Corbinian - Karstadt/Ex-Hertie-Areal Schützenstraße [im Bau]

  • Unerträglich. Typischer Chipperfield: Billige Glas-Allerweltskistenwürfel, die in jeder Großstadt weltweit stehen könnten. Der geplante Entwurf dagegen hätte gut in die städtebauliche Situation gepasst. Ich könnte ko...

  • Danke baugenehmigung, das mit dem Vorgängerbau war mir nicht bewusst.


    Dennoch finde ich ein sich über drei! Etagen ziehendes Walmdach auf 4 OGs ein bisschen zu viel des Guten und irgendwie ungelenk.


    Ich bleibe dabei, mit dem alten Entwurf wären wir auch nicht überglücklich geworden. Der wirkt auf mich einfach zu altbacken.


    Interessant wären die Entwürfe von BIG und Snøhetta, hoffentlich werden die noch gezeigt. Vll könnte ein öffentlicher Aufschrei noch was bewirken.


    In einem ist der Chipperfield Entwurf dem von ASW meiner Meinung nach übrigens eindeutig überlegen. Durch den hohen Glasanteil, den Nischen und den Terrassen wird die Aufenthaltsqualität in der Schützenstraße eher verbessert.


    Und er passt wunderbar zum Königshof und zum neuen HBF, Teilen seines Umfelds passt er sich also sehr wohl an.:P

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    Na, es wäre ja so oder so nicht beim alten Entwurf geblieben. Die Ausarbeitung und Verfeinerung sollte mit dem Wettbewerb stattfinden, Dachgeometrie und Aufteilung gesetzt. Nie war die Rede von einer 180° Kehrtwende wie sie jetzt stattgefunden hat. Sieht mir arg nach "erst Hui, dann Pfui Salamitaktik" aus. Was da wohl noch alles kommt?


    Ich kann nur hoffen, dass sich hier sämtliche Bürgerinitiativen, BA-Gremien, Denkmalschutz etc. dagegen wehren und wenn ich dafür R. Brannekämper aufhetzen muss ^.^ Denn je länger ich mir den Entwurf ansehe, desto schrecklicher finde ich ihn - und es will mir nicht in den Kopf, wie eine Jury so einen austauschbaren Koloss ohne jeden Hauch Ästhetik und Eleganz gutheißen kann. Mutwilliger Beibehalt der Nachkriegsbausünde, wie es hier jemand genannt hat, trifft es sehr gut, finde ich.


    Und er passt wunderbar zum Königshof und zum neuen HBF, Teilen seines Umfelds passt er sich also sehr wohl an. :P

    Ja, dann wundern wir uns noch über Entscheidungen wie die der SGK in der Mozartstr. Da hieß es auch, der historisierende Neubau sei zu kitschig, er passe nicht zum EINZIGEN Bauhausgebäude in der Umgebung (sonst Gründerzeit). Hier also nun auch: Es muss zum vergleichsweise kleinen Königshof und zum vom Karstadt gar nicht richtig wahrnehmbaren neuen HBF passen, anstatt einfach zum gegenüberliegenden Justizpalast und Oberlandesgericht oder Karstadt Altbau. Du magst das mit zwinkerndem Auge sagen, nur leider halten sehr viele Architekten sehr verbissen an dieser Ansicht fest und machen dies zum obersten Leitmotiv ihres Werks. Einige Schweizer Städte zeigen drastisch, wohin die Reise gehen kann.

  • Ich werd nicht mehr, dass mir mal ein BIG Entwurf wirklich gefallen würde...


    https://www.abendzeitung-muenc…achus-aussehen-art-791171


    BIG:

    Quelle: Abendzeitung, Signa & Filippo Bolognese Images


    https://static2.abendzeitung-m…-1280w_1y0lra_NNzJtr.webp


    Snøhetta:

    Quelle: Abendzeitung, Signa & Filippo Bolognese Images


    Gott sei Dank ist uns das Monster erspart geblieben, DAS wäre ne Instant Bausünde geworden...

  • BIG ist ein genauso brutaler Kasten ohne Wiedererkennungswert, hat nichts Mondänes, Edles. Im Vergleich dazu hat Chipperfield tatsächlich den Vorteil, mehr Licht in die Schützenstraße zu bringen. Zu Snohetta fällt mir auch nichts mehr ein, Todesstern vielleicht?

    Jetzt wäre es interessant wie viele Teilnehmer es gegeben hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da nur diese drei Luftnummern zur Auswahl standen.


    Edit: 11 Büros lt. Artikel.

