Hotelprojekte in Frankfurt

  • Die Erweiterung des Flemings ist dann doch sehr enttäuschend.
    Für dieses flächenoptimierte Monstrum nimmt man es in Kauf, die Rückseite des Haupthauses, wie hier schon häufig angesprochen, zu einem beengten Lichtschacht werden zu lassen?!
    Man scheint kostengünstig 'Hinterhof-Architektur' geplant zu haben. Dabei hat man vergessen, dass diese Lage hinter dem Haupthaus keineswegs verdeckt, sondern sehr gut einsehbar ist.
    Mit etwas mehr Gestaltungswillen wäre z.B. eine Anlehnung an schlichte schmale und relativ hohe New Yorker Townhouses möglich gewesen. Etwa so etwas in zeitgemäßer Abwandlung: http://7westdale.files.wordpress.com/2011/02/img_4129.jpg
    ... oder man hätte sich zumindest für die Fassaden zur Bleichstraße und Eschenheimer-Anlage die Steinverkleidungen gönnen und einen etwas größeren Hof zum Haupthaus wahren sollen.
    Der "Hamburger am Turm"-Imbiss davor mag keine junge Schönheit sein, aber im Gegensatz zu diesem schwülstigen Anbau im Hintergrund hat er zumindest Charakter!

  • Beim Fleming's Deluxe ist ohnehin der Wurm drin. Ob bei Booking, Trivago oder Trip Advisor, die Kritiken sind verheerend und für eine Fünf-Sterne Kategorie eigentlich untragbar. Man lese sich auf Booking.com alleine mal die Kritiken vom Dezember 2014 durch. Da müssten jedem Hotelmanager die Nackenhaare hochstehen. So ist es nur die logische Konsequenz, dass diese traurige Geschmacksverirrung als kostensparender Anbau hinzukam. Das ist schade, denn das Bayer-Haus mit der tollen Panorama Bar, dem stilvollen Treppenhaus und dem leider außer Betrieb genommenen Pater Noster hätte einen besseren Nachbarn verdient als dieses hässliche Entlein.

  • FLEMING'S DELUXE

    Ein grausiger Kasten, dieser Anbau. Am schlimmsten ist die verputzte Fassade in - Überraschung! - mausgrau! Wie viel harmonischer hätte es gewirkt, wenn man sich die Steinverkleidung des Haupthauses gegönnt hätte... Ich glaube nicht, dass das so viel teurer geworden wäre. Hier manifestiert sich eher der verbreitete Unwillen, sich einer vorhandenen Bebauung anzupassen.

  • Letztlich versagte auch hier mal wieder der Denkmalschutz, den man in Frankfurt mittlerweile genauso gut stempeln schicken könnte. Das Bayer-Hochhaus zählt ohne Zweifel zu den bedeutendsten Baudenkmälern der 1950er Jahre, um deren Erhalt man sich an anderer Stelle so (häufig völlig übertrieben, siehe das Ex-Bundesrechnungshof-Desaster) bemüht. Jetzt ist es durch diese Kiste in bester Europaviertel-Geschmack- und Wertlosigkeit entstellt...

  • Eine absolute Enttäuschung das Projekt. Schade für die Stadt. Aber mein Eindruck in Wien bestätigt es. Anspruch und Wirklichkeit in der Hotelkette klaffen scheinbar weit auseinander!

  • easyHotel

    Am easyHotel wurde an der ersten Etage noch eine Korrektur an den Fenstersegmenten vorgenommen, beim letzten Beitrag waren hier noch die weißen Rahmen zu sehen, was in diesem Beitrag kritisiert wurde. Hier wurde am linken Bereich eine farblich Anpassung vorgenommen. Außerdem hat das Hotel seine Werbung über der Rezeption bekommen.



    Bild: thomasfra

  • Umbau Hotel Savigny (Savignystraße 14-16)

    Das Hotel Savigny Frankfurt City (Außenaufnahme | Web | Fotogalerie) ist ein Kuriosum. Mich erinnert es an ein gehobenes Hotel aus den frühen Jahren des Badetourismus an der italienischen Adriaküste - im Schatten der Bankentürme eine reichlich unwirkliche Assoziation. Tatsächlich wurde das ab 1953 erbaute Haus schon 1955 eröffnet, nur zehn Jahre nach Kriegsende. Das Vier-Sterne-Hotel gehört dem französischen Konzern Accor und gehört doch keiner Marke an, als deutschlandweit einziges Accor-Hotel. Dabei trug das Hotel schon viele Marken, darunter Pullman, Dorint, Sofitel und zuletzt MGallery.


