Frankfurter Immobilienmarkt

  • Kurz und knapp: Laut Planungsdezernent Edwin Schwarz (CDU) sollen in Frankfurt künftig rund 2.000 Wohnungen pro Jahr auf dem freien Markt entstehen (Quelle).

  • ABG erwirtschaft 2009 Gewinnüberschuß

    Der Frankfurter Stadtkämmer Uwe Becker hat auf der Bilanzpressekonferenz 2010 das wirtschaftliche Ergebnis der ABG Frankfurt Holding GmbH für das Jahr 2009 vorgestellt

    • Umsatz: 410 Mio. € (Vorjahr 391,4 Mio. €)
    • Gewinn: 37,6 Mio. € (ohne Verkauf von Mietwohnungen / Vj. 33,8 Mio. €)
    • Tochtergesellschaften

      • Frankfurter Aufbau AG: Gewinn 36,7 Mio. € (in 2008 / Tendenz steigend)
      • Saalbau GmbH: Verlust 3,4 Mio. € (Tendenz fallend)


    • Gründung d. Tochtergesellschaft ABGnova GmbH mit Mainova AG (Unternehmensziel Klimaschutz und innovative Projektentwicklung mit Immobilien und Energiewirtschaft, z.B. Stromtankstelle im Parkhaus Börse, Elektrofahrräder für Mieter)
    • Investition in Modernisierung und Instandsetzung im Wohnungsbestand: 111,6 Mio. € (Vj. 116,3 Mio. € / Spitze überschritten, jedoch Wiederanstieg für 2010 bis 2012 geplant)
    • Betreute und bewirtschaftete Wohnungen und Heimplätze: 49.579 (Vj. 49.645 / Tendenz leicht fallend durch die Zusammenlegung von kleinen Wohnungen zu größeren Wohnungen)
    • Betreute und bewirtschaftete Garagen und Stellplätze (inkl. Parkhäuser): 28.274 (Vj. 28.097)
    • Betreute und bewirtschaftete Gewerbeeinhieten u. sonst. Einrichtungen (inkl. Bürgerhäuser): 1.370 (Vj. 1.314)
    • Alle Neubauten inkl. Sozialwohnungen in Passivhausstandard
    • Leerstandsquote im Wohnungsbestand: 1,82%
    • Ca. 66% d. Mieter sind Familien mit einem durchschnittlichen Bruttoeinkommen von unter 2.000,00 € pro Monat
    • Von 300.000 m² Dachfläche können 50.000 m² zur Gewinnung von Solarenergie genutzt werden wobei aktuell 3.000 m² (!) dafür genutzt werden. Mieter können sich mit Eigenkapital (Min. 500 € - Max. 20.000 € / Dauer zw. 5 und 20 Jahren / Rendite 4% p.a.) beteiligen.
    • Geplante oder begonnene Großprojekte:



    Quelle: HK vom 06.07.2010

    2 Mal editiert, zuletzt von main1a () aus folgendem Grund: Link eingefügt

  • Colloseo im Sommerschlussverkauf

    Mir werden gerade bis zu knapp 5000 qm im Colloseo in Sachsenhausen zur Miete von offiziell 8,50 Euro/qm angeboten. Wenn ich einen Verhandlungsspielraum und ggf. mietfreie Zeit mit einbeziehe, ist das für ein relativ neues Gebäude (1999) mit guter Ausstattung, viel Licht in den Räumen und akzeptablen Deckenhöhen (bis 2,9 Meter) eher in der Kategorie der Kampfpreise einzuordnen. Ein Erfolgsdruck des Gebäude-"Relaunches" Anfang des Jahres könnte eine Rolle spielen.


    Derweil berichtet PropertyCity mit recht ausführlicher Analyse, der Frankfurter Büromarkt ziehe zwar etwas an, sei aber insgesamt noch "unterkühlt". Interessant ist die Bemerkung, dass der Frankfurter Büromarkt kein Mietermarkt sei, weil das Angebot an hochwertigen Flächen trotz Leerstandsquote relativ knapp sei. In Bau befänden sich gar nur 31.000 qm noch unvermieteter Fläche.

  • Im Colloseo, gibt es doch auch Miet- oder Eigentumswohnungen. Zu einem Preis von 8,5 Euro/m² würde es sich rentieren das ganze Gebäude zu einem Wohngebäude umzuwandeln. Die Lage des Gebäudes ist hervorragend, nur der Durchgangsverkehr wäre störend. Nichtsdestotrotz dürften Wohnungen dort locker 10-11 Euro /m² einbringen.

