Neue BND Zentrale Berlin

  • Jau, anderthalb Milliarden für den Umzug ist wirklich extrem krass - und das in dieser Zeit. Das Gebäude finde ich nicht schlimm, passt, wie wohl auch schon gesagt, zum BND und ist schöner als zum Beispiel das Pentagon.
    Ich fände es in Ordnung, wenn sie das Geld von ihrem eigenen Gehalt absparen würden.

  • "und das in dieser Zeit"... Wie soll ich das denn verstehen ? :cool:


    Ich denke mir, solange wir es uns leisten können, locker fast 5 Millionen Arbeitslose durchzufüttern und noch mal Millionen anderer auf Staatskosten zu subventionieren (ABM-Maßnahme etc.), ist so ein Gebäude locker drin ;). 1, nochwas Mrd. sind im Vergleich zu anderen Un-Kosten doch wirklich peanuts.


    Deutschland gehts doch gut - also muss man das auch zeigen! *Aufbruchstimmungmachen*


    P.S. "Ich fände es in Ordnung, wenn sie das Geld von ihrem eigenen Gehalt absparen würden." Genau... Analog dazu sollen die Arbeitslosen ihre Stütze auch selber erwirtschaften. Das wärs dochmal!


    Mit zynischen Grüßen in die Nacht :)

  • "Pläne für BND-Neubau werden ausgelegt"


    http://morgenpost.berlin1.de/a…/12/23/berlin/800216.html


    "Die formelle Festsetzung des Bebauungsplans durch den Senat soll im April 2006 erfolgen. "Erst dann rechnen wir auch mit einem Bauantrag für das Projekt", so Petra Rohland, Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. "Wir liegen gut im Zeitplan", so Bernhard Elias vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung. Demnach soll der Bau 2009 fertiggestellt sein, anschließend erfolgt die technische Ausstattung. Für 2011 ist der Umzug eines Großteils der BND-Mitarbeiter aus dem bayrischen Pullach nach Berlin geplant."


    Unterdessen fordert Beckstein einen "Kompromiss":


    "Beckstein fordert Kompromiss beim BND-Umzug"

    "Das Allermindeste sei, dass Pullach ein starker Standort des BND bleibe, sagte Beckstein der Zeitung "Die Welt". Dort müssten wichtige Teile des Dienstes weiter arbeiten, zumal nicht erkennbar sei, welchen Sicherheitsgewinn der mehr als eine Milliarde Euro teure Umzug nach Berlin bringe. Angesichts der aktuellen Sparzwänge könnten die Bürger ein solches Vorhaben nicht nachvollziehen, kritisierte Beckstein."
    #
    http://www.dradio.de/nachrichten/200512240100/4


    Öhm, sehe das zwar den Kompromiss nicht, aber naja.

  • BND schirmt Architekten ab
    Baustelle für den Bundesnachrichtendienst in Mitte wird besonders gesichert / Planer sitzen in eigenem Containerdorf


    http://www.berlinonline.de/ber…eitung/berlin/520960.html


    Bürger können die Pläne einsehen


    Die Total-Tankstelle an der Ecke Chaussee-/Habersaathstraße soll geschlossen und einige hundert Meter weiter an einen neuen Standort an der Chausseestraße ziehen. Die Gespräche dazu laufen noch.


    Der Bebauungsplan für das BND-Areal ist bis zum 2. Februar für Stellungnahmen der Bürger ausgelegt. Ort: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Behrenstraße 42. Öffnungszeiten: Mo, Mi u. Do von 9 bis 17 Uhr, Di von 9 bis 18 Uhr, Fr von 9 bis 15 Uhr.


    http://www.berlinonline.de/ber…eitung/berlin/520965.html

  • Interessant!


    Kennt sich jemand mit der Klassifizierung dafür aus:

    Aufträge erhalten nur Firmen, die für Geheimschutz-Projekte zugelassen sind.


    :confused:

  • Geheimschutz ist keine Klassifizierung. Geheimschutz ist der Schutz von Informationen, die staatlicherseits der Geheimhaltung unterliegen. Jede obere Bundesbehörde hat dafür einen Geheimschutzbeauftragten. Der prüft z.B. auch die Zuverlässigkeit der Mitarbeiter.

