Hotelprojekte in Frankfurt

  • Hotel Europa life

    An der Rückseite des Hotels Europa life, Baseler Straße 17, wird ein Gerüst aufgebaut. Wie man über das Bauschild erfährt, wird der rückwärtige Anbau umgebaut und ein zweiter Rettungsweg sowie Treppenhausfenster hergestellt. Mal schauen, ob auch mit der unschönen Fassade etwas passiert, allein für die oben genannten Abreiten müsste man ja eigentlich kein so großes Gerüst errichten. Das neben dem Hotel Europa style und der Villa Oriental liegende Haus wurde im Rahmen der Umbauarbeiten der Nachbarhotels schon öfters erwähnt, zuletzt hier, mit weiteren Verweisen. Dort gibt es auch Fotos der Frontseite. Ein weiteres Bild von vor zwei Jahren hat auch schonmal den hier zu sehenden Hinterhof gezeigt, der sich Richtung Karlsruher Straße öffnet. Neue Treppenhausfenster bedeutet hoffentlich, dass diese unmöglichen Glasbausteine verschwinden. Wer die nicht richtig erkennen kann, kann das Bild auch durch anklicken vergrößern.



    -Bild von mir-

  • Hotel Ambassador "all seasons" (Moselstraße 10-12)

    Die Styroporbox in der Moselstraße erhält nun gottlob doch noch einen Feinschliff. Im Dezember befürchtete ich, das gerade gedämmte und halbherzig gestrichene Haus bliebe so. Gerade wächst ein Gerüst hoch: (Klicken = Das Elend in größerer Version)



    Bild: epizentrum

  • Hotel Europa life (Baseler Straße 17)

    Zum Vorvorbeitrag: Es handelt sich um eine umfangreichere Sanierung. Seit Freitag ist auch die Parkspur an der Baseler Straße abgesperrt. Während oben noch der Gastbetrieb läuft, ist das 2. OG komplett leergeräumt, das 1. OG gerade dran. Sowohl an der Vorder- als auch an der Rückseite baut man die Fenster aus. Ich vermute, dass auch die kleinen schwarzen Fliesen an der Fassade bald Geschichte sein werden. Wie das Ensemble aus den drei Hotels aussieht, wissen wir ja zur Genüge (siehe bspw. hier und dort). Deshalb gibt es heute nur den Sockel:



    Bild: epizentrum

  • Hotel am Rödelheimer Wasserturm

    Hier kommen Fotos zu dem in Beitrag #587 vorgestellten Projekt:



    Die Verbindung des Hotelneubaus mit dem denkmalgeschützten Wasserturm über drei Metallstege erscheint vertretbar, anders als bei den unsäglichen Vorentwürfen.



    Die Sanierung des Turmkopfs steht noch an. Viele Schiefertiere werden ihr Leben lassen müssen, um die Spitze neu einzukleiden.



    Bilder: Schmittchen

  • Ex-Interconti "City-Wing" wird Wyndham Grand

    Das frühere Nebengebäude des Interconti an der Wilhelm-Leuschner-Straße wird nicht wie ursprünglich vorgesehen als "Grand City Hotel" wiedereröffnet. Vielmehr wird das Hotel mit 19 Geschossen künftig unter der international besser bekannten Marke "Wyndham Grand" geführt.


    Bedeutender als der Hotelname ist sicherlich, dass der Umfang der Sanierung einer Meldung der AHGZ zufolge ausgeweitet wurde. Anders als zunächst geplant ist nun eine "große Lösung" beabsichtigt, das bedeutet auch eine Erneuerung der Fassade und der Fenster (Bestand). Vorgesehen ist 4-Sterne-superior-Standard mit beachtlichen 293 Zimmern, davon acht Suiten. Der Umbau ist schon deswegen aufwändig, weil das Hotel bisher nicht autark war und einige Einrichtungen daher neu geschaffen werden müssen.


    Der Innenausbau soll im "Retro-Look" erfolgen, bei offener Gestaltung von Lobby, Bar und Restaurant. Den Auftrag für die Innenarchitektur erhielt Baranowitz Kronenberg Architecture aus Tel Aviv (Web), deren Entwurf für das Sir Albert Hotel in Amsterdam laut AHGZ viel Beachtung fand (Fotos). Ein Eröffnungstermin steht noch nicht fest.

  • ^ Das ist eine gute Nachricht. Endlich werden richtige Bauarbeitertrupps anrollen, und das ewige Auf- und Abbauen des Gerüstes bzw. das Ein und Aus von vereinzelten Handwerkern nimmt ein Ende. Eine neue Fassade hat das Gebäude dringend nötig, obwohl, wie wir ja festgestellt haben, die Haut derzeit aus Natursteinplatten besteht. Leider auch aus endlos langen, umlaufenden Fensterbändern. Hoffentlich wird man sich aus des Nachbarhauses annehmen (Ex-IBM), das zum Ensemble gehört, wenn man den derzeitig aufgestellten Bauzaun als Indiz nimmt.


