Mülheim/Ruhr: Parkstadt Mülheim [auf Eis]

  • Speldorf: Revitalisierung des ehemaligen Tengelmann-Areals

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    Quelle: https://www.muelheim-business.de/aktuelles/aktu…ngelmann-areal/ | (C) Andreas Köhring/ PR-Foto Wirtschaftsförderung Mülheim/Ruhr

    Das ehemalige Tengelmann-Areal in Speldorf ist Mitte Mai an den österreichischen Investor Soravia verkauft worden. Dieser plant weite Teile der historischen Bausubstanz zu erhalten, zu modernisieren und weiterzuentwickeln. Detaillierte Nachnutzungsplane sollen in Kürze präsentiert werden.

    Quellen:

    https://www.muelheim-business.de/aktuelles/aktu…ngelmann-areal/

    https://www.waz.de/staedte/muelhe…d229408630.html

  • Revitalisierung des Tengelmann-Areals

    Ein weiterer Mieter mit dem Unternehmen Standardkessel Baumgarte ist für das Tengelmann-Areal gefunden worden und hat seinen Mietvertrag unterschrieben. Das Duisburger Unternehmen spezialisiert auf den Bau von Energieanlagen kommt mit 240 Mann und mietet 9.000 qm Büro- und Lagerflächenfläche an. Der Umzug soll im dritten Quartal 2021 erfolgen. Das teilte die Maklerfirma Brockhoff heute morgen mit. Insgesamt sind 79.000 qm Bürofläche im Hauptgebäude an der Wissollstraße zu vergeben, das ganze Areal beträgt 136.000 qm. Bei einem qm-Preis von acht Euro rechnet die Maklerfirma auch in Corona-Zeiten mit einer regen Nachfrage.

    Quelle: https://www.waz.de/staedte/muelhe…_source=browser

    Dazu einige Fotos vom Wissollgelände vom 24.10.2020:

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    Fotos von mir

  • Tengelmann-Gelände wird zur „Parkstadt Mülheim“.

    Noch im Frühjahr könnte ein städtebaulicher Wettbewerb für das alte Tengelmann-Areal in Mülheim starten. Den städtebaulichen Wettbewerb für die „Parkstadt Mülheim“, in der Wohnen, Gewerbe und viel Grün in einem attraktiven neuen Stadtquartier zusammenfinden sollen, bereiten Vertreter von Investor Soravia und der Stadtplanung aktuell hinter verschlossenen Türen vor. Investor Soravia spricht mittlerweile von einem Zeitraum von April bis Oktober für den Wettbewerb, über dessen Ergebnisse am Ende eine Expertenjury urteilen und die besten Konzepte zur Schaffung eines offenen urbanen Quartiers auswählen soll. Im Gestaltungsbeirat Anfang des Jahres soll der Investor bei einer ersten Präsentation überzeugt haben. Mit im Boot sitzt das Düsseldorfer Architekturbüro „RKW+“, in Mülheim bestens bekannt durch die Ruhrbania-Planungen. Schon im Dezember 2020 haben die Umbauarbeiten begonnen. Auch der Brandschutz wird aktuell auf den neuesten Stand gebracht. Für künftige Gewerbeansiedlungen stehen 80.000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Flexible Planung soll laut Soravia verschiedenste Konzepte zulassen – vom Coworking-Space über Niederlassungen bis zur Firmenzentrale sowie Bildungseinrichtungen – bei einer Quadratmetermiete ab acht Euro.

    Quelle: Mülheim: Wettbewerb soll Zukunft von Tengelmann-Areal aufzeigen - waz.de

  • Wettbewerb zur „Parkstadt Mülheim“ - 10 Top-Büros verpflichtet

    Der österreichische Immobilienkonzern Soravia konnte zehn Top-Büros für den anstehenden städtebaulichen Wettbewerb (von April bis Oktober) für die Um- und Neugestaltung des früheren Tengelmann-Areals zu einem neuen öffentlichen Quartier, der 'Parkstadt Mülheim' gewinnen; zuletzt hier.

    Diese zehn der renommiertesten Architektenbüros aus ganz Europa nehmen Teil: Ingenhoven architects gmbh (Düsseldorf), RKW Architektur + (Düsseldorf), StudioVlayStreeruwitz (Wien), A01 architects (Wien), Rüdiger Lainer (Wien), Urban agency (Kopenhagen), AW Vallentin GmbH (München), Baufrösche Architekten + Stadtplaner GmbH (Kassel), LAUX Architekten GmbH (München) sowie die shibukawa eder - architects gmbh (Wien).

