Frankfurter Immobilienmarkt

  • Allianz

    "Man sei noch in vertraulichen Gesprächen mit der Stadt Frankfurt" ließ ein Unternehmenssprecher der Allianz auf Anfrage der FNP (Artikel) verlauten. Auch darüber dass sich Frankfurts OB selbst in die Gespräche eingeschaltet hat wird berichtet. Somit scheint aktuell noch keine Entscheidung über einen Wegzug der Allianz nach Eschborn oder einem Verbleib in Frankfurt gefallen zu sein.

  • Allianz

    Soweit ich gehört habe, ist auch die Deutsche Bank (PGK) mit der derzeit im IBC an der THA zu zahlenden hohen Miete unzufrieden. Daher hat man dort früher wohl auch schon mal über einen Umzug ins nahe Eschborn nachgedacht - und zwar ebenfalls ins Vodafone HH, das angeblich der Deuba gehört(?). Daher weiss ich gar nicht, ob wir uns über eine Entscheidung der Allianz, nicht ins Vodafone HH zu ziehen, so freuen könnten. Denn dann könnte womöglich wieder die Deuba auf die blöde Idee kommen... Aber vielleicht bzw hoffentlich sehe ich hier nur Gespenster!

  • Die DeuBa sitzt doch meines Wissens nur im kleineren IBC-Gebäude. Ein Großteil der Mannschaft sitzt in den Twin Towers und in Sossenheim. Außerdem hat die DeuBa bereits Büroraum in Eschborn. Unter anderem sitzt die Immobilientochter RREEF dort.

  • RREEF hat ihre grüne Tonne in Eschborn vor einiger Zeit aufgegeben und ist bei der DWS eingezogen in das AMC auf der Mainzer Landstraße 178-190. In Eschborn sind aber im Hochhaus TZE weiterhin DB-Einheiten untergebracht.

  • Großanmietung im "THA112" (City-West)

    Das Kommunikationsunternehmen Avaya hat 9.000 m² in der Theodor-Heuss-Allee 112 gemietet, nun "THA112" genannt. Das besser als American-Express-Hochhaus bekannte Gebäude, 1991-1993 nach einem Entwurf von Novotny Mähner Assoziierte erbaut und 75 Meter hoch, ist damit bis auf drei Etagen vermietet. Zuletzt wurde es vom Eigentümer Aberdeen Immobilien zum "Multi-Tenant-Gebäude" umgebaut, also zur Nutzung durch mehrere Mieter. Einzelheiten in dieser Meldung.



    Bild: Schmittchen

  • FNP: Der neue Trend zum Wohnen im Turm

    Der neue Trend zum Wohnen im Turm | - Frankfurter Neue Presse - Frankfurt


    Zitat

    In Frankfurt werden immer mehr Hochhäuser für Gutbetuchte geplant


    Frankfurts Wohnungsbau strebt in die Höhe: In den nächsten Jahren wird gleich eine ganze Reihe von Wohntürmen entstehen. Die Investoren sind überzeugt, dass es für die hochpreisigen Immobilien einen Markt gibt.

  • Neben dem ersten Vermietungserfolg fuer den Taunusturm berichtet die FAZ heute ebenfalls, dass die Anwaltssozietaet CMS Hasche Sigle vom Westend ins Maintor "Panorama" zieht wo sie knapp 9000qm angemietet hat. Dass Union Investment ihre Bueroflaeche um 8000qm im Maintor "Porta" erweitert war ja hingegen schon bekannt.

  • OB Dienstvilla

    Die 1959 errichtete 350m² große Dienstvilla, die die Stadt Frankfurt für ihre OB’s bereit hält, soll umgebaut werden. Und zwar von einer Villa in drei Einfamilienhäuser, ein Investor wird dafür gesucht. Das seit einigen Jahren leer stehende Gebäude wurde nur einmal von 1964 bis 1970 von einem OB bewohnt. Das Gebäude am Nansenring 31 ist mittlerweile für nur noch 1 Million € zu haben, der mögliche Preis war früher mal doppelt so hoch. Auch hier drückt der Fluglärm den Preis.


    Ein Bild der Villa sowie der Link zum FNP Artikel.

