Bauprojekte am Velodrom (Prenzlauer Berg)

  • Pandion Viva

    Das Gelände zwischen Conrad-Blenkle- Rudi-Arndt- und Paul-Heyse-Str. wurde komplett abgeräumt. Hier war vorher eine Schule in einem Plattenbau. Offenbar soll aber der benachbarte Block Conrad-Blenkle- Paul-Heyse- Fritz-Riedel- Rudi-Arndt-Str. bebaut werden. Hier befinden sich Flachbauten u.a. mit einem Netto-Supermarkt.
    Entwürfe gibt es hier:
    http://gnaedinger-architekten.…er/GN%C3%84A/Pandion-Viva

    Einmal editiert, zuletzt von Rainer Tee () aus folgendem Grund: falsches Gelände beschrieben.

  • ^Gut so, dass der Kiez hier endlich weiter gebaut wird, Freiflächen gibt es leider darüber hinaus immer noch genug mit großen Parkplätzen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie lange es doch noch dauern kann, innerstädtische Bereiche wie diesem, zu entwickeln.
    Ob die Holzverkleidung auf Sichtbeton mir in der Realität sympathisch erscheint, mal schauen-die Freude, dass in der Ecke was passiert, ist eh größer!

  • Pandion: Extrem unsympathische Firma, miese Qualität, null Gestaltungswillen. Aber teuer.

    Vgl. das "First" und das "Cosmopolitan" südl. Spittelmarkt, deren Einstieg hierzulande. Die machen sich nun breit in Berlin.
    Das einzige, was die jemals zustande gebracht haben, sind die Kranhäuser in Köln...

  • ^^Der Entwurf von Gnädinger Architekten (siehe meinen Link vom 12.3 .17) für das selbe Grundstück war wesentlich interessanter. Möglicherweise haben Hascher Jehle einen günstigeren Entwurf abgeliefert der mehr Rendite verspricht.
    Der Netto-Supermarkt verschwindet wohl ersatzlos, oder habe ich etwas übersehen? Sollen wohl die Bewohner online einkaufen...

  • Conrad-Blenkle-Str. 29

    Auf diesem Grundstück wird bisher nur ein Teil der Gewerbebauten abgerissen. Der Netto-Discounter mit dem Hund will offenbar bleiben. Dazu hat man Plakate mit passenden Sprüchen aufgehängt.


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    Die Fotos sind von mir und heute.

  • Conrad-Blenkle-Straße 29 (Pandion 4Living am Velodrom)

    Zuletzt hier


    Update - der Rohbau ist soweit fertig, an der Südwestfassade ist bereits die Dämmung weiß gestrichen, Fenster sind drin und tw. wurden schon die Balkonbrüstungen angebracht:


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    Ausschnitt der Fassade (sorry, nur Handyqualität):


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    Nordostfassade zum Velodrom:


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  • Wohnquartier '4Living' am Velodrom - Bauupdate

    Die Bauarbeiten am Wohnbauvorhaben der Pandion AG namens '4Living' zwischen Conrad-Blenkle-Straße und Fritz-Riedel-Straße sind weit vorangeschritten. Die 178 Eigentumswohnungen des ersten Bauabschnitts sollen ab Anfang des kommenden Jahres bezogen werden können. Einige Wochen später kommen weitere 95 Wohnungen aus dem zweiten Bauabschnitt dazu. Der sechsgeschossige Wohnkomplex (plus Staffelgeschoss) bildet im Prinzip ein komplettes Quartier, wobei der Name vermutlich daher rührt, dass zu jeder Seite ein zurückgesetzter Eingangsvorhof ausgebildet wird. Hierdurch ergibt sich der Eindruck von vier Zeilenbauten, die letztlich den Quartiersblock ausformulieren, ohne dass die Vorhöfe den Einblick ins Innere ermöglichen.


    Der Ausblick von den Terrassen des Velodrom-Plateaus auf die Südostfassade des Quartiers an der Rudi-Arndt-Straße:


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    Auf dem nachfolgenden Bild kann man sehr gut zwei der insgesamt vier Vorhöfe erkennen, die erdgeschossig jeweils ein Entrée bilden. Das abschließende Band des letzten Vollgeschosses läuft als Ebene durch, sodass die Höfe nach oben hin abgegrenzt werden.


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    An der Fritz-Riedel-Straße (Nordost-Seite) und an der Paul-Heyse-Straße (Nordwest-Seite) stehen die Gerüste zum Teil noch, werden aber wohl schrittweise je nach Fortschritt der Fassadenarbeiten bis Anfang des kommenden Jahres abgebaut.


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    Teilweise werden zur Zeit noch die Bänder (Metall oder Kunststoff) auf die Unterkonstruktionen montiert. Auch im Bereich des Erdgeschosses muss die Verkleidung stellenweise noch komplett aufgebracht werden.


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    Die vier Gebäude sind hinsichtlich ihrer Grundrissgestaltung ähnlich, aber nicht ganz identisch. Während die Kopfbauten alle gleich gestaltet sind, zeigen sich in den Seitenfassaden Variationen durch unterschiedliche Größen der Vorbauten. Es werden Wohnungen mit Größen von 38 - 127 m² (1-4 Zimmer) angeboten. Preislich geht es ab 249.000 Euro los.


