30.000-Einwohner-Kaff Dreieich 6 mal. Im mit HD voll vergleichbaren Darmstadt gibt es 9 Halte, davon 2 nur S-Bahn, Rest RB; hier bedient eine Linie 4 solche Halte (Odenwaldbahn nach DA HBf), in Zukunft 6 Halte (Verlängerung nach Pfungstadt). Mainz hat auch 8 Bahnhöfe, allerdings mehr sternförmig.


    Übrigens hält in HD die RB aus Sinsheim abends an sämtlichen (5) S-Bahn-Halten an ihrer Strecke.

  • @ Wagahai:


    Hat das jemand vor? Ich weiß nur, dass ein Tunnel kommen soll.


    Das war vor Jahren mal geplant. Die bauvorleistungen an den Stadtbahntunnel darunter sind immer noch vorhanden. Kommen wird sie aber nie.


    Ich schließe das nicht auf Jahrzehnte aus.


    Schon aleine der U15-Tunnel verhindert das. Und wenn die B10/B27 tiefergelegt wird ist es mit den Tunnel sowieso vorbei. Das wird nichts mehr.


    Mit den beiden Beospielen wollte ich eigendlich nur andeuten das längst nicht jede Bauvorleistung zu ende geführt wird. Alternativ könnte man ja auch z.B. die Schnellstraße Friedrichswahl - Pragsattel nennen.


    Klar, man kann auf alles verzichten. Frage ist, ob man lieber im 19. od. im 21.Jh. leben will.


    Im 21. Jahrhundert wo man auf gute zugänglichkeit des ÖVs achtet.


    Flughafenhotel würde sich nach der bequemen Fahrt ohne Umsteigen anbieten.


    Reicht das für alle Besucher?
    Wohl nicht.


    insbesondere LE, Filderstadt


    Die kann man mit der S-Bahn doch viel bequemer erreichen. Und zwar mit nur 1x Aufzug fahren und viel kürzeren Umsteigeweg.


    Die Stadtbahn könnte ja stehen bleiben. Dann gehe ich doch lieber gleich zu Fuß.


    Hier kommt es immer auf die relationen an. Z.B. in Ditzingen ist der Aufzug so ziemlich immer kaputt.
    Auch im Frankfurter HBF mit seinen angeblich so vielen Aufzügen habe ich als ich das 1. mal mit einen Rollifahrer in F war keinen einzigen funktionierenden Aufzug zur Stadtbahn gesehen.


    Heute blockiert jeder 2. Zug einen anderen, das stimmt wirklich.
    Quelle?


    S21-Probaganda. Und auch vom Gleisnetz in der Tat nicht anders möglich.


    Aber was ist mit S21? Auch dort blockiert jeder 2. Zug einen anderen.
    Quelle?


    Es gibt im S21-Bahnhof nur 2 möglichkeiten zu fahren:

    • Von Feuerbach zum Flughafen und von Bad Cannstatt nach Wangen (keine behinderung)
    • Von Bad Cannstatt zum Flughafen und von Feuerbach nac Wangen (Züge behindern sich)


    Wo ist das? Wirtschaftlichkeit?


    zwischen Stuttgart und Schwäbisch Hall. Dort wäre eigendlich der Treffpunkt der RE. Aber da die Ausweiche dort seit ein paar Jahren außer Betrieb ist müssen sich die Züge in Murrhard abwarten. Ganze 7 min stehen sie da sinnlos rum.
    Hir mal ein Bild der Situation:

    Und wie gesagt, da das alles nur der Inkompitenz der DB zu verdanken ist müsste sie eigendlich dafür zahlen. Aber leider tut sie das nicht.
    Und die Wirtschaftlichkeit: Bei so kleinen Projekten (Kosten nur ein paar Millionen) wird die Wirtschaftlichkeit meist nicht. Auf jeden Fall war der Ausbau vorgesehen, bis das Land das alles in letzter Minute geblockt hat. Quelle u.a.: http://www.mdal.de/archives/30-Ausbau-Bahnhof-Fornsbach.html


    Was würde er neben die Gleistristesse bauen?


    Beispielsweise sowas wie den Viktoriaturm in MA?


    Eine RB, die selbst in einer mittelgroßen Stadt 7 Haltestellen aufweist (so in HD), ist mir bis jetzt jedenfalls nicht bekannt.


    Direkt vor der Hautür hast du doch schon sowas: Im kleinen Böblingen hält die Schönbuchbahn ja schon 5x. Die S-Bahn nur 3x.
    Und in Bietigheim halten ja sogar die RE öfter als die S-Bahn.


    Doch, der längst entschiedene Architektenwettbewerb 1997


    Warum?
    Immerhin wird ja dann was ganz anderes Gebaut.


    die rechtskräftige Planfeststellung/Baugenehmigung


    Die muss man nicht durchziehen. Einfach warten und sie verstreicht wieder.


    der Zeitplan


    ...der alle paar Jahre geändert wird


    noch viel wichtiger, dass es keinen Investor gäbe, der für einen Kopfbahnhof einen Wettbewerb ausloben würde/könnte


    Wenn man sich auf die Realität besinnt dann schon.


    Das ist zwar Ewigkeiten her, aber gerade 2000/2001 waren nach meiner Erinnerung keine schlechten Jahre für die Immobilienwirtschaft, auch dank des IT-Hypes. Natürlich hat das nichts mit der US-Hypothekenkrise zu tun.


    Man kann auch alles auf die internationalen Auswirkungen schieben. Schon komisch das aber der Eigentümer selbst sagt das sein Gebäude ohne Sadtbahn leer stünde :nono:
    Auch seltsam das die Stadtbahn ausgrechnet 1 Jahr vorher in Betrieb ging. Auch seltsam das HN vorher über alle Immobielenhyps erhaben war.


