Allianz Arena [fertiggestellt 2005]

  • Stimmt aber finde ich gut ,das sich das wiederfindet.Hat einen ählichen Charakter wie das Olympiagelände in München mit seien gewölbten Dächern.
    Außerdem gefallen mir diese Brücken extrem gut!

  • Die Infrastruktur der Allianz Arena Teil I
    Öffentliches Interesse als Ansporn zum Erfolg


    Die Infrastrukturmaßnahmen, die im Zusammenhang mit dem Bau der Allianz Arena anfallen, sind erheblich und nochmals als zwei gesonderte Projekte anzusehen. In einem Special stellen wir Ihnen diese vor. Teil I behandelt die städtischen Baumaßnahmen wie das Straßennetz auf dem Gelände und die Anbindung per U-Bahn.


    Lange Staus auf dem Heimweg vom Stadion, Gedränge in der U-Bahn und an den Haltestellen – wer hat dies beim Besuch eines großen Events oder eines Fußballspieles nicht schon erleben müssen? Doch wie wird es erst sein, wenn 66.000 Zuschauer ein Spiel der Fußball-Weltmeisterschaft in der Allianz Arena besuchen werden? Die einfache Antwort lautet: Besser.


    Das ist zumindest das Ziel der Bauherren und aller Beteiligten. Für das gute Gelingen soll bei dieser Zielsetzung das Baureferat der Stadt München und dessen ausführendes Organ, das Projektmanagement-Unternehmen Drees & Sommer GmbH, sorgen. Und Wolfgang Lindner - der Projektleiter des im Auftrag der öffentlichen Hand agierenden Dienstleisters – weiß, welch schwierige Aufgabe es mit seinem sieben Mann starken Team zu bewerkstelligen gilt:


    „Dies ist für uns und alle Beteiligte ein sehr wichtiges Projekt, da die Öffentlichkeit natürlich ein sehr hohes Interesse daran hat. Das Baureferat hat großes Vertrauen in Drees & Sommer gesetzt, auch wenn ein solches Kooperationsmodell – normalerweise macht das Baureferat das Projektmanagement selbst - bisher für beide Seiten Neuland ist. Doch mit der bisher hervorragenden Zusammenarbeit, insbesondere mit dem Stadionbeauftragten des Baureferates Roland Gabriel, ist es möglich, das ganze Projekt erfolgreich abzuwickeln.“


    Und es gilt einiges „abzuwickeln“ – insgesamt vier städtische Infrastrukturmaßnahmen müssen bis spätestens zur Eröffnung der Allianz Arena im Jahre 2005 realisiert werden: Der Ausbau des Bahnsteiges am Bahnhof Marienplatz, die Ertüchtigung der U-Bahn-Strecke zwischen Marienplatz und Fröttmaning, der Neubau des U-Bahnhofes Fröttmaning sowie die komplette städtische Straße rund um die Allianz Arena. Gesamtkosten Teil I (d.h. ohne Maßnahmen an der Autobahn): ca. 160 Millionen Euro, wovon etwa die Hälfte von Bund und Land gefördert wird.


    Da schon heute die meisten der Passagiere im U- oder S-Bahnbetrieb den Marienplatz frequentieren und zukünftig noch die von S-Bahn auf U-Bahn umsteigenden Stadionbesucher hinzukommen, müssen Bahnsteige und Verkehrsflächen für die Linien 3 und 6 erweitert werden. Dazu werden 2 neue Bahnsteigtunnel vom Marienhof aus direkt neben die bestehenden Bahnsteige gebohrt. Die zukünftigen Bahnsteige werden breiter indem alte und neue Tunnel mit arkadenartigen Durchbrüchen verbunden werden. So entsteht Platz im hinteren Teil des Bahnsteiges, was gleichzeitig als Verteilerstrang von Nord nach Süd genutzt wird.


    Auf dem Weg vom Marienplatz nach Fröttmaning erwartet den Fahrgast ab 2005 eine komplett modernisierte und ausgebaute Strecke. Die Ertüchtigung durch zusätzliche Weichen und Signale, die Umstellung von einem mechanischen auf ein elektronisches Stellwerk und verschiedene Baumaßnahmen an allen Bahnhöfen macht die Strecke zum Stadion leistungsfähiger und soll eine höhere Kapazität bewirken.


    Die Baumaßnahmen für den neuen Bahnhof Fröttmaning sind derzeit schon in vollem Gange. Der erste von zwei Bahnsteigen soll bereits im April 2004 fertiggestellt sein, der zweite dann ein Jahr später den bisherigen ersetzen. Jeder dieser Bahnsteige hat sogenannte Nord- und Südköpfe. Über den, dem Stadion zugewandten, Nordkopf wird der Hauptstrom der Zuschauer geleitet.