  • Im Bauteil A - nach Osten zum Platz hin - befinden sich ausschließlich Wohnungen. Die sind im Kampfpreis nicht enthalten, können aber lt. Broschüre auch "autark zum gewerblichlichen Mietbereich" angemietet werden. Für eine Umwandlung der anderen Teile in Wohnungen müssten rechtliche und bauliche Voraussetzungen geschaffen werden. Das kostet Geld und bedeutet ebenfalls längeren Leerstand. Irgendwann zieht auch wieder der Büromarkt an. Eine Umwandlung könnte deshalb nicht rentabler sein als das Weitersuchen nach Gewerbemietern.

  • Sicherlich nicht nur im Hinblick auf einen möglichen "Bahntower" am Hauptbahnhof interessant: Die Bahn-Hauptverwaltung an der Stephensonstraße 1 im Europaviertel wurde jetzt verkauft (Quelle). Verkäufer war aurelis Asset, Käufer die Fondsgesellschaft Hesse Newman Capital. Die Fakten:

    • Mietfläche 45.600 Quadratmeter
    • bis 2020 an die Deutsche Bahn AG vermietet
    • Arbeitsplatz für 1.900 Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG
    • Mietpreis aktuell rund 9 Euro je Quadratmeter
    • Käufer erhofft wegen Mietpreises unterhalb des Marktdurchschnitts Anschlussvermietung im Jahr 2021
    • Kaufpreis 73 Mio. Euro
  • Na wenn das keine gute Nachricht für das Europaviertel West ist (auch wenn das Mietniveau von € 9 fürchterlich weh tut...)!


    Dann hat sich die Bahn nun für eine vorzeitige Mietvertragsverlängerung entschieden/ überreden lassen, damit der Verkauf an einen Endinvestor doch noch klappt. Damit ist nun das Damoklesschwert des Leerstands am Mikrostandort erst mal gebannt und die weiteren Wohn- und Büroentwicklungen dort haben langfristig einen "Ankernutzer".


    PS: Laut Werbung am Werbeschild für das Viertel "Stadtgärten" nimmt das Maklerbüro Bresser und Partner für das Quartier schon Interessensbekundungen entgegen für den Vermarktungsstart im Herbst. Los geht es!


    PPS: Neben der Bahn scheinen die Heimstätte und die GWH auch in der Zielgeraden mit der Vermarktung zu sein. Der Abverkauf ist wohl mit Fertigstellung durch.

  • Colloseo im Sommerschlussverkauf

    An das Colosseo-Schnäppchenangebot hat der erste Kunde angebissen: Die Versicherungsmaklerin und Risiko-Managerin mit dem griffigen Namen
    Mesterheide Unternehmensgruppe GmbH Insurance Brokers & Riskmanagers hat 614 qm für feste zehn Jahre angemietet. Das berichtet PropertyCity heute. Ihre "Frankfurter" Niederlassung sitzt bislang in Mörfelden-Walldorf. Glückwunsch, Hannover Leasing!

  • Das Bevölkerungswachstum in Frankfurt am Main hat im ersten Halbjahr 2010 für stabile Preise bei Wohnimmobilien und für weiter steigende Umsatzzahlen gesorgt. Eines der bemerkenswerten Ergebnissen im Bericht des Gutachterausschuss für Immobilienwerte in Frankfurt: Beim Wohnungseigentum wurden mit rund 1.600 Einheiten im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009 zehn Prozent mehr, im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 sogar annähernd 30 Prozent mehr Wohnungen umgesetzt. Bei den Neubauten betrug die Steigerung im Vergleich zum 1. Halbjahr 2009 respektable 25 Prozent, im Vergleich zu 2008 sogar mehr als 50 Prozent. Für neue Eigentumswohnungen werden in Sachsenhausen, im Nordend, Ostend, Westend sowie im Westhafen durchschnittlich über 4.000 Euro pro Quadratmeter bezahlt. Den höchsten mittleren Kaufpreis weist das Westend mit 4.700 Euro pro Quadratmeter auf (Quelle).