    Der Sieger soll Anfang Oktober feststehen und danach der Öffentlichkeit in einer Pressekonferenz und in der Folge dann in einer Ausstellung für alle Interessierten vorgestellt werden.

    Unterstützt werden sie jeweils von Mobilitätsexpert/innen und Landschaftsarchitekt/innen, die einen positiven Track-Record bei der Quartiersentwicklung mitbringen. SORAVIA legt bei allen Planungen größten Wert auf den Bestandsschutz und die Bewahrung der einzigartigen Campusatmosphäre.

    Ziel aller Beteiligten ist es den geschlossenen Campus nach allen Seiten zu öffnen und das Quartier Parkstadt zum Herzstück der Stadt Mülheim zu machen.

    Schon kurz nach dem Ankauf des historischen Areals im Zentrum von Mülheim hat der Immobilienkonzern SORAVIA mit der Neugestaltung und umfangreichen Renovierungsmaßnahmen begonnen. Bestandsgebäude werden mit neuen Foyers und Treppenhäusern ausgestattet, um maximale Attraktivität für Neumieter zu gewährleisten. Schon jetzt konnten zahlreiche Vermietungserfolge erzielt werden.

    Quelle: DEAL - Magazine | Real Estate | Investment | Finance

  • Parkstadt Mülheim I Umnutzung und Neugestaltung Tengelmann-Gelände

    Im Rahmen eines städtebaulichen Wettbewerbs von April bis Oktober dieses Jahres wurde über die Zukunft des Areals der Parkstadt Mülheim entschieden. Die Aufwertung des gesamten Areals erfolgt durch den erfahrenen Projektentwickler Soravia aus Österreich.

    Die Wettbewerbsgewinner, das Architekturbüro StudioVlayStreeruwitz und der Landschaftsplaner von Plan Sinn, beide wie Investor Soravia mit Sitz in Wien überzeugte die Jury in ihrem Beitrag, u.a. einen großzügigen See auf dem Quartiersgelände anzulegen. Dazu die Pressemitteilung der Stadt Mülheim an der Ruhr.

    Weitere Informationen auf der Projektseite von Soaravia.

    Eine Visualisierung des Wettbewerbgewinners mit dem neu anzulegenden Parksee:

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    Foto: Visualisierung: Soravia/Studio Vlay Streeruwitz

  • Parkstadt Mülheim: HRW mietet 6.100 m² auf ehemaligen Tengelmann-Areal

    Die Hochschule Ruhr West (HRW) mietet 6.100 m² in der Parkstadt Mülheim. Mit dem Abschluss des Mietvertrags zwischen Projektentwickler SORAVIA und der Mülheimer Hochschule entwickelt sich das historische Industrieareal zum relevanten Wissenschaftsstandort. Der bisherige Standort der Hochschule umfasste eine Fläche von etwa 2.100 Quadratmetern. Seit dem Erwerb des gesamten Quartiers durch SORAVIA konnten bereits 26.000 Quadratmeter, mehr als ein Drittel der Gesamtfläche, vermietet werden. Die Hochschule Ruhr West plant, am Standort neben Büroflächen vor allem innovative Lehr- und Lernflächen für den kreativen Austausch, insgesamt ca. 6.000 Quadratmeter, einzurichten.

    Neben der Hochschule konnten in der jüngsten Vergangenheit weitere namhafte Mieter am Standort gewonnen werden, darunter eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung und eine Krankenpflegeschule. Dank großer Flexibilität bei der Planung lassen sich vor Ort verschiedenste Konzepte umsetzen. Neben Bildungseinrichtungen und Firmenniederlassungen sind etwa auch Coworking-Spaces realisierbar.

    Quelle: https://www.konii.de/news/hochschul…im-202111161187

  • MH-Speldorf: Parkstadt Mülheim I Umnutzung und Neugestaltung Tengelmann-Gelände

    Der vom österreichischen Projektentwickler Soravia ausgelobte städtebauliche Wettbewerb für die Um- und Neugestaltung des früheren Tengelmann-Geländes im Herbst letzten Jahres, konnte vom Architekturbüro Studio Vlay Streeruwitz und der Landschaftsplaner von Plan Sinn, beide wie Investor Soravia mit Sitz in Wien gewonnen werden. Der Wettbewerbsbeitrag unten in Bildern.

