Hotelprojekte in Frankfurt

  • Steierberger verlängert am Flughafen und plant 400 neue Zimmer

    Das bestehende InterCityHotel Frankfurt Airport nahe des Luftbrückendenkmals soll bis zur Fertigstellung des Terminals 3 einen Anbau mit 400 weiteren Zimmern erhalten. Das gab Steigenberger heute bekannt. Bisher sind 360 Zimmer und 19 Tagungsräume vorhanden. Fraport und Steigenberger haben sich auch geeinigt, das bestehende Erbbaurecht vorzeitig bis ins Jahr 2048 zu verlängern.



    Bild: Steigenberger Hotel Group

  • Tuwari-Hotel, Europa life

    ^^ Tokyoko Inn: Du liebe Zeit, das sieht ja echt übelst monoton aus, das reißt auch das eigentlich ganz ansprechende Dach nicht raus. Wenn es denn so gebaut wird, bildet es aber über den urhässlichen Parkplatz hinweg eine optische Einheit mit dem kaum weniger schlichten Tuwari-Hotel (Mannheimer Straße 15-19). Letzter Beitrag hier; Lage.



    Das Europa life an der Baseler Straße 17 (letzter Beitrag, Lage) ist schon seit einer Weile fertiggestellt, ein Foto von der Rückseite zur Karlsruher Straße hatten wir noch nicht. So sah es dort vorher aus, jetzt wurden großzügig Feuerleitern ergänzt.



    -Bilder von mir-

  • Hm... Ehrlich gesagt, gefiel es mir vorher besser. Klar, die neue Fassade ist sehr clean, modern und chic. Aber das alte Haus hatte seinen ganz eigenen, besonderen Charme, da es eben nicht wie jeder x-beliebige Hotelneubau aussah.

  • fleming's Deluxe Hotel

    Am Eschenheimer Tor wächst der Anbau des fleming's Deluxe Hotel (letzter Beitrag) weiter. Nachfolgend einmal von Norden gesehen aus etwas größerer Entfernung:



    Die ersten Fenster (stehend, etwa mit 2-zu-3-Teilung wie von der Visualisierung bekannt) werden eingesetzt. Zwischen Alt- und Neubau passt gerade etwas mehr als ein Stapel Papier. Ok, das ist übertrieben, nennen wir es einfach 'dicht'. Interessant ist, dass kein Atrium entstehen wird, sondern der Zwischenraum über dem 1. OG mit einer schrägen, massiven Betonwand überdacht sein wird. Drinnen wird es außerdem eine Art Galerie geben. Ein Blick hinein:



    Außerdem entsteht an der Bleichstraße jetzt der sich dem Nachbargebäude HAT64 anschließende Baukörper. Die ersten Ansätze sind hier im Hintergrund zu sehen:



    Bilder: epizentrum

  • fleming's Deluxe Hotel

    ^ Ergänzung zu oben. Das Hotel zeigt im Foyer Infotafeln, Grundrisse und weitere Visualisierungen des Neubau-Projektes, u.a. diese Sicht von Norden:



    Bild: epizentrum


    Darin sieht man, dass der Einschnitt zur Eschenheimer Anlage großzügig, aber kleinteilig verglast werden soll. Ferner wird es im schrägen Zwischendach verglaste Öffnungen geben. Darunter befindet sich der Pausenraum für den Tagungsbereich, der, wenn ich mich richtig erinnere, mit sechs Räumen ausgestattet sein wird, von denen drei zu einem größeren Saal verbunden werden können. Links auf dem Bild sieht man eine Terrasse, von der es anscheinend eine direkte Verbindung zur kleinen, abschließbaren Parkanlage hinter dem Philipp-Reis-Denkmal geben soll.

