Neues Stadtquartier "Benrather Gärten" geplant

  • Nirosta-Werk in Benrath

    Die NRZ vom 5.12.10 schreibt, dass das Nirosta-Werk 2015 geschlossen wird. Die 535 Beschäftigten können im Werk Krefeld weitermachen, sie sind also versorgt. Benrath gilt als gute Wohnlage und so könnte man fragen, ob es sich lohnen würde, die Gebäude abzureissen und Wohnungen zu bauen? Das Gelände könnte sogar womöglich um den Betriebshof der Rheinbahn abgerundet werden; die Rheinbahn will ja die Hauptverwaltung an der Hansaallee versilbern. Oder sollte man besser das Gelände als industrielles Gewerbegebiet belassen?

  • Nee, ich glaube nicht das da jemand wohnen möchte. :nono:
    Eingeschlossen von B8/L62, A59 und Zugstrecke (der ICE rauscht auf Goggle Maps gerade vorbei).
    Ausserdem gibt es da noch eine Straße (Schwarzer Weg), die vornehm ausgedrückt, nicht gerade den besten Ruf hat (schlimmer als der Kuthsweg in Eller).
    Wie kommst du denn darauf, dass der Betriebshof (für Busse) Benrath da weg soll bzw. kommt?
    Mit dem Verkauf des Geländes an der Hansaallee hat das doch überhaupt nichts zu tun.:confused:
    Würde eher davon ausgehen, das der Betriebshof vergrößert wird.
    Auf jeden Fall sollte das Gelände Industriegebiet bleiben, gerade wegen der guten Anschlüsse an A59, B8/L62 und Güterbahnanschluss.

  • Der Projektentwickler Instone Real Estate hat von der Adler Group ein etwa 150.000 m² großes Grundstück im Stadtteil Benrath erworben. Das ehemalige Gelände eines Stahlwalzwerks, früher von Thyssen-Krupp-Nirosta und noch bis 2016 von Outokumpu genutzt, liegt südlich der Hildener Straße.


    Geplant ist eine Quartiersentwicklung auf Grundlage eines städtebaulichen Wettbewerbs aus dem Jahr 2017. Dieser sieht eine Nutzungsmischung mit 800 bis 1.000 Wohnungen, sozialer Infrastruktur sowie Gewerbe- und Büroflächen vor. Rückbau- und Schadstoffsanierungsmaßnahmen sollen im übernächsten Jahr beginnen. Luftbild und Auszug aus einer heutigen Pressemitteilung:


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    Bild: ©ralfbaumgarten / Instone


    Instone sichert sich rund 15 Hektar großes Entwicklungsgrundstück in Düsseldorf

    Auftakt zur Transformation eines ehemaligen Industrieareals in ein zukunftsfähiges Stadtquartier. Entwicklung von 800 bis 1.000 Wohnungen sowie sozialer Infrastruktur, Gewerbe- und Büroflächen. Nachhaltiges Freiraumkonzept mit öffentlichen und privaten Grünflächen. Nächste Schritte: Finalisierung des Masterplans im engen Dialog mit Stadt und Öffentlichkeit; Rückbau der Bestandsgebäude und Bodensanierung ab 2027.

    Als Teil seiner Wachstumsstrategie hat sich der deutschlandweit tätige Projektentwickler Instone Real Estate („Instone“) das Entwicklungspotential eines rund 150.000 m² großen Grundstücks in Düsseldorf-Benrath – bisher Teil des Portfolios der Adler Group – gesichert. Der ehemalige Standort des Stahlherstellers Outokumpu bietet durch seine Lage optimale Voraussetzungen für die Entwicklung eines neuen, zukunftsorientierten Stadtquartiers. Grundlage der geplanten Quartiersentwicklung bildet der Siegerentwurf des städtebaulichen Wettbewerbs aus dem Jahr 2017. Er sieht eine nachhaltige Nutzungsmischung mit 800 bis 1.000 Wohnungen, sozialer Infrastruktur sowie Gewerbe- und Büroflächen vor. Die verschiedenen Nutzungen werden durch ein differenziertes Grünkonzept mit öffentlichen und privaten Freiräumen ergänzt. [...]

    Im kommenden Jahr soll der Masterplan im engen Dialog mit Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit finalisiert werden – im Einklang mit den städtischen Entwicklungszielen und unter Berücksichtigung aktueller städtebaulicher, ökologischer und sozialer Anforderungen an zukunftsfähige Quartiere. Die Besonderheit des Areals liegt in der industriellen Vergangenheit: Das ehemalige Thyssen-Krupp-Nirosta-Gelände wurde über Jahrzehnte als Standort eines Stahlwalzwerks genutzt und war zuletzt von der finnischen Firma Outokumpu übernommen worden. Der Betrieb wurde 2016 final eingestellt. Entsprechend der Vornutzung sind umfangreiche Rückbau- und Schadstoffsanierungsmaßnahmen erforderlich, die ab 2027 umgesetzt werden sollen.