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    Alle Fotos Soravia / Studio Vlay Steeruwitz

  • MH-Speldorf: PARKSTADT MÜLHEIM I Ehemaliges Tengelmann-Areal

    PROJEKTBESCHREIBUNG

    Mit der PARKSTADT MÜLHEIM entwickelt SORAVIA in den nächsten Jahren in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Mülheim einen attraktiven Raum zum Arbeiten, Wohnen und Leben.

    Mit Blick auf Ökologie, Nachhaltigkeit und soziale Durchmischung entsteht im Mülheimer Areal ein lebendiges und zukunftsweisendes Quartier.

    Die Renovierungsarbeiten des Bestandsgebäudes schreiten planmäßig voran, sodass laufend neue Büroflächen in die Vermarktung kommen. Eine Übersicht über das aktuelle Geschehen, und die bisherigen und zukünftigen Ansiedlungen zeigt unten die Auflistung im Bautagebuch.

    Quelle: https://www.parkstadt-muelheim.de/wissenschaftsstandort-parkstadt-muelheim-fuellt-sich

  • Parkstadt Mülheim: Bautagebuch I Neuer Lichthof und Treppenhäuser mit Aufzugskernen im Bestand

    Ein neuer Lichthof sowie neue Treppenhäuser mit Aufzugskernen sind im Rahmen der Neugestaltung des Stadtquartiers in einem älteren Gebäudeteil mit einer Gesamtfläche von 130.000 m², davon 80.000 m² Gewerbefläche entstanden.

    Durchgeführt wurden die Arbeiten durch die Fundia Bauunternehmung GmbH aus Düsseldorf, die das hier auf ihrer Webseite verkündet. Untermauert wird das ganze mit einer kleinen Bildergalerie.

  • Zweite Pflegeschule in der Parkstadt eröffnet

    Mit der Katholischen Schule für Pflegeberufe Essen hat sich eine weitere Pflegeeinrichtung in der Parkstadt angesiedelt.150 Pflegeschüler werden demnächst auf rund 600 qm dort ausgebildet. Die Parkstadt füllt sich; Q.



    Nun ist klar, mit welchen politischen Maßgaben die Planungen für die „Parkstadt Mülheim“ auf dem ehemaligen Konzernareal von Tengelmann weitergehen.

    Nachzutragen wäre dazu noch der Beschluss des Planungsausschuss aus Juni 2023; Q

    Dekoratives Anführungszeichen

    Planungsausschuss beschließt reduziertes städtebauliches Konzept und gibt erweiterten Planungsauftrag für die Vorbereitung des Bebauungsplanentwurfs

    13. Juni 2023 | Parkstadt Mülheim

    Die SORAVIA Deutschland GmbH, die Tochtergesellschaft des österreichischen Immobilienkonzerns SORAVIA, begrüßt die Festlegung auf die planerischen Eckpunkte für die Vorbereitung des Bebauungsplanentwurfs „Y 13 – Parkstadt Mülheim“. Zentrale Punkte der neuen Planung sind Begrenzungen der Gebäudehöhe, eine Reduzierung der Zahl der Wohneinheiten und eine neue Planstraße. In der Sitzung des Planungsausschusses wurden ebenso der Änderungsvorschlag der SPD-Fraktion und der gemeinsame Vorschlag der Grünen- und CDU-Fraktionen behandelt.

    Aufgrund der Komplexität der Planung und geäußerter Bedenken zu Themenbereichen wie Dichte, Gebäudehöhe und Verkehr war im Januar 2023 ein Projektbeirat als verfahrensbegleitendes informelles Gremium eingerichtet worden. Der öffentliche Dialog im Projektbeirat bildete die Grundlage für die jetzt beschlossenen Änderungen. Im überarbeiteten Plan ist eine Reduzierung der Geschossigkeit in weiten Teilen des Plangebiets vorgesehen. Im Übergang zu unmittelbar angrenzender Wohnbebauung werden vier Geschosse nicht überschritten. Die Baukörper an der Wissollstraße werden auf maximal sechs Geschosse beschränkt. Der urbane Gebäudekern soll Hochpunkte von maximal 15, 13 und 11 Geschossen haben, westlich und östlich des Gebäudekerns wird die Bebauung unter der Hochhausgrenze bleiben. Infolge dieser Begrenzungen wird die PARKSTADT MÜLHEIM auf eine Bruttogrundfläche von ca. 89.000 Quadratmetern und 650 bis 680 Wohneinheiten reduziert. Zudem wird die Bebauung am Veilchenweg aufgelockert. Dort soll eine neue Planstraße zur Verkehrsentlastung und zusätzlicher öffentlich nutzbarer Freiraum entstehen. Im Zuge dessen erhöht sich die Zahl der zu erhaltenen Bestandsbäume. Insgesamt werden rund 270 Bestandsbäume erhalten und rund 200 Bäume neu gepflanzt.