  • Wyndham, Toyoko (WLS)

    Keine zwei Tage ohne Hotel-Updates. Der überdachte Eingang am Wyndham Grand strebt seiner Vollendung entgegen. Der Innenausbau läuft auf Hochtouren, wie man im folgenden Bild am künstlerisch gestalteten Lichschlangenknäuel in der Lobby sehen kann. Die Fassade über der Erdgeschossverglasung ist relativ konventionell per Alublech von den Steinplatten darüber getrennt. Hier hätte ich etwas mehr Pep erwartet, bspw. Sprünge oder ein anderes Material:



    Der Abbruch auf dem Areal des zukünftigen Toyoko (so es denn doch nicht ein anderes Hotel wird und das Toyoko an der Stuttgarter Straße seinen Platz findet) ist fast abgeschlossen. Überlebt haben Fundament und Keller bis zur Oberkante der Kellerdecke:



    Zwei Öffnungen führen nach unten. Nachfolgend eine der beiden:



    Bilder: epizentrum

  • Hessischer Hof + fleming's Deluxe Hotel

    Hessischer Hof vom Skyline-Plaza gesehen, durch die neue Farbgebung hat das Gebäude m.M.n. seine Besonderheit verlohren, im rechten Gebäudeteil sind jetzt auch in der obersten Etage die Fenster eingebaut und man kann im Bild erkennen, dass der linke Teil die gleiche Fassadenstruktur erhält (letzter Beitrag hier)



    das fleming's Deluxe Hotel wächst jetzt auch von der Bleichstraße gesehen aus dem Boden (Rückseite hier)



    Bilder: thomasfra

  • Niddastraße 45-47 wird "Smart Stay Hotel"

    Voraussichtlich im Juni 2014 eröffnet ein Hotel der Kette "Smart Stay Hotels" in der Niddastraße 45-47. Das ist ein sehr lange leerstehendes und die Straße wenig schmückendes Gebäude aus den 1960- oder 1970-Jahren (Street View). Pittoreske Straßenszenen sind den Hotelgästen garantiert, denn im Nachbarhaus Niddastraße 49 befindet sich ein gut frequentierter Druckraum.


    Es besteht eine Baugenehmigung für die Nutzungsänderung der Liegenschaft in ein Hotel mit 47 Zimmern im Vorderhaus und für eine Aufstockung des Hinterhauses. Wahrlich kein Unbekannter ist der Bauherr: Heinrich Gaumer. Da überrascht auch nicht, dass das Aktenzeichen der Genehmigung aus dem Jahr 2004 [sic!] stammt. Auf dem =B-2004-141-5&tx_vierwdbafinfothek_infothek[action]=bauschild"]Bauschild sind Seidel & Partner, Frankfurt, als Entwurfsverfasser benannt.


    Weiteres zum Hotel in Stichworten:


  • ^ In dem Zusammenhang überrascht auch weder die Einordnung zur Kategorie "Low-Cost" noch das Angebot von Mehrbettzimmern mit bis zu acht Betten ab 14 Euro je Bett.

  • Düsseldorfer Straße 21 wird easyHotel | Hessischer Hof

    Zur Zeit wird das frühere Bürogebäude Düsseldorfer Straße 21, das ist an der Ecke zur Mainzer Landstraße, zu einem Hotel umgebaut. Davon hat epizentrum in Beitrag #674 berichtet (mit Foto).


    Es entsteht nicht etwa eine Erweiterung des Fleming's Frankfurt-Messe, was man angesichts der direkten Nachbarschaft vermuten konnte, sondern ein Hotel der im Budget-Bereich angesiedelten Kette easyHotels. Das ist der Entwurf der Magnus Kaminiarz & Cie. Architekturgesellschaft:



    Bild: Magnus Kaminiarz & Cie. / easyHotels


    ***


    Ganz ohne Gerüste zur Straßenseite zeigt sich nun der sanierte Hessische Hof. Bei der Beurteilung der neuen Fassade schließe ich mich patbre an (#693), wobei mir gestern vor allem die in tiefen Polystyrolhöhlen steckenden Fenster missfielen. Der anscheinend bestehende Wunsch des blaublütigen Besitzers nach einer aristokratischen Aura, die wohl auch von den vielen an der Fassade angebrachten Emblemen hervorgerufen werden soll, erfüllt sich so in keiner Weise. Und das Flair der Fünfziger ist nun leider dahin.

  • Ein paar Bilder von eben zur Illustration von Schmittchens Eindrücken. Das Gebäude ist bekanntlich recht schwer als Ganzes zu fotografieren (mein Wikipedia-Bild des bisherigen Zustandes ist mit Superweitwinkel gemacht, das ich nicht in der Tasche hatte), das Wetter ebenso mies, und die Verkehrshölle zwingt auch nicht gerade zum Aufenthalt, die mediokre Qualität bitte ich daher zu entschuldigen.


