BUWOG 52° Nord (Regattastraße 23-43, Grünau)

  • In Köpenick passiert momentan richtig viel. Insbesondere in Spreelage wird gebaut und geplant noch und nöcher.
    Eine kleine Übersicht an Projekten die wir bisher noch nicht hatten.


    Mod: Beitrag wurde thematisch gesplittet, die anderen Teile mit darin vorgestellten BV verbleiben im Teptow-Köpenick-Thread.

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    An der Regattastraße (Lage @ BingMaps) in Grünau befindet sich ein Wohnquartier mit dem Namen 52° Nord mit bis zu 700 Wohnungen in Entwicklung.
    Bei einem Teilabschnitt wird es bereits konkret: das Projekt trägt den Namen Seefeld und ist das Kernstück des neuen Quartiers(Projektseite, Website Buwog):


    3796czun.jpg
    (C) Buwog


    Über das Großprojekt berichten aktuell auch Tagesspiegel und Berliner Zeitung


    Der B-Plan wird derzeit öffentlich ausgelegt. Sofern alles glatt läuft will die Buwog bereits im nächsten Jahr mit dem Bau beginnen. Der Investor strebt bei dem Projekt u.a. auch Kooperationen mit einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft an um einen Anteil an günstigen Mietwohnungen zu schaffen. Es solle kein Luxusquartier entstehen.


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  • BUWOG 52° Nord (und Vonovia-Naubauten)

    Ragattastraße/Dahme in Grünau


    Zuletzt hier (leider sind Betonkopfs Bilder dort nicht mehr online)


    Das Baugebiet hat sich inzwischen mächtig entwickelt. Ca. 2/3 der Gabäude sind ganz oder weitgehend fertiggestellt und teils bezogen. Nur im nördlichen Bereich wird noch gebaut bzw. gerade erst damit angefangen.

    Teil 1 zeigt den südlichen Teil des Baufeldes.

    Zur Ragattastraße schirmen wie so oft langgezogene Riegel das Wohngebiet ab:


    32Nord_01.jpg


    Bauinfoplanen am Bauzaun (Aldi-Parkplatz) - das BV Buwog Hellinghof (ganz rechts auf dem Lageplan) wurde noch nicht begonnen, es liegt am südlichen Rand des Baufeldes:


    32Nord_02.jpg


    Links bzw. nördlich des Teichmummelrings, die dunklen Häuser haben Holzfassaden:


    32Nord_03.jpg


    Rechts bzw. südlich des Teichmummelrings sind ein paar Wohngebäude der Vonovia entstanden:


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    Buwog, Gartenbau zwischen den Holzhäusern:


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    Teichmummelring, Blick nach Norden:


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    Mäßig gelungen:


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    Direkt an der Dahme links einer der Vonovia-Neubauten:


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    Die neue Uferpromenade mit Bootsstegen:


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    Etwas weiter nördlich:


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  • BUWOG 52° Nord (und Vonovia-Naubauten)

    Ragattastraße/Dahme in Grünau

    Teil 2 zeigt den mittleren Bereich des Baufeldes um die künstlichen Wasserflächen.

    Herzstück des Quartiers ist der Bereich um die Wasserbecken, die das Oberflächenwasser aufnehmen und natürlich reinigen sollen. Sie geben der Siedlung tatsächlich eine besondere Atmosphäre, auch wenn das bei dem Schietwetter nur bedingt rüberkommt.


    Blick von der Dahme nach Westen. Hinter der Holztreppe liegen die Becken:


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    Bei Sonne bzw. im Sommer mit mehr Grün dürfte es deutlich schöner aussehen:


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    Blick zurück Richtung Dahme:


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    Nördlich der Wasserflächen:


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    WW-Aufnahme Richtung Dahme:


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    Infotafel westlich der Wasserbecken:


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    Südlich der Wasserflächen:


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    Südöstlich der Wasserflächen:


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  • BUWOG 52° Nord (und Vonovia-Naubauten)

    Ragattastraße/Dahme in Grünau

    Teil 3 zeigt den nördlichen Bereich des Baufeldes, wo vieles noch nicht fertig ist.

    Nördlich der Wasserbecken bis zum Teltowkanal befinden sich sowohl fertige Wohngebäude als auch solche, die noch in Bau sind. Ganz im Norden haben gerade erst die Erdarbeiten begonnen.


    Zunächts die Neubauten unmittelbar nördlich der Wasserbecken, nahe der Ragattastraße.

