Metro Campus an der Grafenberger Allee (geplant)

  • RP berichtet über die Weiterentwicklung des Metro-Areals, dass an Grafental angrenzt.


    Demnach wird der Metro Cash Carry an die Ulmenstraße verlagert, Mediamarkt wird abgebrochen, könnte aber in das neue Areal als Mieter zurückkehren. Die Metro-Zentrale wird bleiben. Geplant sind 1000 bis 1500 Wohnungen mit mehreren höheren Häusern und drei Gebäude, die ich anhand des Fotos auf 15-20 Etagen schätzen würde, also wieder Hochhausalarm.


    Autos werden weitestgehend unter die Erde verbannt. Die weiteren Entwürfe befinden sich in der Bildergalerie, der Gewinnerentwurf ist das letzte Bild. Ob es so üppig bepflant wird wie in der Visualisierung, wage ich zu bezweifeln, aber die Idee gefällt mir. Das sieht nicht so wie mit dem Lineal gezeichnet aus wie Güterbahnhof Derendorf und ist in Punkto verdichtetes Wohnen konsequenter gedacht.

  • Unten drei Ansichten des Siegerentwurfs von ACME, London, mit Stadt Land Fluss, Berlin, und Kieran Fraser Landscape Design, Wien. Es handelt sich um einen städtebaulichen Wettbewerb. Die dargestellte Architektur sollte daher beispielhaft verstanden werden.


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    Bilder: ACME / Stadt Land Fluss / Kieran Fraser Landscape Design / Metro Properties


    Zum Thema die heutige Pressemitteilung der Stadt Düsseldorf:


    Wettbewerb für den METRO Campus ist entschieden

    Das Gelände rund um den heutigen Metro-Großmarkt soll neu entwickelt werden. Mit einem städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb hat man sich auf die Suche nach einem innovativen Konzept begeben, am Mittwoch, 30. Juni, hat das Preisgericht die Sieger gekürt.

    Das Gelände rund um den heutigen Metro-Großmarkt soll neu entwickelt werden. Mit einem städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb zum METRO Campus hat sich METRO Properties zusammen mit der Landeshauptstadt Düsseldorf im Juni 2020 auf die Suche nach einem innovativen Konzept begeben, um ein Quartier der Zukunft zu entwickeln. Am Mittwoch, 30. Juni, hat das Preisgericht die Sieger gekürt, auf Platz 1 landete der Entwurf des Teams ACME, London mit Stadt Land Fluss, Berlin mit Kieran Fraser Landscape Design, Wien.

    Im Sinne einer zeitgemäßen und flächenschonenden Planung ist es Ziel, neben der Hauptverwaltung der METRO AG ein ökologisch nachhaltiges, autofreies und durchmischtes Quartier zu entwickeln, das Wohnen, Arbeiten, Handel und Freizeit qualitätvoll verbindet.

    15 Teams aus Stadtplanern, Architekten und Landschaftsarchitekten sind Ende 2020 in den Wettbewerb gestartet. Daraus wurden sechs Teams von einer hochkarätig besetzten Jury im April 2021 für die zweite Wettbewerbsphase ausgewählt. In allen Wettbewerbsphasen wurde den Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit gegeben, die Entwürfe einzusehen und Anregungen zu geben. Diese wurden der Jury und den teilnehmenden Büros zur Bearbeitung und zur Beurteilung zur Verfügung gestellt.

    Am 29. Juni 2021 haben die sechs Teams ihre finalen Entwürfe der Öffentlichkeit präsentiert, am 30. Juni hat sodann das Preisgericht unter Vorsitz des Architekten und Stadtplaners Heiner Farwick die drei Preisträger ermittelt: Wettbewerbssieger wurde der Entwurf des Teams ACME, London mit Stadt Land Fluss, Berlin mit Kieran Fraser Landscape Design, Wien.

    Heiner Farwick, Vorsitzender des Preisgerichts: "Die Aufgabe war sicherlich für die Teams keine einfache, denn die Aufgabenstellung war sehr umfangreich mit ihren vielen Anforderungen in unterschiedlichen Bereichen. Doch das Ergebnis spricht für sich! Ein mutiger Ansatz für ein vielschichtiges, urbanes Stück Düsseldorf, der in die Zukunft führt. Ich finde es großartig, dabei gewesen zu sein und bedanke mich bei allen Mitwirkenden für ihre Arbeit und die Anregungen aus der Öffentlichkeit, die uns gute Impulse für die Wahl des Siegers gebracht haben."

