Bauprojekte in Köpenick Nord und Rummelsburg Süd (Nalepaland, Spreewerk, Spreeküste u. a.)

  • Ich freue mich auf dieses Projekt. Es ist sehr positiv, dass mehrere Büros jeweils ein Haus verwirklichen können. Allerdings wird hier in der Berliner Zeitung wirklich dick aufgetragen, wenn man von einer „Essenz zeitgenössischer Architektur, wie sie sonst nur anlässlich von Bauausstellungen entsteht“, spricht.


    Ich hoffe, dass die vollmundigen Ankündigungen zumindest ansatzweise eingehalten werden.



  • Allerdings wird hier in der Berliner Zeitung wirklich dick aufgetragen

    Dass die Berliner Zeitung manchmal eine Drama-Queen ist, durften wir ja gerade im Parallelstrang lesen. :)


    Ich freue mich auf das Projekt, auch wenn mir das Marketing-Denglish ("Station D") und die blumigen Umschreibungen ("Inspiriert von James Browns legendärem Song 'Funky Drummer'") auf den Senkel gehen. Hier entsteht ein ziemlich dichter Block, der die Rummelburger Straße gehörig aufwerten wird. Und mit etwas Glück entsteht auch interessante Architektur. Was mir fehlt, sind Wohnungen.

  • Wobei ich beim Betrachten der Bilder auch "Bauausstellung" assoziierte, allerdings in einem sehr positiven Sinne. Falls die Bauherren das Projekt tatsächlich so realisieren und sich durch die unterschiedliche Nutzung der einzelnen Gebäude drumherum wirklich Leben einstellt, so könnte dieses Projekt exemplarisch zeigen wie Urbanität in bisher suburbanen Flächen möglich ist.


    Ich freue mich sehr auf die Architekturen, die auch wirklich "funky" im Sinne des Projekttitels sein wollen im Spannungsfeld zur umgebauten Platte, die ihre Herkunft auch nicht verleugnen will, sondern zum Anker dieser Weiterentwicklung wird.


    Der Spreeverlauf südlich vom Ostkreuz könnte wirklich eine architektonisch wie stadträumliche Besonderheit werden. Beginnend beim neuen Ozeanarium über die Flußbadeanstalt/Spreestudios bis zum Spreewerk und dieser Funkytown samt Nalepaland entstehen durchweg spannende architektonische Herangehensweisen wie Nutzungen. Wenn man dann noch Flussabwärts das Behrensufer wie die Rathenauhallen mit denkt, so würde ich diesen Teil der Spree für das spannendste Entwicklungsgebiet der Hauptstadt bezeichnen. Nur die Verkehrsanbindung, die ist leider bis auf weiters maximal auf Kleinstadtniveau.

  • Ich hoffe Unrecht zu haben, habe jedoch Zweifel das hier bald etwas passiert angesichts des tatsächlichen Fortschritts bei den Projekten des Entwicklers. (siehe u.a. DOXS NKLN, A LASKA in Friedrichshain oder das Revitalisierungsprojekt Wilhelmine in Oberschöneweide.)


    Anbei aktuelle Eindrücke vom ehemaligen Funkhaus der DDR.

    Im Vergleich zum dem hier Anfang Mai 2024 gezeigten Zustandes ist nur das Gestrüpp gewachsen.

    Bautätigkeiten sind keine zu erkennen.


    [Bilder © bauhelmchen 2025]

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  • Was mir fehlt, sind Wohnungen.

    Naja, Wohnungen sind gegenüber in der Parkstadt entstanden. Aber ich stimme zu, auch im von Schwammkopf angesprochenen Hinblick auf die Gesamtentwicklung des Spreeufers zwischen Ostkreuz und Schöneweide: Hier liegt ein ganz enormes Potenial, welches aber wohl noch ein paar Widerstände überwinden müsste: 1. Die Verkehrsanbindung ist extrem ausbaufähig, dazu sind weiter oben aber schon Vorschläge gemacht worden. Das Thema wird von Senat und BVG aber bereits seit über 10 Jahren beständig ignoriert. 2. Es bedarf einer städtebaulichen Verbindung von Parkstadt (und damit des Prinzenviertels) mit den Neubauten am Spreeufer. Zwischen Blockdamm- und Hegemeisterweg liegen bislang eine KGA, die Fernwärmerohre sowie Gewerbe- und Entsorgungsbetriebe als Barriere. Ich wäre sehr dafür, in Ergänzung zum geplanten Blockbuster entlang des Blockdammwegs weitere Gewerbebauten zu errichten, und südlich davon die Parkstadt in Richtung Nalepaland zu erweitern. Leider sind die anliegenden Gewerbebetriebe recht flächenintensiv, aber auf lange Sicht wären die schon ein ziemlicher Fremdkörper inmitten dieses sich entwickelnden sehr urbanen Stadtviertels. Hier sollte eine Lösung gefunden werden. 3. Mit den KGA zwischen Funkhaus und Schöneweide beiderseitig der Minna-Todenhagen-Brücke haben wir - gelegen zwischen Spree und dem nördlichen Wuhlheide-Ausläufer - ein Filetgelände für großflächige Wohnbebauung. Damit könnte die Lücke geschlossen werden zwischen den Projekten rund um das Ostkreuz und jenen rund ums Behrens-Ufer. Umso schmerzlicher - ich hatte das an anderer Stelle schon gesagt - ist die Errichtung des neuen BVG-Betriebshofs direkt an der Spree neben der Minna-Todenhagen-Brücke, die aus meiner Sicht eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung zumindest dauerhaft stört.

