Wohnturm ''High Square Essen'' | 135m [in Planung]

  • rec, ich verstehe, was du damit meinst. Sicherlich würde dieser Wohnturm auf dem "Innogy-Campus", in Nachbarschaft des RWE-Turms und als Teil eines Clusters, nicht ganz so wuchtig und in dieser Umgebung homogener wirken. - Vielleicht gefiel mir auch der Anblick des Tour Montparnasse in Paris, alleinstehend mitten im Häusermeer, immer so gut, dass mich das in meiner Meinung etwas beeinflusst. :)


    Deine Meinung, Arsatec bevorzugt den Standort hinter dem City-Tower vielleicht wegen des freien Blicks auf die Essener Skyline, teile ich. Und vielleicht waren die Verantwortlichen von Arsatec ja mal in der Rooftop-Bar im Flowers-Hotel und fanden die Aussicht so umwerfend, dass ihnen der Gedanke mit dem Wohnturm kam. *Spekulation aus* :/;)

  • Ich würde auch den Standort an der Weststadt bevorzugen. Damit würde die Gegend auch ihr "Landmark" erhalten.


    Die Adresse entwickelt sich und da die angrenzende Druckerei ohnehin abgerissen - und durch Wohnbebauung ersetzt - werden soll; wäre das eine tolle Aufwertung.

  • Wie hier berichtet wird, sollen die vier unteren Stockwerke, wo die Parkplätze entstehen, begrünt werden. Neben CDU scheinen auch die Grünen vom Projekt nicht abgeneigt, pochen aber auf eine ökologisch nachhaltige Entwicklung. Außerdem sind sie bei der geplanten Höhe noch skeptisch. Laut Bild könne man das Projekt innerhalb von zwei bis fünf Jahren umsetzen.


    Hier gibt es weitere Visualisierungen

  • Der RWE-Turm ist aber bis zum Abschluss der Gebäudetruktur nur 127m....*klugscheiss* Die Antenne bringt es dann auf 162m...also gemogelt ;)

  • ^Apropos "gemogelt": Interessant finde ich den Artikel im Top-Magazin (letzter Link in #23). Dort ist eine Darstellung zu sehen, die eine Spitze zeigt, die, den Proportionen nach zu urteilen, nicht in die genannte Höhe von 135m inkludiert ist. Unter der Annahme, dass es sich bei den bisher bekannten Darstellungen eher um eine Ideenskizze als um einen finalen Entwurf handelt: ob man wohl eine strukturelle Höhe von >147m erreichen will, um den Turm als höchsten Wohnturm in NRW vermarkten zu können?

  • Drücken wir die Daumen, dass der Turm nicht im wahrsten Sinne des Wortes klein geredet wird. Auch wenn die Politik dem Projekt grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber steht, müssen noch Details geklärt/ geprüft werden, die sich unter Anderem auch auf die Höhe des Turms beziehen. Einigen Politikern sei, so ist zu lesen, daran gelegen, eine Verschattung des Umfeldes zu vermeiden. Dieser Punkt könnte besonders für den Standort hinter dem City Tower in der Weststadt Auswirkungen haben. Mir kam sofort der Gedanke, dass man seinerzeit beim RWE Turm nicht so genau hingesehen hat.

  • ^ Sollte das Projekt oder O-Ton die "Ideen-Skizze" scheitern, dann wird die Schuld, wohl eher nicht bei den Lokalpolitikern zu suchen sein - es gilt nämlich, ganz andere Hürden zu nehmen. Ich lasse ich mich natürlich gerne eines Besseren belehren, für Arsatec dürfte sich aber die bloße Ankündigung bereits schon jetzt ausgezahlt haben.

  • Die 'Ideen-Skizze' ist ja erst einmal eine Grundlage um anzutesten was machbar (und hoffentlich keine PR) ist. Baurechtliche und politische Gesetzmäßigkeiten außer Acht lassend, muss Arsatec einmal mehr durch ein deutliches Engagement in der Sache in den nächsten Wochen und Monaten mit weiteren Details herüberkommen.


    P.S.: Ich vermute aber, dass noch sehr viel Wasser die Ruhr herunterfließt bevor der erste Kran auf der Baustelle steht und diese Höhe angeht, hoffe anderseits stark das ich mich komplett irre.

  • Politisch gesehen:

    Um das Thema mal wieder etwas aufleben zu lassen. Da hat sich der SPD-Ortsverein allerdings schon Ende Januar zum geplanten Hochhaus-Projekt bekannt, und einen umfangreichen Maßnahmenkatalog vorgelegt. Der geht wie nicht anders zu erwarten in die Richtung der Grünen im Rathaus, die wiederum mit der CDU bis 2025 in Essen regieren. Sieht jedenfalls politisch so aus als wäre man sich einig, wobei ich persönlich aus der Erfahrung heraus glaube, dass die Grünen an der Höhe aber noch gewaltig nach unten schrauben werden. Interessant vielleicht noch, dass man der Verschattung sogar etwas gutes abgewinnt und das nicht negativ sondern hilfreich sieht. Auch die angestrebte Höhe scheint bei der SPD kein Thema zu sein.


    Einige nicht unbedingt neue Eckpunkte sind:


    - 30 % öffentlich geförderter Wohnraum

    - Das Bauvorhaben muss Teil eines städteplanerischen Konzept für Sozial- und Kulturleben in Quartier und Stadtteil sein- Ökologische Aspekte müssen in der Stadtplanung berücksichtigt werden

    - Das Hochhaus muss moderne Verkehrsteilnahme nicht nur integrieren sondern fördern

    - Das Hightech-Gebäude muss auch zum digitalen Infrastrukturausbau genutzt werden können


    Quelle: Arsatec-Hochhaus muss Teil eines Konzepts sein › SPD Essen-Mitte (spd-ov-essen-mitte.de)


    P.S.: Das Frankfurter Forum lässt in Sachen Wohnhochhäuser z.Zt. verlauten, das 2-3 Projekte nicht nur gestoppt, sondern ganz abgesagt wurden. Vermutet wird dass der Markt in Ffm u.a. auch Corona bedingt gesättigt ist, und eine Umnutzung dieser Projekte in Büros angestrebt wird.