InN | Quartier Burgtor [in Bau]

  • Ich finde, alle drei Entwürfe haben Elemente, die mir gefallen. Der 2. Platz wirkt in der Tat sehr unruhig, aber mit wenig Überarbeitung wäre das lösbar gewesen. Der 1. Platz wirkt mir zu gleichformig, das passt zu einem Büroviertel mit vielen ähnlich funktionalen Nachbarn als Neubauten, aber in einem gewachsenen kleinteiligen Innenstadtgefüge sollte man die Gestaltungsmerkmale der Umgebung mit aufgreifen, und das können Rundbögen sein, Gesimse, plastisch abgesetzte Stockwerke oder eine besondere Materialauswahl im Erdgeschoss. Auch die Markisen sind dann ein erlaubtes urbanes Stilelement. Was ich auch interessant finde, ist, dass der Turm ja sogar eine Dachanmutung hat. Lassen wir mal NS weg, das ist kein Bringer. Und die Faltungen des 3. Platzes, warum nicht.

    Man sollte noch einmal Hand anlegen.

  • Burgtor Quartier

    Ein kurzes Interview mit dem Geschäftsführer der LINIM Gruppe hinsichtlich des Neubaus am Burgtor. Es befindet sich alles noch in einer frühen Planungsphase aber alles in allem klingt es sehr optimistisch


    Am aller interessantesten eine weitere Aussage:


    „Ich freue mich darauf, von weiteren Bauvorhaben zu berichten, sobald wir hier verbindlich sein können. Heute kann ich leider nicht mehr verraten, außer, dass wir weitere Bauvorhaben in der Innenstadt von Dortmund verfolgen und uns bereits in der finalen Phase befinden.“


    Man darf gespannt sein.

  • Quartier Burgtor - Abriss Bestandsbebauung

    Ab 1. Juli sollen die Abrissarbeiten am ehemaligen "Studio X" starten. Neben dem leerstehenden Sex-Kino werden dann auch weitere Gebäude im Bereich Leopoldstraße/Münsterstraße/Freiherr-von-Stein Platz zurückgebaut (Quelle). Passend dazu, finden sich auf der kürzlich gelaunchten Website des Projektentwicklers drei weitere Ansichten von Quartier Burgtor.


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    Quelle: https://www.linim.com/burgtor

  • Burgtor

    Aktuelle Infos zum Fortschritt des Projekts aus einer Ratsvorlage.

    Das Bauvorhaben soll in drei Bauabschnitten realisiert werden, für die jeweils eigenständige
    Baugenehmigungsanträge zu stellen sind. Zum aktuellen Zeitpunkt liegen bereits die
    Baugenehmigungsanträge für die Tiefgarage sowie für die Polizeiwache Nord (EG – 3. OG, 7.
    OG), die Büroeinheit (4. OG – 6. OG), den Lidl-Markt (EG) und den Bäcker (UG, EG) vor.
    Zeitnah soll der Baugenehmigungsantrag für das Hochhaus folgen.

  • Burgtor


    vielen Dank für die Information. Der Bestand sollte ja nach der EM abgerissen werden, aber es regte sich dort nichts. Einzig das Restauraunt auf der Nordseite ist schon weggezogen.


    Da kann es ja bald losgehen

  • Burgtor


    im Nordstadtblogger gibt es einen längeren Artikel num neuen Bauprojekt am Burgtor.

    Die politische Entscheidungslage scheint etwas konfus, man ist sich nicht sicher, ob die Bezirksvertretung Nordstadt über das Projekt entscheidet, oder der Bauausschuss des Rates.


    Interessant ist, dass es viele Wohnung geben wird, bei wahrscheinlich 11,50€ Miete pro Quadratmeter.


    Im Artikel sind auch Visualisierungen abgebildet.


    Nordstadtblogger - Burgtor

  • Quartier Burgtor


    Besonders interessant finde ich den Nutzungsmix bestehend aus Wohnen, Gewerbe, Einzelhandel, der Polizeiwache-Nord sowie Servicewohnungen. Dies lässt auf einen baldigen Baustart hoffen.