    Der Änderungsantrag der SPD-Fraktion wurde in der Ausschusssitzung abgelehnt. Zentrale Forderung des Antrags war eine starke Reduktion auf insgesamt 450 bis 500 Wohneinheiten. „Eine Reduzierung über 650 Wohneinheiten hinaus wäre mit unseren elementaren Planungszielen nicht vereinbar gewesen. Der See und die Bereitstellung großzügiger, öffentlich nutzbarer Freiräume wären unter diesen Bedingungen wirtschaftlich nicht umsetzbar und die Entstehung einer PARKSTADT nicht möglich“, erläutert Lorenz Tragatschnig, Head of Rhein/Ruhr bei SORAVIA. Die von der SPD-Fraktion geforderte nachhaltige Energieversorgung und Photovoltaikanlagen auf den Dächern sind weiterhin Teil der Planungen.

    Der gemeinsame Änderungsvorschlag der Grünen und CDU-Fraktionen wurde hingegen angenommen und soll den durch die Verwaltung eingebrachten Planungsauftrag erweitern.

    Aktualisierter Übersichtsplan:

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    Bild: Parkstadt Mülheim

  • Soravias Parkstadt-Pläne vorläufig eingestellt

    Die Pläne des österreichichen Investors Soravia, das ehemalige Tengelmann-Areal großstädtisch zu bebauen sind vorerst eingestellt. Das Mega-Bauprojekt mit einem Gesamtvolumen von rund 400 Millionen Euro wurde von Seiten des Investors gestoppt. Ein Veto des Mülheimer Rathauses aus Verwaltung und Politik kamen bei den vorangetriebenen Planungen mit weiteren Einschränkungen am Projekt nicht mehr überein, zu groß wurde der Druck aus Nachbarschaft/Bürgerinitiative gegen das ihrer Meinung nach überdimensionierte Projekt. Ausschlaggebend sind eine zu enge und zu hohe Bebauung.

    Die Entwicklung der Parkstadt Mülheim sollte in den kommenden Jahren zu einem der wichtigsten Stadtentwicklungsprojekte der Stadt Mülheim an der Ruhr vorangetrieben werden. Auf dem rund 13 ha großen Gelände soll nach und nach ein lebendiger, klimaresilienter und für alle offener Stadtteil entstehen.

    Wie die Stadt bekannt gibt, ist sie weiter gesprächsbereit und möchte an dem Projekt in anderen Dimensionen festhalten. Soravia betont, ein weiteres Entgegenkommen und Kompromisse seien nicht mehr wirtschaftlich. In einem Brief an die Verwaltung hat der Investor kürzlich deutlich gemacht, dass er weder bei der Höhe der Gebäude noch an der Baumasse von 89.500 Quadratmetern Bruttogeschossfläche zu Abstrichen bereit sei.

    Seit fast einem Jahr wurde das Konzept gemeinsam mit der Stadt ausgearbeitet, die Stadt verhindere aber die Offenlage des Projektes, so ein weiterer Vorwurf des Bauherrn, auch mit dem Blick auf den dringenden Bedarf von tausenden neuen Wohnungen in Mülheim, wo mit ordentlicher Baudichte und Höhe beim Projekt Parkstadt Mülheim gemeinsam mit Soravia gegensteuert werden sollte. Weiter heißt es:

    Soravia verwehrt sich gegen den Vorwurf, nicht kompromissbereit zu sein. Etwa verwies der Investor darauf, dass man besondere Wünsche der Grünen berücksichtigt habe: insgesamt keine Neuversiegelung, Erhalt des Altbaumbestandes, Öffnung des Parks und des Rosengartens für die Öffentlichkeit. Auch sei man von der zunächst geplanten Bruttogeschossfläche von 115.000 Quadratmetern abgewichen, auch von Gebäudehöhen - die wohlgemerkt im städtebaulichen Siegerentwurf enthalten gewesen seien. In der Jury saß damals auch Mülheims Politik.

    Die Realisierbarkeit des Projektes im gewünschten Volumen sei durch eine Vielzahl an Gutachten nachgewiesen, appelliert Soravia an die „Verlässlichkeit der politischen Verantwortlichen“ in der Stadt.

    Der geplante Abriss des alten Technikums, wichtig für die Neubebauung inklusive des See wurde verschoben, Soravia ließ verlauten das Gebäude nun ebenfalls vorläufig vermietet zu haben.