    Rechts der heutige Stand der Gebäude in entzerrter Version zum späteren Vergleich. (Liebhaber hässlicher Gebäude kommen mit einem Klick auf das Bild voll auf ihre Kosten. Bild: epizentrum)

  • Hotel Europa life (Baseler Straße 17)

    Mit meiner Vermutung lag ich richtig. Die schwarzen Fliesen sind Geschichte. Bzw. in wenigen Stunden, wie das folgende Bild zeigt. Die Gesamtansicht gibt es hier. Übrigens entfernt man sogar die Zwischenwände innerhalb des Gebäudes. Es scheint sich um einen Komplettumbau zu handeln.



    Bild: epizentrum (Blau im Bild für besseren Durchblick entsättigt)

  • A&O Hotel und Hostel an der Galluswarte

    Es ist doch noch passiert: Die Stadtpresse hat Wind vom A&O an der Galluswarte bekommen. Wir erfahren im Journal, dass heute der Hotel-Teil mit 400 Betten in 120 Zimmern eröffnet wird. Der Hostel-Teil folgt dann im Sommer 2013. Wie vermutet wird es also zwei Bauabschnitte geben. Das Hotel dürfte im Bauteil an der Ecke zur Günderrodestraße liegen, das Hostel im Gebäude Mainzer Landstraße 222-224. Fotos gibt es unter dem ersten Link dieses Beitrags.


    Edit: Grundlage des Artikels war sicher eine Pressemitteilung von gestern. Demnach wird der Hostel-Teil am 1. August eröffnet, die hier schon erwähnte SkyBar auf dem Dach des Hauses zu einem späteren Zeitpunkt.

  • Hotel Ambassador "all seasons" (Moselstraße 10-12)

    Zum heutigen Tag des Hotels kommt ein besonderer Gruß aus der Moselstraße 12, die wir ja fast schon abgeschrieben hatten. Neulich gab es erste Zeichen der Hoffnung in Form des neuerlich aufgebauten Gerüstes an der Styroporbox. Heute dann die Überraschung. Die Front erhält Fassadenstuck - wohlbemerkt an einem gedämmten, schlichtestmöglichen Nachkriegshaus! Ich erinnere mich nicht, so etwas in den letzten Jahren einmal gesehen zu haben. Auf dem folgenden Bild muss man genau hinsehen, um die grauen Latten um die Fenster links und rechts unten zu erkennen und auch die horizontalen Gürtel, welche die Fenster miteinander verbinden. Anscheinend setzt man den Dekor der zum Hotel gehörenden, denkmalgeschützten Nummer 10 fort:



    Bild: epizentrum

  • 90% der Frankfurter Hotels sind keine Bereicherung für Stadt

    Beim Thema „Hotelprojekte in Frankfurt“ bin ich grundsätzlich beeindruckt mit welcher Vehemenz und Unermüdlichkeit in den letzten Jahren investiert wurde und auch jetzt immer noch wird. Wenn man aber ehrlich ist, sind 90% dieser Neubauten kein wirklicher Gewinn für die Stadt, auch wenn natürlich viele Euros durch Touristen, Messebesucher und Gewerbesteuern eingenommen werden.


    Diese These bilde ich auf zwei Beobachtungen, die mir schon lange aufgefallen sind und die sich durch die vielen Hotelbauten sehr negativ auswirken:


    Erstens, die Lage der meisten Frankfurter Hotels (Bestand und Neubauten) ist grundsätzlich schlecht und wirf ein wenig vorteilhaftes, meist prägendes Licht auf die Stadt


    Gerade im Vergleich zu München oder Hamburg (wie auch Berlin) fällt es extrem auf, dass in Frankfurt so gut wie keine Hotels in den besseren Wohnlagen der Stadt existieren. Die Hotels in Nordend, Sachsenhausen, Bornheim und Westend machen eine winzige Zahl aus im Vergleich zum Restbestand.


    Während es in München problemlos möglich ist in Schwabing, Haidhausen, Glockenbach, usw. Unterkünfte zu finden (oder in Hamburg in Alsternähe), wäre Gleichwertiges in Frankfurt schier unmöglich. Bahnhofsviertel, Niederrad, Messerviertel, City-West, Hanuaer Landstrasse, diverse Flughafenhotels oder Rebstock, wo sich gefühlt 90% der Frankfurter Hotels konzentrieren, sind im Vergleich wirklich keine Vorzeigelagen. Was ist das Resultat? Viele Besucher sehen nur wenig vom „echten Frankfurt“, werden in Randlagen abgespeist und mit den typischen Problemen der Randlagen konfrontiert (wenig oder schlechte Gastronomie, kein Kulturangebot, usw).