    Den 2. Rang erhielt das Team Lorber Paul Architekten, Köln mit Prof. Rolf-Egon Westerheide mit club l94 landschaftsarchitekten, Köln. Mit dem 3. Rang wurde das Team caspar.schmitzmorkramer, Köln mit Schellenberg + Bäumler Architekten, Dresden mit Studio grüngrau Landschaftsarchitektur, Düsseldorf ausgezeichnet.

    "Mich haben die engagierten Ergebnisse des Wettbewerbs begeistert. Dafür auch von mir noch einmal einen herzlichen Dank an die Teams. Mit dem Siegerentwurf hat die Jury ein zukunftsweisendes Konzept prämiert, das ausgezeichnete Besonderheiten für das Areal vorsieht. Hier haben wir die Chance auf eine neue Art der nutzungsgemischten Quartiersentwicklung mit Wohnen, Arbeit und Handel. Neben den spannenden städtebaulichen und architektonischen Strukturen werden hohe Freiraumqualitäten und ergänzende Infrastruktureinrichtungen wie Schule, Kitas, Pflegeeinrichtung ein lebendiges Quartier formen. Wir können uns alle auf ein richtungsweisendes Quartier der Zukunft in Düsseldorf freuen", zeigt sich Cornelia Zuschke, Beigeordnete für Planen, Bauen, Wohnen und Grundstückswesen, vom Wettbewerbsergebnis angetan.

    "Aufgrund der äußerst positiven Erfahrung haben wir erneut mit der Stadt Düsseldorf einen städtebaulichen Wettbewerb initiiert. Die konzeptionelle Aufgabe war definitiv eine Herausforderung für die teilnehmenden Architekten, Landschaftsarchitekten und Städteplaner. Wir freuen uns sehr, dass ACME den Wettbewerb gewonnen hat. In dem Siegerentwurf sehen wir eine gute Grundlage zur attraktiven Gestaltung des METRO Campus-Areals. Perspektivisch könnte hier ein urbanes Quartier entstehen, das den METRO Campus unter allen Aspekten der Nachhaltigkeit und den Herausforderungen des Klimawandels, veränderten Mobilitätsanforderungen sowie demografischer Entwicklungen in die Zukunft führen könnte", sagt Jürgen Schwarze, Chief Financial Officer der METRO Properties und Jurymitglied.

    Wie geht es weiter?
    Alle sechs Arbeiten werden für die interessierte Bürgerschaft online auf www.dialog.metro-campus.de gezeigt. Außerdem können weitere Informationen zu dem METRO Campus-Projekt online abgerufen werden unter www.metro-campus.de. Der Siegerentwurf bildet die Grundlage für die nun anschließenden Bauleitplanverfahren. Die Bürgerinnen und Bürger werden zeitnah in diesen Prozess einbezogen.


  • Ich denke, dass hier so viel Potenzial vorhanden ist. Habe aber Sorge, dass die Düsseldorfer Führung wieder versagt. Es muss vollständig gemischt genutzt werden, mit Einzelhandel und gewerblichen Erdgeschossen. Es braucht Dichte. Es braucht etwas Höhe.

    Es darf nicht so werden wie das Desaster von Grafental nebenan, das für mich das schlimmste Beispiel eines Planungsdesasters ist.

    Aber es braucht auch einen besseren öffentlichen Nahverkehr.

  • Nervt mich dieses ständige Behörden-Dissen. Der Entwurf sieht eine maximale Mischnutzung vor. Noch dichter geht es nicht, die geplanten Höhen überragen in den Hochpunkten die Nachbarschaft. Die Haltestelle Schlüterstraße/Arbeitsamt wird von diversen U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen optimal bedient, die Planung sieht Mobility-Hubs vor.

    Meine Sorge ist nicht, dass Behörden versagen, sondern dass ständiges Rumgejammere den Blick für die positiven Entwicklungen in dieser Stadt verstellen.

    Im übrigen leben im „Desaster“ Grafenthal glückliche Menschen mit einem weit überdurchschnittlichen Lebensstandard.