  • Regierung will BND in Berlin
    Harscher Protest aus der CSU gegen geplanten Umzug des Bundesnachrichtendienstes


    Ungeachtet massiver Kritik aus der Union hält die Bundesregierung am Umzug des Bundesnachrichtendienstes (BND) von Pullach nach Berlin fest. Lediglich in Detailfragen könne der Umzugsbeschluss von 2003 noch «leichte Korrekturen» erfahren, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Thomas Steg am Freitag in Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe «unzweifelhaft festgestellt», dass der BND an den Sitz der Bundesregierung gehöre.


    Aber auch in der Unions-Bundestagsfraktion regte sich in den vergangenen Tagen Widerstand, wobei vor allem die geschätzten Umzugskosten von 1,5 bis zwei Milliarden Euro als «nicht zu vermitteln» kritisiert wurden. Einem Bericht des «Kölner Stadt-Anzeigers» (Samstagausgabe) zufolge kamen Unions-Verantwortliche überein, über das Thema mit dem Chef des Bundeskanzleramtes und Koordinator der Geheimdienste, Thomas de Maizière (CDU), zu sprechen. Ein führender CSU-Politiker sagte der Zeitung: «Wir loten Möglichkeiten aus. In dem Thema ist mächtig viel Bewegung drin.» Auch von CDU-Seite heiße es, dass die Entscheidung noch offen sei.


    http://www.berlinonline.de/akt…_html/ddp_1389820620.html


  • Kompromiss beim BND-Umzug?


    Im Streit um den Umzug des Bundesnachrichtendienstes (BND) von Pullach bei München nach Berlin hat der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber einen Teilerfolg erzielt. (...) In einem Vier-Augen-Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel setzte Stoiber am vorigen Donnerstag die Gründung eines Arbeitskreises durch, der die Umzugspläne nochmals prüfen soll. Dem Gremium sollen unter anderen Kanzleramtsminister Thomas de Maizière (CDU) und der Amtschef der bayerischen Staatskanzlei, Walter Schön (CSU), angehören. Ihre Aufgabe sei es, "Alternativen zur Komplettlösung" der kostspieligen Behördenumsiedlung zu sondieren, so ein hochrangiger CDU-Mann. (...) Denkbar wäre, dass die etwa 1500 Mann zählende Informations-Beschaffungsabteilung der rund 6000 Mitarbeiter starken Behörde weiter an der Isar arbeiten könnte; bisher sollten 750 Dienstposten in Bayern zurückbleiben. (...)


    http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,398996,00.html

  • CSU-Landesgruppe setzt «Task Force» zu BND-Umzug ein


    Die CSU lässt weiter nichts unversucht, den Umzug des Bundesnachrichtendienst von Pullach nach Berlin zu stoppen. Die CSU-Landesgruppe beschloss nach Angaben ihres Vorsitzenden Peter Ramsauer eine «Task Force», die Argumente gegen den Umzug «entwickeln» soll. So sei beispielsweise nie über Alternativen zum neuen geplanten BND-Standort in Berlin-Mitte diskutiert worden.


    http://www.berlinonline.de/akt…_html/ddp_1399307150.html

  • Hier wird doch Geld verbrannt.


    50 Jahre sass die Regierung in Bonn und der BND in München, niemanden schien es zu stören. Jetzt, im Zeitalter des Internets und Bildtelefons fällt den Politikern plötzlich ein, dass der Geheimdienst seinen Sitz in der Hauptstadt haben muss.

  • Um ehrlich zu sein, sehe ich auch keine Argumente für den Umzug. Im Kalten Krieg war die Bedrohung stärker und die Leistungsfähigkeit der BND viel mehr gefragt als heute. Warum es jetzt in Berlin besser funktionieren sollte, weiss ich nicht.
    Aber naja als Berliner sag ich trotzdem: Her mit den Arbeitsplätzen! ;)


    Diese Task Force finde ich aber eine gute Idee. Das wird sicherlich zu sachlicheren Diskussionen führen.

  • Naja, bis jetzt scheint es ja eher darauf hinauszulaufen, dass es wieder nur ein Teilumzug wird (gut, 750 wären ohnehin dageblieben, aber das wäre wohl ok gewesen). Also, wenn schon Umzug, dann richtig, man sieht ja an den in Bonn gelassenen Ministerien, dass ein partieller Umzug totaler Müll ist.