Sanierung Stadthaus/ Neugestaltung Stadthaus-Umfeld [in Planung]

  • Hinweis: Zur vorangegangenen Diskussion über die Zukunft des Stadthauses geht es hier entlang.

    Die Teilnehmer des Architekturwettbewerbs (Link zur Beschlussvorlage) zur Neugestaltung des Stadthaus-Areals stehen fest.

    Ziel des Wettbewerbs ist die Neuplanung des gesamten Areals zwischen Berliner Platz, Max-, Franz- und Weiherstraße unter Einbeziehung des Carglass-Grundstücks, das die Stadt käuflich erworben hat. Die drei höchsten Türme des Stadthaus-Komplexes sollen erhalten bleiben, saniert werden und auch künftig durch die Stadtverwaltung genutzt werden. Die beiden niedrigsten Türme können gegebenenfalls durch eine Neubebauung ersetzt werden. Geplant ist auf dem Areal eine urbane Mischung aus Büros, Gastronomie, Wohnen und kultureller Nutzung. An der Spitze des höchsten Turms wünscht sich die Politik eine öffentliche Nutzung (Sky-Bar, Aussichtsterrasse).

    Alles in allem könnte dies eines der spannendsten städtebaulichen Projekte in Bonn seit vielen Jahren werden.


    Architekturwettbewerb „Stadthaus-Areal“: 18 teilnehmende Büros stehen fest

    06.01.2026

    Das Projekt „Zukunft des Stadthaus-Areals“ in Bonn ist einen weiteren wichtigen Schritt vorangekommen: Der Teilnahmewettbewerb des nicht-offenen Architekturwettbewerbs wurde erfolgreich abgeschlossen. Damit stehen die gesetzten sowie gelosten 18 Büros des Wettbewerbs fest.

    Der Realisierungswettbewerb für die Neugestaltung des Stadthaus-Areals, den der Rat Ende September 2025 beschlossen hatte, fand sowohl national als auch international großen Anklang. Insgesamt gingen mehr als 120 Bewerbungen beim Städtischen Gebäudemanagement Bonn ein.

    Mit Abschluss der Bewerbungsphase (Stufe 1) konnten kurz vor Weihnachten die Auslobungsunterlagen an die ausgesuchten und ausgelosten Teilnehmenden verschickt werden. Damit begann die zweite Stufe des Architekturwettbewerbs – und der weitere Zeitplan für das Verfahren wurde festgelegt. Am 23. Januar 2026 findet das Rückfragenkolloquium statt, bei dem die teilnehmenden Büros offene Fragen zum Wettbewerb klären können. Ebenfalls an diesem Tag sind Begehungen vor Ort vorgesehen, um eine fundierte Auseinandersetzung mit dem Projektstandort zu ermöglichen.

    Die Abgabe der Wettbewerbsunterlagen ist für April 2026 vorgesehen. Das Preisgericht wird am 28. Mai 2026 tagen. Im Anschluss daran ist für Juni 2026 eine öffentliche Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten geplant. Sie bietet Interessierten die Möglichkeit, sich ein Bild von den unterschiedlichen architektonischen Lösungsansätzen für das neue Stadthaus-Areal zu machen.


    Hintergrund

    Mit dem Grundsatzbeschluss vom 12. Dezember 2024 hat der Rat die Entwicklung des Stadthaus-Areals als zentralen Verwaltungsstandort beschlossen. Der Berliner Platz 2 wird auch in Zukunft der Hauptstandort der Bonner Stadtverwaltung sein und um zusätzliche Nutzungen ergänzt. Das Projekt sieht – nach Auszug der Stadtverwaltung - einen Teilabriss mit integriertem Neubau und eine Kernsanierung des Gebäudekomplexes vor.

    Quelle: Pressemeldung Stadt Bonn, 06.01.2026


    Folgende acht Architekturbüros waren bereits gesetzt (Q wa):

    1. AllesWirdGut Architektur ZT GmbH, Wien/München

    2. ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS GmbH, Köln

    3. Atelier Kempe Thill Thörner Kaczmarek GmbH, Düsseldorf/Rotterdam/Berlin

    4. Auer Weber Assoziierte GmbH, München/Stuttgart

    5. BauWerkStadt Partnerschaft mbB, Bonn und ppp Architekten + Stadtplaner GmbH, Lübeck/Stuttgart

    6. heinlewischer, Dresden/Köln (Planer des Stadthaus-Komplexes)