  • Wie Schmittchen bereits schrieb, die Darstellungen sind nur beispielhaft. Von den höheren Gebäuden ist noch nichts beantragt bzw. in der Höhe so genehmigt.

    Die Haltestelle Schlüterstraße halte ich für gut angeschlossen, vom östlichen Rand bis zur Haltestelle sind es 12 min bzw. 1 km bis zur Haltestelle, ist schon ein Stückchen, könnte man aber mit Fahrrad bzw. E-Scooter ganz gut erreichen.


    Grafental, entspricht vielleicht nicht optisch jedermanns Geschmack, aber wenn man den Zeitpunkt der Genehmigung bedenkt, dafür gibt es eine ordentliche Dichte. Selbst die Häuser am südlichen Rand sind mit 3 Etagen keine Townhouses, mit denen an Auf´m Hennekamp/Erna-Eckstein-Str. viele potenzielle Wohnungen verschenkt wurden, sondern stellen einen guten Übergang zu den weiter südlich gelegenen niedrigeren Häuser dar.


    Wer sich die Ecke mal bei maps.duesseldorf.de oder über Google Maps ansieht, dem könnte auffallen, dass die Walter-Eucken-Str. mal Teil der Ortsumgehung Flingern sein sollte, von Höherweg über Hellweg vermutlich über Froschkönigweg. Ähnlich wie die Toulouse-Allee ein weiterer weißer Elefant der autolastigen Verkehrsplanung der vergangenen Jahre in Düsseldorf.


    Zum Behörden-Bashing: Meiner Meinung nach ist die Summe der Kritik an Behörden, Entscheidungsträger und Politikern hier nicht unsachlich, sondern es ist wie mein Lieblingsbeispiel Erna-Eckstein-Str. nicht nachvollziehbar, wie Entscheidungen getroffen werden, warum nicht mehr Dichte genehmigt wird (wenn ein Bauträger genehmigte Dichte nicht ausnutzt, ok, aber wer macht das?).


    Teilweise werden Begründungen oder Aussagen herangezogen, bei denen man sich fragt, ob man eine Großstadt sein möchte oder nicht - mit knapp 700 Tsd. Einwohnern ist man kein Dorf mehr und selbst auf dem Dorf gibt es Fußgängerzonen, bei denen man ein paar Schritte vom Parkplatz zum Geschäft laufen muss. Sind die Entscheidungen dieser Stadt wirklich so stark durch die Nachkriegsgeneration 50-70 Jahre und deren Vorstellungen von Stadt geprägt, wie es mir manchmal scheint?


    Bei Kriterien wie Sichtachsen und Luftschneisen habe ich zumindest manchmal das Gefühl wie , dass man diese nicht ganz objektivierbaren Kriterien nutzt, um Einfluß auf unliebsame Objekte zu nehmen, bzw. man fragt sich bei manchen Projekten im Umkehrschluss, wie das eine durchgehen konnten und das andere abgelehnt wurde, wenn diese Kriterien doch so hochheilig ist.


    Für den Bau der Plockstr. bzw. dem Überflieger von der Völklinger Str. konnte Kleingärten verlegt werden, für den Wohnungsbau ist mir kein Beispiel bekannt, obwohl es mit Kaiserlauterner Str. einen Ort gäbe, der sich nur so dafür anbietet. Der riesige Parkplatz an der Mitsubishi-Electric mit U/S-Bahn ist m.E. nach auch sehr dürftig genutzt, dort könnten z.B. eine große Tiefgarage den Parkplatz ersetzen, P+R bieten und obendrauf könnte man noch Kleingärten setzen, das hätte man dann entsiegelt und begrünt. Darüber wird viel geredet, aber nicht überall in der Stadt angepackt.

  • Die Haltestelle Schlüterstraße halte ich für gut angeschlossen, vom östlichen Rand bis zur Haltestelle sind es 12 min bzw. 1 km bis zur Haltestelle, ist schon ein Stückchen, könnte man aber mit Fahrrad bzw. E-Scooter ganz gut erreichen.

    Ja, das Grafental und dieses daneben liegende Gebiet ist gut an den ÖPNV angeschlossen - aber wer für 1 km Strecke das Fahrrad rausholen muss oder ökologisch sinnfrei einen E-Scooter nutzt, kann auch gleich mit dem Auto zum Bäcker fahren.