    Quelle: https://parkstadt-muelheim-aber-richtig.de/allgemein/sora…-sind-geplatzt/


  • Wie geht es weiter mit dem Parkstadt-Projekt?

    Neuer Anlauf, das Parkstadt-Projekt lebt weiter. Nun soll ein externes Kommunikationsbüro die Planungsarbeit für die Stadt leisten und alle Beteiligten vermittelnd unter einen Hut bringen. Aufgestellt wurde eine Zeitschiene.

    Die Pläne des österreichischen Investors Soravia waren zu überdimensioniert bei Anwohnern und Bürgerinitiativen angekommen und von der Stadt gestoppt worden, s.a. Vorbeitrag.


    Das ca. 13 ha große ehemalige Tengelmann-Areal in Mülheim an der Ruhr soll zu einem lebendigen, klimaresilienten Quartier mit Wohnen, Gewerbe, Bildungs- und Freizeitangeboten entwickelt werden. Der Entwicklungsprozess startete bereits 2021 und geriet Ende 2024 aus unterschiedlichen Gründen ins Stocken.

    Trotzdem verfolgen Investor, Stadtverwaltung und Politik weiterhin das Ziel, das Gelände zu entwickeln. Um alle Akteure gleichermaßen bei der Weiterentwicklung mitzunehmen und eine Akzeptanz bei Öffentlichkeit, Investor und Politik zu erzielen, ist es für den weiteren Planungsprozess erforderlich, eine konsensorientierte Planungsgrundlage zu entwickeln. Hierzu wird ein dialog- und beteiligungsorientierter Prozess angestoßen und durchgeführt.

    Für die Begleitung und Unterstützung dieses Prozesses hat die Verwaltung das Kommunikationsbüro „Urbane Transformation“ aus Oberhausen beauftragt. Das Büro hat jahrelange Erfahrung in der Durchführung solcher Beteiligungsprozesse und hat bereits bei etlichen Projekten erfolgreich vermittelt.

    Ablauf des Beteiligungsprozesses:

    Der angestoßene dialogische Beteiligungsprozess setzt sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen und soll dazu dienen, über eine sorgfältige Abwägung zu Empfehlungen für die Weiterentwicklung des städtebaulichen Entwurfes zu kommen.

    Baustein 1: Interviews

    In einem ersten Schritt wird mit verschiedenen Zielgruppen über den Ort und seine mögliche Entwicklung diskutiert. Hierzu führt das beauftragte Büro Interviews mit verschiedenen Akteur*innen und Zielgruppen, um im Gespräch die unterschiedlichen Standpunkte, Bedürfnisse und Herausforderungen zu ermitteln.

    Baustein 2: Workshops

    Auf die Interviewphase folgen mehrere Workshops, ebenfalls mit unterschiedlichen Personengruppen, wie Personen aus dem Stadtteil, geloste Teilöffentlichkeit, Jugend, um für die Weiterentwicklung des städtebaulichen Entwurfes eine konsensorientierte Planungsgrundlage zu schaffen.

    Baustein 3: Öffentliche Informationsabende

    Neben der Interview- und Workshop-Phase wird es zwei öffentliche Informationsabende geben, an denen sich alle Interessierten über den aktuellen Stand des Projektes und das weitere Vorgehen sowie die Erkenntnisse aus dem Beteiligungsprozess informieren können. Beim ersten Informationsabend besteht zudem die Möglichkeit, inhaltliche Anregungen einzubringen.

    Zeitschiene

    19.05.2026

    18:00 bis 20:00 Uhr

    Informationsabend für die Öffentlichkeit in der Aula des städtischen Gymnasiums Broich, Ritterstraße 21, 45479 Mülheim an der Ruhr
    Juni 2026 Workshops für geloste Teilöffentlichkeit, Jugendbeteiligung, Runder Tisch mit den Interviewpartner*Innen und interfraktionelles Treffen
    07.07.2026Bericht und Beratung über die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses im Ausschuss für Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung
    Juli bis September 2026Überarbeitung des städtebaulichen Konzeptes auf Grundlage der Ergebnisse aus dem Beteiligungsprozesses
    nach der SommerpauseVorstellung des überarbeiteten städtebaulichen Konzeptes in einer weiteren öffentlichen Informationsveranstaltung sowie im Ausschuss für Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung


    Quelle: https://cms.muelheim-ruhr.de/stadtraum/planen-und-bauen/stadtplanung/staedtebauliche-projekte/parkstadt-muelheim