    Natürlich kann man jetzt wieder den Einwand bringen, dass Rocco Forte (in Sachsenhausen), Jumeirah (an der Zeil), Hilton (in Alte Oper Nähe) und bald Sofitel exzellente City-Lagen darstellen. Das mag sicher sein, aber mir fehlt im nicht 5-Sterne Bereich (besonders 3-4 Sterne) eine gute Auswahl an Hotels in Frankfurt.


    Die zweite Beobachtung ist, dass viele Hotels sich so gut wie gar nicht mit ihrer Umgebung auseinander setzen. Abgesehen von der typischen „Copy & Paste“ Außen- und Innenarchitektur, haben die Hotels meistens null Lokalkolorit. Das Interconti würde ich hier als Paradebeispiel anführen. Es sieht nicht nur aus wie eine Trutzburg, es ist sogar eine. Obwohl man nur wenige Meter von den schönen Wegen am Main entfernt ist, will man damit so gut wie nichts zu tun haben. Keine Terrasse, keine bequemen/schnellen Wege zum Main, kein Zugang zu der Panorama-Bar im obersten Stockwerk (nur VIPs mit Platinum Status erlaubt) für 95% der Hotelgäste und für Anwohner schon gar nicht (wie auch im Marriott). Das ist meist das typische Bild, das Frankfurter Hotels abgeben. Leider werden solche Entscheidungen auch meist von Leuten getroffen, die augenscheinlich wenig Verbindung zu Frankfurt haben. Das ist zu wenig für eine Stadt, in der oft Wucherpreise für Hotelzimmer aufgerufen werden.


    Der typische Einwand ist, dass es in anderen Städten doch genauso ist, aber genau diese Annahme ist falsch. Gerade in München gibt es familiengeführte Hotels in Bestlagen wie Sand am Meer (Beispiele wie Torbräu oder Platzl sucht man in Frankfurt vergeblich). Oft sind exzellente Biergärten oder Cafés, die der Öffentlichkeit zugänglich sind, Teil des Angebots. Wo gibt es in Frankfurt vergleichbare Angebote?? In der Nähe zur Kleinmarkthalle oder Römer gibt es sogar fast gar keine Hotels.


    Wenn sich die Stadt wirklich ernsthaft und nachhaltig bei den „weichen Standortfaktoren“ verbessern will, muss sie darauf achten, dass Hotels in Frankfurt nicht nur vorwiegend in Randlagen entstehen. Ebenso sollte das Stadtmarketing auf die Hotels einwirken und sie stärker in die Frankfurter Kultur-, Gastronomie- und Unterhaltungsszene integrieren.


    Leider sehe ich keine Anzeichen, dass die Hotels oder die Stadt diesen Trends entgegen wirken wollen. Das Toyoko Inn und Dormero sind nur die letzten Beispiele für Hotels im "toten Winkel". Die Message an die Hotels ist ganz einfach: "Go Local or go broke".

  • Gerade im Vergleich zu München oder Hamburg (wie auch Berlin) fällt es extrem auf, dass in Frankfurt so gut wie keine Hotels in den besseren Wohnlagen der Stadt existieren. Die Hotels in Nordend, Sachsenhausen, Bornheim und Westend machen eine winzige Zahl aus im Vergleich zum Restbestand.


    Hast Du mal bei HRS nach Hotels in Frankfurt gesucht? Du findest jede Menge kleine, feine Hotels in den meisten Stadtteilen - aber halt keine 200 Zimmer-Klötze sondern Hotels mit bis zu 20 Zimmern.


    wo sich gefühlt 90% der Frankfurter Hotels konzentrieren,


    Wenn ich nach Hotels mit *** bis **** im Umkreis von 3KM um das Ziel Frankfurt, Zeil suchen lasse, bekomme ich über 100 Hotels mit Zimmerpreisen von 39-250 Euro die Nacht. Davon 21, die sich als Art-/Designhotel verstehen.
    Willst Du sagen, dass keines dieser Hotels in einer Top-Lage liegt? Bei 10 Kilometer Umkreis werden es nur 180 Hotels - die Mehrzahl scheint also deutlich zentral zu liegen.


    Natürlich kann man jetzt wieder den Einwand bringen, dass Rocco Forte (in Sachsenhausen), Jumeirah (an der Zeil), Hilton (in Alte Oper Nähe) und bald Sofitel exzellente City-Lagen darstellen. Das mag sicher sein, aber mir fehlt im nicht 5-Sterne Bereich (besonders 3-4 Sterne) eine gute Auswahl an Hotels in Frankfurt.


    Die Einschränkung auf 3-4 Sterne habe ich oben schon gemacht.


    Die zweite Beobachtung ist, dass viele Hotels sich so gut wie gar nicht mit ihrer Umgebung auseinander setzen. Abgesehen von der typischen „Copy & Paste“ Außen- und Innenarchitektur, haben die Hotels meistens null Lokalkolorit.