    Grafental, entspricht vielleicht nicht optisch jedermanns Geschmack, aber wenn man den Zeitpunkt der Genehmigung bedenkt, dafür gibt es eine ordentliche Dichte. Selbst die Häuser am südlichen Rand sind mit 3 Etagen keine Townhouses, mit denen an Auf´m Hennekamp/Erna-Eckstein-Str. viele potenzielle Wohnungen verschenkt wurden, sondern stellen einen guten Übergang zu den weiter südlich gelegenen niedrigeren Häuser dar.

    Komisch, im Grafental sind Townhouses als Übergang ok, aber in Bilk nicht?

    Ich sehe keinen großen Unterschied:


    Grafental:

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    Bilk:

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    Bilder von mir

    Zum Behörden-Bashing: Meiner Meinung nach ist die Summe der Kritik an Behörden, Entscheidungsträger und Politikern hier nicht unsachlich, sondern es ist wie mein Lieblingsbeispiel Erna-Eckstein-Str. nicht nachvollziehbar, wie Entscheidungen getroffen werden, warum nicht mehr Dichte genehmigt wird (wenn ein Bauträger genehmigte Dichte nicht ausnutzt, ok, aber wer macht das?).

    Um bei deinem Lieblingsbeispiel zu bleiben - für mich ist da immer noch nachvollziehbar, diese so zu bauen, um den Übergang zur Bebauung an die Johannes-Weyer-Straße zu bekommen.

    Aber da werden wir beide uns wohl nicht mehr einig werden. ;)


    Grundsätzlich scheinen ja viele der Meinung zu sein, dass erste Investorenideen/Zeichnungen sofort das Maß der Dinge sind - nein, sind sie zum Glück nicht, das soll erst mal nur die Akzeptanz testen und Druck erzeugen - zum Glück funktioniert das fast nie!

    Wem die Entscheidungen der demokratisch gewählten Volksvertreter nicht gefallen (auch mir gefällt natürlich nicht alles), hat ja alle paar Jahre Gelegenheit, mit seinem Kreuzchen auf dem Wahlzettel was zu beeinflussen oder indem er selbst in die Politik geht.

    Ich glaube auch nicht, dass die DAF-Meinungen den Bürgerwillen widerspiegelt, z.B. die Kommentare in der RP fallen da anders aus.

    Bei Kriterien wie Sichtachsen und Luftschneisen habe ich zumindest manchmal das Gefühl wie , dass man diese nicht ganz objektivierbaren Kriterien nutzt, um Einfluß auf unliebsame Objekte zu nehmen, bzw. man fragt sich bei manchen Projekten im Umkehrschluss, wie das eine durchgehen konnten und das andere abgelehnt wurde, wenn diese Kriterien doch so hochheilig ist.

    Nanana - du willst doch nicht etwa behaupten, dass da Gutachten manipuliert werden?

    Für den Bau der Plockstr. bzw. dem Überflieger von der Völklinger Str. konnte Kleingärten verlegt werden, für den Wohnungsbau ist mir kein Beispiel bekannt, obwohl es mit Kaiserlauterner Str. einen Ort gäbe, der sich nur so dafür anbietet. Der riesige Parkplatz an der Mitsubishi-Electric mit U/S-Bahn ist m.E. nach auch sehr dürftig genutzt, dort könnten z.B. eine große Tiefgarage den Parkplatz ersetzen, P+R bieten und obendrauf könnte man noch Kleingärten setzen, das hätte man dann entsiegelt und begrünt. Darüber wird viel geredet, aber nicht überall in der Stadt angepackt.

    Die Mitsubishi-Electric-Halle ist auf der Siegburger Straße (Nr. 15), die Kaiserslauterner Straße verläuft neben der Siegburger Straße auf der anderen Straßenseite.

    Den Parkplatz durch eine teure Tiefgarage zu ersetzen, macht keinen Sinn, da der Parkplatz auch als Sammelplatz für die Halle gebraucht wird und natürlich auch als Anfahrtsweg für Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge.

    Somit fällt die Idee von den Kleingärten flach, die auch eine sehr dicke Tiefgaragendecke erfordern würde, um eine Erddicke zu schaffen, um so eine Nutzung möglich zu machen, die zudem sehr eingeschränkt wäre, wie bei den Kleingärten auf dem Bahntunnel am Staufenplatz.