    Ernsthaft, ich habe keine Ahnung, wie man diese volks- und regionalwirtschaftliche Kosten-Nutzen-Prognose einiger Maßen wissenschaftlich plausibel darstellen könnte


    Ersthaft ich weiß nicht was du hast.
    Wenn die Volkswirtschaftliche Wirtschaftlichkeit größer ist, dann ist sie größer. Egal ob ich jetzt 1€ oder 4.000.000.000 € investiere.


    Alles, was an Wirtschaftsaktivität durch das Projekt generiert werden könnte, gerechnet auf Jahrzehnte.


    Das sind in S vor allem die Bauten in der City auf den alten Bahnanlagen. Dazu müsste man noch rechnen wie viele Bauten die auf den S21-Flächen gebaut wurden nicht einfach woanders in S gebaut worden wären (z.B. Pragsattel) (was ja dann wieder nicht Wirtschaftlich wäre).


    Du darfst die Leute nicht unterschätzen bzw. nicht immer nur von Dir ausgehen


    Ich selbst reise nur sehr selten mit den Fahrrad. Aber ich sehe eben schon sehr viele erschöpfte Radfahrer aus Fahrradfahrregionen zurückkommen. (Erst gestern wieder)


    Warum ausgerechnet 15min.? Es kommt darauf an, wo Du losfährst, und wo sich der Parkplatz befindet.


    Das war jetzt so ein kleiner durchschnittswet.


    Es gibt Parkplätze in 5min.-Entfernung zum Flughafen.


    Und wie oft fährt der Shuttle?


    Wie soll das gehen mit i.d.R. Fußmarsch, Bus und S-Bahn plus Wartezeiten, womöglich noch mit schwerem Gepäck?


    Kommt immer drauf an wo man los fährt.


    Hoch, bei dieser Einwohnerdichte.


    Na ja, villeicht wird man den 122er öfters fahren lassen. Aber so viele Leute werden ja auch nicht zum Flughafen wollen. Und vor allem die Busse aus den Süden werden wohl auch später noch immer in Filderstadt an die S-Bahn anschluss haben und nicht zum Flughafen weiterfahren. Denn sonst wäre die S-Bahn (die ja sowieso nicht wirkluch wirtschaftlich war) komplett Sinnlos. Also muss man wenn man z.B. aus Neuhausen, Silmingen usw. kommt mit den Bus nach Filderstadt fahren, dann 1 Station mit der S-Bahn und dann in den Zug umsteigen. Umsteigen: 2x mit 1x 6min Umsteigezeit und 1x langer Umsteigeweg. Mit Koffern und Gepäck.


    Vaihingen liegt am Rande der Filder, hat weder Flughafen noch Messe, daher keine Infrastruktur-Bündelung möglich


    Falsch. Die Infastrukturbündelung ist nicht nur möglich sondern sogar schon vorhanden und m.W. sogar mit irgendweinen Preis ausgezeichnet.


    Also Auto doch unter Umständen insgesamt attraktiver.


    Kommt auch immer auf die einzelne Persohn an.
    Es gibt ja auch Leute die trotz perfeckten ÖV-Angebot noch immer mit den Auto fahren, und auch Leute die ein Auto haben, dieses aber so viel wie möglich stehen lassen.


    Quelle?


    Nennt sich Fahrplan.


    So gut wie jeder im führerscheintauglichem Alter bei 345.000 Fahrzeugen allein in Stuttgart, in der Region soll es noch einmal ca. 5 mal so viele Fahrzeuge geben.


    Dir ist bekannt das bei solchen Statistiken auch Dienstwagen, LKW, Busse etc. mitzählen?
    Ich persöhnlich kenne genügend Haushalte die kein Auto haben bzw. nur eines (bei bis zu 3 Leuten im Führerscheintauglichen alter).
    Zudem sagt selbst die SSB das 50% ihrer Fahrgäste Wahlfrei sind. Die anderen 50% gehören also folgerichtig der A-Gruppe an.
    Quelle: http://www.ssb-ag.de/de/die_ss…r_imagebrosch_2006_de.pdf
    In anderen Regionen stellt die A-Gruppe fast 100% der Fahrgäste.


    Aber einen Bus, den es zum Filderbahnhof geben könnte.


    Könnte, muss aber nicht.


    Quelle? Das wäre allerdings schwach.


    Kuck dir mal die Pläne an. zwischen S-Bahn und Bahnsteige gibt es ja keine direkten Aufzüge

    Und zwischen Bonatzbau und S-Bahn wird es auch nur einen Aufzug geben: http://www.stuttgart21.de/site…schnitt__1,type=large.jpg
    Für 2 Nebeneinander ist es da wohl echt zu eng. Und wie ich das sehe wird der Aufzug im gegensatz zu heute noch eine zwischenebene haben. Das macht die Sache noch viel kompizierter. Ähnlich wie z.B. wenn man von der Stadtbahnebene am HBF weg will. Dann kann man manchmal länger warten bis man mal reinkommt. Zudem braucht die Aufzugfahrt mit Zwischenebene noch länger (da er ja dort auch noch halten muss), d.h. der Aufzug steht weniger zur verfügung. Insgesammt eine verschlechterung gegenüber den Status Quo.


    Wie steigen denn die S-Bahn-fahrenden Rollstuhlfahrer heute in die Fernbahn um? Gibt es eine Wendelrampe, von der ich nichts weiß?


    Da mird der Aufzug benutzt. Das ist eben ein nachteil von unterirdischen Stationen. Aber z.B. bei der SSB haben viele neuere U-Stationen Rampen, z.B. Degerloch, Waldau, Pragsattel usw.


