"Arbeit und Soziales"
"Richtfest für Ministeriumserweiterung in Berlin"
Am Dienstag wurde für die Erweiterungsbauten Richtfest gefeiert. Baukosten 25. Mio Euro.
"Arbeit und Soziales"
"Richtfest für Ministeriumserweiterung in Berlin"
Am Dienstag wurde für die Erweiterungsbauten Richtfest gefeiert. Baukosten 25. Mio Euro.
Wenn dann nun morgen der Hauptbahnhof eröffnet wird, könnte man ein bißchen reumütig werden, die letzte wirklich große Baustelle wird dann auch Geschichte sein, und das vlt. ambitionierteste Projekt für lange Zeit wird fertiggestellt sein.
Ausser dem BND Neubau ist auch nichts in auch nur annähernder größe in Planung oder in der Pipeline.
Nur wenn die Bahn den Tower bauen würde, dann wäre das echt der Hammer. Aber ich bezweifle das, obwohl sie ja auch in Frankfurt einen bauen wollen, zudem würde das irgendwie zu Herrn Mehdorn passen, so ein Hochhaus...;)
Und was ist mit Ostkreuz, BBI und Alexa? Gerade BBI toppt den Lehrter meiner Meinung nach nochmal um einiges.
Edit: Nicht vergessen darf man auch das Anschütz-Stadtquartier inklusive O²-World.
Meiner Meinung nach wird in Berlin immer irgendwas gebaut werden. Wenn erst die von mir genannten Projekte fertig sind, kommen mit Sicherheit auch wieder noch andere (Wenn ich da nur an das Stadtschloß oder die West-City um den Zoo denke.)
@ scritch:
O2-Arena und Alexa sind zwar groß aber bei weitem keine Projekte á la Hauptbahnhof, Regierungsviertel oder Potsdamer Platz.
Der Umbau von Ost-Kreuz wird nicht gerade spektakulär und sich außerdem weit bis ins nächste Jahrzehnt reinziehen.
Der BBI ist natürlich ein Sache, die Ich vergessen hatte, dies ist ein Mammutprojekt oben genannter Kategorie und wird uns noch reichlich erfreuen.
Letzter Test für die Lehrter Lightshow.
Heute Abend steigt am Lehrter die Einweihungsparty. Auf Spielel Online gibt es eine gut geratene Fotostrecke welche die fulminante Illuminierung des Bahnhofes zu deisem Zweck zeigt. Da komme ich ja schon - trotz Bab - in Versuchung hinzugehen.:)
Quelle:
http://www.spiegel.de
Das sieht ja richtig gut aus. Wenn der Hbf immer so beleuchtet/herausgeputzt würde, wäre es einfach traumhaft.;)
Das Feuerwerk und die Beleuchtung waren echt Hammer! Nur die Musik war etw. durcheinander...
Kann es überhaupt nicht verstehen, weshalb alle von diesem Bahnhof so angetan sind. Hierbei handelt es sich wohl um die größte Geldverschwendung die sich Deutschland seit der Wende geleistet hat. Über die tatsächlich angefallenen Kosten wird allerdings geschwiegen.
Drei Bahnhöfe - Zoo, Ostbahnhof, und der neugebaute Bahnhof am Potsdamer Platz, der auch für überregionale Züge vorgesehen war, sind nicht genug. Zusätzlich baut man mitten ins nichts einen weiteren Bahnhof und dann ließt man in der Zeitung, dass sich die Fahrzeit z.B. nach Leipzig um 10 min verkürzt ![]()
Danke Sam! hier auch noch ein paar Eindrücke von mir, vom gestrigen Abend und vom heutigen Tag im Bahnhof:
Gestern:
Heute:
Mir persönlich gefällt der Bahnhof auch im Inneren sehr, sehr gut, ich hoffe, dass es auch denen, die jetzt dem Bahnhof Zoo hinterherweinen bei der großzügigkeit und der Eleganz des Hauptbahnhofs ihre Meinung überdenken.
