dotSource Campus inkl. 65 m Wohnhochhaus

  • Auf einem ca. 10.000qm² großen Areal (Gelände der alten Feuerwehr) plant das Unternehmen dotSource seinen neuen Firmensitz. ---> Bauplatz auf der Karte


    Einige Fakten zum geplanten Komplex:


    Nutzungsmix aus:

    Büros im Sockelbereich, öffentliche Nutzungen wie Supermarkt auf 800 qm², Einzelhandel und Gastronomie im EG

    Grundfläche des Hochhauses: 500 qm², Höhe: ca. 65 m, wächst mit 11 Etagen aus dem Sockel empor (Insgesamt dann ca. 15-16 Etagen), ca. 50 Wohnungen (insbesondere für Mitarbeiter des Unternehmens)

    Baurechtlich gefordert sind 200 Tiefgaragenplätze, also 2 UG.

    Gesamtinvestition: 50-100 Millionen Euro


    dotSource hofft Anfang Februar 2023 mit dem Abriss des Bestandes beginnen zu können.

    Zuerst muss noch ein vorhabensbezogener Bebauungsplan erstellt werden.

    Baubeginn wäre dann 2024, Ende 2026 wäre der Gesamtkomplex fertig.


    Bekannt wurden die Pläne durch das sehr transparente Vorgehen des Firmenchefs von dotSource, denn noch vor die breite Öffentlichkeit informiert wurde, gab es einen Exklusivtermin für die unmittelbaren Nachbarn. Die Pläne wurden sehr positiv aufgenommen.


    Mehr zu diesem sehr interessanten und innovativem Projekt gibt es bereits jetzt hier zu lesen:


    https://www.dotsource.de/dotsource-campus/


    Die Ostthüringer Zeitung berichtete über den Exklusivtermin:


    https://www.otz.de/regionen/je…kern-ein-id235329621.html


    Volumenstudie:


    dotsource_campus_volulvk64.jpg


    Bild: https://fvgffm.de/img2/2ebdd6de-d1f8-11ec-a10okkn.jpg Bild: https://fvgffm.de/img2/d10f3ef6-d1f7-11ec-a1jxk40.jpg Bild: https://fvgffm.de/img2/dotsource_campus_dachofkki.jpg


    Bilder: ATP Berlin Planungs GmbH, dotSource GmbH

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    Tatsächlich schreitet dotSource mit der Planung des 100-Millionen-Euro-Campus' weiter voran.


    Anfang April 2023 gab's eine Pressemitteilungzur erfolgten Einreichung der Bebauungsplanung sowie Ankündigung der entsprechenden Stadtratssitzung am 19. April und Präsentation der Öffentlichkeit im Mai/Juni.


    Und der Aufschrei der "Bürgerinitiative Damenviertel" ließ nicht lange auf sich warten.


    Bauvorbereitende Maßnahmen sollen noch 2023 erfolgen.


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    Quelle: ATP Berlin Planungs GmbH

  • Weitere zweieinhalb Jahre sind vergangen, und das Bauprojekt "dotSource Campus" in Jena ist nun endlich in seine entscheidende Phase eingetreten. Besonders hervorzuheben ist, wie großartig es ist, dass ein regional verankertes Unternehmen ein Vorhaben realisiert, das nicht nur dem Unternehmen selbst, sondern auch der Stadtgesellschaft zugutekommt. An dieser Stelle ist Hr. Grötsch zu erwähnen, der mit viel Herzblut und Engagement hinter dem Projekt steht und es maßgeblich vorantreibt.


    Derzeit wird bereits die Baugrube vorbereitet und sichtbar ausgehoben. Ein deutlicher Hinweis darauf, dass der Projektstart unmittelbar bevorsteht. Viele Arbeiten konzentrieren sich zurzeit auf die Altlastensanierung des Baugeländes, da der Boden auf dem Areal der ehemaligen Feuerwache stark kontaminiert war. Diese Bodensanierung, die von Experten teilweise bis zu 7 Meter Tiefe durchgeführt wird, wurde Ende 2025 weitgehend abgeschlossen. Sie ist Voraussetzung dafür, überhaupt mit den Hochbauarbeiten beginnen zu können.