    Dann ist es ja perfekt. Gedanken machen müsste man sich vielleicht bei 200%. Aber selbst das geht, siehe Tokyo


    200% wäre wenn man nach den Tag immer noch 300 Züge vor den HBF stehen hätte die alle rein wöllten. ;)

  • Das war vor Jahren mal geplant.
    Was für eine Barbarei.


    Schon aleine der U15-Tunnel verhindert das.
    Warum?


    Im 21. Jahrhundert wo man auf gute zugänglichkeit des ÖVs achtet.
    So ist es.


    Die kann man mit der S-Bahn doch viel bequemer erreichen.
    :confused: Bequemer als mit dem Auto chauffiert zu werden? Schwer vorstellbar, es sei denn, man ist ÖPNV-Fetischist.


    Hier kommt es immer auf die relationen an. Z.B. in Ditzingen ist der Aufzug so ziemlich immer kaputt.
    Dann wäre es doch mal an der Zeit, brauchbare Aufzüge zu installieren.


    S21-Probaganda. Und auch vom Gleisnetz in der Tat nicht anders möglich.
    Rechtschreibung bitte beachten.


    Auf jeden Fall war der Ausbau vorgesehen, bis das Land das alles in letzter Minute geblockt hat. Quelle u.a.: http://www.mdal.de/archives/30-Ausba...Fornsbach.html
    Tja schade. Gibt aber Wichtigeres.


    Beispielsweise sowas wie den Viktoriaturm in MA?
    Büros wenn es hochkommt, mit Extrem-Schallschutz. Für Wohnen, Flanieren und Erholung ungeeignet.


    Im kleinen Böblingen hält die Schönbuchbahn ja schon 5x.
    Nennt man das RB? Das wäre doch eher mit der S-Bahn oder OEG zu vergleichen.
    Und in Bietigheim halten ja sogar die RE öfter als die S-Bahn.
    Dann gibt es ja überhaupt keinen Grund, generell einen funktionalen Unterschied zwischen S-Bahn und RE/RB zu machen. Mir auch recht.


    Immerhin wird ja dann was ganz anderes Gebaut.
    Kein Bahnhof?


    Die muss man nicht durchziehen. Einfach warten und sie verstreicht wieder.

    Macht man aber nicht.


    ...der alle paar Jahre geändert wird
    Genug rumgeeiert.


    Schon komisch das aber der Eigentümer selbst sagt das sein Gebäude ohne Sadtbahn leer stünde
    Offenbar residiert im Neckarturm großflächig die Hartz-IV-Arge des Landkreises.
    http://www.stimme.de/nachricht…-heilbronn/art1925,929560
    So gesehen natürlich gut, dass da die Stadtbahn hält.


    Das sind in S vor allem die Bauten in der City auf den alten Bahnanlagen.
    Bauten allein sind doch nur die Hülle. Wichtig sind die Funktionen: Dauerhafte Arbeitsplätze, Wohnungen, Einkaufen etc. Und das gerechnet auf Jahrzehnte.


    Dazu müsste man noch rechnen wie viele Bauten die auf den S21-Flächen gebaut wurden nicht einfach woanders in S gebaut worden wären (z.B. Pragsattel)
    :confused: City Prag hat 9ha, nicht einmal Innenstadt. Es gibt nichts Vergleichbares mit S21.


    Ich selbst reise nur sehr selten mit den Fahrrad. Aber ich sehe eben schon sehr viele erschöpfte Radfahrer aus Fahrradfahrregionen zurückkommen. (Erst gestern wieder)
    :lach: Dann sollten sie lieber Sudoku spielen statt Radfahren.


    Das war jetzt so ein kleiner durchschnittswet.
    Von?


    Und wie oft fährt der Shuttle?
    Offenbar oft genug, dass das Geschäft boomt.


    Kommt immer drauf an wo man los fährt.
    Eben. Du lernst dazu, das ist erfreulich.


    Na ja, villeicht wird man den 122er öfters fahren lassen. Aber so viele Leute werden ja auch nicht zum Flughafen wollen.
    BW ist nach meiner Erinnerung Bundesreisemeister.


    Denn sonst wäre die S-Bahn (die ja sowieso nicht wirkluch wirtschaftlich war) komplett Sinnlos.
    Nö. Aber wenigstens machst Du Dir jetzt Gedanken.


    Also muss man wenn man z.B. aus Neuhausen, Silmingen usw. kommt mit den Bus nach Filderstadt fahren, dann 1 Station mit der S-Bahn und dann in den Zug umsteigen. Umsteigen: 2x mit 1x 6min Umsteigezeit und 1x langer Umsteigeweg. Mit Koffern und Gepäck.
    Nö. Natürlich direkter Anschluss an den Hauptbahnhof der Filder, alles andere Blödsinn.


    Falsch. Die Infastrukturbündelung ist nicht nur möglich sondern sogar schon vorhanden und m.W. sogar mit irgendweinen Preis ausgezeichnet.
    Unsinn, weil Flughafen und Messe fehlen, da gibt es nix zu bündeln. Mehr gibt es zum Thema Vaihingen nicht fest zu stellen.


    Kommt auch immer auf die einzelne Persohn an.
    Rechtschreibung beachten.


    Es gibt ja auch Leute die trotz perfeckten ÖV-Angebot noch immer mit den Auto fahren, und auch Leute die ein Auto haben, dieses aber so viel wie möglich stehen lassen.
    Letztere sind wohl eine eher seltene Spezies. Warum haben Sie dann ein Auto?


    Nennt sich Fahrplan.
    Wo ist er denn?