EDIT:
Der Tagesspiegel von Morgen:
Die Bahn hält sich die Option beide Bügelbauten für sich selber zu nutzen weiter offen. Ein Bürohochhaus wolle die Bahn sich nicht bauen, dieses Feld wolle Mehdorn einem anderen Investor überlassen.
http://www.tagesspiegel.de/ber…iv/28.05.2006/2559940.asp
Frage mich ob das jetzt heißt, dass die Bahn nur mieten wollen würde, oder ob sie gar kein Interesse an dem Hochhaus haben (was ich mir absolut nicht vorstellen könnte), vlt. wird hier ein bißchen mit der Vivico gepokert...
diese werbetafeln unter den geländern sind der ästhetische supergau. ![]()
die sehen dermaßen billig aus - rossmann 5000mal in dtl
- echt unterirdisch. hätte man nicht wege finden können, werbung in ein ästhetisches leitbild miteinzubeziehen? alles wirkt so leicht und filigran und dann pappt man diese bonbonfarbenen logos und dumpfen slogans konzeptionslos an die wand.
kann mir nicht vorstellen, dass gmp das so abgenommen hat.
edit *nice pics, jo.
^
Die werden GMP wohl kaum gefragt haben....
Danke für die Bilder!
Der Bahnhof ist gut, keine Frage! Für eine menge Städte auf der WElt wäre er ein überdurchschnittlicher Bau! Gut, in Berlin ist die Nörgelei immer groß! Schon Martin Wagner beschwerte sich hierüber.
Was mich hingegen stört ist, dass der Bahnhof nicht in seiner Konzeption zur Umgebung passt! Was ist das für eine Stadtplanung, die eine zurückhaltende repräsentative edle Formensprache von Axel Schultes mit dem Ingenieurstrieb von Gerkan und co verbinden möchte! Was soll das?
Das ist ein so künstlicher Bruch, der eher zur Frage kommen läßt, ob man es verpasst hat, zueinander passende Bauten zu konstruieren!
Ist der Bahnhof stattdessen eine krampfhafte Antwort auf die Diskussion der verschenkten Moderne in Berlin? Ein Versuch aus der kritischen Rekonstruktion auszubrechen?
Es kommt einem so vor, als wäre Charles Jenk schon wieder der Fehler unterlaufen, den Begriff der Moderne an Mies van der Rohe abzuarbeiten statt auf den wirklichen Baumodernisten Hanns Meier einzugehen!
Tut mir leid, so gelungen, der Bahnhof als Ingenieursleistung auch ist, Berlin sollte sich nicht mit dem Mittelmaß zufrieden geben! Murks steht schon genug in andern westeuropäischen Hauptstädten mit mehr Finanzkraft und mehr Einwohnern!
Die "zurückhaltende, repräsentative Formensprache" eines Axel Schultes würde ich gerade am Kanzler(innen)amt gerne mal von Dir erläutert bekommen ;). Ich für meinen Teil erachte das wirre Spiel mit geometrischen Grundformen weder als zurückhaltend, noch empfinde ich angetünchten Beton als besonders repräsentativ.
Der gmp-Bahnhof ist aus meiner Sicht die etwas zu manirierte Version eines jedoch im allgemeinen gelungenen Funktionsbaus. Ausser Stahl und Glas ist bei solchen Projekten nicht allzuviel sinnvoll. Ich denke auch, er ist näher dran an den Bahnhofstraditionen als es Schultes Haus an repräsentativen Bauten für Staatsoberhäupter ist. Einen Bahnhof im Sinne der "kritischen Rekonstrukion" kann ich mir leider nur als postmodernes Versatzstück vorstellen, auch wenn ich beileibe kein Freund der real entstandenen Bügelbauten bin. Wolltest Du ein passendes Bügelbrett zu Schultes Waschmaschine, Kent? ![]()
Vielleicht wird der Bahnhof mal zu einem Vorläufer eines technizistischen Stadtquartiers? Wir haben in Berlin genügend städtebauliche und architektonische Brüche (vermutlich mehr, als die meisten anderen Städte dieser Bedeutung). Da können wir ein abermaliges Abrücken von vermeintlich Bewährtem m. E. lokal ruhig verkraften. Vermutlich ist es gar so, dass Berlin gerade diese Eigenschaft der "vielen Städte" als Gut kultivieren sollte.