    Frage: Wie viele Frankfurter Hotels hast Du schon von innen gesehen?
    Aber selbst wenn eigentlich alle "Business-Hotels" nach dem gleichen Schema angelegt sind, muss man wieder sehen, wer die Gäste in Frankfurter Hotels sind. Ich glaube nicht, dass der typische Geschäftsreisende in seinem Hotel wert auf äpplerselige Gemütlichkeit legt. Und auch der Asiatische Tourist will in erster Linie ein Hotel, in dem alles so funktioniert, wie er es aus dem Rest der Welt gewohnt ist. Dass Frankfurt nicht Sydney ist, ist draußen schon wahrnehmbar genug.


    Der typische Einwand ist, dass es in anderen Städten doch genauso ist, aber genau diese Annahme ist falsch. Gerade in München gibt es familiengeführte Hotels in Bestlagen wie Sand am Meer (Beispiele wie Torbräu oder Platzl sucht man in Frankfurt vergeblich). Oft sind exzellente Biergärten oder Cafés, die der Öffentlichkeit zugänglich sind, Teil des Angebots. Wo gibt es in Frankfurt vergleichbare Angebote?? In der Nähe zur Kleinmarkthalle oder Römer gibt es sogar fast gar keine Hotels.


    Naja, mehr als zwei in 200m Abstand wäre auch etwas viel. Aber sowohl das Hotel Neue Kräme (genau dort) als auch das Miramar, genau auf der andern Seite der Berliner Straße gegenüber den "Kammgebäuden" sind direkt nebendran. Dann gibt es noch das Hotel am Dom und unter kleine, feine Hotels kann man sicher das SevenSwans nennen, das im schmalsten Haus der Stadt noch eine Juniorsuite anbietet.


    Wenn sich die Stadt wirklich ernsthaft und nachhaltig bei den „weichen Standortfaktoren“ verbessern will, muss sie darauf achten, dass Hotels in Frankfurt nicht nur vorwiegend in Randlagen entstehen. Ebenso sollte das Stadtmarketing auf die Hotels einwirken und sie stärker in die Frankfurter Kultur-, Gastronomie- und Unterhaltungsszene integrieren.


    Leider sehe ich keine Anzeichen, dass die Hotels oder die Stadt diesen Trends entgegen wirken wollen. Das Toyoko Inn und Dormero sind nur die letzten Beispiele für Hotels im "toten Winkel". Die Message an die Hotels ist ganz einfach: "Go Local or go broke".


    Du hast das schon sehr gut herausgearbeitet: Die Mehrzahl der Frankfuter Hotels liegt nicht in Top-Lagen der Stadt.
    Wirklich nicht? Was macht denn eine Top-Lage aus: Der touristische Wert? Die Verkehrsanbindung? Parkmöglichkeiten? Anbindung an Veranstaltungsorte, Messegelände?


    Du findest innerhalb der Wallanlagen das Hotel im Eurotheum mit Top-Anbindung an das Bankenviertel, Steigenberger hat im Bayer-Haus ein sehr zentrales Angebot, ebenso das Hilton, gerade außerhalb der Wallanlagen, nicht zu vergessen das Steigenberger am Heilig-Geist-Krankenhaus mit nur 10 Minuten Fußweg und das NH-Hotel in der Vilbeler Straße oder das Westin Grand Hotel an der Konstabler.


    Das südliche Bahnhofsviertel ist vielleicht nicht mehr die schickste Gegend, aber bietet Hotels aller Klassen in einer für den Bahnreisenden perfekten Distanz.


    Ein ganzer Schwung von Hotels konzentriert sich auf den Zugang zum Messegelände, Mariott und Maritim legen einen zusätzlichen Schwerpunkt auf Besucher der Festhalle und bekommen durch das Mövenpick auf der anderen Seite Konkurrenz gemacht.


    Davon abgesehen: Hotels sind Wirtschaftsunternehmen. Sie entstehen da, wo sie nachgefragt werden und sie lassen sich dann da nieder, wo das Verhältnis von Kosten (Grundstück, Bau) zu den möglichen Einnahmen günstig ist. Wenn in einem Gewerbegebiet ein Hotel benötigt wird, dann wird das dort entstehen - quadratisch, praktisch, gut. Wenn man mit einem Einfachhotel mit Straßenbahnanschluss in der Hanauer Landstraße Geld verdienen kann, weil man zu Messezeiten genau so viel Euros aufruft wie das Westin mit livriertem Portier, warum sollte man da irgend etwas anders machen?


    Die Kundschaft stimmt mit den Füßen ab - und aktuell ist es so, dass sie reinrennt und nicht raus. Offensichtlich stimmen aus Kundensicht Preis und Leistung.