  • Allianz kauft und saniert Triton Gebäude

    Aus der Presseerklärung der Allianz Real Estate:


    "Bürogebäude "Triton" in Frankfurt von IVG/OVG erworben
    Die Allianz Real Estate Germany GmbH hat in Frankfurt das Bürogebäude "Triton" von OVG Real Estate im Auftrag von IVG Institutional Funds gekauft. Das Objekt befindet sich im Frankfurter Westend und wird in den nächsten zwei Jahren im Zuge einer umfassenden Renovierung den Standard eines Green Buildings erreichen. Das gesamte Investitionsvolumen liegt bei ca. 200 Millionen Euro.


    Im Rahmen der Transaktion wurde das gesamte Gebäude an Allianz Global Investors (AllianzGI) vermietet. 2013 werden die Frankfurter Einheiten von AllianzGI von ihren derzeitigen Räumlichkeiten in der Marienstraße, Mainzer Landstraße und Weserstraße in das neue Gebäude umziehen.


    "Triton passt optimal zu uns. Mit diesem Erwerb sind wir in der Lage, die Nachfrage von AllianzGI nach neuen, nachhaltigen Büroflächen in Frankfurt mit dem Interesse der Allianz für Investments in erstklassige Bürogebäude in besten Lagen zu kombinieren," sagt Stefan Brendgen, CEO der Allianz Real Estate Germany.
    "Triton" befindet sich in der Nähe des Bankenviertels in Frankfurt - eine der besten Lagen für Büroimmobilien
    Coen van Oostrom, CEO der OVG Real Estate, die als Asset Manager und Entwickler das Objekt für die IVG Institutional Funds betreut: "Mit unserer langjährigen Erfahrung im Umbau in "grüne" Bürogebäude haben wir das veraltete "Triton" erfolgreich wiederbelebt und für den Verkauf vorbereitet. Wir freuen uns sehr, dass wir dadurch den Verkauf des Gebäudes beeinflussen konnten."


    "Triton" befindet sich in der Bockenheimer Landstraße in der Nähe des Bankenviertels in Frankfurt - eine der besten Lagen für Büroimmobilien."



    Anbei der Link:


    https://www.allianz.com/de/pre…lien/news_2010-08-16.html

  • Nicht gewusst, aber immer geahnt: Die historische Holzmann-Villa von 1915 steht seit Fertigstellung des Skyper-Komplexes leer. Hier ein Foto von 2005:



    Bild: Adama


    Jetzt hat Regus, ein Anbieter von "flexiblen Arbeitsplatzlösungen", die ersten unteren Etagen des Gebäudes auf 10 Jahre gemietet, insgesamt 2.327 Quadratmeter. Das Gebäude verfügt über eine Mietfläche von 6.200 m² (Quelle). Für den Ausbau der denkmalgeschützten neoklassizistischen Villa sind rund 1,6 Millionen Euro eingeplant. Regus wird dort sein sechstes Businesscenter in Frankfurt einrichten (Quelle).

  • Ganz leer steht die Villa nicht. Im Erdgeschoß ist zur Zeit die Hausmeisterei des Skypers und Skyper Caree untergebracht. Man kann zumindest Tagsüber die Holzmann Villa betreten und durch den sehenswerten Empfangsraum und den Glas-Tunnel ins Skyper-Hochhaus-Caffee gelangen.

  • Fujitsu zieht von Bad Homburg in die Bürostadt Niederrad

    Na also, geht doch. Und das gleich in doppelter Hinsicht: Einerseits zieht mit Fujitsu Technology Solutions ein Unternehmen aus dem Speckgürtel nach Frankfurt, andererseits ist mit 7.500 m² Bürofläche mal wieder eine größere Anmietung in der Bürostadt Niederrad zu verzeichnen. Und dann auch noch im "Astro Park", einem älteren und ziemlich monströsen Bürokomplex (Foto). Dies meldet Savills im Deal-Magazine.

  • Atrium-Haus verkauft

    Das sogenannte Atrium-Haus, das zum Verläufer des heutigen Parktowers gehörte, wurde verkauft. Das am Blockrand stehende Gebäude mit sieben Geschossen, Anschrift Bockenheimer Anlage 46, wurde von AS&P geplant und 2002 fertig gestellt. Foto von Mai 2008:



    Bild: MainSurfer


    Käufer des leer stehenden Gebäudes mit 7.500 Quadratmetern Büro- und Einzelhandelsfläche sowie einer Tiefgarage mit 93 Stellplätzen ist laut Deal-Magazine die HIH Hamburgische Immobilien Handlung. Mit "Oper 46" hat es auch einen neuen Namen erhalten. Der neue Eigentümer will das Gebäude nun schnell vermieten.