    7. Henn GmbH, München

    8. Oezen-Reimer+Partner Architekten & Ingenieure, Bonn


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    Bildquelle: Stadt Bonn

  • ERGÄNZUNG

    Dieser Mitteilungsvorlage sind alle teilnehmenden Büros zu entnehmen:

    Gesetzte Büros

    • AllesWirdGut Architektur ZT GmbH, Wien/München
    • ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS GmbH, Köln
    • Atelier Kempe Thill Thörner Kaczmarek GmbH, Düsseldorf/Rotterdam/Berlin
    • Auer Weber Assoziierte GmbH, München/Stuttgart
    • BauWerkStadt Partnerschaft mbB, Bonn und ppp Architekten + Stadtplaner GmbH, Lübeck/Stuttgart
    • heinlewischer, Dresden/Köln (Planer des Stadthaus-Komplexes)
    • Henn GmbH, München
    • Oezen-Reimer+Partner Architekten & Ingenieure, Bonn

    Geloste Büros

    • SCOPE Architekten GmbH, Stuttgart
    • h4a Gessert+Randecker Generalplaner GmbH, Stuttgart
    • Winking Froh Architekten GmbH, Berlin
    • LANKES KOENGETER Architekten GmbH, Berlin
    • Nattler GmbH, Essen
    • Gerber Architekten GmbH, Dortmund
    • blauraum Architekt*innen GmbH, Hamburg
    • Heimspielarchitekten, Matzken Kampherbeek PartGmbB, Münster
    • steidle architekten Gesellschaft von Architekten und Stadtplanern mbH, München (Nachrücker)
    • Ortner & Ortner Baukunst Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin (Nachrücker)

    Die beiden letztgenannten Büros sind Nachrücker für die Büros Kuehn Malvezzi Projects GmbH, Berlin, sowie Rohdecan Architekten GmbH, Dresden, die ihre Teilnahme abgesagt haben.

  • Neues Bonner Stadthaus: So sehen die Umbau-Pläne aus

    Der Wettbewerb "scheint still und heimlich" entschieden zu sein. Bisher wenig Reaktion in den Medien. Kein Hinweis auf - Werden die Pläne ausgestellt ? Wann ? und wo?

    Der Siegerentwurf finde ich städtebaulich und architektonisch doch sehr dünn! Dafür der gesamte Aufwand?

    Städtebaulich scheint es auf den ersten Eindruck ja keine große Veränderung zu sein.

    Hätte mir gewünscht:

    • Rückbau des kompletten Parkdecks!
    • Eine stärker betonte, dem Straßenverlauf folgende Blockrandbebauung, im Westen, Nord- und Ostseite
    • Größerer Ab- bzw. Teilabriss der niedrigeren Türme
    • dafür Erhöhung des Mittelturms um mind. 5 - 8 Geschosse, so dass das Stadthaus in der Stadtsilhoette schlanker, gestreckter und im Stadtbild aus der Entfernung eindeutiger signifikanter wahrnehmbarer ist.
    • Einen eindeutig im Stadtraum formulierter Eingangsbereich (Platz) auf Ebene 0 (Fußwegebene)

    Der jetzige, schwerfällige und klobige Klotz, durch die breite und schwerfällige, mehr sitzende Struktur sollte zu Gunsten größerer Freiräume und Abstandsflächen einem eindeutigeren Hochpunkt auf dem Carrèe weichen.

    Der Ausgelobte scheint mir wohl der kostengünstigste Entwurf zu sein, ist aber wohl nicht viel mehr als eine Sanierung und Fassadenerneuerung sowie in Teilen Nutzungsänderung zum Wohnen. Jedoch kann man ohne Studium der übrigen Teilnehmer sich eigentlich kein neutrales Urteil erlauben.

    Sicherlich meine Vorstellung würden kostenmäßig aufwendiger und auch teurer. Aber es ist ja wohl als ein Projekt auf wiederum 5-6 Jahrzehnte zu sehen dass in Fachgremien und Bürgerschaft länger diskutiert werden sollte.

    Hat jemand mehr Info zu den Plänen?

    Einmal editiert, zuletzt von rob02 (17. Juni 2026 um 20:36)

  • Nachtrag Wettbewerb Stadthaus Bonn: - Die Wettbewerbsergebnisse bzw. ein Teil davon, sind noch bis zum 26.Juli im Foyer de Stadthauses Bonn, Berliner Platz, ausgestellt!

    Werde mir bald möglichst einen Überblick verschaffen.