    Und ein wichtiger Punkt wird gerne vergessen: Ein Hotel an einer Hauptstraße ist eher laut, ebenso ein Hotel an/in einem "kulturellen Zentrum" (gab es nicht mal Übernachtungsangebote im Äpplerviertel?). Ist es vielleicht sogar richtig, dass Hotels heutzutage eben nicht auf dem Präsentierteller sondern eher versteckt in Seitenstraßen liegen?

  • Hast Du mal bei HRS nach Hotels in Frankfurt gesucht? Du findest jede Menge kleine, feine Hotels in den meisten Stadtteilen - aber halt keine 200 Zimmer-Klötze sondern Hotels mit bis zu 20 Zimmern.


    Und genau da liegt das Problem. Die kleinen, feinen Hotels im Nordend (z.B. Villa Orange) und Sachsenhausen (z.B. Maingau) sind meist nur Insidern ein echter Begriff und zudem schnell ausgebucht. In Au-Haidhausen, Münchens Ausgehviertel, habe ich hingegen die Wahl zwischen Hilton, Holiday Inn, Novotel oder sogar Motel One. Laut ist es aber trotzdem nicht, sondern sogar ausgesprochen ruhig. In Schwabing und Bogenhausen ist es genauso. Es gibt sogar ein Hilton direkt am Englischen Garten. Wo wäre mal ein großes Hotel in Frankfurt, dass sich in der Nähe eines der Parks befinden würde??


    Was macht denn eine Top-Lage aus: Der touristische Wert? Die Verkehrsanbindung? Parkmöglichkeiten? Anbindung an Veranstaltungsorte, Messegelände?


    Nähe zu urbaner Infrastruktur. Restaurants, Bars, Cafés, Museen, Theater, Parks, Wasserufer usw. Vielleicht sollte der Überbegriff "Business-Hotel mit Charme" heissen. Ich empfinde es gerade in München und Hamburg bei Geschäftsreisen als sehr wohltuend sofort "im Geschehen" sein zu können und nicht im goldenen Käfig im Abseits sitzen zu müssen. Es ist ein großer Fehler, wenn Hotels wie das "Roomers" und jetzt das "Wyndham Grand" meinen in den ausgestorbenen Ecken Frankfurts (ich empfinde sie sogar als No-Go Areas) ihre Hotels öffnen zu müssen.


    Das Argument, die Hotelgäste stimmen mit den Füßen ab, ist zudem fadenscheinig. Die Nachfrage nach Hotels ist in Frankfurt nicht so gleichbleibend hoch, weil die Hotels so phänomenal gut sind, sondern weil Messe, EZB, Flughafen, Event-Kalender (Ironman, Wolkenkratzerfest, Mainfeste) usw. große Sogwirkungen erzeugen. Selbst die vielen Hotels mit offensichtlichen Minimal-Standards können schnell einen Reibach machen. Übrigens empfinde ich auch die Frankfurter Taxifahrer als die unhöflichsten in der Republik und sie kommen trotzdem mit ihrer schrulligen Art immer an ausreichend Kunden ran.


    Ich stimme bereits mit den Füssen ab und bin permanent von Frankfurter Taxis auf ÖPNV umgestiegen. Ebenso versuche ich Retorten-Hotels in Randlagen, wo es nur geht, zu vermeiden und das ist in Frankfurt weitaus schwieriger als in anderen Städten.

  • Meines Erachtens braucht man hier gar keine in die Tiefe gehende Diskussion zu führen. Flughafen und vor allem aber die Messe sorgen dafür, dass Hotels in dieser Stadt immer ganz außergewöhnlich gut gehen werden. Vor der Erfindung des ÖPNV und des Autos bestanden ganze heutige Hauptstraßen wie die Fahrgasse, die Große Eschenheimer oder die Große Friedberger Straße oder auch die Zeil mehr aus Hotels denn Geschäften, letztere fanden ja auf den Marktplätzen statt. Aufgrund des vorgenannten Fortschritts und der daraus resultierenden besseren Erreichbarkeit hat sich das Ganze etwas verteilt, die Grundsituation ist aber seit der Reformation unverändert (vorher war die Unterbringung von Gästen in Privathäusern gängiger).


    OT: Die Frankfurter Taxifahrer sind nicht nur die unhöflichsten der Republik sondern auch meines Erachtens (zusammen mit motorisierten, ortsfremden Messegästen, jüngerdings vermehrt in Hausfrauenpanzern) in ihrer Fahrweise hauptverantwortlich für die bizarren Verkehrsverhältnisse, die in unserer kleinen Stadt eher an Neu-Delhi erinnern. Immerhin, wenn man hier konditioniert wurde, kommen einem auch Brüssel, Paris, Rom oder Barcelona wie Bad Homburg vor.

  • Und genau da liegt das Problem. Die kleinen, feinen Hotels im Nordend (z.B. Villa Orange) und Sachsenhausen (z.B. Maingau) sind meist nur Insidern ein echter Begriff und zudem schnell ausgebucht.