  • Boom in Frankfurter 1A-Einzelhandelsimmobilien

    Die FAZ berichtet in einem sehr lesenswerten Artikel vom derzeitigen Geschehen im Immobilienmarkt. Wichtigste Erkenntnis: Das Interesse von inländischen Investoren an Frankfurter Einzelhandelsflächen ist auf einem sehr hohen Niveau angekommen. So übersteigt die Nachfrage nach 1-A-Handelsflächen in Frankfurt das Angebot scheinbar deutlich.


    Hier die drei Highlights des Artikels:
    1.) An der Freßgass sind die Handels-Mieten seit 2003 fast dreimal so kräftig gestiegen wie an der Zeil (+66%). Relative Stagnation dagegen sind an der Hauptwache und Rossmarkt zu beklagen, wo die städtebauliche Entwicklung noch abgewartet wird.


    2.) Laut den Maklern von Jones Lang Lasalle sind in keiner deutschen Stadt die Handelsmieten in 1A Lagen (also Zeil, Goethestr, Fressgass, Steinweg, Hauptwache/Rossmarkt, Schillerstr) seit dem Jahr 2000 so stark gestiegen wie in Frankfurt (+51%). Die nächsten Städte sind München (+44%), Düsseldorf (+39%) und Stuttgart (+36%).


    3.) Der Verkauf des ehemaligen Woolworth Hauses sei nur deswegen noch nicht unter Dach und Fach, da der Eigentümer Morgan Stanley sehr „sportliche Mietpreisvorstellungen“ habe. Mehrere Handelsunternehmen aus dem In- und Ausland sind dran und im vierten Quartal 2010 wird eine Lösung erwartet. Ein Aufteilung der Fläche sei auch im Gespräch...


    Quelle: http://www.faz.net/s/RubFAE83B…Tpl~Ecommon~Scontent.html

  • Heutige Pressemitteilung von AENGEVELT Immobilien:


    [INDENT]Am Frankfurter Büromarkt (inkl. Eschborn, Offenbach-Kaiserlei) wurde in den ersten neun Monaten 2010 nach Analysen von AENGEVELT-RESEARCH ein Büroflächenumsatz von rd. 375.000 m² erzielt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum (I.-III. Quartal 2009: 278.000 m²) bedeutet dies einen Zuwachs um fast 100.000 m² bzw. 35%. Für das Gesamtjahr 2010 prognostiziert Michael Fenderl, Leiter AENGEVELT-RESEARCH, einen Büroflächenumsatz von rd. 500.000 m², der damit etwa 40% höher ausfallen dürfte als im Vorjahr (2009: 360.000 m²). Zugleich erreicht das Ergebnis nahezu den mittleren Umsatzwert der jüngsten zehn Jahre (rd. 507.000 m²) und spiegelt damit die Erholungstendenzen am Frankfurter Büromarkt.


    Dazu Daniel Milkus, Niederlassungsleiter AENGEVELT Frankfurt: "Die Anzahl von ernst zu nehmenden Besichtigungen steigt derzeit sehr dynamisch an. Das ist als ein Zeichen von zunehmender Planungssicherheit und steigendem Selbstbewusstsein der Unternehmen zu interpretieren. Hierbei ist nicht nur ein Flächenaustausch von alt gegen modern und effizient zu beobachten, sondern durchaus auch bereits wieder Flächenexpansionen. Verlierer dieser Entwicklung sind vor allem nicht marktgerechte Altflächen, insbesondere in der Peripherie. Zusammenhängende Großflächen im Central Business District, die innerhalb der nächsten sechs bis zwölf Monaten bezugsfertig sind, werden dagegen schon langsam wieder Mangelware."