    Außerdem ist in dem Bereich mit Volksgarten/Südring doch wirklich ausreichend grün vorhanden - schließlich wollte unser Bauteufelchen doch deswegen sogar noch die vorhandenen Kleingärten mit Wohnhäusern bebauen.

  • Die Diskussion zur ÖPNV Anbindung Grafental bzw. den östlichen Teil wird ja unter einem anderen Strang bereits intensiv geführt.


    Ok, auch Townhouses, hatte ich auf maps.duesseldorf.de etwas anders höher eingeschätzt. Im Verhältnis zum übrigen Grafental-Gebiet sehen diese in Grafental nicht so groß aus und dahinter beginnen eher etwas weitläufig gebautes MFH, und zum Zeitpunkt der Genehmigung war die Wohnungsnot noch nicht so prekär. ÖPNV ist ein ganzes Stück entfernt, die meisten würden hier eh Auto fahren. Finde ich hier akzeptabel.


    Bei denen an der Erna-Eckstein-Str. sehe ich keinen Bezugspunkt für eine niedrigere Bebauung, an denen die Townhouses anschließen, die Kirche bzw. dazugehörige Gebäude wurden abgerissen, Haus Nr. 69 etwas südlich davon im Neubaugebiet scheint mit 3-4 Etagen sogar etwas höher zu sein. . Für einen Innenhofbebauung ist es zu weitläufig, die beiden Haltestelle Uni-Kliniken und Auf´m Hennekamp sind fußläufig gut zu erreichen und werden mit sehr gut bedient.


    Das Gebäude an der Witzelstr. schirmt die Townhouse vom Lärm ab, stößt mir auch etwas sauer auf, diese soziale Sortierung.

    Vielleicht erschließt es sich einem, wenn das Gelände fertig bebaut ist, im Moment bei mir nicht, insbesondere die THs, die sich quasi an der Johannes-Weyer Str. befinden, aber nicht von dort betreten werden können, wenn ich mich richtig erinnere, das wirkt unstimmig zum Aidshilfe-Gebäude. Die Bebauung an der J-W-Str. ist m.E. bis auf ein Gebäude höher oder gleich hoch als die THs.


    Nein, nicht Gutachten manipuliert, aber Sichtachsen ist m.E. immer etwas, was ausgelegt wird, nichts mathematisch eindeutiges, bzw. subjektiv geprägt, da ein Neubau immer Sichtachsen zerstört, wie auch das Dreischeibenhaus bei Entstehung. Absichtlich häßlich oder unstimmig sollte man es nicht machen, aber besser erklären würde mir helfen.


    Frischluftschneisen, sind relevant, aber Kö-Bögen 2 ist nicht gerade ein Beispiel dafür, dass man die Frischluft aus dem Hofgarten in die Schadowstr. fließen lässt. Der Bau der Unfallkasse und der Hotels an der Moskauer Str. behindern den Abfluss der kalten Luft von der Bahntrasse, höher und dafür mit Lücken im Bauriegel fände ich passender. Für das Mikroklima vor Ort sind diese Art von Bauten nicht förderlich.


    Vielleicht sollte die Stadt grds. mal überlegen, ob ISS-Dome, Mitsubishi-Electric-Halle, Merkur-Arena und Castello in Reisholz in Summe so notwendig sind, man leistet man sich hier einiges mit hohem Subventionsbedarf. Ob das eine Art von Daseinsfürsorge ist, während aber an anderen Stellen viel städtisches privatisiert wurde, kann man gerne diskutieren.


    Da ein Abriss / Verkauf der Halle aber nicht angedacht ist, könnte man aber schon einen Teil der Fläche durch Tiefgarage für die Halle und P+R ersetzen, einen Teil entsiegeln, für Feuerwehr und Polizei findet man mit Sicherheit auch Wege, die es jetzt bei Vollbelegung des Parkplatzes auch gäbe. Und wenn man es etwas geschickt macht, bezahlt sich die Tiefgarage durch die hohen Immopreise bzw. durch den Wert des Grundstücks. Dann könnte man noch ein paar Kleingärten auf den jetzigen Platz des Testzelts verlagern (ohne Tiefgarage darunter) und z.B. auf dem Platz der verlagerten Kleingärten an der Siegburger Str. Wohnungen bauen.