  • BV "Funkytown" / Trockland


    Bei dem Projekt geht es weiter voran.


    Von den 8 geplanten Neubauten, "Stations" genannt, sind 3 komplett vermietet.

    Außerdem wurden die Entwürfe weiter ausgearbeitet.



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    Die Stationen B, C und D sind vermietet:


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    Station D entworfen von KSP Engel wird ein NYX Hotel (by Leonardo Hotel):


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    © KSP Engel | Trockland Management GmbH | NAM-Visual


    Das Hotel erhält eine keramisch glänzende Fassade:


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    © KSP Engel | Trockland Management GmbH | NAM-Visual


    Station C entworfen von Julian Breinersdorfer Architekten wird ein Nena Hostel:


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    © Julian Breinersdorfer Architekten | Trockland Management GmbH | NAM-Visual


    Die Fassade besteht aus Betonelementen:


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    © Julian Breinersdorfer Architekten | Trockland Management GmbH | NAM-Visual


    Station B entworfen von Grüntuch Ernst Architekten wird von The Base betrieben.

    Es entstehen Coliving-Apartments, also möblierte Apartments:


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    © Grüntuch Ernst Architekten | Trockland Management GmbH | NAM-Visual


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    © Grüntuch Ernst Architekten | Trockland Management GmbH | NAM-Visual



    Station E von LXSY Architektur erhält ein gewellte Metallhülle:


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    © LXSY Architektur | Trockland Management GmbH | NAM-Visual


    und einen Sockel aus Backstein:


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    © LXSY Architektur | Trockland Management GmbH | NAM-Visual



    Als letztes möchte ich die aktualisierten Visualisierungen von GRAFT Architekten für die Station A zeigen.


    Station A eröffnet den Campus an der Rummelsburger Landstraße.

    Die Fassade besteht aus weiß lackierten Aluminiumlamellen:


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    © Graft Architekten | Trockland Management GmbH | NAM-Visual


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    © Graft Architekten | Trockland Management GmbH | NAM-Visual


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    © Graft Architekten | Trockland Management GmbH | NAM-Visual


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    © Graft Architekten | Trockland Management GmbH | NAM-Visual


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    © Graft Architekten | Trockland Management GmbH | NAM-Visual


    Quellen:

    https://funkytown.berlin/stations/

    https://www.ksp-engel.com/projekte

    https://julianbreinersdorfer.com/

    https://gruentuchernst.de/

    https://lxsy.de/projekte/funkytown

    https://graftlab.com/projects/Funkytown,%20Berlin

  • Die Entwürfe gefallen mir gut. Ich hoffe, sie behalten im weiteren Verlauf der Planung und Errichtung ihre Farbigkeit. Zu oft schon wurde ich von Visualisierungen getäuscht, die sich am Ende als graues Einerlei entpuppten.

    Der Ecke wird es wirklich gut tun, wenn das Gesamtprojekt in dieser Form tatsächlich realisiert wird.

  • Sehr cool, hoffe das wird realisiert. So hätte die Europacity aussehen sollen. Warum geht das eigentlich außerhalb der Berliner Innenstadt aber in zentralen Lagen wird teilweise komplett langweiliger Quatsch gebaut (nicht alles), soll kein hate sein, aber bisschen mehr Farbe und paar andere Formen und Materialien würde teilweise schon viel bringen

  • Gibt mir Ginza-Vibes (in den bekannten Straßenzügen Tokyos reihen sich ja auch eine vielzahl außergewöhnlicher Gebäude/Fassaden aneinander)! Gefällt mir wirklich sehr gut, nur der Standort ist schon leider fast eine Verschwendung.

