"Theater am Rhein" (Deutz, Neubau)

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    Direkt am Rheinufer in Deutz entsteht das „Theater am Rhein“ – ein ambitioniertes Kulturprojekt, das Neubau und Denkmalsanierung verbindet. (...)

    Das neue Theater bietet Platz für bis zu 1.800 Zuschauer. Der Neubau umfasst rund 12.000 m² BGF, das Staatenhaus etwa 3.660 m² BGF. Ergänzt wird das Ensemble durch Außenanlagen mit ca. 14.550 m², die das Gebäude für Besucher öffnen und vernetzen.

    Baustart soll bereits im Januar 2026 sein.

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    [mod]Bildquelle: Stadt Köln/ATG/HPP[/mod]

  • Ich las vom Neubaubeginn am Donnerstag im KStA und war sehr überrascht, da man schon lange nichts mehr von dem Thema Musical-Theater am/im Staatenhaus gehört hatte. Ich war aber immer davon ausgegangen, dass das Musical-Theater die Räumlichkeiten der Oper IM Staatenhaus übernehmen würde, sobald die Oper dann doch mal an den Offenbachplatz zurückgezogen ist. Umso überraschter war ich von dem Neubau und dem angeblich schon für Anfang 2026 anstehenden Baubeginn zu lesen. Im KStA war auch ein Rendering von der Fassade zu sehen, aber es war mir nicht verständlich wo das Gebäude platziert werden soll. Es wirkte einfach wie ein weiterer Schuhkarton. Die hier gezeigte Vogelperspektive vom Rhein genau in der Mittelachse des Staatenhauses wirkt auf den ersten Blick natürlich ideal gesetzt und sehr proportioniert. Der Fassadenentwurf scheint auch an die historische Bebauung angepasst zu sein. Bin mal gespannt, ob das was wird und sehr neugierig und interessiert am weiteren Fortgang.

  • An dieser Stelle steht derzeit eine Messehalle, die später an das denkmalgeschützte Staatenhaus angebaut wurde.

    Sie wird abgerissen und durch das neue Theater ersetzt, das ein Stück vom Staatenhaus entfernt steht.

    Durch die Trennung kann das Staatenhaus in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden.

    https://www.kk-p.de/theater-am-rhein-koeln/

  • Das "Theater am Rhein" wird sehr schön in der Achse zum repräsentativen, renovierten Staatenhaus stehen und, obwohl baulich nicht mit ihm verbunden und eine völlig andere Fassade, ein elegantes Ensemble darstellen. Das Theater an sich ist architektonisch sicherlich kein Highlight, aber auch nicht schlecht und für diesen Ort nicht kritikwürdig. Hoffentlich gelingt es, der Fassade diesen schönen "goldenen Glanz" zu geben, wie auf den Renderings. Die alte Messehalle an diesem Ort wird niemand vermissen, wenn sie überhaupt jemandem sonderlich aufgefallen war.

    Das einzige Thema aus meiner Sicht: Wie kommt man (als Tourist/Gast) auf einfache Weise dorthin, etwa aus der Altstadt, und zurück? Brauchen wir doch eine weitere Seilbahn?

  • … kann dann endlich dieses scheussliche Musicaltheater-Gürteltier, das seit Jahren den Busbahnhof auf der Ostseite des HBf blockiert, beseitigt werden oder bleibt die missliche Situation erhalten, die auch optisch eher fragwürdig aussieht. (?) Vielleicht könnte dann endlich mal ein Busbahnhof der seinen Namen verdient und einer Stadt der Größe und Gewichtigkeit Kölns entspricht, konzipiert weden.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Das einzige Thema aus meiner Sicht: Wie kommt man (als Tourist/Gast) auf einfache Weise dorthin, etwa aus der Altstadt, und zurück? Brauchen wir doch eine weitere Seilbahn?