    Dir ist bekannt das bei solchen Statistiken auch Dienstwagen, LKW, Busse etc. mitzählen?
    Dienstwägen werden oft, wenn nicht regelmäßig auch privat genutzt. Die Zahl der zugelassenen LKW und Busse sind im Vergleich zu Pkwen vernachlässigbar. Motorräder und Mofas, Fahr- Einräder und Fallschirme hatte ich vergessen mit einzubeziehen :D


    Ich persöhnlich kenne genügend Haushalte die kein Auto haben bzw. nur eines (bei bis zu 3 Leuten im Führerscheintauglichen alter).
    Dann hast Du aber einen sehr speziellen Bekanntenkreis.


    Zudem sagt selbst die SSB das 50% ihrer Fahrgäste Wahlfrei sind. Die anderen 50% gehören also folgerichtig der A-Gruppe an.
    Nö, genau lesen. In der Werbebroschüre ist angedeutet, dass 50% der SSB-Nutzer auch ein Auto besitzen. Wie oft ÖPNV und Autos genutzt werden, darüber wird sich ausgeschwiegen, nachprüfbare Quelle zudem unbekannt.


    Könnte, muss aber nicht.
    :daumen: Du entwickelst Dich.


    Für 2 Nebeneinander ist es da wohl echt zu eng.
    "Wohl"? Weißt Du es denn nicht? Warum nicht gleich.


    Und wie ich das sehe wird der Aufzug im gegensatz zu heute noch eine zwischenebene haben. Das macht die Sache noch viel kompizierter
    Was überfordert Dich genau daran?


    Insgesammt eine verschlechterung gegenüber den Status Quo.
    Nö.


    Da mird der Aufzug benutzt.
    Ach, doch?


    Das ist eben ein nachteil von unterirdischen Stationen.
    Was für ein Nachteil? Fahren Rollstuhlfahrer generell ungern U-Bahn?


    Aber z.B. bei der SSB haben viele neuere U-Stationen Rampen, z.B. Degerloch, Waldau, Pragsattel usw.
    Sind diese "neu"? Man kann leider nicht überall Aufzüge einbauen und muss sich statt dessen manchmal mit hässlichen und platzverschwenderischen Betonrampen begnügen. C´est la vie.

  • ^
    Schon alleine der U15-Tunnel verhindert das.Warum?


    Weil keine Bauvorleistung erbacht wird, die Station warscheinlich zu hoch liegt (Die Verbindung Bahnhof-Kirchtalstraße wäre bergmännisch unter den Gebäuden verlaufen).


    Bequemer als mit dem Auto chauffiert zu werden? Schwer vorstellbar, es sei denn, man ist ÖPNV-Fetischist.


    Bequemer jedenfalls als mit den ICE zum Flughafen zu fahren und dann die Koffer zu den Taxen oder zur S-Bahn zu schleppen.


    Dann wäre es doch mal an der Zeit, brauchbare Aufzüge zu installieren.


    DB hat kein Geld. Und das Land auch nicht.


    Tja schade. Gibt aber Wichtigeres.


    Interessant: Durch diese Baumaßnahme würden sich die Reisezeiten wohl mehr Verkürzen als durch irgendwelche S21-Durchbindungen.


    Büros wenn es hochkommt, mit Extrem-Schallschutz.


    Züge mit 60km/h erfordern extrem-Schallschutz?


    Dann gibt es ja überhaupt keinen Grund, generell einen funktionalen Unterschied zwischen S-Bahn und RE/RB zu machen. Mir auch recht.


    Vor allem im RheinNeckar Raum nicht. Und dann kommen wir wieder zurück auf die Bahnsteigproblematik von Mannheim und Heidelberg.
    Diese werden/wurden ausgebaut. Auf mehr Gleise als S21 sie haben wird, trotz weniger Verkehr.


    Kein Bahnhof?


    Andere Ausrichtung, andere Größe, andere Höhe...


    Offenbar residiert im Neckarturm großflächig die Hartz-IV-Arge des Landkreises.


    In 2 von 13 Stockwerken. Schlimm.


    Dauerhafte Arbeitsplätze


    ...die durch schlechte Infastruktur gefärdet werden.


    Einkaufen


    Gibts nebenan genug.


    City Prag hat 9ha, nicht einmal Innenstadt. Es gibt nichts Vergleichbares mit S21.


    80ha im Flugfeld vs. 134 ha bei S21 sind ja auch nicht so ein großer Unterschied.


    Dann sollten sie lieber Sudoku spielen statt Radfahren.


    Aha, aufgrund von S21 wird die Freiheit der Bundesbürger eingeschränkt :D


    Das war jetzt so ein kleiner durchschnittswet.
    Von?


    Was man so aus der nähe zum Flughafen braucht.


    Offenbar oft genug, dass das Geschäft boomt.


    Weißt du ob das wirklich so boomt?
    Ist auf jeden Fall einfacher einen Acker abzustecken als die Felder zu beckern. :D


    Nö. Natürlich direkter Anschluss an den Hauptbahnhof der Filder, alles andere Blödsinn.


    Das geht nicht so einfach.


    Nö. Aber wenigstens machst Du Dir jetzt Gedanken.


    Diese Gedanken mache ich mir immer. Aber ich lasse die Leute oft nicht drann teilhaben.
    Aber es ist wirklich so: Der Tunnel unter den Flughafen war nicht Volkswirtschaftlich wirtschaftlich. Wegen den Flughafen wurde eine Ausnahmegenemigung erteilt (weil der Flughafen einen teuren Tunnel erforderte). Wenn man dann noch den Busknoten von Filderstadt zum Flughafen verlegt (was eine ganze Buskolonne durch den Flughafentunnel erfordern würde) dann hätte die S-Bahn ihren letzten Tropfen sinn verlohren.