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    Visualisierung: LINIM Service GmbH

  • Quartier Burgtor


    Mitte 2022 mietete das renommierte Architekturbüro RKW Architekten Flächen in Krämer Höfe an und eröffnete seine Dortmunder Dependance. Die Ansiedlung machte sich schnell bezahlt. RKW konnte nämlich unter anderem den Fassadenwettbewerb von Quartier Burgtor für sich entscheiden. Via LinkedIn gewährt uns ein Mitarbeiter von RKW einen Blick durchs Schlüsselloch. So erfahren wir hier, da und dort, dass drei verschiedene Klinker in der engeren Auswahl standen. Die Entscheidung fiel bekanntermaßen letztendlich auf die dunkelste der drei Varianten.

  • Quartier Burgtor


    Der Abriss der Bestandsbebauung soll im ersten Quartal 2025 über die Bühne gehen, um Platz für den über 36.000 Quadratmeter großen Neubau zu schaffen. Die Burgtor GmbH hat derweil Bramey Bünermann Ingenieure beauftragt, die angrenzenden Verkehrsflächen neu zu gestalten. Dabei sei (i) die Bedeutung der Münsterstraße für den Fußgänger- und Radverkehr, (ii) die Leistungsfähigkeit der benachbarten Knotenpunkte und (iii) die Sichtbeziehungen der neuen Tiefgaragen zu berücksichtigen. Zudem wurde schon mit der Entrümpelung des ehemaligen Kinos für Erwachsene begonnen.

  • Quartier Burgtor


    In diesem Artikel der Nordstadtblogger wird die Umgestaltung der Münsterstraße thematisiert, deren Umbau wohl erst Ende des Jahrzehnts startet. So weit, so schlecht. Erwähnt wird allerdings auch das Quartier Burgtor. Hier wurden nun die Arbeiten mit dem Abriss der Bestandsbebauung aufgenommen. Es geht jetzt also tatsächlich los!

  • Das Dortmunder Architekturbüro Bauart GmbH & Co. KG zeichnete für die Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung und die Genehmigungsplanung (Leistungsphasen 1-4) von Quartier Burgtor verantwortlich. Im Zuge dessen wurde auch eine erste (Hochhaus-)Studie zu dem 36.400 Quadratmeter großen Komplex entwickelt.


    Bild: https://s20.directupload.net/images/user/250129/ragc2kq5.webp


    Bauart nahm auch am im 2023/2024 durchgeführten Fassadenwettbewerb teil und reichte einen ebenfalls sehr stimmigen Beitrag ein. Den ersten Platz belegte dann bekanntermaßen RKW Architektur, Platz zwei ging an das Dresdener Architekturbüro Schoper.Schoper und Platz drei nach Berlin an Thomas Müller Ivan Reimann Gesellschaft von Architekten mbH.


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    Quelle: https://www.bauart-do.de/quartier-burgtor-dortmund/




  • Im Kronenviertel-Thread hat Tino angemerkt, dass der Projektentwickler Linim nicht gerade ein Kommunikationswunder ist, dafür aber liefert. Genau so verhält es sich derzeit auch bei Burgtor Quartier. Bei Baustellen tagesaktuell der Stadt Dortmund ist nämlich zu entnehmen, dass es im Zeitraum 20. Januar 2025 bis 19. Januar 2026 auf Höhe der Leopold-, Stein- und Münsterstraße zu Verkehrseinschränkungen kommt (Fahrbahneinengung). Dies heißt für mich nichts anderes, als dass es nach dem Rückbau der Bestandsbebauung gleich weitergeht mit den Tiefbauarbeiten.

  • Burgtor


    jetzt beginnt auch der Abbruch der Außenwände, nachdem in den letzten Wochen Abbrucharbeiten im Inneren des Gebäudes durchgeführt wurden.


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    Quelle: Eigene Bilder

  • Burgtor


    jetzt ist Gebäude weg, es werden noch Fundamente ausgebaggert. Dann kann ja bald der Neubau beginnen.


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    Quelle: Eigenes Bild

  • ^ Und es geht bereits ordentlich in die Tiefe. Es sieht also sehr stark danach aus, dass die Tiefbauarbeiten aufgenommen und das Bauvorhaben sich somit in der Bauphase befindet.

  • Pressemitteilung der Stadt Dortmund:

    Archäologische Funde am Burgtor geben neue Einblicke in Dortmunds mittelalterliche Geschichte


    Bei den Bauarbeiten für das neue „Quartier Burgtor“ sind bei einer archäologischen Baubegleitung bedeutende Funde aus dem Mittelalter ans Licht gekommen. Derzeit werden die Funde ausgewertet.