  • Der Ursprungsentwurf von ASW sah eine kleinteiligere Unterteilung in verschiedene Gebäudetypologien vor (zumindest verschiedene Dächer). Dies entspricht der europäischen Stadt und damit in Deutschlands Großstädten insbesondere München. Warum soll es nun ein uniform designter Bau werden? Im Verhältnis zur umliegenden Bebauung ist dies viel zu massiv geplant (mit Ausnahme des nordöstlichen Gerichtsgebäudes). Selbst wenn ASW nicht alles optimal gelöst hat, ist der Ursprungsentwurf den jetzigen Entwürfen insoweit deutlich überlegen.


    Chipperfield baute eigentlich in der Vergangenheit zB an der Museumsinsel monumentaler mit Säulenandeutungen in beigen/grauen Farben und entsprechenden Stoffen. Er scheint sich nun dem Zeitgeist der "Westcoast" Pastelltöne und (angedeuteten) Holzbauweise anzupassen.

  • Hauptsache das "Experten"-Gremium war aus dem Häuschen vor Begeisterung. Die dritte Zerstörung Münchens.

    Es ist einfach nicht zu begreifen, was in Deutschland architektonisch passiert. Chipperfield ist generell furchtbar. Einer der überbewertetsten "Stararchitekten" überhaupt. Und wieso wird nach wie vor mit so riesigen Glasflächen gebaut? Da können die Marketingmitarbeiter der Glashersteller noch so sehr von ihren energieeffizienten high-tech-Gläsern schwärmen, die großen Glasflächen heizen diese Gebäude massiv auf, was dann wieder energieintensiv runtergekühlt werden muss.

    Ein einziges Trauerspiel. Und die internationalen Büros scheinen sich wirklich sehr einfach an den grauenhaften deutschen Architekturgeschmack anpassen zu können. Geliefert wie bestellt.

  • So ganz kann ich die allgemeine Aufregung nicht verstehen. Was hat man hier denn erwartet? Da soll ein annährend 100m langer Kaufhaus-Gebäuderiegel, der quer zwischen Hbf. und Stachus liegt, durch ein hochkommerzielles Bauvorhaben mit Einzelhandels- und Büronutzung ersetzt werden. Habt ihr wirklich erwartet, dass hier so etwas wie kleinteilig-parzellierte Gründerzeitbebauung wiederauferstehen würde? Hätte man so etwas durchsetzen wollen, hätte die Stadt sehr strikte, kritische Vorgaben machen müssen (und selbst dann wäre fraglich gewesen ob sich René Benko daran gehalten hätte). Erinnert sich noch jemand an die Neuentwicklung des ehemaligen Karstadt am Dom in der Neuhauser Straße? Das liegt mitten in der Altstadt und nicht wie hier im fast durchgehend von modernen Strukturen der letzten 70 Jahren geprägten Bahnhofsviertel. Trotz der sensiblen Altstadt-Lage hat die Schörghuber-Gruppe dort einen gruseligen, teilweise dunkelbraunen, zum Altheimer Eck fast fensterlosen Kasten ohne jegliche Rücksicht auf die Umgebung reingesetzt. Und gerade am Beispiel „Joseph-Pschorr-Haus“ sieht man auch, dass durch ein paar bloße Dachschrägen nicht auf einen Schlag die Altstadt-Atmosphäre des vorletzten Jahrhunderts zurückkehrt. Beim Ex-Karstadt/Hertie am Hbf. kann man jetzt denke ich schon froh sein, dass der Altbauteil zum Bahnhofsplatz hoffentlich sehr behutsam und wirkungsvoll saniert wird. Und dahinter kommt nun wenigstens ein hellerer Bau mit mehr Fenstern und mit etwas Glück eine spannende Dachterrassen-Landschaft. Was ich bei Chipperfield-Bauten bisher schätze, sind die Materialien. Vielleicht beweist er auch hier überdurchschnittliche Qualität. Versteht mich nicht falsch, ich bin alles andere als begeistert von dem Entwurf. Aber ich hatte mir auch kaum viel anderes erwartet.

  • Von "Dritter Zerstörung" Münchens zu sprechen finde ich jetzt auch arg übertrieben, alles in Allem ist das hier immer noch eine immense Aufwertung. Allerdings kann ich verstehen wenn man auf etwas kleinteiligeres gehofft hat, dann ist das jetzt tatsächlich eine Ohrfeige.


    Persönlich finde ich nach einmal drüber Schlafen Chipperfield okay, BIG sogar gut.


    Mit den beiden Gerichtspalästen, dem Elisenhof, dem alten Hertie und dem Königshof stehen mehrere Klopper im näheren Umfeld, der Neubau erschlägt also nichts. Die südlichen Nachbarn sind meiner Meinung nach zu vernachlässigen.


    BIG würde endlich mal wieder einen organischen, transparenteren und einigermaßen modern wirken Touch in die Innenstadt bringen. Allerdings haben mich Details in der Umsetzung bei denen immer etwas enttäuscht.