    Dieser Riegel schirmt das Quartier zur dahinter liegenden Ragattastraße hin ab:


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    Unmittelbar östlich davon befinden sich diese bereits bezogenen Häuser:


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    Die Nord- bzw. Rückseite der Gebäude am Wasserbecken hat auch verklinkerte Fassadenbereiche erhalten. Ansicht Relingstraße:


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    Etwas weiter östlich sind mehrere Gebäude noch in Bau:


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    Zur Dahme hin die etwas auffälligeren Gebäude, dazwischen die TG-Einfahrt:


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    Blick nach Norden (Straße An der Dahme):


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    Blick nach Süden, die beiden Personen gehen gerade über den Steg über die Wasserverbindung zu den Becken. Ganz hinten mir den roten Fassadenteilen einer der Vonovia-Bauten:


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    Kleine hochgesetzte öffentliche Terrasse (mit Fahrradbügeln!) an der Dahme:


    32Nord_31.jpg


    Blick nach Norden. Das Gebäude mit den stegartigen Balkonen ist das gleiche, das 3 Bilder zuvor mit der Glas/Alufassade und den weißen Mini-Balkonbrüstungen zu sehen ist.


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    Ganz im Norden ist noch viel Ödland:


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    Blick etwas weiter nach Südwesten, wo der bereits bebaute Teil beginnt:


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    BUWOG-Infopavillon:


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    Der nördlichste Zipfel des Baufeldes, hinter dem großen Baum rechts im Bild kann man die Brücke über den Teltowkanal erkennen:


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    Noch ein Blick über die Außenanlagen zwischen den fertiggestellten Gebäuden:


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    Der nördliche Riegel an der Regattastraße:


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    Abschließend ein Gesamtüberblick von der Regattastraße Richtung Südosten:


    32Nord_41.jpg

  • ^Die "Stegbalkone" kann ich überhaupt nicht verstehen - das sorgt für eine dermaßen starke Verschattung - und versaut noch dazu den Ausblick. Welcher Architekt kommt auf so eine dämliche Idee?

  • Und das versteh ich wiederum nicht. Man hat viel Platz und freut sich im Sommer auf angenehme Verschattung. Der Ausblick von dort ist doch grandios. Diese Kritik verstehe ich wirklich nicht.

  • ^Wenn du so einen riesigen Balkon über dir hast (also vom Nachbarn über dir), kann kaum Sonne/Licht in die Wohnung kommen - ich wüsste nicht was daran toll ist. Da es sich außerdem um eine Art Steg handelt, wird die Aussicht auf die Spree natürlich verschlechtert bzw. wirst du dann davon vom Wohnzimmer aus gar nichts mehr sehen. Sommer ist es ja in Deutschland max. ein halbes Jahr, daher verstehe ich persönlich diesen Balkon-Fetischismus so und so nicht...


    Die ganze Konstruktion erscheint mir außerdem äußerste unästhetisch.

  • Ein echter Hingucker. Durch die abwechslungsreiche Gestaltung und die schrägen Stützen interessant. Dank des Klimawandels kann man von März bis Ende Oktober draußen sitzen und die Dahme betrachten.

  • ^Wenn du so einen riesigen Balkon über dir hast (also vom Nachbarn über dir), kann kaum Sonne/Licht in die Wohnung kommen - ich wüsste nicht was daran toll ist. Da es sich außerdem um eine Art Steg handelt, wird die Aussicht auf die Spree natürlich verschlechtert bzw. wirst du dann davon vom Wohnzimmer aus gar nichts mehr sehen. Sommer ist es ja in Deutschland max. ein halbes Jahr, daher verstehe ich persönlich diesen Balkon-Fetischismus so und so nicht...


    Die ganze Konstruktion erscheint mir außerdem äußerste unästhetisch.

    Wahrscheinlich hat der Architekt in die Zukunft gedacht, wenn Sommer in Deutschland 3/4 des Jahres dauert. Ich finde das ziemlich zukunftsorientiert. ;)

    Ich persönlich mag Balkone, aber so lange Balkone sind für die unteren Stockwerke wirklich nicht so doll, oben ist das natürlich ein Hammer. Trotzdem, die kleine persönliche Außenfläche ohne die Haustür zu verlassen ist schon wichtig.

    PS: Das ist übrigens die Dahme auf Höhe der alten Olympia Regattastrecke, nicht die Spree. :)

  • Insgesamt eine recht interessante Mischung. Nicht sehr urban, was für die Ecke aber völlig okay und vermutlich auch gar nicht gewollt ist. Die Holzbauten gefallen mir an sich recht gut, auch wenn man aus Holz sicher mehr hätte rausholen können. Alles in allem versucht das Gebiet eine typische Vorstadt-Idylle auszustrahlen. Die Außengestaltung der Anlagen ist wohl der größte Schwachpunkt, es wirkt kalt und lieblos. Nicht nur wegen des trüben Herbstwetters.