    Aufgrund der Nähe zur mittelalterlichen Stadtbefestigung und dem Stadtkern hatte die Untere Denkmalbehörde der Stadt Dortmund eine archäologische Begleitung der Arbeiten für das neue Quartier angeordnet. Für die Feldarbeit im Mai und Juni war die Fachfirma EggensteinExca zuständig, deren Ausgrabungen von der Denkmalbehörde eng betreut und überwacht wurden. Wenn die Zufahrt zur Baugrube später entfernt werden kann, werden die Archäologen auch dieses Gelände untersuchen.


    Das Quartier Burgtor entsteht

    Die LINIM-Gruppe hat mit dem Projekt „Quartier Burgtor“ ambitionierte Pläne für das Areal zwischen Münsterstraße, Steinstraße und Leopoldstraße: Über 18.000 Quadratmeter Mietfläche und eine dreigeschossige Tiefgarage sollen entstehen. Ein Nutzungsmix, der Wohnen, Arbeiten und Nahversorgung intelligent kombiniert, ist vorgesehen. Ein markanter Hochpunkt mit 18 Geschossen am nördlichen Eingang zur City mit angrenzender Blockrandbebauung. Ein begrünter Innenhof über dem Erdgeschoss mit einem Lebensmittelgeschäft fungiert als grüne Oase. Die rote Backsteinfassade fügt sich harmonisch in die gewachsene Umgebung ein.


    Zentraler Baustein des Projekts ist der Einzug der neuen Polizeiwache Nord. Die Dortmunder Polizei wird rund 2.800 Quadratmeter Fläche beziehen und damit moderne, barrierefreie Arbeitsbedingungen für über 30.000 Einsätze jährlich schaffen. Neben der Polizei und dem Nahversorger sollen betreutes Wohnen, ein Hotel, klassisches Gewerbe und Mietwohnungen mit Weitblick über das Ruhrgebiet realisiert werden. Die Mieten werden je nach Ausbauaufwand und Nutzungskonzept kalkuliert.


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    Foto: Stadt Dortmund / Roland Gorecki


    Das Hochhaus an dieser Stelle ist als Option von der Stadt schon länger festgelegt. Das City-Konzept 2030 hebt die Einmündungen der auf den Wall treffenden Straßen als Stadttore besonders hervor. Mit Hochhäusern sollen sie akzentuiert werden, sodass ein Ordnungs- und Orientierungssystem entsteht. Die baulichen „Eingangstore“ nehmen Bezug auf die historischen Tore der Stadtmauer und bilden die Silhouette des Zentrums als „City-Krone“ aus. Als Pendant könnte auf der Südseite des Burgtors eines Tages ein weiteres Hochhaus entstehen.


    Spuren des Mittelalters unter der Nachkriegsbebauung

    Obwohl das Baugrundstück in den letzten Jahrhunderten dicht überprägt und durch vielzählige Bauaktivitäten der letzten Jahrzehnte verändert worden ist, ließen sich an mehreren Stellen noch mittelalterliche Strukturen nachweisen. Besonders die entdeckte Keramik aus dem Rheinland hat die Archäolog*innen gefreut. Diese hochwertigen Gefäße unterstreichen erneut die gehobene Stellung Dortmunds im Mittelalter und ihre Bedeutung als Reichs- und Hansestadt mit weiträumigen Handelsbeziehungen.


    Darüber hinaus kamen ein bogenförmiger Graben sowie mehrere Gruben zum Vorschein. Anhand des Keramikmaterials lassen sich diese Funde in das 11. bis 14. Jahrhundert datieren. Damit eröffnen sie eine spannende Perspektive auf die Siedlungsgeschichte im Norden Dortmunds: Möglicherweise handelt es sich um Spuren einer Besiedlung, die bereits vor dem Bau der Stadtbefestigung bestanden hat. „Wir wissen bislang noch nicht allzu viel über die frühe Phase der Stadtwerdung Dortmunds. Solche Funde sind daher ein wichtiger Baustein, um diese Entwicklung künftig besser nachvollziehen zu können“, erklärt Stadtarchäologe Jan Rosbeck von der Unteren Denkmalbehörde Dortmund.