    Chipperfield, wie iconic schon geschrieben hat, überzeugt dafür so gut wie immer in der Umsetzung, auch wenn die Gestaltung sehr streng rüberkommt, sofern man es nicht mit Grünzeug und Bäumen die direkt aus dem Beton wachsen, entschärft.


    Hoffentlich sehen wir demnächst noch die restlichen Entwürfe, aber der bisher bekannte ASW Entwurf, auch wenn er nicht endgültig war, überzeugt mich weniger als Chipperfield und BIG.

  • Habt ihr wirklich erwartet, dass hier so etwas wie kleinteilig-parzellierte Gründerzeitbebauung wiederauferstehen würde?

    Ich denke die Vorbeiträge zeigen dir ganz gut, was einige erwartet haben. Hier nie geäußerte Übertreibungen a la kleinteilige Gründerzeitbebauung braucht´s dazu nicht.


    Ich für meinen Teil: Drei, vier Fassadenunterteilungen, Walmdach wie ursprünglich vorgesehen, mit Gesimsen und Lisenen gegliederte, freundliche Natursteinfassade, wohlproportioniert, hohe Erdgeschosszone. Eben so wie der Vorentwurf, weiterentwickelt (insb. Dach-Fassadenverhältnis) und verbessert in Details.


    Alternativ etwas in dieser Richtung: https://www.landaukindelbacher.de/de/angerblock/


    Und gerade am Beispiel „Joseph-Pschorr-Haus“ sieht man auch, dass durch ein paar bloße Dachschrägen nicht auf einen Schlag die Altstadt-Atmosphäre des vorletzten Jahrhunderts zurückkehrt.

    Weder denkt irgendjemand, dass durch bloße Dachschrägen, die Altstadtatmosphäre des 19. Jh. wieder aufersteht, noch hat hier jemand eine solche gefordert. Zwischen einer solchen und der tristen Wirkung dieses Tetris-Kasten, der genauso gut am OEZ entstehen könnte (wo ein ASW unpassend wirken würde), liegen tausend Grautöne dazwischen ;)

  • Von "Dritter Zerstörung" Münchens zu sprechen finde ich jetzt auch arg übertrieben, alles in Allem ist das hier immer noch eine immense Aufwertung.

    Zugegebenermaßen bezog sich das nicht nur auf dieses einzelne Projekt, sondern ganz allgemein auf die dt. Architektur der letzten Jahrzehnte.

    Da werden endlich scheußliche Bausünden abgeräumt, aber die Nachfolger sind wieder nur völlig banal. Im besten Fall.


    "hochkommerzielles Bauvorhaben

    Das war das Hermann Tietz-Kaufhaus auch. Diese Ausrede für einfallslose, austauschbare Architektur sollte man nicht mehr gelten lassen. Schon gar nicht an so einem prominenten Innenstadt-Standort.

  • Ich möchte gerne zu bedenken geben, dass das Gebäude keine prominente Schauseite hat. Zum Hbf ist es vom Altbau verdeckt und zum Stachus hin lugt es hinterm Hotel Königshof hervor. Abgesehen von den "inneren Werten", über die wir jetzt noch gar nicht diskutieren, muss es vor allem zur Schützenstraße hin eine ordentliche Längsfassade bieten.

    Für mich bietet da der Chippendale Entwurf unter diesem Aspekt tatsächlich die beste Lösung bis jetzt. ASW bietet zwar das Satteldach, was manchen hier gefällt, für mich ist diese Studie aber noch langweiliger als der Chippendale Entwurf. Wenn ich mir nicht das Luftbild, sondern die Ansicht in die Schützenstraße ansehe, und versuche mich in die Situation zu versetzen, die man später als Fussgänger auch wahrnehmen wird, gefällt mir Chippendale tatsächlich am besten.


    Musste das aber auch erst mal wirken lassen, denn vom Hocker gerissen hat es mich erstmal nicht. Ein bißchen habe ich das Gefühl, wir diskutieren hier über verschiedene Abstufungen von Banalität.

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    Chipperfield... Chippendale ist bereits 1779 verstorben ;)


    Mein Kernproblem mit Chipperfield: Er bietet hier etwas an, was genauso überall im Stadtgebiet stehen könnte. Die Besonderheit des Standorts, zentral, neben herausragenden Altbauten gelegen, findet keinerlei Würdigung in seiner Architektur. Entweder man setzt etwas futuristisches, dabei aber graziles hin oder historisierende, klassische Fassaden. Wo, wenn nicht hier wären solche möglich und passend? Für die modernistische 0815-Businessarchitektur aus grün gefärbtem Beton und 1000 m Einheitsfassade gibt es noch genügend Platz außerhalb der Innenstadt. So aber wird irgendwann alles gleich aussehen, inner- und vorstädtische Lagen werden sich architektonisch nicht mehr unterscheiden.


