Stadtplätze, Parks & Grünflächen

  • Viele dieser Pumpen funktionieren noch! Vielleicht sogar die oben gezeigte. Etwas Wasser einfüllen, dann saugt sie mit etwas Glück wieder neues Wasser nach.

    Es gibt übrigens die Möglichkeit, sich für die historischen Pumpen zu engagieren, klassisch mit einer Spende oder auch ganz handfest handwerklich.

    https://stiftung-ecken-wecken.de/projekte/leipz…n-wiederbeleben

    Vom Bürgersinn seiner Bewohner/innen hat Leipzig eh und je gelebt. Manchmal wird mir zu viel lamentiert und darauf gewartet, dass andere sich kümmern. Der Haushalt gibt's nicht her, unter dessen Räder sind die Pumpen schon vor zwei Jahren geraten, wie die LZ kürzlich berichtete:

    https://www.l-iz.de/politik/engage…de-video-653046

  • Ein guter Anlass, auf die Liste aller (ehemals) denkmalgeschützten Handschwengelpumpen bei Wikipedia hinzuweisen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der…mpen_in_Leipzig

    Viele Koordinaten müssten noch nachgetragen werden, was keine große Hürde ist. Mit folgendem kleinen Tool kann man sich aber auch jetzt schon durch entsprechende Klicks rechts unten ("nur Koordinaten ohne Foto") die Pumpenstandorte anzeigen lassen, die mit bekannten Koordinaten kein Foto haben und nur darauf warten, dass jemand eines macht und hochlädt:

    https://wikitools.toolforge.org/listcoord.php?…pzig&imagecheck

    Ich frage mich allerdings, wo die vielen abgebauten Pumpen gelandet sind. In irgendeinem Stadtdepot voller Kunstschätze, neben der Bundeslade? Oder auf dem Schrott?

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Der „Hanns-Eisler-Platz“ (Bezeichnung in einer frühen Planungsphase) von oben

    Und von unten:

    jrmo97ln.jpg

    vot7ia2a.jpg

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    (eigene Bilder)

    Auch wenn es ein schönes Pflaster ist, hätte ich ein Blumenbeet in der Mitte zwischen den drei Bänken besser gefunden. Es ist zu viel tote Fläche dort.

  • ^ größere Flächen für Stauden und Büsche oder Gräser wären sicher positiv. Aber dann hätte man kaum noch Aufenthaltsflächen. Zumindest werden die drei Platanen den Platz im ausgewachsenen Stadium positiv verschatten.

    Man hätte vielleicht noch einmal aus städtebaulichen Gründen überlegen sollen, die gesamte Fläche bis zur Brandenburger Straße als Grünfläche umzuwidmen.

    Einmal editiert, zuletzt von hedges (12. Mai 2026 um 10:58)

  • Dekoratives Anführungszeichen

    [...] Wenn ich mir da andere Städte anschaue, wie zB Ostern in Magdeburg, hat Leipzig viel nachzuholen. Dort wurden die letzten Jahre Massen an Frühblühern an Orten in Parks oder an Straßen und Gehwegen in den Boden gebracht, wo bisher nur Tristesse (Rasen o. "Wildwuchs") herrschte.

    [...]
    Zudem wurden dort Blühwiesen (einjährige) in vielen Parks für den Sommer geschaffen, die sich mittlerweile jedes Jahr durch die Samen,die im Herbst "fallen", selbst erneuern. In Leipzig wurde mit viel TamTam, Steuergeldern und Pressefotos im Rosental und anderswo vor Jahren ein Blühstreifen geschaffen, der schon ein Jahr später nicht mehr erhalten / gepflegt wurde. Die Holzstehlen mit den Plaketten sind noch da, der Streifen ist jedoch nicht mehr erkennbar.

    Unabhängig davon, dass es wirklich noch genügend tote Verkehrsflächen auf den Schienenflächen gibt, würde ich das nicht so abwatschen. Es gibt ja nicht nur einen Ansatz nun überall Frühblüher in die Erde zu bringen sondern auch einfach Magerwiesen entstehen zu lassen. Letztere haben einen mindestens ähnlichen hohen Input für Insekten.

    Bezüglich der Blühwiesen in den Parks kann ich das nicht bestätigen. Vielmehr sehe ich, dass Standorte ausprobiert werden oder z.B. das einmalige Mähen der Wiesen im Jahr in größeren Teilbereichen, deutlich zugenommen hat. Der Nutzungsanspruch der Parks ist auch einfach deutlich gestiegen in den letzten Jahren und es kann nicht jede Fläche zur Blühwiese umgestaltet werden.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Stadtteilpark Volkmarsdorf

    Die L-IZ berichtet, dass die Stadt Leipzig 2 Grundstücke mit insgesamt 23.000m² Fläche nördlich der Eisenbahnstraße gekauft hat, um hier einen neuen Park für die Anwohner in diesem dicht besiedelten Viertel zu schaffen.

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    ©stadt leipzig maps […]


    Das Quartiersmanagement Ost und die Stadt Leipzig laden am kommenden Donnerstag den 28.05. zu einer Infoveranstaltung ein, um zum aktuellen Stand der geplanten Umwandlung der Fläche bis Ende 2027 zu berichten.

  • Ich habe am Donnerstag 16 Uhr keine Zeit, aber vielleicht interessiert sich jemand ebenso wie ich dafür, warum man ein paar Meter entfernt eine städtebaulich wirklich schöne, funktionierende Parkfläche mit zahlreichen Bäumen mit einer Schwimmhallenburg bebaut hat, um nun, kurz nach deren Einweihung, einige Straßen weiter einen Park anzulegen.

