Hochhaus am Ostring [in Planung]

  • Die IHK Mittleres Ruhrgebiet hat heute angekündigt ihren jetzigen Standort am Ostring neben dem Stadtwerke-Turm aufzugeben und in einen Neubau im Westpark zu ziehen. Die frei werdende ca. 2750 qm große Fläche soll an einen Investor verkauft werden. Die IHK plant zusammen mit der Stadt ein Investorenverfahren auf den Weg zu bringen. Ein Jury soll entscheiden, wer den Zuschlag erhält. ''Gemeinsam mit den 61 Meter hohen Doppeltürmen des Mercure-Hotels und dem Stadtwerke-Turm (56 Meter) in direkter Nachbarschaft soll der Neubau als eigene Landmarke (Hochhaus) zugleich ein großstädtisches Ensemble bilden.'' Die Parkplätze könnten in eine Tiefgarage verlegt werden. Potenzielle Mieter der neue Immobilie mit Landmarken-Potenzial dürften vor allem Anwaltskanzleien seien, da das Grundstück direkt gegenüber dem Justizzentrum liegt. Zur Zeit läuft bereits eine Bauvoranfrage für das Bauvorhaben. Interessenten gibt es dem Vernehmen nach bereits auch schon.


    Quelle: IHK Mittleres Ruhrgebiet plant Millionen-Deal in Bochum


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    Foto: Kay Pfefferkuchen / IHK Mittleres Ruhrgebiet | Quelle: WAZ

  • ^^

    Träume werden war-...

    Ich habe mir immer gewünscht, dass das IHK Gebäude (inklusive Oblomov Haus und angrenzender Wohnbebauung) abgerissen wird, die Neu-Baumaßen an die Straße gerückt, und so die oben beschriebene Ensemblewirkung erziehlt wirt. Drücken wir die Daumen, dass es genau so kommt!

  • Weitere erfreuliche Nachrichten für die Innenstadt. Den alten Bestandsbau abreißen, ein ebenso hoher Turm wie die Nachbarn an gleicher Stelle hinstellen, und wir haben eine kleine langsam wachsende Skyline in der Innenstadt in Reihe und ums Eck.

    Zwar kein Traum, sondern nur ein Blick zurück nach nebenan, zum 2006 bezogenen Aral / BP Europa SE-Campus mit ihren ca. 1.000 Mitarbeitern, die ihren Bau seinerzeit mitten, na ja frecherweise haben die sich ein Stück des Kortumparks am Rand gegönnt. Würde so heute auch nicht mehr möglich sein.

  • Ich hatte mir bereits des Öfteren Gedanken gemacht an welcher Stelle weitere Hochhäuser möglich wären. Da kam mir das IHK Gebäude ebenfalls in den Sinn. Nun wird es tatsächlich so umgesetzt. Dem Verwaltungsbau au den 60'ger Jahren wird sicherlich keiner nachtrauern. Die IHK hatte auch Pläne gehabt das Gebäude zu sanieren, doch am Ende war es zu unwirtschaftlich gewesen, zumal ein großer Betrag aus dem Erlös des Grundstücks in den Neubau an der Jahrhunderthalle fließen wird.


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    Foto: Wikipedia-Stahlkocher| GNU Free Documentation License , Version 1.2

  • Die IHK hat zusammen mit der Stadt Bochum das Architekturbüro Rübsamen & Partner aus Bochum gemeinsam mit dem Projektsteuerer Zarinfa aus Köln mit der Gesamtentwicklung zur Veräußerung des Altstandortes und zur Entwicklung des neuen Standortes beauftragt. Auch das benachbarte Gebäude Ostring 36 wird in die Neuentwicklung mit einbezogen. In Abstimmung mit der Verwaltung wurde als erster Schritt eine Aufgabenstellung für eine städtebauliche Studie zur möglichen Bebauung am Ostring formuliert. Die Ergebnisse dieser Studie von Rübsamen und Partner sollen sodann die Grundlage für den formellen Grundstücksverkauf darstellen.


    Auf Grundlage dieser Studie hat das Büro Rübsamen Anfang 2021 drei Bauvoranfragen eingereicht, welche mit drei möglichen Varianten den planungsrechtlichen Rahmen für eine mögliche Bebauungsart setzen. Im Hochhaus könnten Büroflächen, Hotel oder auch Wohnungen entstehen.


    Variante 1 „L-Baukörper am Ostring“ - Zwei Gebäudeteile mit 5-11 Geschossen


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    Variante 2 „Ensemble mit Hochpunkt vis à vis zum Stadtwerkehaus“ - 4-15 Geschosse - als rechteckiges Hochhaus ausgebildet und tritt hinter die Flucht des Stadtwerkehochhauses zurück.


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    Variante 3 „Ensemble mit Hochpunkt in der Mitte“- ein 4-15 geschossiges Gebäude - als leicht rechteckiges Hochhaus ausgebildet


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    Bilder: Rübsamen & Partner | Quelle: Stadt Bochum


    Im weiteren Verfahren ist vorgesehen, dass die Grundstücksveräußerung am Ostring an ein qualifizierendes Verfahren gekoppelt ist, um Investor, Bauherr und Architekt in geeigneter Weise für die bauliche Entwicklung auszuwählen. IHK und Stadt haben sich darauf verständigt, dass zum einen die städtebauliche Studie und der Vorbescheid Grundlage eines solchen Verfahrens werden. Dabei soll das Verfahren vom Büro Zarinfar aus Köln gemanagt werden.


    Quelle: https://session.bochum.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=7080826

  • Bei den oben von Kostik gezeigten Varianten brauchts keine lange Schreiberei. Bei der Höhe hoffe ich -eigentlich wie immer- auf ein paar zusätzliche Meter mehr. Damit die Höhen in dieser Ecke nach Oben aufgebrochen werden, sollten die 61m der Doppeltürme nebenan übertroffen werden. Ein zweiter kleinerer Anbau oder Sockel daneben als Lückenfüller ist ja geplant. Obwohl es auch was hat wenn der neue Turm aus der Nähe betrachtet in Korrespondenz zum Stadtwerketurm eine ähnliche Höhe hat, und könnten damit als Doppeltürme durchgehen.

  • Wenn ich das richtig verstanden habe, möchte man die Höhe des benachbarten Stadtwerke Hochhauses (56m) als Maßstab für die Planung nehmen. Dadurch wäre die Ausarbeitung eines vereinfachten Bebauungsplans möglich. Wenn der Neubau allerdings höher ausfallen würde, wäre eine komplette Neuerstellung des Bebauungsplans notwendig, was viel Zeit kosten würde.


    Ich persönlich würde ein etwas kleineres Hochhaus zur Verdichtung des Clusters favorisieren. Dadurch könnte ein differenzierteres Hochhauscluster entstehen und eine bessere Wirkung im Stadtbild entstehen. Wenn ein höheres Hochhaus entstehen sollte, dann müssten es m.M.n schon 75 -80 m werden.


    Hier die Wirkung des kleinen Hochhauses mit 11-13 Geschossen in der Skyline. Rechts mit dem geplanten City-Tower ca 70m


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    Foto von mir