  • An spiebürgerlicher Schäbigkeit sind die jetzigen Gebäudlichkeiten ja auch kaum noch zu unterbieten, ganz sicher kein Verlust. Und für mich auch kein Wunder, dass da seit Jahrzehnten kein(e) OB wohnen wollte.

  • Alkmene (Mainzer Landstraße 50)

    Endlich hat das lange größtenteils leerstehende Bürogebäude an der Mainzer Landstraße 50 (Karte) einen neuen Besitzer gefunden. In der Vergangenheit wurde es als "ML50" und als "frank und frei" vermarktet, wie zuletzt hier erwähnt. Die Website läuft sogar noch. Laut Thomas Daily kaufte es jetzt ein Immobilienfond namens SSRP der Luxemburger Fondsgesellschaft Gulix Investments ab. Das Gebäude werde wohl als Multi-Tenant-Gebäude "repositioniert", also als Büroobjekt mit verschiedenen Mietern, so wie beispielsweise der FBC-Turm nebenan. Das hört sich nach einer Investition auf kleiner Flamme an.


    Der aktuelle Name klingt ein bisschen wie eine Hautkrankheit: Alkmene (*). Eine Objektseite gibt es ebenfalls.

    2 Mal editiert, zuletzt von epizentrum () aus folgendem Grund: (*) Die Göttin möge mir verzeihen.

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    Ich empfinde das Gebäude eigentlich immer noch als ein eher gelungenes Bürohaus aus dieser Zeit (Anfang 90er). Vor allem ist es mir in diesem an Belanglosigkeiten recht reichen Teil der Mainzer Landstraße immer wieder positiv ins Auge gefallen. Proportionen, Gliederung und Fassadenwertigkeit ohne postmodernen Kitsch. Weiß jemand von welchem Architekten das Haus ist und kann sich jemand an den/die Vorgängerbau(ten) erinnern?

  • Der Entwurf kam aus Großbritannien, von Sidell Gibson Architects, London (Web). Nach einer Bollmann-Bildkarte von 1977 stand dort damals kleinteilige Bebauung aus Vor- und Nachkriegszeit.


    Auftraggeber war eine Tochter der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank. Schon 1995, laut Emporis das Jahr der Fertigstellung, wurde der Komplex für über 300 Millionen Mark an die Deutsche Anlagen Leasing verkauft, die wiederum im Auftrag des künftigen Nutzers Deka handelte (Q). Die Deka verkaufte die Liegenschaft im Jahr 2006 für 100 Millionen Euro (Q) an einen UBS-Fonds. Von dort muss die Immobilie dann nach Luxemburg gewandert sein.


    Etwas irritierend ist die Thomas-Daily-Meldung insofern, als dass ein Umbau für Multi-Tenant-Nutzung bereits erfolgt sein müsste. Dies zu Zeiten als das Gebäude unter "frank und frei" vermarktet wurde. Laut PM von Dezember 2012 konnte so immerhin eine Vermietungsquote von 50% erreicht werden, was sicher auch an den vergleichsweise günstigen Mietpreisen ab 9 Euro/m² liegt.



    Bild: Schmittchen

  • Da hat der Autor der TD-Meldung wohl etwas unglücklich formuliert, klar ist der Umbau schon abgeschlossen, "entwicklen" war wohl im Sinne des Marketings gemeint ;)


    LG El K.

  • The Squaire für MIPIM-Preis nominiert

    Das Squaire am Flughafen wurde gerade für den Preis "Best Office & Business Development" der Mipim Awards nominiert. Konkurrenten sind "1 Angel Square" (Manchester), "Statoil new regional and international offices" (Fornebu, Norwegen) und der Unicredit-Turm (Mailand). Am 14. März wird die Jury die Mipim-Gewinner bekanntgeben. Weitere Infos: Journal Frankfurt, IVG, MIPIM Awards mit Download der Finalisten (PDF).

  • One Goetheplaza und T11 verkauft

    Die luxemburgische FREO Group meldet heute den Verkauf der Projekte "One Goetheplaza" und "Taunusanlage 11" an einen Spezialfonds der IVG Immobilien AG. Zusammen mit dem Berliner Projekt "Kurfürstendamm 195" wechselt ein aus drei Projektentwicklungen bestehendes Portfolio im Gesamtwert von rund 500 Millionen Euro den Besitzer.