    Die Besucher gelangen über eine ebenfalls neu zu bauende Brücke, die sich über das gesamte Gleisgelände erstreckt, bis zum Fuß der Esplanade und von dort auf direktem Weg ins Stadion. Im Süden wird der bisherige Steg auf Höhe des Park&Ride-Parkhauses verlängert. Über diese Brücke am Südkopf gelangen dann die behinderten Besucher, für die entsprechende Anlagen gebaut werden, gesondert zur Arena.


    Das neu zu bauende Straßennetz rund um die Arena beinhaltet die Anfahrts- und Rettungswege von der Autobahn zum Stadion. Eine gestaffelte Straßenführung – die einzelnen Straßen haben verschiedene Höhenlagen – garantiert einen kreuzungsfreien Verkehr auf der Zufahrt in die Parkhäuser. Die Rettungswege für beispielsweise Polizei und Feuerwehr wiederum verlaufen völlig separat vom öffentlichen Straßennetz.


    Einen zusätzlichen Service zur ausgeklügelten Streckenführung der Straßen bietet ein integriertes Parkleitsystem. Dies sind dynamische Anzeigen, die zur entsprechenden Situation zeitlich gesteuert auf die Befüllung und Entleerung der Parkhäuser reagieren. Die Fertigstellung des gesamten Straßennetzes auf dem Gelände der Allianz Arena ist für April 2005 avisiert – spätestens aber zum Konföderationen-Pokal, der laut Wolfgang Lindner auch gleichzeitig ein Härtetest ist:


    „Alle Anstrengungen zielen darauf hin, dass der Confederations Cup als Generalprobe unter Vollbetrieb mit großen Zuschauerströmen und dem Test des Leitsystems dient. Dort wird man sehen, ob alles funktioniert. Wir gehen zwar davon aus, dass im Detail noch einzelne Optimierungen erforderlich sein werden, doch auf die werden wir im Hinblick auf die Bundesliga-Saison 2005/06 kurzfristig reagieren können.“


    Teil II der Infrastrukturmaßnahmen folgt in Kürze und beschäftigt sich mit den Maßnahmen im Ausbau der Autobahnen rund um das neue Stadion.



    Hier noch Bilder zur Infrastruktur am Stadion:


    http://www.allianz-arena.de/im…arena/downloads/pdf/2.pdf



    Quelle: www.allianz-arena.de

  • Schönes Foto, Samuel! Ich weiß nicht, ob ichs bereits erwähnt habe, aber dieses unpersönliche Schlauchboot ist übrhaupt nicht mein Fall. Sicher wirds ein modernes, komfortables Stadion...aber was haben solche irgendwo außerhalb aus dem Boden gestampften Arenen noch mit ihren Klubs zu tun? Naja, das ist nicht mein Hauptkritikpunkt, mir gefällt auch das Design einfach nicht. Subjektiv, na klar.

  • Ich denke die Allianz-Arena wird einfach fantastisch.
    Am meisten bin ich auf die Beleuchtung gespannt. Zum Glück baut man hier ein aussergewönliches Stadion und nicht einen stinknormalen Betonklotz.

  • hm.....was haben denn die alten stadien mit ihren clubs zu tun?
    Sowas entsteht doch immer erst nach einiger Zeit, das Olympiastadion hat doch am Anfang auch nicht viel mit dem FC Bayern zu tun gehabt, oder irre ich mich da?

  • Stadion-Extras jetzt leichter finanzierbar

    Schuldenlast 2004 deutlich geringer
    Die Talfahrt bei der Gewerbesteuer ist beendet, die Stadt kann die voraussichtliche Kreditaufnahme für das nächste Jahr um über 100 Millionen Euro mindern, von 811 auf 700 Millionen Euro.
    Für die Wechselfälle des fiskalischen und investiven Schicksals hat München noch rund 400 Millionen Euro als Rücklage auf der hohen Kante. Kämmerer Klaus Jungfer (SPD) kann einigermaßen beruhigt in das wohl härteste der Konsolidierungs-Jahre gehen. 2004 ist damit wenigstens überschaubar geworden.


    Im Schlussabgleich des Haushalts für das nächste Jahr steht eine Brutto-Einnahme bei der Gewerbesteuer von rund 900 Millionen Euro, von denen der Stadt nach Abzug der Umlage 585 Millionen bleiben (bisher 580 Millionen). Dafür ging der erwartete Umsatzsteuer-Anteil von 104 auf 102 Millionen Euro geringfügig zurück.