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    Foto: EggensteinExca / Jan Feldmann


    Für besondere Aufmerksamkeit sorgten zudem zwei sorgfältig gemauerte Schächte, von denen einer aus Bruchstein und einer aus Ziegeln errichtet wurde. Zunächst als Brunnen interpretiert, stellte sich bei der Dokumentation schnell heraus, dass es sich um etwas anderes handeln muss. Worum genau es sich handelt, ist bislang gänzlich unklar.


    Bau-Archäologie kann später auch den Neubau aufwerten

    „Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, dass auch in stark überprägten Bereichen noch bedeutende archäologische Befunde erhalten sein können. Gerade hier im Norden der Stadt lagen uns bislang nur wenige Nachweise aus dem Mittelalter vor. Die neuen Funde erweitern unser Wissen erheblich“, ergänzt Stadtarchäologe Tobias Zacharias.


    Die Ausgrabungen wurden mit 3-Scans gesichert und fotografisch dokumentiert. Die ausgegrabenen Gegenstände wie Keramiken und Scherben wurden gesichert. Weil der Neubau bis weit in die Tiefe des Bodens reicht, können die anderen Funde aber nicht erhalten werden. Inzwischen haben die Bagger das Gelände wieder übernommen und es wird weiter ausgebuddelt, damit anschließend die ersten zwei Bauabschnitte realisiert werden können. Der geschichtsträchtige Ort kann später zur Adressbildung des Neubaus beitragen.

    Die Untere Denkmalbehörde hebt die gute Zusammenarbeit mit der Fachfirma EggensteinExca und der Grabungsleitung hervor: Nur durch das enge Zusammenspiel von Bauherrn, Fachfirma und Behörde konnte eine sorgfältige Dokumentation der Befunde sichergestellt werden. Die Ergebnisse werden derzeit noch ausgewertet und archiviert. Fest steht aber, dass sie einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis der mittelalterlichen Stadtentwicklung Dortmunds leisten werden.


    Standort des „Studio X“ jetzt bereit für eine neue Geschichte

    Übrigens: Die Denkmalbehörde hat sich vor dem Abriss des alten Gebäudebestands, der Platz gemacht hat für das neue Quartier Burgtor auch nochmal das „Studio X“ angesehen. Das Studio X war über lange Jahre Dortmunds berühmtestes Pornokino und ist somit auch ein Teil der Dortmunder Stadtgeschichte. Die Denkmalbehörde hatte das Ziel, gegebenenfalls Einzelteile des Interieurs zu sichern, um sie später auszustellen. Das Studio X wurde in den 1970er Jahren Nachfolger des Deccla-Kino, später Europa-Palast, das nach dem Zweiten Weltkrieg dort entstand. Seit 2017 stand das Pornokino leer.


    Wer sich für das Studio X interessiert, kann das Kino virtuell noch einmal aufleben lassen. Vor dem Abriss hat sich der Dortmunder Fotokünstler Hendrik Müller ein Bild vor Ort gemacht und einen virtuellen Rundgang durch die Räumlichkeiten erstellt. Als Titel des Rundgangs hat sich der Künstler für ein Zitat von Oscar Wilde entschieden: „StudioX oder ‚Die Moral ist immer die letzte Zuflucht der Leute, welche die Schönheit nicht begreifen.‘”: Projekt Deccla / Studio-X | Virtual tour generated by Panotour

    Auch eine Ausstellung zum Studio X gab es bereits, unterstützt durch das Kulturbüro. Sie war von Mitte Dezember 2024 bis Mitte Januar 2025 in der Hansastaße (HANS A) zu sehen. Konzipiert hatten die Ausstellung die Künstler*innen Silvia Liebig, Achim Zerpezauer und Hendrik Müller, auch der Dortmunder Sprechchor wirkte mit.

  • Inzwischen haben die Bagger das Gelände wieder übernommen und es wird weiter ausgebuddelt, damit anschließend die ersten zwei Bauabschnitte realisiert werden können.

    Ich nehme mal an dass es sich dabei um den Blockrand handelt, welcher bis Ende 26 fertiggestellt werden soll. Gibt es eigentlich auch einen veröffentlichten Zeitplan für das gesamte Projekt?