Wasserstadt Spindlersfeld (Rewatex-Gelände)

  • ^ Wenn man sich einigermaßen vernünftig ausdrückt und sachlich kritisiert, ist das auch völlig in Ordnung. Sie kriegen das ja auch hin.


    Dass das bisherige Ergebnis nicht 1:1 den ersten Visualisierungen entspricht, habe ich durchaus auch bemerkt. Leider ist es oft der Fall, dass später vereinfacht und/oder abgespeckt wird. Meist stecken wirtschaftliche Gründe dahinter und das kann man auch gern bedauern.


    Aber die Aussage, hier hätte man ein schönes Fabrikgebäude "nur noch" umbauen müssen und dann mit abwertenden Begriffen um sich zu werfen, wenn dass Ergebnis nicht der eigenen Idealvorstellung entspricht, ist doch etwas dürftig.


    Ein paar konkrete Angaben, wie und was man hätte besser machen können (unter realistischen Bedingungen), sollte nicht zu viel verlangt sein.


    Wie auch immer, m. E. ist das Ergebnis unter den gegebenen Umständen akzeptabel. Auch die hellgrauen und schlichten Dachgeschosse sind keine Katastrophe. Sie sind nicht zu hoch, dezent etwas zurückgesetzt und dominieren daher nicht. Dem Fabrikbau mit seinen Backsteinfassaden wird nicht die Show gestohlen.

  • ^Ich hätte schwarze Fenster eingebaut - diese weißen Fenster sind einfach out - oder geht das nur mir so? Vielleicht auch nur ein Modetrend, aber ich finde einfach schwarze Fensterrahmen gliedern sich schöner in eine Klinkerfassade ein. Selbst bei weißen Fassaden, bieten sie einen schönen Kontrast. Weiß würde ich eigentlich nur noch bei dunkel gestrichenen Fassaden verwenden und auch dann nur wenn es sich um klassische Holzrahmen handelt. Bei allen anderen habe ich leider diese billigen Kunststoff/Plastik-Assoziationen, da tut mir ein wenig die Seele weh...

  • ^ Die weißen Fensterrahmen sind möglichweise aus Denkmalschutzgründen oder zumindest aufgrund des historischen Bezugs verwendet worden. Auf allen älteren Fotos der Ruine sind immer weiße Fensterrahmen erkennbar.


    Aber ich gebe dir recht, dunkle (aber nicht unbedingt schwarze) Fensterrahmen könnten eleganter aussehen. Bei den Neubauten wurden solche auch verwendet, auch beim alten Pförtnerhaus (?) links in diesem Bild. Weitere siehe dieser Beitrag.


    spindlerfeld07.jpg

  • Dass die Staffelgeschosse nicht verklinkert sind, liegt allein am Denkmalschutz. Die Aufbauten sollen sich absetzen. Genauso, wie sich ehemalige Anbauten absetzen sollen (deswegen z. B. auch der hellere Farbton an Teilen der Fassade im Innenhof).


    Die Farbe *aller* Fenster (Bestandsbauten und Neubauten) sollte eigentlich als verbindendes Element lichtgrau werden - so wie beim Pförtnerhaus. Daraus ist nichts geworden, weil an jeder Stelle ein anderer Investor mit anderen Vorlieben werkelt. Hier liegt es nicht am Denkmalschutz. Die Fenster waren ursprünglich auch nicht weiß, vgl. z. B. OG bei diesem Bild von 1930:


    1930-kopie2cyk5f.jpg

    (Rechte für Bildverwendung liegen vor)


    Gruß, ace

  • Ein weiteres Update zu diesem Projekt.


    Die Neubauten im nordöstlichen Teil des Areals - zwischen Carl-Spindler-Str. und Spreeufer - sind weitgehend fertig. Westlich der Carl-Spindler-Str. hingegen dominiert weiterhin der nackte Beton. Blick über die Carl-Spindler-Str. Richtung Südosten:


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    Carl-Spindler-Str.: Links fertig, rechts Gerüste:


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    Der Uferweg:


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    Blick vom Uferweg nach Westen entlang der Straße Am Kutscherhaus:


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    Der große Altbau:


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    Blick nach Westen über die Carl-Spindler-Str.:


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    Die schon länger fertiggestellten Neubauten entlang der Henriette-Lustig-Straße:


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  • Nach bald einem Jahr mal wieder ein Update zum Baufortschritt. Inzwischen nähern sich auch die Neubauten westlich und nördlich der Carl-Spindler-Straße der Fertigstellung, also in diesem Areal. Einerseits ist die gleichförmige Gestaltung der Stadtvillen mit ihrer streng rasterartigen Ausrichtung etwas monoton, andererseite gefällt mit die großflächige Verklinkerung und der ziegelfarbige Anstrich der verputzten Fassadenbereiche, was sehr gut mit dem alten Fabrikgebäude harmoniert.


    Blick Richtung Süd-Südost über die Carl-Spindler-Straße, die Gebäude rechts waren vor einem Jahr noch im Rohbauzustand und eingerüstet:


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    Blick Richtung WSW:


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    Blick in die Straße Am Kutscherhaus:


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    Viel Platz für Autos:


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    Blick von der Carl-Spindler-Straße nach Norden. Wir man sieht, gleicht ein Haus dem anderen:


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    Ganz rechts im Anschnitt der sanierte Fabrikgebäude:


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    Westlich der Adolf-Heyden-Straße (OSM) wird inzwischen auch gebaut:


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    Zwei Bilder vom fertiggestellten Innenhof des zentralen alten Fabrikgebäudes. Darunter befindet ich eine große TG, daher die vielen Lüftungsschächte:


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    Südöstlich des Fabrikgebäudes (hier) wurde ein kleiner Spielplatz errichtet. Den Handwerkermangel will man nun mit Workstations für die kleinen Racker in den Griff bekommen. Früh übt sich ... ;)


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  • Ein weiteres Update zu diesem Quartier. Der Teil nördlich der Carl-Spindler-Straße mit den soliden, aber repetitiven Wohnwürfeln wurde mittlerweile inkl. der Außenanlagen fertiggestellt und ist größtenteils auch bezogen. (Weiterhin gebaut wird noch westlich der Adolf-Heyden-Straße.)


    Teilweise wurden schlichte Grünflächen mit Spielplätzen angelegt:


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    Die Bereiche zwischen den Wohngebäuden haben durch die großflächige graue Pflasterung allerdings eher den Charme eines Gewerbegebietes:


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  • Nochmal ein Update. Im Südwesten des Areals wird noch an den Außenanlagen gearbeitet (u. a. Rasen eingesät) und an der Ecke Adolf-Heyden- und Henriette-Lustig-Str. (OSM) ist ein weiteres Gebäude errichtet worden.


    Die schon zuvor gezeigten vier Blöcke zwischen Wäscherinnenweg und Henriette-Lustig-Str. (OSM) stehen komischerweise immer noch leer, keine Wohnung ist hier bezogen.


    Blick von hier auf die teilweise immer noch leerstehenden Gebäude:


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    Blick entlang der Henriette-Lustig-Str. Richtung Spree:


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    Hier wohnt noch niemand:


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    Der eingangs erwähnte Neubau an der Ecke Adolf-Heyden- und Henriette-Lustig-Straße:


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