    Letztere sind wohl eine eher seltene Spezies. Warum haben Sie dann ein Auto?


    Notfälle, zum Einkaufen?


    Nennt sich Fahrplan.
    Wo ist er denn?


    VVS-Homepage. Das eingeben kann ich dir leider nicht abnehmen da sich die Angaben nach einiger zeit löschen.


    Motorräder und Mofas, Fahr- Einräder und Fallschirme hatte ich vergessen mit einzubeziehen


    Schwerer Koffer auf den Fahrrad, das nach einer längeren Abwesenheit oft zerstört wird.


    Nö, genau lesen. In der Werbebroschüre ist angedeutet, dass 50% der SSB-Nutzer auch ein Auto besitzen.


    Habe ich das nicht gesagt? Folgerichtig haben die anderen 50% kein Auto.
    Und die Quelle: Fahrgastbefragungen?


    Dann hast Du aber einen sehr speziellen Bekanntenkreis.


    Weiß net, ausschließen kann ichs aber nicht.


    "Wohl"? Weißt Du es denn nicht? Warum nicht gleich.


    Mich würde es schon sehr wundern wenn es anders wäre.


    Was überfordert Dich genau daran?


    Ganz einfach:
    Wenn man auf der zwischenebene steht (was man ja bei Umstieg Fernbahn -> S-Bahn tut) dann kommt der Aufzug schon voll von oben herab und man kommt selbst nicht mehr hinein. Vor allem wenn man noch eine nicht gerade kleinen Rolli dabei hat.


    Was für ein Nachteil? Fahren Rollstuhlfahrer generell ungern U-Bahn?


    Der nachteil ist das die Aufzüge oft kaputt sind. Habe ich in M schon sehr oft erlebt.


    Sind diese "neu"?


    Kirchtalstraße bekommt auch eine Rampe.


    Man kann leider nicht überall Aufzüge einbauen und muss sich statt dessen manchmal mit hässlichen und platzverschwenderischen Betonrampen begnügen.


    Sowohl Degerloch als auch Pragsattel haben einen Aufzug. Und die Rampen sind doch weder hässlich noch platzverschwnderisch.
    Der Grund ist das die SSB generell Rampen bevorzugt. Quelle ist leider offline gegangen.

  • fehlplaner
    Weil keine Bauvorleistung erbacht wird, die Station warscheinlich zu hoch liegt (Die Verbindung Bahnhof-Kirchtalstraße wäre bergmännisch unter den Gebäuden verlaufen).
    Ah so.


    Bequemer jedenfalls als mit den ICE zum Flughafen zu fahren und dann die Koffer zu den Taxen oder zur S-Bahn zu schleppen.
    :confused: Es ist bequemer, mit Gepäck am Hbf umzusteigen (ein verpisster Aufzug), auf die Trödel-S-Bahn zu warten, von der S-Bahnstation u.U. km zum Hotel zu laufen (bzw. unter Zusatzkosten Taxi)?
    Ein wenig pervers, aber es steht mir nicht zu, hier Deine persönlichen Vorlieben zu kritisieren.


    DB hat kein Geld. Und das Land auch nicht.
    Börsengang wäre ev. Lösung.


    Interessant: Durch diese Baumaßnahme würden sich die Reisezeiten wohl mehr Verkürzen als durch irgendwelche S21-Durchbindungen.
    Gibt es dazu auch eine Begründung?


    Züge mit 60km/h erfordern extrem-Schallschutz?
    Natürlich nicht, wenn man schienenvernarrt ist.


    Diese werden/wurden ausgebaut.
    Begründung?


    Andere Ausrichtung, andere Größe, andere Höhe...
    Wer soll einen neuen Wettbewerb ausloben? Herr Ostertag himself?


    ...die durch schlechte Infastruktur gefärdet werden.
    :confused:


    Gibts nebenan genug.
    Nebenan ist Park. Vielleicht gibt es aber das eine oder andere Grillwürstchen.


    80ha im Flugfeld vs. 134 ha bei S21 sind ja auch nicht so ein großer Unterschied.
    Ist Flugfeld Stuttgarter Innenstadt? 54ha sind "kein großer Unterschied"? Lauf es doch einfach mal ab.


    Aha, aufgrund von S21 wird die Freiheit der Bundesbürger eingeschränkt
    Nein, es wird ihnen ermöglicht, ihre offensichtlichen Schwächen zu erkennen und ihr Leben dementsprechend umzustellen.


    Was man so aus der nähe zum Flughafen braucht.
    "Aus der Nähe" heißt?


    Weißt du ob das wirklich so boomt?
    SWR-Bericht.


    Das geht nicht so einfach.
    Busfahren kann selbst ich.


    Diese Gedanken mache ich mir immer. Aber ich lasse die Leute oft nicht drann teilhaben.
    Tricky ;)


    Aber es ist wirklich so: Der Tunnel unter den Flughafen war nicht Volkswirtschaftlich wirtschaftlich.
    Genau, war. Jetzt haben wir Messe und nach einiger Zeit den Filderbahnhof.


    Notfälle, zum Einkaufen?
    Punktuell Taxi wäre wohl billiger als Jahre lang einen Pkw in der Garage vor sich hinrosten zu lassen.


    Schwerer Koffer auf den Fahrrad, das nach einer längeren Abwesenheit oft zerstört wird.
    Auf dr Filder gibt´s koa Sünd.


    Habe ich das nicht gesagt? Folgerichtig haben die anderen 50% kein Auto.
    Und die Quelle: Fahrgastbefragungen?