Die Stadtplanung ist für die architektonische Gestaltung einzelner Volumen i. d. R. nicht verantwortlich, da sie nur sehr begrenzten Einfluss darauf besitzt. Das empfinde ich grundsätzlich als angebracht. Andernfalls würden wohl irgendwelche Beamten in ihren Schreibstuben über die konkrete Gestaltung eines Baues urteilen. Bei Schinkel war das zwar so, der war jedoch von Beruf nicht Verwaltungsfachangestellter ![]()
Gruss
AeG
War heute da, und muss sagen - so beeindruckend er an und für sich auch ist - je tiefer man geht, umso erdrückender und einfach grauer wird es. Beim unteren Bahnsteig ist dann der Höhepunkt der trotlosigkeit erreicht, mit dem ganzen Beton und den unverkleideteten Wänden. Sieht Mal wieder so aus, als hätte Zeit und Geld nicht mehr für die Fertigstellung gereicht...Aber das EG und OG sind recht gelungen, bis auf die simplifizierten Decken/Pfeiler.
Stimme dir 100pro zu!
Was mich auch ziemlich genervt hat, ist die Tatsache, dass der Hbf am A*** der Welt liegt: Die Umgebung ist tot (und der "Vorplatz" ziemlich windig!) .
Nicht zu erwähnen brauche ich die in Dtl. mittlerweile übliche, absolut unnötige und übertriebene Kommerzialiserung und Vermarktung: Dunkin´ Donuts, Starbucks, McDoof, Rossmann und die üblichen Verdächtigen... schrecklich! das ist alles beliebig...
Verschenktes Potential: Auf mich wirkte das alles wie ein Industriegbiet, an deren Ende eine riesige Einkaufsmall mit Gleisanschluss platziert wurde.
Ich war wirklich enttäucht...
Ich frag mich immer, was ihr so erwartet. Das Gelände wird sich noch entwickeln, davon mal abgesehen ist es ein Umsteigebahnhof, da brauch man drumherum im Prinzip aber auch kein Remmidemmi, obwohl das RV direkt vor der Tür liegt...in ein paar jahren wird die Lage unschlagbar sein und die teueresten Büros drumherum haben.
Ich persönlich finde sogar, dass hat mich überrascht, das es eben nicht wirkt, wie ein Shopping-Center mit Gleisanschluss, sondern mehr wie eine Reisenahe Versorgung, in die sich zugegebenermaßen mal der ein oder andere Klamottenladen verirrt hat.
Was heißt überhaupt Kommerzialisierung und Vermarktung? wenn man die Werbung und die Geschäft nicht hätte, hätte man auch keinen GMP Hauptbahnhof, dann hätte man das alles nicht bauen können. Das muss ja auch erstmal alles refinanziert werden. Aber wenn ihr am Picadilly Circus steht, dann ist das Urban, wenn man in Berlin ist, ist das alles immer Kommerz.
Das hätte ja auch wirklich wundern müssen, wenn, zudem von den üblichen Verdächtigen, nicht gleich wieder die Nörgelei käme. Zu modern, zu kommerziell, ohne Umgebung, alles schlecht und der Vorplatz ist zu windig.