  • Naja, es war ja ein Stadtplatz und nicht ein Park, der für die Schwimmhalle geopfert wurde.

    Außerdem ist die Fläche für den neuen Park als Ausgleichsfläche für den Citytunnel schon „aufgeforstet“ worden (und darf also auch nicht bebaut werden). Es geht also darum, diese halbwilde Fläche zu upgraden, und für eine angemessene urbane Nutzung im Sinne der Anwohner umzugestalten.

  • Die Ritterpassage beheimatete ab 2000 ein Windspiel, welches laut einem Artikel der LVZ die (Zitat) "größte kinetische Installation der Welt" war. Nach Sturmschäden wurde diese endgültig 2024 abgebaut. Anschließend sah der Durchgang zum Brühl so aus: ohw77y2h.jpg

    Irgendwann hat man dann etwas dürftig anmutende "begrünte Inseln" aufgestellt. Aktueller Zustand: 2279632m.jpg

    Dekoratives Anführungszeichen

    Schwanenteich

    m8r6jxvk.jpg

    Nach umfangreicher Sanierung (incl. Entschlammung und Neugestaltung der Uferlinie) ist das Gewässer im Park zwischen Oper und Hbf wieder freigegeben worden - eine neue Fontäne gibt es auch:

    Die neue Fontäne war zwar leider nicht in Betrieb aber dennoch ein paar aktuelle Aufnahmen vom Terrain:

    sfwri9fy.jpg

    Vorkriegssituation:4ibo9ouy.jpg

    r7dtdtyx.jpg

    w8npci9n.jpg

    vz7wuil7.jpg

    früherehge9z2f.jpg

    vor der Sanierungdj7s3dz7.jpg

    heuteaxifqglp.jpg

    Wasserfallvergleichsbilder - alt dnca7qr5.jpg

    neu - wir sehen, dass wir nichts sehen: zvcwh2ey.jpg

    Der historische Zustand hatte da durchaus mehr zu bieten:ywc8dtzh.jpg

    mt8su96y.jpg

    Hier auch mit Fontäne:fkup6w4n.jpg

    Bei der Opern-Terrasse scheitert es bis dato an der Finanzierung - alt: kcpju5q4.jpg

    Immerhin wurde das Geländer gestrichen - neu: 9smpsnpl.jpg

    pqelod4n.jpg

    Schließen wir den Rundgang ab: bddi9izq.jpg

    m9c3rs33.jpg

    5g4p86dg.jpg

    2lbitj69.jpg

    2qforg4f.jpgEigene Bilder

    2 Mal editiert, zuletzt von LEonline (28. Mai 2026 um 22:55) aus folgendem Grund: Historische Aufnahmen nachträglich eingefügt.

  • Im Zuge des Umbaus der Heilandskirche zum Stadtteilzentrum Westkreuz wurde anschließend auch die Außenanlange zum sog. Westpark umgestaltet.

    Haupteingang vorher mdd93f5r.jpgGoogle Street View

    aktuell (einige alte Bäume waren nicht mehr zukunftsfähig und mussten durch neue ersetzt werden.) 3w8wkyja.jpg

    u8njpa9l.jpg

    donomcc8.jpg

    swvyrz73.jpg

    wcueaxm6.jpg

    ew9bjelb.jpg

    ucgiqzrq.jpg

    7bzphbmg.jpgEigene Bilder

  • Ralf Julke fasst in der LZ von gestern 3. August 2026 den „Masterplan Grün – Leipzig grün-blau 2030“ zusammen und beschreibt die nächsten notwendigen Schritte:

    Eine Vorlage zwingt zur Wahrheit: Stadt legt endlich den neuen Masterplan Grün vor

    https://www.l-iz.de/politik/leipzi…ruen-vor-666087


    Es gibt auch ein "Kurzpapier zur Zusammenführung der Arbeitsergebnisse (1. Fassung)" aus dem November 2021: https://static.leipzig.de/fileadmin/medi…en_Nov.2021.pdf Interessant wäre, ob und was sich in den letzten fünf Jahren dabei geändert hat.

  • ^ leider biegt der Artikel hier und da wieder etwas zu sehr in jenen Tenor welcher auch hier immer aufklappt. "Die voranschreitende Inanspruchnahme von Flächen oder Brachflächen und Baulücken [...].“

    Es wäre neben einem richtigen Monitoring auch wichtig, eine richtige Definition von Flächen zu finden. Die repetitive Bezeichnung von Baulücken und kleineren Brachflächen im Blockrand als temperaturmildernde Situationen, macht sie nicht tatsächlich wahr. Um am Ende jede zweite Lückenbebauung im Blockrand zu bekämpfen. Oder gar den Gülle getränkten Acker am Rand der Stadt als schützenswert zu erklären.

    Leipzig hatte große grüne Areale. Das größte Potential in Leipzig liegt also nicht dort sondern bei stark versiegelte Aufenthaltsflächen und die mitunter völlig überdimensionierten Verkehrsflächen sowie dem Straßenraum insgesamt, der zeitnahen Umsetzung von angedachten Parkflächen (z.b. Bayr.- und Eutritzscher Bahnhof), dem Gewässerknoten (z.B. katastrophales Becken der Parthe und Pleißemühlgraben), sowie der Umwidmung von Straßenräumen in grüne Fußgängerzonen.

    Einmal editiert, zuletzt von hedges (5. August 2026 um 06:55) aus folgendem Grund: *Gewässerknoten