    Ist es das nicht, was den Reiz eines kleinen Familienhotels ausmacht? Man ist mitten drin und die zehntausend Anderen sind woanders? Dafür muss man halt frühzeitig buchen, manchmal schon beim Auschecken im Vorjahr.

    In Au-Haidhausen, Münchens Ausgehviertel, habe ich hingegen die Wahl zwischen Hilton, Holiday Inn, Novotel oder sogar Motel One.

    Das waren jetzt aber keine stark lokalisierten Familienhotels sondern Du beschreibst, dass die Retortenhotels in München nicht am Stadtrand sondern mitten im Ausgehviertel liegen - ist das städtebaulich attraktiv? Einen "local touch" im Hilton kann ich mir ehrlich auch nur als gut gefilterte Deko (mit weißblauer Tischdecke und Kellnerin im Dirndl) vorstellen.

    Es gibt sogar ein Hilton direkt am Englischen Garten. Wo wäre mal ein großes Hotel in Frankfurt, dass sich in der Nähe eines der Parks befinden würde??

    Das Schwimmbad-Hilton liegt mitten im Anlagenring, das Interconti will zwar nichts damit zu tun haben, liegt aber trotzdem direkt am Nizza


    Nähe zu urbaner Infrastruktur. Restaurants, Bars, Cafés, Museen, Theater, Parks, Wasserufer usw. Vielleicht sollte der Überbegriff "Business-Hotel mit Charme" heissen. Ich empfinde es gerade in München und Hamburg bei Geschäftsreisen als sehr wohltuend sofort "im Geschehen" sein zu können und nicht im goldenen Käfig im Abseits sitzen zu müssen. Es ist ein großer Fehler, wenn Hotels wie das "Roomers" und jetzt das "Wyndham Grand" meinen in den ausgestorbenen Ecken Frankfurts (ich empfinde sie sogar als No-Go Areas) ihre Hotels öffnen zu müssen.

    Wo meinst Du, dass man für das Wyndham Grand Bestandsbauten abreissen soll, um einen entsprechend großen Neubaukomplex hinzustellen? Am Mainufer im Innenstadtbereich? An Stelle der Schule in der Hartmann-Ibach Straße, damit man am Park liegt? Der Betreiber hat ein fertiges Gebäude an diesem Standort gekauft um genau diese Überlegung nicht machen zu müssen.
    Das Roomers liegt nur einen Steinwurf vom geforderten Wasserufer und hat mit 200m Abstand direkten Zugang zum ÖPNV am Bahnhof - eine Distanz, die man bei Anreise mit dem Taxi zu den ICE-Gleisen meist innerhalb des Bahnhofs zurücklegen muss.
    Mach dir doch mal die Mühe und lasse dir in Google-Maps über die Nahbereichssuche mit Mittelpunkt Theater, Alte Oper, Äpplerzone, etc. die dort liegenden Hotels anzeigen. Du wirst jeweils zwischen 3 und 5 Hotels unterschiedlicher Preisklassen im direkten Umfeld (300-500m) finden.
    Ich denke, hier besteht eine Diskrepanz zwischen der tatsächlichen Situation in der Stadt und deiner Wahrnehmung - insbesondere auch als Frankfurter, der nicht unbedingt ständig nach Hotels in seiner Stadt sucht.


    Das Argument, die Hotelgäste stimmen mit den Füßen ab, ist zudem fadenscheinig. Die Nachfrage nach Hotels ist in Frankfurt nicht so gleichbleibend hoch, weil die Hotels so phänomenal gut sind, sondern weil Messe, EZB, Flughafen, Event-Kalender (Ironman, Wolkenkratzerfest, Mainfeste) usw. große Sogwirkungen erzeugen. Selbst die vielen Hotels mit offensichtlichen Minimal-Standards können schnell einen Reibach machen.


    Eben. Wie willst Du also die Betreiber dazu bringen, ihr Konzept zu ändern, wenn sie ohne Änderungen gut "Reibach" machen können?
    Und komm' jetzt bitte nicht mit Vorschriften, Satzungen und ähnlichem - das gibt nur Geschrei und erfordert Kontrollen oder bleibt ein Papiertiger.


    Davon abgesehen, finde ich es als jemand der in der Stadt lebt, durchaus als angenehm, dass die schönen Ecken der Stadt nicht direkt mit Hotels zugestellt sind und dass es jede Menge Gastronomie gibt, die nicht nur öffentlich zugänglich ist, sondern auch noch nicht dazu diesen muss, einen defizitären Hotelbetrieb zu subventionieren. Vielleicht ist Dir dieser Apekt des Hotelbetriebs auch entfallen, aber ein Hotel in Randlage, in dem der erschöpfte und nicht mehr wanderungswillige Gast zu grenzwertigen Preisen seinen Hunger und Durst stillen muss, hat trotz günstiger Zimmerpreise einen sicheren Umsatz.