  • Ich wüsste nicht warum dieser Standort eine Verschwendung für eine abwechslungsreiche und ambitionierte Gestaltung von Gebäuden sein sollte, da muss ich doch deutlich widersprechen, zumal es hier nicht um einen 175m Turm, wie an der Sonnenallee geht. (Das wäre hier vollkommen unpassend)


    Architektonisch ist der Standort sehr gut geeignet, da in der direkten Umgebung mit dem Funkhaus Nalepastraße, alten Industriebauten und expressionistischen Wohngebäuden sowie Spree und Wuhlheide eine stark angereicherte Umgebung vorliegt, an die angeknüpft werden kann. Außerdem verläuft hier der Südostkorridor in Richtung BER. Lediglich die Anbindung an den ÖPNV muss verbessert werden. Hier müsste der Senat aus den Puschen kommen.


    Eine neue Tramstrecke entlang der Rummelsburger Landstraße und der Straße An der Wuhlheide bis zum Südvorplatz vom Ostkreuz (wie vom Bezirk gefordert) und weiter über die Elsenbrücke Richtung Treptow und ein zusätzlicher S Bahnhof zwischen Betriebsbanhof Rummelsburg und Karlshorst mit guten Zugängen zu beiden Seiten und fertig!

  • Wellblech, Lochblech und Aluminium-Lamellen...ich bin verwundert, wie viele hier so etwas für scheinbar erstrebenswerte Architektur halten. Der einzige Unterschied ist doch nur, dass einige Entwürfe quietschbunt sind anstatt grau? Davon kann ich mich nur leider nicht täuschen lassen:


    Station A: Die Lamellen verschließen das Gebäude optisch, wenn man von der Seite darauf schaut.

    Station B: DIese goldene Lichtstimmung ist vermutlich nur der Visualisierung geschuldet und wird am Ende trotzdem Alu-silbrig.

    Station C: Noch am ehesten mein Favorit, aufgrund des Mutes zur Rundung. Aber ob der Beton gut altern wird?

    Station D: Analog zu Station A: Wenn man darauf zuläuft, sieht man einen blauen Kasten. Sonst nichts.

    Station E: Wellblech sieht meines Erachtens immer billig und favelahaft aus. Damit wurden in der DDR Geräteschuppen eingedeckt. Das Gelb ist aus farbpsychologischer Sicht auch nicht hilfreich (im Marketing wird gelb oft mit "billig" assoziiert). Schade um den Backstein...


    Das von Bild von Graft aus Straßenperspektive (4. Bild von unten in Merlins Beitrag) zeigt das Dilemma sogar in der geschönten Visualisierung recht deutlich. Soll das wirklich die urbane lebendige Straßenansicht sein, die man sich für dieses "funky" Quartier wünscht? Keine Fassade öffnet sich zur Straße, keine wirkt einladend, ganz im Gegenteil. Und bis auf Station A hat man alle Gebäude exakt auf Einheitshöhe gestutzt. Zumindest in dieser Hinsicht dürfte sich doch Tony_Soprano angenehm an die Europa-City erinnert fühlen. Schade...:(

  • Sehr cool, hoffe das wird realisiert. So hätte die Europacity aussehen sollen. Warum geht das eigentlich außerhalb der Berliner Innenstadt aber in zentralen Lagen wird teilweise komplett langweiliger Quatsch gebaut (nicht alles), soll kein hate sein, aber bisschen mehr Farbe und paar andere Formen und Materialien würde teilweise schon viel bringen

    Sorry, nein, auch so hätte die Europacity ganz sicher nicht aussehen sollen. Für einen Businesspark am Flughafen oder auch einen Standort wie Rummelsburg ist diese Architektur sicherlich in Ordnung, aber die Europacity hätte einer ganz anderen Art Architektur bedurft, die die Bedeutung und Zentralität des Standorts widerspiegelt.

  • BV "Funkytown" / Trockland


    Weiter gehts mit den aktualisierten Visualisierungen für die noch fehlenden

    Stations F, G und H.


    Station F wurde entworfen von LAVA Laboratory for Visionary Architecture.

    Der Holzbybrid-Bau bekommt eine smaragdgrüne, schuppenartige Fassade:


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    © LAVA | Trockland Management GmbH | NAM-Visual



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    © LAVA | Trockland Management GmbH | NAM-Visual



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    © LAVA | Trockland Management GmbH | NAM-Visual



    Station G wurde entworfen von Tchoban Voss Architekten.

    Die Fassade besteht aus Cortenstahl, welcher langlebig und

    korrosionsbeständig ist.

    Die rostrote Patina des Stahls soll dem Gebäude eine warme, erdige Ausstrahlung verleihen:


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    © Tchoban Voss Architekten | Trockland Management GmbH | NAM-Visual




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    © Tchoban Voss Architekten | Trockland Management GmbH | NAM-Visual



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    © Tchoban Voss Architekten | Trockland Management GmbH | NAM-Visual



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    © Tchoban Voss Architekten | Trockland Management GmbH | NAM-Visual



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    © Tchoban Voss Architekten | Trockland Management GmbH | NAM-Visual



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    © Tchoban Voss Architekten | Trockland Management GmbH | NAM-Visual



    Station H wurde entworfen von Thomas Hillig Architekten.