    Die hier angesprochenen Balkone gefallen mir übrigens auch sehr gut, dass Schattenargument zieht hier mMn gar nicht. Die Fensterfront dürfte groß genug sein, um genug Tageslicht hinein zu lassen. Zudem zeigen die Balkone nach Osten, man hat also von morgens den halben Tag direkt einfallendes Licht mit unterschiedlichen Intensitäten. Und der Hinweis auf den Klimawandel ist definitiv nicht verkehrt. Man wird sich zukünftig über jede Verschattung glücklich schätzen, wenn im Hochsommer die 40° geknackt werden. Das dürfte die Verschattung, die mMn wie gesagt nicht so groß sein dürfte, das kleinere Übel sein. Und dann erst die Größe. Gehört ein Balkon zu einer einzigen Wohneinheit? Die Balkone haben doch locker 30 m². Das bietet unheimliche Aufenthaltsqualitäten fast das ganze Jahr über. Das hat schon was.

  • ^Balkon werden in der Regel zu 50% zur Wohnfläche angerechnet d.h. wenn du dort ein 80 qm Wohnung kaufst, hast du in Wirklichkeit nur 65 qm echte Wohnfläche, weil 15 qm für diesen Balkon draufgehen, den man die längste Zeit im Jahr nicht nutzen kann.

  • ^ Rechnerisch hast du ja recht, aber niemand wird sich eine Wohnung nur anhand der qm-Zahl kaufen und dann beim Einzug plötzlich feststellen: ups, ich kriege meine Möbel ja gar nicht unter und was soll ich jetzt mit dem großen Balkon...

    Und falls doch, hat er/sie es auch nicht besser verdient. 😎


    Die Buden direkt an der Dahme werden sowieso die teuersten im Quartier sein, aber ich hätte so einen Balkon schon gern. 🙂

  • Urbanfreaks Bedenken, was die Verdunkelung angeht kann ich schon nachvollziehen. Hier ist der Blick von Innen nach Außen zwar wichtiger als der Lichteinfall von Außen nach Innen. Aber man hätte das auch besser lösen können mit geringfügig schmaleren oder versetzt angeordneten Balkonen.

    Abgesehen davon hat das Haus aber etwas. Die Konstruktion der Balkonen ist übrigens so aufwendig, dass die Bewohner bereit sein müssen, dafür extra in die Tasche zu greifen. Sie bekommen also, wofür sie bezahlen.

  • Das Haus mit den spziellen Balkonbrüstungen ist sogar dem Baunetz ein Artikel wert. Hier zeigt sich dann auch, dass es sich um eine Terrassen- und Laubengangstruktur handelt die (halb)private Außenräume bietet. Anhand der Fotos sieht man auch, dass diese Struktur recht offen und durchgängig gestaltet ist. An zu wenig Licht sollte es also nicht mangeln.

    Wer damit kein Problem hat, dass die Nachbarn vor der Terrassentür hin- und herlaufen können wird sich da bestimmt wohlfühlen.
    Anonymes Wohnen könnte hingegen schwierig werden.

  • ^Oh gott, diese schrecklichen Gitter und der Sichtbeton unter den Balkonen - das ist eine gebaute Dystopie. Wenn es nagelneu ist, geht es ja noch, aber später tut mir wirklich (ehrlich) jeder leid, der dort investiert hat...

  • Glaub ich nicht. Gealterter Beton macht`s nicht mehr so glatt. Hier und da eine abgesprungene Kante und es gewinnt an Seele. Das gefällt mir und sicherlich einigen anderen auch.

  • ^Sichtbeton und flackernde Halogenspots, die weißen Wände nicht mehr so weiß wie vor 10 Jahren, dazu die hässlichen Gitter entlang der Balkonbrüstungen. Dazu die Nachbarn die natürlich verständlicherweise nicht wollen, dass man ihnen auf den Riesen-Balkon glotzen kann und mit Eigenkreationen zu verhindern suchen, diesen Blick zu gewähren.

    Schattige Wohnzimmer an trüben und nebligen Wintertagen, trotz großer Fensterflächen. (Jeder der ein Fenster hat das sich unter einem Balkon befindet, weiß wie viel Licht das raubt. Bei diesen übergroßen Varianten umso weniger Licht). Totaler Fail aus meiner Sicht. Selbst für Sichtbetonfans (auch wenn mich dieses Material überhaupt nicht anspricht, gibt es definitiv Entwürfe die es deutlich cleverer einsetzen - hier z.B. ein Entwurf eines Hauses, die das konsequent macht und dafür zumindest für einen Kontrast sorgt: https://www.bba-online.de/beton/daemmbeton-als-sichtbeton/)


    Dieser Misch-Masch aus wanna-be Öko mit Holzfassaden, Putz und Sichtbeton, diese schiefen Säulen - ich weiß gar nicht wo ich anfangen oder aufhören soll. Dieses ganze Gestell wirkt wie ein schiefes Kartenhaus eines dreijährigen. Da haut es einem wirklich die Plastikfenster raus...