  • Ist es das nicht, was den Reiz eines kleinen Familienhotels ausmacht? Man ist mitten drin und die zehntausend Anderen sind woanders?


    Für Leute, die es sich leisten können ihren Besuch ein Jahr im Voraus zu planen, ist es das Paradies. Völlig richtig. Was ist mit den Leuten, die erst zwei Wochen vorher wissen, dass sie ihren Projekteinsatz in Frankfurt haben. Die sollen dann wahrscheinlich ins Westin Grand ziehen um die unfassbare Schönheit der Konstablerwache und des Rotlichtviertels rund um das Justizgelände bestaunen zu können. Die Realität ist, dass die meisten Besucher eben sehr kurzrfristig planen müssen. Aufgrund von Corporate Policy Vorgaben entfallen zudem 5-Sterne Hotels schonmal aufgrund ihrer viel zu hohen Preise. Diese "Spätbucher" sind dann zwangsweise auf Retorte im Abseits angewiesen sind. In München, Hamburg, Berlin i.d.R. eben nicht.


    Das waren jetzt aber keine stark lokalisierten Familienhotels sondern Du beschreibst, dass die Retortenhotels in München nicht am Stadtrand sondern mitten im Ausgehviertel liegen - ist das städtebaulich attraktiv?


    Retorte im Ausgehviertel ist mir hundertmal lieber als Retorte in Fechenheim-West, Niederrad oder Hinterkriftel. Ich kenne die genannten Münchner Hotels alle und sie liegen in städtebaulichen Situationen, wo sich nicht stören. Auch im Nordend oder Sachsenhausen fallen mir viele Orte ein, wo ein Novotel oder Hilton perfekt hinpassen würden. Übrigens: Die Dirndl bekleideten Kellnerinnnen sind mir noch nicht aufgefallen (good one). Allerdings gibt's Biergärten und z.B. Public Viewing Möglichkeiten für die Münchner Anwohner bei Champions League Abenden.


    Ich denke, hier besteht eine Diskrepanz zwischen der tatsächlichen Situation in der Stadt und deiner Wahrnehmung - insbesondere auch als Frankfurter, der nicht unbedingt ständig nach Hotels in seiner Stadt sucht.


    Pustekuchen, ich wohne seit 23 Jahren in Frankfurt. Ich glaube ich kann ganz gut einschätzen, dass das Wyndham eben nicht gut gelegen ist. Es ist mehr oder weniger umgeben von jahrzehntelanger Verwahrlosung, leerstehenden Office Parks mit eingeschlagenen Fenstern, zugemauerten Türen und kümmerlichen Müllhalden. Mainspaziergänger sind hier so selten zu sehen wie das Ordnungsamt. Hier scheint Bauland noch billig zu sein und das ist der Grund für die Standortentscheidung. Ich meine: Genau diese Denkweise ist schädlich: Das billigste ist nicht immer automatisch "gut genug". Wer vom Wyndham, Le Meridien, Steigenberger Hotel Metropolitan, Best Western, Holiday Inn Express oder Roomers oder den anderen "Vorzeige-Hotels" Frankfurts zu Fuss in Richtung Innenstadt will, wird den üblichen Verdächtigen aus dem Bahnhofsviertel über den Weg laufen und sich mal wieder wundern, warum Frankfurt es seit den 80er Jahren nicht schafft ihre hausgemachten Probleme zu lösen. Gerade die vielen Service-Dienstleister der EZB müssen durch die Klein-Bronx um zum Euroturm zu gelangen. Ich halte diese Zustände nicht für ein "notwendiges Übel", sondern für die pure Arroganz, die die Hotels ihren Gästen gegenüber zumuten mögen. Gerade die Hotel-Manager hätten gegenüber der Stadt die mögliche Hebelwirkung wegen dem "Aufwertungs-Schneckentempo" im Bahnhofsviertel Druck zu machen. Von nichts kommt nichts.


    Wie willst Du also die Betreiber dazu bringen, ihr Konzept zu ändern, wenn sie ohne Änderungen gut "Reibach" machen können?


    Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht. Soll heissen, die Hotel-Manager werden ewig so weiter machen bis das Konzept gegen die Wand fährt. Die Hotelgäste haben Möglichkeiten diese Herangehensweise zu beeinflusse und sich zu beschweren (entweder direkt oder viel besser noch über Hotelbewertungsseiten). Dort steht schon so manche unbequeme Kritik, die den Betreibern zu denken geben sollte. Am besten wäre jedoch, wenn sich Hotelgäste bewusster werden, dass "klagloses Hinnehmen" von Retorte im Abseits nur zu weiteren solchen Konzepten führen wird. Wer im Interconti bucht, ist selbst schuld.