    Büroflächenumsätze nach Lagen

    • Hinsichtlich der Standortpräferenzen analysiert AENGEVELT-RESEARCH in den ersten drei Quartalen des Jahres den Umsatzschwerpunkt einerseits im Central Business District (CBD) mit rd. 149.300 m² bzw. 40% des gesamten Büroflächenumsatzes (Vorjahreszeitraum: ca. 181.800 m² und 65%) und andererseits aufgrund der Projektentwicklung der Europäischen Zentralbank auch in der Bürozone Ost mit rd. 131.300 m² bzw. 35% des Büroflächenumsatzes (Vorjahr: 12.500 m² und 5%).
    • Einen Rückgang des anteiligen Flächenumsatzes wurde im Bürobezirk West von 7% (ca. 18.700 m²) im Vorjahreszeitraum auf aktuell 4% (rd. 16.000 m²), im Flughafenbereich von 6% (rd. 16.900 m²) auf 4% (ca. 13.600 m²) und vor allem in Offenbach-Kaiserlei von 5% (rd. 15.000 m²) auf unter 1% (ca. 3.000 m²) registriert.
    • In etwa konstant blieb der Umsatzanteil in Sachsenhausen (3% bzw. 13.300 m²), Niederrad (6% bzw. 22.200 m²) und Eschborn (3% bzw. 10.300 m²).
    • Eine Zunahme des Büroflächenumsatzes analysiert AENGEVELT-RESEARCH im Bürobezirk Nord mit einem Anteil von 4% (rd. 16.000 m²) gegenüber 2% (ca. 4.800 m²) im Vorjahreszeitraum.


    Büroflächenumsätze nach Branchen

    • In den ersten drei Quartalen 2010 präsentierte sich die Gruppe der Finanzdienstleister mit rd. 151.400 m² bzw. einem Anteil von 40% am Gesamtbüroflächenumsatz erwartungsgemäß als stärkste Nachfragegruppe am Frankfurter Büromarkt (I.-III. Q. 2009: 26%).
    • Die im Vorjahr stärkste Nachfragegruppe der sonstigen Unternehmen (u. a. Industrie, Handel, Transport) erzielte mit einer Quote von rd. 23% (ca. 84.500 m²) zwar wiederholt einen beachtlichen Marktanteil, doch ging der Umsatzanteil gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich zurück (Anfang Oktober 2009: rd. 35%).
    • Der Marktanteil der öffentlichen Hand halbierte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf nunmehr 4% (ca. 13.600 m²).
    • Demgegenüber blieben die Anteile der Branchen IT, Medien und Telekommunikation mit aktuell 5% bzw. rd. 17.900 m² (Vorjahr: 4%) sowie der unternehmensbezogenen und sozialen Dienstleister mit 29% bzw. rd. 107.600 m² (Vorjahr: 26%) in etwa konstant.


    Steigende Büroleerstände

    • Ungeachtet der anziehenden Büroflächenumsätze hat sich die kurzfristig verfügbare Angebotsreserve (bezugsfähig innerhalb von drei Monaten) binnen Jahresfrist um rd. 120.000 m² erhöht und stellt sich aktuell auf rd. 1,82 Mio. m² Bürofläche bzw. eine Leerstandsrate von 15,1% (Anfang Oktober 2009: rd. 1,70 Mio. m² bzw. 14,3%).
    • Bis Ende 2010 prognostiziert Michael Fenderl eine weitere Erhöhung der Angebotsreserve auf rd. 1,85 Mio. m² Bürofläche bzw. eine Leerstandsquote von 15,2%.


    Mieten geben weiter nach


    Bei den Mieten zeigt die Frankfurter Marktentwicklung eine Bodenbildung, die sich bis Jahresende stabilisieren wird.

    • Im Bereich der gewichteten Spitzenmiete stellt sich der Wert mit rd. EUR 33,50/m² rd. 4% unter Vorjahresniveau (EUR 35,-/m²). Insgesamt bleibt die Mainmetropole indessen weiterhin der teuerste Bürostandort in Deutschland.
    • Die mittlere Miete in City-Lagen hat ebenfalls nur geringfügig um rd. 2% auf rd. EUR 21,-/m² nachgegeben (Anfang Oktober 2009: rd. EUR 21,50/m²).

    [/INDENT]

  • Vermietung OpernTurm

    Das Property-Magazine berichtet heute von insgesamt weiteren 6.700 qm, die im OT langfristig vermietet werden konnten, sodaß sich der OT dann zu sagenhaften 95% kurz nach Fertigstellung füllt.


    Neue Mieter sind u. a. Roland Berger Strategy Consultants Holding GmbH mit 2.200 qm sowie Infosys Technologies Ltd. (IT-Beratung) und 4 weitere internationale Unternehmen.