    Aktuelle Aufnahmen in Google Maps lassen bereits einen Blick zu: Google Maps


    Bzgl. der Altlastensanierung:

    Aus den veranschlagten 600.000 Euro für die Vorbereitungsarbeiten sind jetzt schon vier Millionen Euro geworden. Und es könnten laut "dotSource"-Geschäftsführer Hr. Grötsch sogar bis zu sechs Millionen werden.


    Das offizielle Ziel ist weiterhin, dass das Projekt bis etwa 2029 fertiggestellt wird und dotSource dann in den Neubau einziehen kann.


    Das bislang bekannte Nutzungskonzept bleibt im Kern unverändert: Es vereint Arbeiten, Wohnen und öffentlich nutzbare Räume als städtebauliches Bindeglied zwischen dem historischen Damenviertel und der modernen Innenstadt Jenas.


    Der "dotSource Campus" ist ein ambitioniertes Bauprojekt, das weit über einen einfachen Unternehmensneubau hinausgeht. Es schafft neuen Arbeitsraum, Wohnraum, öffentliche Bereiche und eine lebendige Erweiterung für die Stadt Jena und das trotz der Herausforderungen wie Altlastensanierung, Bauplanung und diverser Nimby Widerstände. Das Engagement des Unternehmens und der verantwortlichen Projektbeteiligten ist bemerkenswert und verdient Anerkennung.





    Auf der Website von dotSource kann man den aktuellen Bautenstand, Videos und Interviews sowie interessante Fakten zum Projekt direkt einsehen:


    https://www.dotsource.de/agentur/dotsource-campus/#c57101




    Perspektive "Am Anger":


    Visualisierung-d-S-Campus-HG-am-anger.jpg


    Perspektive Saalbahnhofstraße:


    dot-Source-Campus-Visualisierung-2025-Stra-enperspektive-Saalbahnhofstra-e.webp



    Visualisierungen: hks architekten GmbH Erfurt / dotSource



    Zwei weitere Hochhausprojekte (beide ca. 50 m) stehen vor unmittelbaren Projektstart in Jena, alle in der unmittelbaren Umgebung des dotSource Campus. Zusammen mit dem Projekt Eichplatz, dem dotSource Projekt und dem bereits fertig gestellten Campus-Inselplatz Hochhaus mit seinen 61 m Höhe entsteht eine beeindruckende kleine Skyline in einer Stadt mit gerade etwas mehr als 109.000 Einwohnern. Zu den anderen Projekten dann aber mehr in einem eigenen Thema.

  • Das dotSource Projekt ist tatsächlich eine ausnahmslos positive Story bzgl Commitment und Ausdauer. Insbesondere in Anbetracht des immer grassierenderen Nimby-ism. Chapeau! Gemeinsam dem Inselplatz-Campus ein Meilenstein in der Stadtentwicklung.


    Beim [Solarquartier] und dem [Quartier 22] bin ich einigermaßen skeptisch, was schnelle Umsetzung betrifft. Basiert wiederum auf den Erfahrungen mit dem [Eichplatzquartier], wo seit 2 Jahren Baurecht besteht, STRABAG den Baustart jedoch immer wieder nach hinten schiebt. Solange sich keine Bagger drehen, sind das leider alles nur Phantasieprojekte. Umso erfreulicher, dass dotSource Nägel mit Köpfen macht. Verbunden mit der Hoffnung, dass es positive impulse für die anderen Projektträger ausstrahlt.


    Das gesellschaftspolitische Umfeld ist derzeit alles andere als förderlich. Einerseits stetig zunehmender Einwohnerverlust (aufgrund extrem migrationsfeindlicher Bundespolitik), sowie andererseits die geopolitische Gemengelage (insbesondere die neokoloniale Eskalation des faschistischen Trump-Regimes).