Flughafen: Sonstige Bauprojekte

  • Fraport eröffnet neues VIP-Terminal

    Nach zwei Jahren Bauzeit eröffnete die Fraport AG heute ein neues VIP-Terminal. Die Fläche von 1.700 m² auf zwei Ebenen in Terminal 1 steht jedem Fluggast zur Verfügung, gleich welche Airline und Buchungsklasse. Die Eintrittspreise sind freilich stattlich. Einzelheiten in einer PM von heute.


    Frankfurt Airport VIP-Services eröffnen neues VIP-Terminal für ankommende und abfliegende Gäste

    Flughafenbetreiber Fraport nimmt heute ein weiteres Domizil für sein Premium-Produkt Frankfurt Airport VIP-Services in Betrieb. Das neue VIP-Terminal befindet sich im Ankunftsbereich A des Terminal 1. Fraport wird auf der zweigeschossigen Fläche von insgesamt 1.700 Quadratmetern künftig vorrangig ankommende und abfliegende VIP-Gäste begrüßen. Das neue Konzept ergänzt bestehende VIP-Räumlichkeiten im Fluggastbereich B, die künftig als Transitlounge in erster Linie umsteigenden Passagierinnen und Passagieren vorbehalten bleiben.

    „Unsere VIP-Services blicken auf eine mehr als 50-jährige Tradition zurück, deren Kern stets unverändert im ganzheitlichen Ansatz begründet liegt“, betont Anke Giesen, Vorstand Retail und Real Estate der Fraport AG. „Und dennoch erfinden wir uns immer wieder neu, setzen innovative Akzente und überzeugen unsere anspruchsvollen Kundinnen und Kunden mit einer einzigartigen Mischung aus Exklusivität und Wohlfühlambiente. Mit dem neuen VIP-Terminal bieten wir unseren Gästen wieder einmal ein völlig neues, luxuriöses Reise-Erlebnis und setzen gleichzeitig die Tradition fort, für die unser hochwertiges Produkt international geschätzt wird.“


    Planungs- und Bauphase des VIP-Terminals haben etwa 24 Monate in Anspruch genommen. Die Baukosten beliefen sich auf gut 20 Millionen Euro. Die Realisierung erfolgte innerhalb des Gebäudebestands – Fraport hat im Rahmen des Projekts frühere Airline-Abschnitte für die Eigennutzung umgewandelt. Zeitgleich kann das VIP-Terminal bis zu 100 Gäste für exklusive Veranstaltungen ohne gebuchtes Flugereignis beherbergen.

    Das VIP-Terminal verfügt über einen repräsentativen, jedoch diskret abgeschirmten Empfangshof direkt am Beginn der Terminal-Vorfahrt. Dort stehen eigene Parkmöglichkeiten sowie Ladesäulen für E-Fahrzeuge zur Verfügung. Im Innern bietet das VIP-Terminal zwei großzügige Aufenthaltsflächen zur gemeinschaftlichen Nutzung: Die Global Lounge verfügt über eine exquisite Bar, die Library besticht mit gediegener und ruhiger Atmosphäre. Ausgewählte Lektüre und erlesene Bildbände dienen hier nicht nur der Dekoration.

    Für die innenarchitektonische Gestaltung der Lounge-Räume zeichnete das renommierte Büro MM Design Bergit Gräfin Douglas aus Frankfurt verantwortlich, das im Jahr 2017 bereits die VIP-Transitlounge ausgestattet hatte. Die Atmosphäre der neuen Räume setzt die dort entwickelte Design-Linie der VIP-Services fort: Hochwertiges Interieur und warme, satte Farbgebung treffen auf erlesene Stofflichkeit und ausgewählte künstlerische Akzente.

    Abseits gemeinschaftlich genutzter Zonen bietet das VIP-Terminal drei private Suiten für einen besonders diskreten Aufenthalt sowie zwei Konferenzräume für Delegationen und Geschäftsmeetings. Für spielerischen Zeitvertreib sorgt eine Gaming Lounge mit Flipper- und Arcade-Automaten. Eine feine Zigarrenauswahl finden Gäste in der Cigar Lounge. Für Begrüßungen gibt es jetzt sogar eine eigene Greeters' Suite und für den angenehmen Aufenthalt von Fahrerinnen und Fahrern eine Chauffeurs' Area.

    Mit fast 30.000 Gästen haben die VIP-Services im Jahr 2019 ihr bislang stärkstes Passagieraufkommen verzeichnet. Obwohl das Vorkrisenniveau noch nicht wieder ganz erreicht ist, bekräftigt Giesen: „Die steigende Nachfrage ist da – und wir sind genau zum richtigen Zeitpunkt bestens aufgestellt, um ihr mit einem attraktiven neuen Konzept überzeugend zu begegnen.“

    Die VIP-Betreuung am Flughafen Frankfurt ist unabhängig von Airline und Buchungsklasse des Fluges buchbar. Räumlichkeiten und Services stehen jedem offen, der sich diesen besonderen Luxus gönnen möchte. Die Preise für eine Einzelbetreuung beginnen bei 430 Euro, weitere Mitreisende zahlen pro Person ab 240 Euro.