  • 400-500 Fujitsu Angestellte ziehen Mitte 2011 nach Niederrad

    Einerseits zieht mit Fujitsu Technology Solutions ein Unternehmen aus dem Speckgürtel nach Frankfurt, andererseits ist mit 7.500 m² Bürofläche mal wieder eine größere Anmietung in der Bürostadt Niederrad zu verzeichnen. Und dann auch noch im "Astro Park", einem älteren und ziemlich monströsen Bürokomplex (Foto).


    Nun kommt auch die offizielle Bestätigung der Frankfurter Lokalpresse, in diesem Fall die FAZ und FR, der oben zitierten Mitteilung Schmittchens vom September. Im Juli 2011 werden 400 Mitarbeiter des japanischen Konzerns, Fujitsu, aus Bad Homburg v.d.H. und Augsburg nach Frankfurt-Niederrad ziehen. Laut Unternehmenssprecherin, sollten mittelfristig noch weitere 100 Arbeitsplätze dort untergebracht werden, da man verschiedene Firmentöchter dort vereinen kann.


    Das bisherige Quartier war am Marienbader Platz (ein Bürokomplex unweit vom Bahnhof in Bad Homburg), während der neue Standort der Astro Park sein wird, ein 20 Jahre alter, sternförmiger Bürokomplex an der Lyoner Straße. Fujitsu, der drittgrößte IT-Provider der Welt, nannte letztendlich "wirtschaftliche Gründe" als Begründung für den Umzug. Die Niederlassung im Rhein-Main-Gebiet ist eine der größten in Deutschland (in München sind allerdings weitaus mehr Angestellte vor Ort). Die Spezialisierung liegt auf PCs, Notebooks und Rechenzentren.


    Das Gesamtpaket wäre für Fujitsu ausschlaggebend gewesen:
    - Mietangebot sei äußerst attraktiv gewesen (7000 Quadratmeter)
    - Großraumbüros kommen der Arbeitsweise der Mitarbeiter besser entgegen
    - Exzellente Anbindung an den Flughafen


    Eine gute Übersicht war auch in der FR zu lesen zu den Top 3 Anwerbungen in den letzten 15 Monaten:
    1. Fluggesellschaft Condor (im Gateway Gardens, 1000 Arbeitsplätze)
    2. Fujitsu (400-500 Arbeitsplätze)
    3. Logistikunternehmen Schenker (350 Arbeitsplätze)


    Quellen:
    http://www.faz.net/s/RubBEFA4E…Tpl~Ecommon~Scontent.html
    http://www.fr-online.de/frankf…2798/4887292/-/index.html

  • Neuer Übernachtungsrekord am Frankfurter Hotelmarkt

    Interessante Pressemitteilung der Dr. Lübke GmbH:


    11-prozentiges Wachstum in 2010
    Der Frankfurter Hotelmarkt musste in 2009 einen spürbaren Übernachtungsrückgang verkraften. Doch bereits im vergangenen Jahr hat sich das Hotelgeschäft in der Mainmetropole laut aktuellem Hotelmarktbericht der Dr. Lübke GmbH nahezu überkompensierend erholt. Mit knapp über 115 Euro als durchschnittlichem Zimmerpreis bleibt Frankfurt Deutschlands teuerste Hoteldestination. Die durchschnittliche Zimmerauslastung lag im ersten Halbjahr 2010 bei 65 Prozent – eine Steigerung um 15,2 Prozent im Vergleich zu 2009. Mit einem Plus von fast 16 Prozent haben ausländische Gäste einen großen Anteil an der positiven Entwicklung, ergänzt um das wieder aufblühende Businessgeschäft. Der Anstieg des Bettenangebotes konnte im letzten Jahrzehnt durch das Übernachtungswachstum aufgefangen werden. Bis Ende 2012 werden voraussichtlich über 5.100 Betten neu auf den Markt kommen. „Belegungs- und Durchschnittsraten könnten durch den Markteintritt neuer Wettbewerber, insbesondere im 3- bis 4-Sterne-Segment, zwar leicht sinken, jedoch stehen mit der Inbetriebnahme der Landebahn Nordwest am Frankfurter Flughafen auch neue Gästepotenziale im Raum“, so Alexander Trobitz, Leiter Hotel der Dr. Lübke.


    Analog zur wirtschaftlichen Erholung in Deutschland, präsentiert sich die Entwicklung am Frankfurter Hotelmarkt. Auf Basis aktueller Zahlen sind für 2010 mindestens 5,9 Millionen Übernachtungen zu verzeichnen, was eine Steigerung zum Jahr 2009 von knapp über 11 Prozent ausmacht.