    "Fahrgastbefragungen" ist gut. Schüler unter 18 (bzw. jetzt 17) und Hunde wurden hoffentlich korrekter Weise nicht befragt?


    Wenn man auf der zwischenebene steht (was man ja bei Umstieg Fernbahn -> S-Bahn tut) dann kommt der Aufzug schon voll von oben herab und man kommt selbst nicht mehr hinein.
    Vielleicht steigen ja gerade dort sehr viele Leute aus, und man hat doch wunderbar Platz :D
    Nein, aber was hat es mit der Zwischenebene auf sich?


    Der nachteil ist das die Aufzüge oft kaputt sind. Habe ich in M schon sehr oft erlebt.
    Dann ist das ein technisches Problem und kein systemisch-strukturelles.
    Was mich aber - nachdem Du nun schon seit geraumer Zeit hartnäckigst darauf herumreitest - interessieren würde, mit dem Bewusstsein der Notwendigkeit einer möglichst barrierefreien Gestaltung für solche Bauwerke: Wie ist eigentlich das Zahlenverhältnis Rollstuhlfahrer - Nichtrollstuhlfahrer am Hbf?


    Kirchtalstraße bekommt auch eine Rampe.
    Das Antwort auf meine Frage?


    Sowohl Degerloch als auch Pragsattel haben einen Aufzug.
    Dachte ich´s mir doch.


    Und die Rampen sind doch weder hässlich noch platzverschwnderisch.
    Geschmacksache.


    Der Grund ist das die SSB generell Rampen bevorzugt.
    Die Kostenfrage spielt aber doch hierbei eine wesentliche Rolle?


    Eigenkorrektur zu oben:
    City Prag hat 9ha, nicht einmal Innenstadt. Es gibt nichts Vergleichbares mit S21.
    Ev. beträgt das Baugebiet sogar nur ca. 3,2ha (kann aber sein, dass hier Ex-S1-Areal und "Skyline" heraus gerechnet, siehe Plan).
    Quelle: Stadt Stuttgart http://www.stuttgart.de/sde/item/gen/194385.htm

  • ^
    Es ist bequemer, mit Gepäck am Hbf umzusteigen (ein verpisster Aufzug), auf die Trödel-S-Bahn zu warten, von der S-Bahnstation u.U. km zum Hotel zu laufen (bzw. unter Zusatzkosten Taxi)?


    Die Warscheinlichkeit das das Hotel an einer der 5 S-Bahn Halte auf der Filderbahn liegt ist doch bedeutend höher als an den nur einen ICE-Bahnhof der nur 1-2 Hotels (je nachdem wie man zählt) in der nähe hat.


    Börsengang wäre ev. Lösung.


    NÖ, da das Streckennetz ja nicht verkauft wird. Und erfahrungen mit den Verkauf von Infrstruktur sind ja eher schlecht.


    Sinngemäß: Ausbau Murrtalbahn bringt für Murrtal-Fahrgäste mehr Fahrzeitersparniss als S21
    Gibt es dazu auch eine Begründung?


    Klar, weil 7min Sinnloses Rumstehen im Murrhard entfällt.


    Züge mit 60km/h erfordern extrem-Schallschutz?
    Natürlich nicht, wenn man schienenvernarrt ist.


    Interessant das das es auf den Stuttgarter Stadtbahnstrecken auch keinen extrem-Schallschutz gibt (Vmax 70km/h)...


    Sinngemäß: Mannheim und HD-HBF wurden ausgebaut
    Begründung?


    Weil die Zusgzahl (weniger als das S21-Betriebsprogramm es vorsieht) das nötig macht?


    Wer soll einen neuen Wettbewerb ausloben? Herr Ostertag himself?


    Die gleichen die einst S21-Architektenwettbewerbe ausloteten?


    Nebenan ist Park.


    Jenachdem aus welcher Sicht man das sieht. ;)


    Ist Flugfeld Stuttgarter Innenstadt? 54ha sind "kein großer Unterschied"? Lauf es doch einfach mal ab.


    Habe ich jeweils schon. Und Flugfeld ist Innenstadt, wenn auch nur die Böblinger.
    Interessant ist in diesen zusammenhang übrigens auch dass man sich traut Wohnraum direkt neben den Bahnanlagen anzusiedeln (Güterzüge).


    Nein, es wird ihnen ermöglicht, ihre offensichtlichen Schwächen zu erkennen und ihr Leben dementsprechend umzustellen.


    Und wenn sie nicht wollen?


    Genau, war. Jetzt haben wir Messe und nach einiger Zeit den Filderbahnhof.


    Und jetzt willst du aber massiven Busparalellverkehr einführen. Das ist nicht gut für die Nachfrage...


    Punktuell Taxi wäre wohl billiger als Jahre lang einen Pkw in der Garage vor sich hinrosten zu lassen.


    Warum?
    1x/Woche wird's ja genutzt.


    Vielleicht steigen ja gerade dort sehr viele Leute aus, und man hat doch wunderbar Platz


    Praxis zeigt was anderes. Siehe Aufzüge in der Klett-Passage.


    Nein, aber was hat es mit der Zwischenebene auf sich?


    Oben: Heutige Gleisebene
    Mitte: Verteilerebene S21
    Unten: S-Bahn


    Dann ist das ein technisches Problem und kein systemisch-strukturelles.


    Weil es massive technische Probleme gibt ist es auch ein systematisch-strukturelles.
    Übrigens: Erst letzte Woche Donnerstag hatte ich in Eberbach mal wieder das Vergnügen mit einen Rollifahrer über die Treppe zu fahren weil der Aufzug kaputt war.