    Der Etat wird aber auch durch Quellen verbessert, die nicht als echte Aufwärtstrends gelten können. Da ist einmal die Rücklagenentnahme aus dem hauseigenen "Sparstrumpf" von 138 Millionen Euro. Und das vorgezogene Verbuchen eines Gewinnanteils von den Stadtwerken in Höhe von 100 Millionen Mark. Dieser Posten ist bislang stets erst im Verlauf des Haushaltsjahres in einen Etat-Nachtrag eingegangen.


    Das relativ hohe Investitionsniveau von 996 Millionen Euro im nächsten Jahr wird so noch ein Stück seriöser finanziert.


    Neben den gängigen Schwerpunkten warten vor allem die Kernstücke der Stadion-Infrastruktur auf ihre Dotierung. Da sind für 2004/5 noch rund 100 Millionen Euro offen.


    Quelle:www.merkur-online.de

  • Erster Hauptstahlträger für Allianz Arena-Dach montiert
    Erneuter Meilenstein durch wahres Meisterstück


    In einer spektakulären Aktion wurde heute der erste von zwölf Hauptstahlträgern für das Dach der Allianz Arena an seinen Platz gehoben und dort montiert. Damit wurde ein weiterer Meilenstein im Bau des neuen Münchner Stadions gesetzt.


    Absolute Windstille und ein Boden mit maximal 0,01% Gefälle für den mit 400 Tonnen Gegengewicht ausgestatteten Raupenkran - das waren die Voraussetzungen für eine noch nicht dagewesene Aktion im Innenraum der Allianz Arena. Ein 60 Meter langer und 98 Tonnen schwerer Stahlträger ist unter diesen erschwerten Bedingungen an seinen vorgesehenen Platz gehoben und dort sogleich verschraubt und verschweißt worden.


    Mit der Montage dieses ersten von insgesamt zwölf Hauptstahlträgern für das imposante Dachtragwerk ist ein weiterer wichtiger Schritt im Bau der Allianz Arena vollbracht worden. Im Endzustand des Daches wird von diesem Tragwerk jedoch nicht mehr viel zu sehen sein. Vielmehr werden die mit Luft gefüllten Membrankissen die Wand- und Dachfassade als eine Einheit erscheinen lassen, die über dem Stadionrund zu schweben scheint.




    Bilder kommen bald hier.



    Quelle:www.allianz-arena.de

  • Danke Kura ich wollte das grade übernehmen.:)
    Wie findet ihr die Dachkonstruktion?
    Ich finde sie nicht so gelungen.Für meinen Teil zu flach.Die Leute in der obersten Reihe müssen das Gefühl bekommen sie werden vom Dacherdrückt.

  • Jai-C findest du es denn eigentlich gar nicht gut das in deiner Stadt eines der Modernsten Stadien der Welt in die Höhe wächst??Und dazu das dirttgrößte in Deutschland.Also allein durch seine gewaltige größe beeindruckt mich dieses Projekt schon.

  • Zitat

    Original geschrieben von Samuel
    Jai-C findest du es denn eigentlich gar nicht gut das in deiner Stadt eines der Modernsten Stadien der Welt in die Höhe wächst??Und dazu das dirttgrößte in Deutschland.Also allein durch seine gewaltige größe beeindruckt mich dieses Projekt schon.


    Beeindruckend ist das Projekt schon, aber eben nicht gerade schön! Der Architekturwettbewerb hat gezeigt dass es durchaus ansprechende Alternativen gegeben hätte - aber nein, es wird dieser komische Autoreifen gebaut :(


    Außerdem sollten wir nicht übersehen dass München mit dem Olympiastadion bereits über eines der schönsten Stadien weltweit verfügt (wenn nicht gar das schönste überhaupt). Wenn dort nicht mehr Fußball gespielt wird, dann fehlt dem Olympiapark eine Menge Geld, das auch für den Erhalt der Anlage gebraucht wird.


    Dazu kommt dass die Infrastruktur des Stadions teurer ist als das Stadion selbst und dazu noch von der Stadt getragen wird. Kurz: Andere wichtigere Projekte In München werden verschoben weil sich der FCB ein Denkmal setzen lassen will!


    Überhaupt war die Argumentation gegen das Olympiastadion absolut lächerlich - nur weil es kein reines Fußballstadion ist, so radikal umbauen zu wollen :nono:

  • Im Ligabetrieb wird es das drittgrößte sein(schließlich hat da das Westfalenstadion 83.000Sitz- und Stehplätze)Bei der WM wird es mit 1000 Plätzen vor dem Westfalenstadion auf Platz zwei liegen.