    Ausländische Gäste kehren zurück
    Mit 45,6 Prozent wurde fast jede zweite Übernachtung in 2010 durch Besucher aus dem Ausland generiert. Der Ausländeranteil am Übernachtungsaufkommen ist damit erstmals seit 2005 (50 Prozent) wieder gestiegen. Die wichtigsten Quellmärkte der weniger preissensiblen Klientel sind die USA (+10,4 Prozent), Großbritannien, Italien und Japan sowie Spanien und China. Den größten Zuwachs verzeichneten jedoch die arabischen Golfstaaten mit einem Plus zu 2009 von 39,2 Prozent. Mit den zusätzlichen Landekapazitäten am Frankfurter Airport ab Herbst 2011 wird ein Wachstum des jährlichen Passagieraufkommens von aktuell 54 auf 88 Millionen Fluggäste angestrebt. Damit besteht die reelle Chance einer zunehmenden Erhöhung des Übernachtungsanteils durch ausländische Gäste in den kommenden Jahren.


    Frankfurt erzielt zweitbesten RevPar
    Als klassische Businessstadt mit 70 Prozent Geschäftsreisenden kann Frankfurt, was die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrifft, nicht mit touristischen Metropolen wie Berlin, München oder Hamburg konkurrieren. Mit durchschnittlich 1,67 Tagen ergibt sich immerhin ein geringfügiger Anstieg der Aufenthaltsdauer gegenüber 2009. Hinsichtlich der durchschnittlichen Zimmerauslastung im ersten Halbjahr 2010 (65 Prozent), positioniert sich die Mainmetropole im bundesdeutschen Vergleich trotz beachtlicher Steigerung um 15,2 Prozent erst an fünfter Stelle. Allerdings wurden in Frankfurt mit 115,03 Euro die durchschnittlich höchsten Zimmerpreise und mit 74,77 Euro der zweitbeste Zimmerertrag (RevPar) erzielt.


    5.128 neue Betten bis Ende 2012
    Das stark gewachsene Bettenangebot des letzten Jahrzehnts wurde bislang durch die zunehmende Übernachtungsnachfrage absorbiert. Nach nur drei Hoteleröffnungen in 2010, sind derzeit zahlreiche, auch durch die Finanzkrise verschobene Hotelprojekte in der Realisierung. Allein bis Ende 2011 wird sich das Bettenangebot voraussichtlich um knapp über 4.200 Betten erhöhen. In 2012 kämen auf Basis derzeitiger Planung nochmals über 900 Betten dazu. Die Projekte konzentrieren sich auf das Midscale- und First-Class-Segment und werden auch dort die Belegungsraten strapazieren. Dennoch sind die Auswirkungen laut Alexander Trobitz sehr differenziert. „Viele Projekte entstehen in Flughafen- oder Messenähe und profitieren vom aufschwungbedingten, zunehmenden Geschäftsreiseverkehr. Benachteiligt sind die nicht mehr aktuellen Ansprüchen genügenden Hotelkonzepte, zum Teil in periphereren Lagen, die sich zukünftig nur noch durch Preiszugeständnisse im Wettbewerb behaupten können.“


    Wachstumsbeschleuniger 2011: Messen, Tagungen, Kongresse, B2B
    Als drittgrößter Messeplatz weltweit mit rund 1,47 Millionen Besuchern in 2010 werden in Frankfurt 40 Prozent der Übernachtungen allein im Zusammenhang mit Tagungen, Kongressen und Messen generiert. 2010 war das bislang stärkste Kongressjahr und ein herausragendes Messejahr. Mit diversen, international ausgerichteten Branchenleitmessen sowie vier Messepremieren ist der Standort für 2011 bestens aufgestellt. Hinzu kommen große Events wie die FIFA Frauenfußball Weltmeisterschaft, Christopher Street Day oder das Jazzfestival, welche in 2011 die in Frankfurt generell problematische Wochenendauslastung verbessern dürfte.

  • Frankfurter Messeturm vermietet 1200 qm an Chinesen

    1200 qm unseres schönen Messeturms werden von SINOPEC (China Petroleum & Chemical Corporation) einer chinesischen Mineralölhandelsorganisation angemietet.
    Laut einem Bericht aus Boerse go