    Was mich aber - nachdem Du nun schon seit geraumer Zeit hartnäckigst darauf herumreitest - interessieren würde, mit dem Bewusstsein der Notwendigkeit einer möglichst barrierefreien Gestaltung für solche Bauwerke: Wie ist eigentlich das Zahlenverhältnis Rollstuhlfahrer - Nichtrollstuhlfahrer am Hbf?


    Dafür dürfte keine Statistik existieren. Prinzipiell kann man aber sagen das die Rollifahrer eine Steigende Fahrgastgruppe darstellen. Zum einen wegen der Veralterung der Gesellschaft, zum anderen weil eben immer mehr Stationen barrierefrei werden.
    Wobei auch dort S21 nicht umbedingt viel dazu beiträgt, da es eben Landesmittel für solche Ausbauten bindet. Außerdem wurde ja die Ausschreibung des Regionalverkehrs verhindert. Das hat dann auch zur folge das nicht behindertengerechte Züge an behindertengerecht ausgebauten Bahnsteigen halten.
    Und prinzipiell: Ich reite auf der barrierefreiheit herum weil die S21-Befürworter wehement behaupten die barrierefreiheit würde durch S21 verbessert, was aber m.E. überhaupt nicht zutrifft.
    Und wie gesagt: In sachen barrierefreiheit habe ich inzwischen Jahrelange erfahrung.


    Das Antwort auf meine Frage?


    In gewisser weiße schon: Die neuste U-Haltestelle der SSB wird mit Rampe gebaut. Die Politik "wenn möglich Rampe" wird also fortgesetzt.


    Die Kostenfrage spielt aber doch hierbei eine wesentliche Rolle?


    Klar spielt die Kostenfrage auch eine Rolle.
    Vor allem die laufenden Kosten sind bei Aufzügen (Reperaturen, Fahrstrom, Beleuchtung) ja bedeutend höher als bei Rampen (Beleuchtung, ein bisschen mehr kehren).
    Aber auch die Verfügbarkeit ist nicht ganz zu verschweigen.

  • Die Warscheinlichkeit das das Hotel an einer der 5 S-Bahn Halte auf der Filderbahn liegt ist doch bedeutend höher als an den nur einen ICE-Bahnhof der nur 1-2 Hotels (je nachdem wie man zählt) in der nähe hat.
    Vollkommen gleichgültig, da direkt zu Messe und Hotel in Messenähe ohne Umsteigen bequemer.


    Und erfahrungen mit den Verkauf von Infrstruktur sind ja eher schlecht.
    1 zu 1-VCD-Adaption. Es kommt nur darauf an, ob man es gut macht.


    Klar, weil 7min Sinnloses Rumstehen im Murrhard entfällt.
    Gilt für wieviel Fahrgäste am Tag? Wirtschaftlichkeit?


    Interessant das das es auf den Stuttgarter Stadtbahnstrecken auch keinen extrem-Schallschutz gibt (Vmax 70km/h)...
    Ja, leider ist das oft so. Daher im dicht bebauten Stadtgebiet möglichst unterirdisch.
    Unabhängig davon verstehe ich aber nicht, wie Du den Betrieb eines großstädtischen Bahnknotens & Fernbahnhofs (sei es MA Hbf oder S Hbf) mit zweigleisigem Straßenbahnverkehr ernsthaft für einen Lärm-Vergleich heran ziehen willst.


    Weil die Zusgzahl (weniger als das S21-Betriebsprogramm es vorsieht) das nötig macht?
    Ich wollte eine begründete Antwort mit Quelle und keine weitere Frage.


    Die gleichen die einst S21-Architektenwettbewerbe ausloteten?
    :confused: Verwechselst Du hier Auslober mit Jury?


    Jenachdem aus welcher Sicht man das sieht.
    Nö. Ein Blick in den Stadtplan hilft.


    Habe ich jeweils schon.
    Und?


    Und Flugfeld ist Innenstadt, wenn auch nur die Böblinger.
    Also nicht Stuttgarter Innenstadt, das siehst Du also ein. Ein erster Schritt.


    Interessant ist in diesen zusammenhang übrigens auch dass man sich traut Wohnraum direkt neben den Bahnanlagen anzusiedeln (Güterzüge).
    Du meinst an der S-Bahn? Das wird laut BBPl. Misch- und Gewerbegebiet, direkt an den Gleisen entstehen wohl keine Wohnungen.


    Und wenn sie nicht wollen?
    Dann kann man ihnen auch nicht helfen.


    Und jetzt willst du aber massiven Busparalellverkehr einführen. Das ist nicht gut für die Nachfrage...
    Wieso massiv & parallel? Die Busse sollen natürlich dort fahren, wo man sie braucht. Außerdem profitiert die S-Bahn (Filderbahnhof) durch attraktive Zubringer - das Auto als Alternative wird damit gegenüber dem ÖPNV ev. unattraktiver. Alles, was Du willst :)


    Warum? 1x/Woche wird's ja genutzt.
    Die Armen, jede Woche ein Notfall.


    Praxis zeigt was anderes. Siehe Aufzüge in der Klett-Passage.
    Was sieht man da?


    Oben: Heutige Gleisebene
    Mitte: Verteilerebene S21
    Unten: S-Bahn

    Ach so, ja.


    Weil es massive technische Probleme gibt ist es auch ein systematisch-strukturelles.
    Nö. Bessere Aufzüge, und das Problem ist gelöst. Wo ist da ein Strukturproblem?


    Wobei auch dort S21 nicht umbedingt viel dazu beiträgt, da es eben Landesmittel für solche Ausbauten bindet.
    Der Haushalt besteht nicht nur aus S21.


    Außerdem wurde ja die Ausschreibung des Regionalverkehrs verhindert. Das hat dann auch zur folge das nicht behindertengerechte Züge an behindertengerecht ausgebauten Bahnsteigen halten.
    :confused: Kausalität?