  • Die Hotelgäste haben Möglichkeiten diese Herangehensweise zu beeinflusse und sich zu beschweren (entweder direkt oder viel besser noch über Hotelbewertungsseiten). Dort steht schon so manche unbequeme Kritik, die den Betreibern zu denken geben sollte. Am besten wäre jedoch, wenn sich Hotelgäste bewusster werden, dass "klagloses Hinnehmen" von Retorte im Abseits nur zu weiteren solchen Konzepten führen wird.


    Deine Argumentation ist nicht schlüssig. Einerseits sagst Du, man möge doch mit den Füßen abstimmen - andererseits bist Du unzufrieden, wenn die Leute das machen und genau da logieren, wo Du es für inakzeptabel hältst.


    Vielleicht ist ein wesentlicher Aspekt auch darin zu sehen, dass viele Geschäftsreisende ihr Hotel auch gar nicht selber aussuchen - das macht das Firmenreisebüro und das bucht das nächstgelegene Vertragshotel der dem Mitarbeiter zustehenden Preisklasse und dann in Abwägung von Dringlichkeit und Preis die Preistreppe rauf (Ich bin so schon am Kudamm in der 64m² Suite mit drei Zimmern gelandet. Aussuchen hätte ich das nicht dürfen).

  • Die Frage ist immer was man möchte. Die von Golden Age genannten Beispiele aus München kenne ich zufällig fast alle (auch von innen). Hilton und Holiday Inn/vormals Forum Hotel und Novotel sind ja alle unmittelbar nebeneinander in Haidhausen gelegen. Das Holiday Inn würde ich als Bausünde sehen (vermutlich für Olympia 72 gebaut, Typus "Betonklotz", der sich an keine vorhandene Stadtteil-Struktur hält), das Hilton ist eigentlich auch eine Bausünde, wenn auch nicht ganz so hässlich (wohl frühe 90er, typische Hotelarchitektur der Zeit, aber halbwegs passables Ensemble mit dem Gasteig). Beides sind eigentilch riesiege "Kästen", die sich in das gewachsene Haidhausen nicht wirklich einfügen. Das Novotel ist (zumindest gefühlt) eine ganze Nummer kleiner und fügt sich daher noch etwas besser ein. Alle haben aber gemeinsam, dass man an der Architektur nichts lokales erkennen kann. Innen versucht man natürlich mit Weißwurst auf dem Büffet und ein paar München/Alpen-Photos ein wenig nachzuhelfen, aber letztlich sind dies halt Businesshotels, die als Marke natürlich auch einen Deutschland- bzw. weltweit einheitlichen Standard versprechen.


    Als Gast ist die Lage dieser Häuser natürlich immer das Argument gewesen dort hin zu gehen. Ich kenne auch das alte Holiday Inn Schwabing (wird grade abgerissen). Dort hat die Architektur für mich persönlich nicht so gestört, aber um von dort in die Innenstadt zu kommen hat man sicherlich keinen idealen Standort.


    Also will man als Stadt seinen Gästen große Hotels in guter Lage bieten, muss man wohl in Kauf nehmen, dass solche Klötze an Stellen stehen hat, wo man sie städtebaulich eher nicht haben möchte.

  • Na ja, in München gibt es ja noch das Mandarin Oriental, den Bayrischen Hof, das Louis Hotel und das Cortiina et al.... Alles schöne Hotels in der Innenstadt; kein Beton zu sehen.


    Das kommt aber auch daher, dass sich das z.B. das Mandarin nicht für Gruppenreisen und Geschäfskunden öffnet sondern nur auf vermögende Privat-Reisende setzt.


    Damit kann ein Hotel aber in Frankfurt kein Geld verdienen. Daher kommt (wahrscheinlich) auch das Sofitel an den Opernplatz.


    Frankfurt fehlen die guten Flächen, da wie oben richtigerweise festgestellt wurde, viele zentrale Orte bieten wenig Aufenthaltsqualität.


    Das Jumeirah ist sicher auch nicht glücklich mit den betrunkenen Jugendlichen, die nachts mit ihrem REWE-Alk auf der Gasse am Thurn-und Taxis Palais sitzen.

  • fleming's Deluxe Hotel (Eschenheimer Tor)

    Nach Ankündigungen und Terminverschiebung(en) beginnt jetzt mit ersten Abbrüchen die Erweiterung des Hotels am Eschenheimer Tor. Das Flachbau östlich hinter dem Hauptgebäude steht bereits nicht mehr, ebenso ein Teil der alten Tiefgarage. Ein Blick von der Eschenheimer Anlage nach Süden durch den Innenhof, den der Erweiterungsbau wahrscheinlich von allen Seiten umschließen wird:



    Am Südteil des Bestandskomplexes fehlen die ersten Fassadenplatten. Sie waren offenbar auf einer Holzlattung angebracht:



    Bilder: epizentrum


    Visualisierungen des Neubaus sind uns nicht bekannt. Die letzten Beiträge zu dem Vorhaben finden sich hier, dort und da.