    Der besondere Vorteil im Vergleich zu anderen VIP-Angeboten: Die Frankfurt Airport VIP-Services bilden die komplette Reiseprozesskette durchgängig abseits der Prozessstellen im Fluggastgebäude ab. Sie verfügen über eigene Sicherheitskontrollen, Ein- bzw. Ausreise und Shopping-Möglichkeiten. Zum Servicepaket gehören die Betreuung durch einen eigenen VIP-Agenten, die Abwicklung sämtlicher Reiseformalitäten, Lounge-Aufenthalt bis zu drei Stunden, Catering sowie Transfer zwischen Flugzeug und Lounge in einer exklusiven Limousine.

    Weitere Informationen zu Services und Buchung unter www.vip.frankfurt-airport.com.


    Thumbs v. l. n. r.: Global Lounge / Library / Grand Conference


    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/fraport_vip-terminal_01.jpg   Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/fraport_vip-terminal_02.jpg   Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/fraport_vip-terminal_03.jpg


    Eröffnung durch Anke Giesen, Vorstand Retail und Real Estate, und Sebastian Thurau, Leiter VIP-Services / Reception / Superior Suite


    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/fraport_vip-terminal_06.jpg   Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/fraport_vip-terminal_04.jpg   Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/fraport_vip-terminal_05.jpg

    Fotos: Fraport

  • Super Konzept. Super Sache. Und ich muss auch sagen: super Service. Auch die Aufteilung in Transit (rein Air) und Lounge (Land) macht Sinn. Da ist die Abwicklung klarer und einfacher.

    Die Neugestaltung und Erweiterung der bisherigen VIP-Lounge hatte sich damals schon sehr gelohnt.


    Das bodenständige Design gefällt mir sogar immer noch. Deshalb macht es sogar Sinn, die Innengestaltung fortzuführen - wenngleich man natürlich auch was ganz anderes hätte entwerfen können.


    Und auch dass die Chauffeure jetzt nicht mehr draußen rumlungern müssen, finde ich gut.

  • LCCevolution - Cargo City Nord


    500 Millionen € investiert Lufthansa Cargo in den Neubau des Hubs sowie in eine Lagerhalle und anderen Modernisierungen, wie man einer PM entnehmen kann. Zusammen mit Baupartner Ed. Züblin AG startet das Projekt mit einem ersten Bauabschnitt nach Fertigstellung von Vorarbeiten. Auszug aus der PM:


    • Im Norden des Frankfurter Flughafens hat im August dieses Jahres der Bau des neuen, 40 Meter hohen Hochregallagers einschließlich des automatisierten Transportsystems und der ersten Gebäudemodule begonnen.
    • Neben dem Neubau sollen nun auch die bestehenden Gebäude und Lagerhallen des Lufthansa Cargo Centers aufgerüstet und modernisiert bzw. durch Neubauten ersetzt werden.
    • Insgesamt investiert Lufthansa Cargo knapp 500 Mio. Euro in das Großprojekt, dessen Fertigstellung bis 2030 erwartet wird und eine Baufläche von über 70.000 m2 umfasst.


    Die Modernisierung und die Neubauten dienen der weiteren Effizienzsteigerung an dem Cargo Hub, an dem ca. 80% des weltweiten LHC Frachtaufkommens umgeschlagen wird.

    Die Vertragsunterzeichnung fand mit weiteren Unternehmen, u.a. aus dem Maschinenbau, am 21. November am Flughafen in Frankfurt statt. Fertigstellung der ersten Teile des automatischen Transportsystems und der ersten beiden Gebäudeteile werden zwischen 2023 und 2027 erwartet.



    Mod: Zum Projekt "LCCevo" bereits oben die Beiträge #884 f. von Anfang 2021.

  • CargoCity Süd: Baubeginn für neue DHL-Luftfrachthalle

    Im Süden des Flughafens, in der CargoCity Süd in unmittelbarer Nachbarschaft zu Tor 31, war heute erster Spatenstich für den Bau einer neuen Luftfrachthalle für den weltweit agierende Spediteur DHL Global Forwarding. Es handelt sich um das in Beitrag #903 (mit Luftbild) vorgestellte Projekt.


    Das Baugelände umfasst ein Areal von knapp 60.000 Quadratmetern, die Halle selbst wird inklusive Büroflächen über eine Bruttogeschossfläche von 28.000 Quadratmetern verfügen. Hinzu kommen Frachthöfe, 25 Lkw-Stellplätze und rund 185 Pkw-Stellplätze. Insgesamt verfügt die Halle bei Fertigstellung über 54 Tore und Truckdocks mit Fahr- und Rangierflächen sowie zusätzlichen separaten Außenstellplätzen für Lkw.


    Die Bauzeit des zukünftigen Gebäudes auf dem rund 55.000 Quadratmeter großen Grundstück beträgt rund zwölf Monate. Die Übergabe und Inbetriebnahme der Luftfrachthalle an DHL Global Forwarding, den Luft- und Seefrachtspezialisten der DHL Group, erfolgen voraussichtlich Mitte 2025. Eigentümer des Objekts wird die Fraport AG, die es an DHL Global Forwarding vermietet.


    Die Planung ist von M&P Architekten, Hünstetten. Die Generalunternehmerleistung wird von Goldbeck erbracht. Visualisierung:



    Bild: Fraport / M&P Architekten