    Gesamtansicht von der Friedrich-Ebert-Anlage von Südwesten:



    (Klicken zum Vergrößern)


    Gesamtansicht von der Friedrich-Ebert-Anlage von Südosten:



    (Klicken zum Vergrößern)


    Fassadendetail mit den noch laufenden Arbeiten am Erdgeschoss:



    (Klicken zum Vergrößern)


    Charakter verloren hat das Gebäude auf jeden Fall, die Problematik der WDV-Fassade ist durch die schräg gestellten Fensterbänke mit den vorgeblendeten Blechen mit neuem (?) CI-Signet sowie den profilierten Stürzen noch recht gut gelöst, wenn auch optisch (IMHO) hart an der Grenze zum Kitsch. Die Naturstein-Verblendung der westlichsten Fensterachse wirkt dagegen ziemlich uninspiriert. Der Abschluss und damit der horizontal recht ausgewogene Charakter der Fassade ist durch die Aufstockung verloren, inwieweit das auch auf den bisher klassischsten Teil, das Erdgeschoss, zutrifft, bleibt noch abzuwarten.

  • Frankfurter Haus

    Letzte Erwähnung siehe #684.


    Die Offenbach-Post zeigt heute ein schönes Bild des renovierten Hauptgebäudes. Die neue Farbgebung sei vom Denkmalamt als "historischste" so recherchiert und vorgegeben worden. Offenbar waren auch Schäden am Fachwerk zu Tage getreten, die mit altem Holz aus der Nähe von Hannover behoben wurden.


    Im letzten Satz wird auch noch auf das geplante "Romantik-Hotel" hingewiesen, welches weiter in Planung sei.

  • Hessischer Hof


    Nicht jedes Hotel wird durch eine Sanierung zum coolen Boutique Hotel.


    Der hessische Hof war vorher hässlich und ist jetzt maximal ein akzeptables Hotel-Gebäude.


    Für ein 5 Sterne Hotel vollkommen unangemessen.


    Vor allem weil sich der Eigentümer scheinbar nicht zwischen nüchtern-modern und historisch-überladen entscheiden kann, wie man an Fenstern sehen kann.


    Vorher gab es ja einen unsäglichen Stilmix mit pseudohistorischer Lobby und 50er Jahre Eingang.


    Manchmal hilft eben nur der Abriss!

    Einmal editiert, zuletzt von frank353 () aus folgendem Grund: Überschrift korrigiert

  • Vor allem weil sich der Eigentümer scheinbar nicht zwischen nüchtern-modern und historisch-überladen entscheiden kann, wie man an Fenstern sehen kann.


    Je ein Wappen unter jedem Fenster und sonst keinerlei Fassadenschmuck, was sollte daran "überladen" sein? Ich wüsste auch nicht, wieso alles, was nicht bloß die denkbar plumpe Putzfassade hat, gleich "historisch" sein sollte - dezente Verzierungen gab es durchaus in verschiedenen Jahrzehnten der Moderne, aber das ist hier nicht das Hauptthema. Wenn ich mir das gleiche Gebäude ohne diese Wappen vorstelle, sinkt es von unbeholfen in unerträglich - es ist zwar nicht gerade schön, aber das Schlimmste wird gerade noch vermieden.

  • Wyndham Grand (Wilhelm-Leuschner-Straße)

    Das Wyndham Grand Hotel ist am 1. Mai ohne viel Aufhebens teileröffnet worden. Die zunächst 90 Zimmer sind buchbar, eine Pressemitteilung und ein Foto der ersten Gäste gibt es ebenfalls, und wer einen Job im Hotel sucht, findet ihn hier. An 203 anderen Zimmern wird noch gearbeitet, auch außen fehlt hier und da ein Steinchen und der letzte Schliff.


    Vom Eingangsbereich und dem extra neu gebauten Vordach hätte ich für ein Luxushotel dieser Sorte mehr Tamtam erwartet. Vielleicht kommt ja noch ein Paukenschlag. Weg muss jedenfalls der vergammelte Waschbeton! Ein Schnapporama von heute:



    Bild: epizentrum

  • Für die Zimmer auf der Rückseite des alten Hoteltraktes (dem ehem. Bayer Haus) hat sich „helle, lichtdurchflutete Zimmer mit Aussicht“ dann wohl erledigt!? ;)