Genau, jetzt läuft die Phase des Hick-Hack hinter den Kulissen, insbes. weil es sich um ein knappes Rennen handelt. Das war zu erwarten, es ist nicht nur Links-Rechts sondern auch Fachleute/Verwaltung versus Stadtratsspielchen/Ideologien. Ich vertraue meist eher der Verwaltung, die weit breiteren Einblick hat als die nachträglich dann mal informierten Räte, die ja wie CDU-Böhm (Kfz-Gutachter vom Stadtrand) irgendwas parteipolitisches labern und viel wirr durcheinanderbringen. Kühn verglich doch eindeutig die skandalöse PF-Dauer der Köbrü als Warnung für den hier kommenden Fall, das waren 6 Jahre !
Man wird sehen ob die Verwaltung den Stadtrat jetzt noch mit Argumenten hinbiegen kann, unklar hierbei welche Punkte die maßgeblichen sind. Ich selbst habe immer noch zu große Bedenken bei Fhecor-Tssb, obwohl es der eigentlich ästhetischste Entwurf ist, den wir eigentlich mal so etwa haben wollten. Bei LAP sehe ich hingegen doch praktische Vorteile, letztlich fehlen mir überall echte Planansichten, sodaß ich es nirgends beurteilen kann. Die Busgarage und die Freitreppe finde ich bei LAP eigentlich super, die Bedenken wegen Hochwasser sehe ich nicht. Ich denke Grassl sind seine mächtigen Betonfüße auf die Füße gefallen, die anderen hatten unter der Brücke viel mehr Schlankheit und Transparenz, das spielt eben doch eine Rolle. Und Grassl wirkt doch etwas zu Autobahnbrücken-mäßig, es fehlte so bißchen die Leichtigkeit - fürchte ich. Egal. Jetzt muß die Verwaltung erstmal für LAP kämpfen, den in toto wohl insgesamt praktikableren Entwurf, und wenn Fhecor-Tssb ran soll, dann müssen sie eben das bewerkstelligen, da kann es dann aber auch mutwillig dauern.