Über Architektur kann sich zweifellos immer gestritten werden. Für mich ist es ein großartiger Entwurf, andere mögen das anders sehen. Wenn es hier heißt, der Bahnhof wäre zu kommerziell, kann ich das so nicht nachempfinden. – 1. Muss alles ja irgendwie verdient werden und 2. hätte es mit der Werbemenge deutlich schlimmer kommen können. Ich sehe mich da nicht von überbordender Werbung erschlagen. Ich denke aber auch nicht, dass ein Bahnhof werbefrei sein muss. Was die Konstruktion angeht: Der Bahnhof ist ein technisches Bauwerk und kann dann m.E. auch so aussehen. Bei den alten Bahnhöfen ist auch nicht anders gebaut worden, auch da dominiert Stahl und Glas das Gesamtbild. Die gesamte Stadtbahn mit ihren dazugehörenden Bahnhöfen ist ein technisches Bauwerk, dass m.E. für sich als Einheit betrachtet werden kann und folglich nicht in die Umgebung passen muss (und das in großen Teilen auch nicht wirklich schafft). Einzig stört mich die Kürzung der oberen Bahnsteighalle ein wenig: Möglicherweise wirken die Proportionen dadurch nicht optimal.
Und was das Umfeld angeht, gehöre ich hier wohl zu den wenigen Optimisten (zusammen mit Jo-King ;)). Wenn sich ein Quartier jetzt schnell entwickeln wird, ist es dieses. Die außerordentlich repräsentative und verkehrlich optimale Lage wird m.E. dazu führen, dass sich hier sehr schnell die ersten Bauaktivitäten einstellen. Zumal ja auch das BMI in die Umgebung ziehen soll. Befördert würde das ganze natürlich, wenn die Bahn doch in das Hochhaus einzöge, aber das können wir offenbar wirklich vergessen. Nichts desto trotz denke ich, dass es hier nicht noch einmal 15 Jahre dauern wird. In einigen Jahren ist von dort der BBI mit dem AirportExpress zu erreichen, die Tram wird den Hauptbahnhof erschlossen haben und die Arbeiten an der U5 sollen auch innerhalb der nächsten 10 Jahre weitergehen (Lückenschluss zum Alex). Das sind alles sehr gute Vorraussetzungen.
Möglichweise werden aber auch zu viele neue Quartiere beinahe gleichzeitig entwickelt. Es könnte der Sache dienlich sein, wenn die Senatsbehörde für Stadtentwicklung mit den Entwicklern hier zu einer Prioritätenfindung käme und einige Projekte evtl. hintanstellen würde.
Nein, es ist die Unverträglichkeit der unterschiedlichen Formensprache, dieser WEttbewerb des Aufmerksamkeit ansichziehens der skandalös praktiziert wird!
Ansonsten mag ich den Bahnhof von den Bildern aus der Ferne gerne!
Hallo,
also ich hab mir den Bahnhof heute einmal angesehen, und ich muss sagen, so skeptisch ich zunächst war wegen der oft genannten Gründe, ich war einigermaßen begeistert. Die Leute haben den Bahnhof schon jetzt super angenommen - das Gedrängel hat mich eher an den Flughafen Charles de Gaulle erinnert als einen deutschen Bahnhof. Die Anbindungen sind in der Tat noch ein Manko - die fehlende S-Bahn in Nord-Süd Richtung kam ja bereits zur Sprache, außerdem kam mir sowohl die Versorgung mit Taxen als auch mit Bussen etwas dünn vor. Das sag ich jetzt ohne mich über die tatsächlichen Connections informiert zu haben, sozusagen die "gefühlte" Versorgung. Wird sich aber sicherlich bald einpendeln. Ansonsten ein imposantes Gebäude, endlich auch mal gewagte anspruchsvolle Architektur hier in Deutschland, wir sind sonst immer so übervorsichtig in diesen Dingen. Ich finde außerdem das "Gesamtberliner Gefühl" bei dem Bhf einen nicht unwichtigen Aspekt - weder "richtig" West noch Ost, ich glaube, der Bahnhof wird sich schneller etablieren als wir gucken können.