    One Goetheplaza verfügt, so die Pressemitteilung weiter, über eine Gesamtmietfläche von rund 13.700 m², wovon 5.100 m² auf hochwertige Einzelhandelsflächen entfallen, die u. a. an Louis Vuitton, Escada, Omega und Nespresso vermietet sind. Die Büroflächen werden u. a. von der Wirtschaftskanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek genutzt. Bei dem Objekt Taunusanlage 11 handelt es sich um ein vollständig revitalisiertes Bürohochhaus, Hauptmieter der insgesamt rund 9.700 m² Bürofläche wird die Anwaltskanzlei Gleiss Lutz.

  • Lateral Towers vermietet

    Letzten Sommer (#378, #381) wurde die Commerz Real neue Eigentümerin des ehemaligen Börsekomplexes in Hausen - neuerdings Lateral Towers genannt - und gab kurz daruaf bekannt, spätestens Ende 2012 würden neue Mieter einziehen. Ironischerweise ist es jetzt genau die Muttergesellschaft Commerzbank, die einige ihrer Verwaltungs- und IT-Abteilungen aus der Innenstadt in die Immobilie umzieht. Ausschlag geben dürfte ein günstigerer Mietpreis, die Steuervorteile dieses In-Sich-Geschäftes und auslaufende Mietverträge an den alten Standorten sein. Quelle ist die heutige FAZ (online).

  • ^ Dem Zeitungsartikel lässt sich leider auch entnehmen, dass zusätzlich auch Arbeitsplätze aus FFM nach Eschborn (an die Zentrale der früheren Eurohypo) verlagert werden sollen :nono:


    Diesem Parasiten (Eschborn) muss doch endlich mal der Garaus gemacht werden :mad:
    Ich kenne keine andere europäische Metropole, die derart unter der Steuerpolitik einer Kleinstadt zu leiden hat.

  • Lateral Towers vermietet

    Die Commerzbank ist ja nicht nur im Hochhaus präsent, sondern hat zahlreiche andere Gebäude die außerhalb der Innenstadt liegen. Hier seien nur die Gebäudegruppe an der Mainzer Landstraße/ Hafenstraße und verschiedene Gebäude entlang der Theodor-Heuss-Allee.
    Die stammen leilweise noch aus der Übernahme der Dresdner Bank und es macht überaus Sinn die Standorte zu optimieren. Dabei spielt nicht nur der Mietpreis eine Rolle; Gebäude wie das Estrella an der Theodor-Heuss-Allee 44 sind als Handelsgebäude konzipiert, und von Handelsgebäuden braucht die Bank halt nur eins.


  • Diesem Parasiten (Eschborn) muss doch endlich mal der Garaus gemacht werden


    Da gäbe es wohl nur zwei Möglichkeiten:


    1. Entweder das Recht auf kommunale Selbstverwaltung einschränken bzw. die Gewerbesteuer abschaffen oder massiv verändern;
    oder
    2. Eschborn eingemeinden bzw. in einer neuen kommunalen Einheit (Stadtkreis Ffm) aufgehen lassen.


    Ein freiwilligen Ausgleich halte ich für unwahrscheinlich und eventuell auch rechtlich problematisch. Schließlich muss eine Gemeine ihre Finanzen schützen und darf sich nicht als Wohltäter für andere aufspielen. Eschborn nutzt halt die Möglichkeiten, die ihr das Gesetz gibt.


    Meines Erachtens bräuchte man eine neue kommunale Gebietskörperschaft, etwa einen Stadtkreis, in welchem die Kommune als solche zwar erhalten bleibt, ein (begrenzter) Einnahmen- und Ausgabenausgleich untereinander stattfindet und bestimmte Dinge (etwa der Gewerbehebesteuersatz) vielleicht nicht vollständig vereinheitlicht, aber zumindest in einem bestimmten einheitlichen Rahmen gehalten werden.


    Neben den Kommunen müsste vor allem das Land mitspielen, und da sehe ich keinerlei Interesse an einer Stärkung Frankfurts.