    Nun wurde die Liegenschaft verkauft. Erwerber ist SaWe, ein Unternehmen der durch die Hotelkette Fleming's bekannten Frankfurter Blodinger-Gruppe. Bis Frühjahr 2016 wird das Hotel unter dem derzeitigen Namen weitergeführt. Anschließend soll das Gebäude kernsaniert und schließlich unter einer neuen, noch nicht feststehenden Marke wieder eröffnet werden (Quelle).

  • Toyoko Inn

    Das Erdgeschoss des Toyoko Inn an der Stuttgarter Straße 35-37 ist im Rohbau fast fertig. An der Westseite ist man auch über Bodenniveau




    Bilder: thomasfra

  • Tokyoko Inn (Stuttgarter Straße)

    ^ Du liebe Zeit, ist das - sagen wir mal nett - anspruchslos geworden. Sieht ähnlich schlimm aus, wie die Rückseite von der Neubebauung auf dem ehem. Turmpalastareal gegenüber (Fotos), nur dass es dort eben die Rückseite ist.


    Aktueller Stand beim Tokyoko Inn an der Stuttgarter Straße (Lage), letzt Fotos oben.



    -Bild von mir-

  • Wyndham Grand Hotel (Wilhelm-Leuschner-Straße)

    Das Hotel feiert inzwischen sein Einjähriges. Im Mai 2014 wurde es teileröffnet. Am großen Teil der Zimmer, am Eingangsbereich und außen wurde aber noch eine ganze Weile kräftig gearbeitet. Den letzten Beitrag gab es im Juli. Inzwischen ist alles in Betrieb, Bauarbeiter sieht man noch hier und da auf der Rückseite (zur Gutleutstraße) und an den Außenanlagen zum ehemaligen IBM-Hochhäuschen nebenan. Statt dem befürchteten Waschbeton zieren nun solide Betonplatten die Rampen und Hochbeete. Ein Abschlussbild aus erhöhter Perspektive:



    Der Eingangs- und Außenberein näher herangezoomt:



    Bilder: epizentrum

  • Fleming's Deluxe Hotel Frankfurt-City

    Gestern wurde der hier ausführlich dokumentierte Erweiterungsbau eröffnet. Entstanden sind 100 zusätzliche Zimmer, neun Konferenzräume, ein großer Veranstaltungsraum, eine 300 Quadratmeter große Außenterrasse sowie 44 Tiefgaragenstellplätze (Q). Bis zum kommenden Herbst wird auch noch der Platz am Eschenheimer Tor umgestaltet. Taxis werden vor den Haupteingang fahren und dann, nach Umrundung der Platanen vor dem Hotel, wieder auf die Straße gelangen können.



    Bild: Fleming's Hotel Management & Servicegesellschaft

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    Stehen die Taxis hier nicht falsch herum? Es macht doch überhaupt keinen Sinn die Taxis bei der Einfahrt vorne im Bild reinfahren zu lassen und dann hinten im Bild wieder ausfahren zu lassen, oder?

  • Das habe ich mir auch zuerst gedacht. Die einzige Erklärung für mich ist, dass man diesen Streifen quasi "entschleunigen" und möchte und durch die Verkehrsführung den Anreiz für alle Nichttaxis, eben doch mal kurz vor dem Haupteingang zu halten, verringern will.

  • ...eben. Und bei Rückstau von der nächsten Kreuzung her kann keiner über die vielleicht grad freie Hotelspur fahren und dann vorn reindrängen.


    Ansich ist es unpraktisch, weil auch der Fahrgast meist rechts einsteigt.

  • Weiter zu obigen Beiträgen. Neben der bekannten Visualisierung ist eine weitere auf dem Bauzaun zu finden. Die wenig überraschende Ansicht von der anderen Seite:



    Bild: epizentrum


    Innen und am Plateau wird bereits gearbeitet. Es fällt auf, dass die Vorfahrt zu einem großen Teil zu Lasten des recht stark frequentierten Gehweges entsteht. Zudem wird die Brüstung des U-Bahn-Zugangs den Bereich neben der Vorfahrt einengen. Ich hätte erwartet, dass das Plateau dem Straßenverlauf folgend zurückgebaut wird.