    So finde ich etwa den Aika Schluchtmann Neubau für den Karstadt am Nordbad bei ähnlicher Architektur völlig in Ordnung, da er seiner Lage durchaus gerecht wird: https://schluchtmannpartner.de…werb-karstadt-am-nordbad/


    Chipperfield, wie iconic schon geschrieben hat, überzeugt dafür so gut wie immer in der Umsetzung

    Das mag sein, ist aber ein schwacher Trost, wenn die Umsetzung am besten gar nicht erst stattfinden sollte ^.^ Beim BVK-Hochhaus kann man sich schon vorher ein Bild von seinen Qualitäten machen, oder man fährt in die Kolbergerstraße 5 und sieht sich seinen soeben fertiggestellten "sensationell" spannenden Villenneubau an. https://kolberger5.euroboden.de/konzept

  • Wo genau finde ich diesen Laden?

    Hier:


    Alle eingereichten Entwürfe werden vom 17.- 24. Februar öffentlich im 5. Stock des Oberpollinger (Neuhauser Str. 18, 80331 München) ausgestellt. Im Anschluss daran können sich bis 5. März alle Interessierten die Siegerentwürfe in unserem Info-Laden (Schützenstraße 12, 80335 München) ansehen.
    Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


    https://entwicklung-schuetzens…-and-er-schuetzenstrasse/

  • Platz 2, BIG architecture

    Platz 3, Snohetta

    Anerkennung, Oliv Architekten

    Nochmal Platz 1, Chipperfield

    Preisgericht zu Chipperfield


    Nach wie vor bin ich erschüttert ob der frappierenden Anspruchs- und Ideenlosigkeit des Siegers (ganz unabhängig davon, ob andere Entwürfe besser sind oder nicht). Mich beschleicht das Gefühl, ausschließlich Funktionalität und die Menge an Begrünungsmöglichkeiten zählten. So abscheulich der Ist-Zustand ist und so viel größer künftig die Attraktivität der Erdgeschosszone auch sein mag, aber damit wurde vielleicht 10 % von dem was hier hätte entstehen können, erreicht. In Summe wünschte ich mir fast, der alte Kasten bliebe stehen, dann kann ich mir wenigstens einreden, in ein paar Jahren kommt was tolles Neues, so aber besteht Gewissheit, dass sich die nächsten 30 Jahre nichts mehr an der monotonen Büroparkatmosphäre ändern wird :keineahn:


    Quelle: https://www.competitionline.co…is-gewerbebau-451710.html

  • BIG ist ein genauso brutaler Kasten ohne Wiedererkennungswert, ...

    Die begrünte Dachlandschaft bei BIG mit ihren raffiniert ineinander laufenden Kreisen hat sehr wohl einen Wiedererkennungswert. Das Problem ist halt nur, dass sich die Passanten auf Bodenebene bewegen und das architektonische Highlight auf dem Dach nicht sehen können. Der Gebäudekomplex sollte primär von der Bodenebene her erlebbar sein, und weniger aus der Vogelperspektive.

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    Eben, daher bleibt BIG für mich auch nicht überzeugend und ohne Wiedererkennungswert. Das einladendste EG haben mMn Oliv Architekten geschaffen - was natürlich zu geringerer Nutzfläche führt.


    Zum Oliv Entwurf gibt es ein Video, in dem auch die geplante Passage gezeigt wird. Auch diese dürfte bei Chipperfield weitaus weniger großzügig ausfallen.


    https://www.oliv-architekten.c…ettbewerb-schutzenstrasse


    Weitere Ansichten zu Oliv:


    https://www.oliv-architekten.c…adt-schuetzenstrasse5.jpg

    https://www.oliv-architekten.c…adt-schuetzenstrasse2.jpg

    https://www.oliv-architekten.c…schuetzenstrasse-sued.png

    https://www.oliv-architekten.c…adt-schuetzenstrasse3.jpg

    https://www.oliv-architekten.c…adt-schuetzenstrasse4.jpg

    https://www.oliv-architekten.c…itekten-konzept-gruen.gif

  • Bilder einer Ausstellung:


    Zuerst der Chipperfield.


    Leider mit die "sparsamste" Passage. Hauptsächlich in Querrichtung interessant, wie immer in Rohbetonoptik.

    Ich vermute , wie bei meinem Nachbarn in der Ursulastraße gegenüber- gestockter Beton.


    ch73mk9o.jpg


    ch6vtj57.jpg


    ch540j4h.jpg



    ch48ujwx.jpg



    ch34ukb3.jpg



    ch2r3j6l.jpg



    ch1hxjb4.jpg



    chpukns.jpg

  • Danke für die Mühe. Man sieht auch hier gut, was für ein monotoner Monsterblock mit Rasterfassade das wird, der sich durch den den riesigen Glasanteil innen schön aufheizt.