    Die einfachste Möglichkeit dürfte - wie heute auch schon - (ich bin regelmäßiger Gast in der Oper im Staatenhaus) die Anreise mit dem eigenen PKW sein. Hierfür steht heute das unmittelbar benachbarte Parkhaus von RTL zur Verfügung. Das bietet ausreichend Kapazitäten steht abends so gut wie leer.

    Anreise mit dem ÖPNV: Die Haltestelle der KVB "Köln Deutz/Messe" ist eher näher zum Stadthaus in östlicher Richtung gelegen. Zum Deutzer Bahnhof führt eine lange Rampe. Für ältere Personen oder generell Menschen, die nicht so gut zu Fuß sind, eine Zumutung.
    Derzeit gibt es auch einen kostenlosen Busshuttle vom Ottoplatz (bzw. Auenweg) zum Staatenhaus. Aber- wie schon beschrieben, die Wege vom Bahnhof, bzw. aus der Ubahn-Station sind umständlich und teilweise lang.

    Eine Nischenmöglichkeit ist noch die Personenfähre "Strolch" von der Altstadt zum Deutzer Rheinufer. Diese fährt aber unregelmäßig - im Winter z.B. gar nicht - bzw. in den Übergangszeiten nur an Wochenenden und Feiertagen. Selbst in den Sommermonaten fährt diese nur bis max. 22 Uhr.

    Der Musicalbetreiber wird sich hier etwas einfallen lassen müssen.

  • Kommt beim ÖPNV stark drauf an, wie man anreist. Wer mit der S-Bahn ankommt und am westlichen Bahnsteigende aussteigt, hat nur rund 500m Fußweg. Stadtbahn 1, 3, 4, 9 erfordern etwa 1 km Fußweg, Bus 150 ist aus beiden Richtungen über den Halt Auenweg 450m entfernt.

    Es empfiehlt sich also, wo irgend möglich, von der Stadtbahn auf die S-Bahn oder den Bus zu wechseln.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    … kann dann endlich dieses scheussliche Musicaltheater-Gürteltier, das seit Jahren den Busbahnhof auf der Ostseite des HBf blockiert, beseitigt werden oder bleibt die missliche Situation erhalten, die auch optisch eher fragwürdig aussieht.

    Das blaue Zelt soll 2028 abgebaut werden und der Musical-Betrieb soll dann in das neue Theater am Rhein einziehen.

    Ab diesem Zeitpunkt benötigt die Bahn die Fläche am Breslauer Platz als Abstellfläche für die Bauarbeiten zur Erweiterung des Hauptbahnhofs.

  • Der KStA berichtet in seiner Ausgabe vom 05.11.2025, dass die "Dernière" für die aktuelle Musical-Produktion "Moulin Rouge" im Sommer 2026 stattfinden wird. Von Herbst 2026 bis Februar 2028 soll dann im blauen Müllsack noch eine letzte Produktion zu sehen sein. Im Februar soll dann das neue Musicaltheater in Deutz bezogen werden - toi, toi, toi!

  • Der KStA berichtete am Donnerstag, 21.01.2026, dass sich der Baubeginn des Theaters am Rhein" - Musical-Theater, der für Ende Januar geplant war verzögert, da der im April 2025 eingereichte Bauantrag noch nicht genehmigt wurde. Somit ist mit einer Eröffnung im März 2028 nicht zu rechnen! Der Abbau des Musical Domes an Dom und Hauptbahnhof war ab Februar 2028 angedacht.

    Im Nachhinein etwas naiv in Köln mit einer Baugenehmigungsphase von nur 9 Monaten und einer Bauzeit von zwei Jahren zu kalkulieren!

    Ich gehe mal davon aus, dass der Müllsack uns also noch ins nächste Jahrzehnt begleiten wird. Es wäre aber auch zu traurig wenn er denn tatsächlich in zwei Jahren verschwunden wäre, da sich das blaue Dach in den vergangen 30 Jahren doch zum eigentlichen Wahrzeichen Kölns gemausert hat.