    Und prinzipiell: Ich reite auf der barrierefreiheit herum weil die S21-Befürworter wehement behaupten die barrierefreiheit würde durch S21 verbessert, was aber m.E. überhaupt nicht zutrifft.
    :confused: Lieber Riesenumwege über Rampen? Dann doch lieber mehrere kurze Zugänge tw. über Aufzüge/Verteilerebene.


    Klar spielt die Kostenfrage auch eine Rolle.
    Vor allem die laufenden Kosten sind bei Aufzügen (Reperaturen, Fahrstrom, Beleuchtung) ja bedeutend höher als bei Rampen (Beleuchtung, ein bisschen mehr kehren).

    Das Sparen am Kunden ist für Dich eine große Errungenschaft?


    Aber auch die Verfügbarkeit ist nicht ganz zu verschweigen.
    Bei der SSB funktionieren die Aufzüge i.d.R. sehr gut.

  • Ich glaube übrigens nicht mehr an Stuttgart 21 und bin auch gar nicht traurig darüber. Grund: Kostensteigerungen. Ist natürlich nur persönliche Meinung.

  • Die einschlägigen S21-Gegner meinen ja, mit gegebenen Preisen besser rechnen zu können als die Experten der Bahn. Ich gehe von gestiegenen Preisen aus. Der Fehler war, daß Politik und Bahn nur um den Gegnern bzgl. Kostensteigerung keine Angriffsfläche zu bieten, die Ansätze für S21 jahrelang konstant gehalten haben. Dabei wäre ein Inflationsausgleich nur vernünftig, schließlich steigen ja auch z.B. die Steuereinnahmen und Ticketpreise. Jetzt hat man die Finanzierung auf Basis m.E. veralteter Preise ausgehandelt mit der Konsequenz, daß Bund und Bahn durch ihre Kostendeckelung fein raus sind. Das Kostenrisiko der Bahn von 200 Mio dürfte durch die jüngsten Preissteigerungen schon aufgebraucht sein, ergo trüge das Land das gesamte weitere Kostenrisiko. Es baut damit der Bahn eine noch teurere Hochleistungsinfrastruktur, welche diese und der Bund dann beim Bahn-Börsengang vereinnahmen. Zudem landen die beim Bau anfallenden Steuern inkl. MWSt ebenfalls beim Bund. Je teurer desto besser also aus dessen Sicht.


    Sicher ist S21 weit besser durchkalkuliert als es der Münchner Transrapid war. Entsprechend gehe ich auch nicht von einer Kostenverdoppelung aus, aber immerhin von mehreren hundert Millionen, durch welche eine kritische Grenze erreicht sein dürfte. Falls ich mich täusche - umso besser.

  • Mehr als doppelt soviel scheint mir deutlich übertrieben.
    Allerdings stören die nur acht Gleise noch mehr, wenn sich durch die gestiegenen Ölpreise eine Zunahme des Bahnverkehrs abzeichnet.
    Es braucht jetzt eine aktualisierte Kostenschätzung, am besten mit zehn Gleisen, wodurch auch einige Bedenken seriöser Kritiker ausgeräumt wären. Macht ja keinen Sinn, eine Finanzierungsvereinbarung auf Grundlage veralteter Preise zu unterschreiben.


    Möchte noch darauf hinweisen, daß meine Kostenskepsis vor dem nun veröffentlichten Gutachten auf dem Markt war ;)

  • Bei den Transrapid-Vergleichen darf man nie vergessen, dass den niemand, aber absolut niemand außer Edmund Stoiber wirklich wollte. Huber und Beckstein haben nur auf ein Exit-Szenario gewartet, die Bahn wollte ihn nie so wirklich, weil sie auf den ICE setzt und die Stadt München hatte ja sogar dagegen geklagt. Bei S21 verhält sich das deutlich anders, zumal es sich beim Transrapid allerhöchstens um ein regional bedeutsames Projekt handelte, während S21 im Zusammenhang mit dem gesamteuropäischen Schienenfernverkehr steht.

  • Bei den Transrapid-Vergleichen darf man nie vergessen, dass den niemand, aber absolut niemand außer Edmund Stoiber wirklich wollte.

    Wenn das stimmt, dann ist Edmund Stoiber in diesem Forum als Multiaccount aktiv. Ich denke der Transrapid hat im Zweifel immer noch mehr Fans als Stuttgart 21, einfach weil es sich um eine "neue" Technologie handelt, die ein gewisses Science Fiction Flair verströmt.

  • Ich meinte bei den letztendlich entscheidenen Personen ;)
    Und ich glaube, da war Edmund mit seiner Liebe für den Transrapid relativ alleine.

  • Von den verkehrlichen Entscheidern hatte der TR wenig bis keine 100% auf seiner Seite. Dafür erhielt er etwas Unterstützung durch das Industrie- und Exportlager soie Teile des Technologielagers.

  • Die Grünen haben das bekommen, was sie bestellt haben. Selbst bei recht eindeutigen Sachverhalten wie bei der Rechtsfrage Zulässigkeit Bürgerbegehren zu S21 findet sich im Zweifel immer jemand, der den Grünen Recht gibt. Das sollte man daher nicht überbewerten. Nach der Logik des Gutachtens dürfte K21 ja auch mehr als doppelt so teuer sein. Wenn die Grünen also konsequent wären, dürfte in Stuttgart nix gebaut werden, da zu teuer.
    Mit dem TR lässt sich S21 schon deswegen nicht vergleichen, weil er politisch letztlich nicht gewollt war, zudem war der ökonomische Sinn fraglich.