Friedrichsdorf: Goers-Gelände

  • Zukunft des Goers Geländes

    Nachfolgend einer Preisgerichtsversammlung am 16.12.2023 fand am 21.02.2024 die feierliche Preisverleihung und Ausstellungseröffnung zur Zukunft des Goers Geländes im Rathaus statt. Der Siegerentwurf stammt von Torsten Becker, Stadtplaner (Web-Seite) aus Frankfurt hervor (siehe auch Erstmeldung im DAF hier)

    Bei dem Goers Gelände handelt es sich um ein 1,3 ha großes Gelände das vor vielen vielen Jahren u.a. von einer Baufirma namens Goers genutzt wurde und seit deren Ende als zentraler Parkplatz dient. Im Laufe der Jahre gab es immer mal wieder Ideen was auf dem Gelände gebaut werden könnte, von Wohn- und Geschäftshäusern bis zu einem neuen Rathaus wurde schon alles angedacht aber nie realisiert.

    Doch nun zum Siegerentwurf mit dem Plakat das im Rathaus aushängt. (Alle Entwürfe sind im Rathaus zu besichtigen bis zum 06.03.2024)

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    Bild von mir, Plakat Stadt Friedrichsdorf


    Die Leitidee sind 3 Höfe, die sich an dem umliegenden feinmaschigen Wegenetz orientieren sowie an den in Friedrichsdorf noch mehrfach vorkommenden Höfen. Die 3 Höfe bestehen aus unterschiedlichen Gebäudetypen die sich hinsichtlich der Bebauungstiefe, dem Nutzungsmix und der Grundfläche unterscheiden. Die Gebäudetypologie leitet sich aus der historischen. Bebauung der Kernstadt ab.

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    Visualisierung: Torsten Becker ! Stadtplaner


    Durch die Hofbebauung entstehen attraktive Gemeinschaftshöfe die als wichtige Begegnungsstätten gedacht sind. Die Wege zwischen den Höfen dienen auch der Verbindung zwischen den umliegenden Straßen und als Achse zwischen dem Landgrafenplatz und dem Taunus Carré. Dabei wird der Abschnitt der Wilhelmstraße, der das Goers Gelände und TC trennt als Fahrradstraße geplant.

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    Visualisierungen: Torsten Becker ! Stadtplaner


    Die Gebäude mit spitzen Satteldächern werden sich harmonisch in die Umgebung einfügen. Dachgauben hin zu den öffentlichen Wegen und Dachterrassen zu den Höfen sollen einen abwechslungsreichen Anblick ergeben.

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    Visualisierungen: Torsten Becker ! Stadtplaner


    Soweit zu dem ersten Platz und dazu muss jetzt noch ein Bild des Ist-Zustand folgen. Wird ehrlich Zeit, dass hier etwas passiert. Frage nach dem Verbleib der kostenlosen Parkplätze stellt sich natürlich.

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  • 10 Wettbewerbsteilnehmer waren insgesamt aufgerufen worden ihre Vorschläge einzureichen. Zeit dazu hatten sie rund 2,5 Monate. Auf Platz 2 landete schott architekten aus Stuttgart und auf Rang 3 vogels architeken aus Darmstadt. Eine Anerkennung ging an Modesohn & Freiesleben Architekten Partnerschaft aus Berlin. Alle Entwürfe werden in der Ausstellung im Rathaus (bis 06.03.) in Plakatform gezeigt.

    Die Namen der Stadtplanungs- oder Architekturbüros werden auf den Plakaten nicht genannt, lediglich Nummern machen deutlich "wer" sich dahinter verbirgt. Insgesamt finde ich hat der schlüssigste Entwurf von Torsten Becker gewonnen. Andere Entwürfe sind auch nicht schlecht, unterscheiden sich aber in der Art, dass die Hof-Form nicht so ausgeprägt ist. Der eine oder andere Vorschlag setzt auf mehr Grün zwischen den Häusern oder betont die Durchwegung. Letztere haben aber alle Vorschläge gemein. Viele setzten ebenso auf kleine Baukörper, was sich natürlich der Umgebung besser anpasst als massive 3 bis 4 stockige Gebäude.

    Daher kommen hier ein paar der weiteren abgegebenen Vorschläge:


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    Alle Visualisierungen Stadt Friedrichsdorf

    Einmal editiert, zuletzt von MathiasM (24. Februar 2024 um 20:57) aus folgendem Grund: Plätze 2 und 3 namentlich eingefügt

  • Nach den Plänen einer Allianz aus CDU, FDP und FWG samt Mehrheitsbeschluss in der Stadtverordnetenversammlung wird das Projekt eingestampft und statt dessen sollen die Parkplätze saniert, begrünt, E-Lade-Säulen bekommen und zum verweilen einladen.

    Aufhänger für die 3 Parteien ist der Wegfall aller Parkplätze bzw. dass die prämierten Lösungen nicht mindestens 65 kostenlose, leicht zugängliche Parkplätze enthalten. Abschweifend vom Goers-Gelände soll der Magistrat neu planen und und in die Planung auch das naheliegende Rathaus-Areal mit einbeziehen.

    20 Jahre Streit um das Gelände, Verschwendung von Steuergeldern für Architekten-Wettbewerbe etc. inklusive. Wen juckt's, ist ja nur das Geld der Steuerzahler.

    Artikel zum Thema waren in den letzten Tagen im Lokal-Teil der FNP zu lesen. Ich habe mich hier kurz gefasst.