    Das Gebäude H grenzt an eine Laubenpieperkolonie, deshalb ist die

    Fassade als Übergang in Grün gehalten mit Gartenelementen.

    Auffällig sind die bepflanzten Pergolen im Erdgeschoss:


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    © Thomas Hillig Architekten | Trockland Management GmbH | NAM-Visual



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    © Thomas Hillig Architekten | Trockland Management GmbH | NAM-Visual



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    © Thomas Hillig Architekten | Trockland Management GmbH | NAM-Visual


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    © Thomas Hillig Architekten | Trockland Management GmbH | NAM-Visual



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    © Thomas Hillig Architekten | Trockland Management GmbH | NAM-Visual


    Quellen:

    https://funkytown.berlin/#start

    https://l-a-v-a.net/

    https://tchobanvoss.de/de/news/funkytown-berlin

    https://www.hillig-architekten…ng-gewerbe/funkytown.html

  • Das ist schon allerhand!


    Am besten gefällt mir Station G von Tchoban Voss mit dem Cortenstahl - schönes Material; sehr gut!


    Dass es Kleinteilig ist und von verschiedenen namhaften Architekten ist für sich genommen schon etwas besonderes. Hoffentlich klappt es so und strahlt in die Umgebung mit ihrem großen Potential aus.


    Es ist übrigens hier schon Oberschöneweide und nicht mehr Rummelsburg.

  • …allerhand Marketing. Hinsichtlich der Fassadengestaltungen, geistige Freiheit der Büros oder Investors Diktat?


    Aber Top Adressbildung! Die Lage ist infrastrukturell dermaßen problematisch, dass ich die überzogene Gestaltung nachvollziehen kann.


    In der Europacity oder im funktionierenden städtischen Kontext aber bitte nicht.

  • Sicher hat der Investor (bzw. Bauherr) Vorgaben gemacht und die Herren Architekten (oder sind auch Damen dabei?) an den Tisch gebeten. Das ist aber noch lange kein Diktat.


    Die Architekten hatten dabei sichtlich ihren Spaß und probieren zumindest bei den Fassaden verschiedenste Möglichkeiten.


    Irgendwas hat das immer mit Marketing zu tun, wenn der Staat nicht für sich selber baut - ein Allgemeinplatz.


    Ich bin der Meinung, dass es sehr löblich ist, wenn das Marketing über ambitionierte und kleinteilige Architektur läuft. Wie bereits beschrieben, macht man das hier, weil man an vieles anknüpfen kann. Der Vorteil dieses Standorts im Verhältnis zur Europacity ist das Fehlen der riesigen Gleisanlagen.


    Wenn man das ganze mit Adlershof vergleicht, wirkt es jedenfalls wesentlich interessanter.


    Entlang der Rummelsburger Landstraße, bzw. Köpenicker Chausseee gibt es übrigens einige realisierte Gebäude, die individuell und gelungen sind.

  • Das stimmt. Beginnend an der Rummelsburger Bucht in Richtung Schöneweide hat sich in den letzten Jahren eine erstaunlich hohe Dichte an guter Architektur etabliert. - allerdings nicht aufgrund von schriller Gestaltung sondern durch Wertigkeit, Detailausbildung und weitestgehend behutsame Rücksicht auf den Bestand.


    Komme was wolle, den dortigen Entwicklungsbooster für Schöneweide empfinde ich als positiv, auch wenn mir die Gestaltung bzw. das Gesamtkonzept suspekt erscheint.


    Ferner überrascht mich die Tatsache, dass weiterhin fleißig Büro-Quartiere bei rückläufigen Bedarf entstehen. Auch mit Bezug auf die gewaltigen Projektgrößen um die Wilhelminenhofstr. entlang der Spree.

  • Bin hin und hergerissen bei Funkytown. Auf der einen Seite will ich applaudieren, weil das Design mit Farbe und Form so neu und drastisch anders daherkommt. Man könnte glatt von einer Nintendo Architektur sprechen, die aus dem Gaming kommt.


    Auf der anderen Seite wirken die einzelnen Stationen zu gewollt heterogen. Meine allergrößte Befürchtung: Die enorm leuchtend poppige Visualisierung wird in der Realität wohl maximal zu 70% umzusetzen sein. Die Enttäuschung über das Resultat ist vorprogrammiert.


    Das Projekt ist vermutlich noch lange nicht in trockenen Tüchern und sucht noch nach Investoren. Der Standort ist für meinen Geschmack gut gewählt. Er liegt zwischen der expandierenden HTW und den sehr wohlhabenden Rummelsburger Siedlungen. Die Lage in Spreenähe am Funkhaus hat langfristig Potenzial als Bürozentrum.