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    Baukunst kritisiert in einem vorigen Beitrag (schon etwas her von 2017) die miese Qualität und den Gestaltungsunwillen bei Pandion-Projekten. Dieser Aussage muss ich an dieser Stelle in aller Deutlichkeit widersprechen. Wer genau hinschaut, erkennt auch an diesem Projekt, dass hier gute Planerbüros zum Zug gekommen sind, deren Planungen auch umgesetzt werden: Schiebeläden als Sonnenschutzelemente, ansprechende Detailausbildungen im Bereich der Loggien, keine billigen Außenbauteil-Luftdurchlässe, schicke Leuchten, Loggienentwässerungen innerhalb der Dämmebene, innenliegende Dachentwässerung, Riemchenverkleidung im Erdgeschoss...

    Trotz der Größe dieses Komplexes schafft der Entwurf zudem eine angenehme Kleinteiligkeit und Abwechslung.


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    Obwohl die Südost-Ecke keine zusätzlichen Neuigkeiten bringt, zeige ich auch diese nachfolgend im Sinne der Vollständigkeit.


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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

  • Neubau dreizügige modulare Grundschule

    Aufgrund zahlreicher Neubauvorhaben in der näheren Umgebung rund ums Velodrom, wie auch weiter östlich auf dem Areal des ehemaligen Schlachthofs gibt es in diesem Teil des Prenzlauer Bergs einen stetig wachsenden Bedarf an Schulplätzen. Im Jahr 2018 wurde durch die Senatsverwaltung Stadtentwicklung und Wohnen (Projektseite) ein nichtoffener Realisierungswettbewerb ausgelobt, bei dem auch ein großes und bisher als Parkplatz genutztes Grundstück zwischen der Conrad-Blenkle-Straße und der Fritz-Riedel-Straße in die Betrachtung einbezogen worden ist.

    Im Rahmen dieses Wettbewerbsverfahrens sollten durch die teilnehmenden Architekturbüros modulare Basisbaukörper für eine 3-zügige Grundschule und eine dazugehörige Sporthalle konzipiert werden. Im Anschluss daran sollten die Planungsergebnisse inklusive erforderlicher Pausen- und Sportaußenflächen auf fünf konkrete Grundstücke übertragen und deren Plausibilität nachgewiesen werden.


    Gewonnen hat damals das Büro h4a Gessert + Randecker Architekten GmbH, Stuttgart in Zusammenarbeit mit Glück Landschaftsarchitektur GmbH sowie einem Tragwerks- und einem Haustechnik-Planungsbüro. Auf der Grundidee des ausgewählten Siegerentwurfs soll nun bis zum Schuljahr 2022/23 die angedachte modulare Grundschule samt Sporthalle und Freiflächen gebaut werden, die hier sogar vierzügig angedacht ist. Benachbarte Schulen können so langfristig entlastet werden. Es handelt sich um den ersten vollständigen Neubau einer Schule im Bezirk Pankow seit den 1990er Jahren.


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    Quelle: Senatsverwaltung Stadtentwicklung und Wohnen


    Der erste Bauabschnitt (Errichtung eines Modularen Ergänzungsbaus mit Mensa und Funktionsräumen) ist seit dem Schuljahr 2019/20 in Betrieb. Daneben soll nun im zweiten Bauabschnitt das Areal vervollständigt werden. Der Lageplan zeigt, dass der nordöstliche Teil der Cotheniusstraße aufgegeben und in das Schulgelände integriert wird. Das Schulgebäude wird im nördlichen Bereich, die Sporthalle im südlichen Bereich unterkommen.

    Online aufrufbare Perspektiven zeigen lediglich den Siegerentwurf des damaligen Wettbewerbs. Bisher konnte ich noch keine aktuelleren Visualisierungen finden.


    Auf dem betroffenen Grundstück sieht es zur Zeit wie folgt aus (Blick vom Plateau des Velodroms):


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    Man ist noch immer mit der Baufeldfreimachung beschäftigt. Der bereits bestehende Bau an der Conrad-Blenkle-Straße wurde mit einem geschlossenen Holzzaun von der restlichen Baufläche abgetrennt, damit die Kinder möglichst wenig von den anstehenden Baumaßnahmen mitbekommen.


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    Der Bau des ersten Bauabschnitts von der Conrad-Blenkle-Straße aus gesehen:


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    Das Teilstück der Cotheniusstraße hat man bereits in das Baufeld integriert. Im nächsten Jahr wird es hier dann sichtbare Baumaßnahmen zu sehen geben.


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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

  • ^ Hmpf, ich hatte gehofft, dort wird Blockrand geschlossen. Mit der Berliner Schulbaupolitik kann ich wenig anfangen: Kisten auf leere Grundstücke stellen und das Drumherum als Schulhof freilassen. Hier ist das schon ärgerlich, in anderen Ecken wie dem Bötzowkiez finde ich es fatal. Klar, die Modulbauweise geht schnell und ist günstig – aber ein bisschen Rücksicht auf den Städtebau sollten die Behörden schon nehmen...


    P.S.: Über mir stand gerade noch der Beitrag einer neuen Foristin. Warum ist er weg?

    Modhinweis: Es war leider Spam.

  • Na gut, 3 Jahre später nehme ich mein „mies“ zurück. War zu hart ausgedrückt. Aber ich finde es trotzdem kalt, abgemildert wenigstens durch die Fensterläden und den Sockel.

  • Aber ich finde es trotzdem kalt, abgemildert wenigstens durch die Fensterläden und den Sockel.

    Wenn jetzt aber die Fensterläden noch bunt wären und der Sockel etwas kontrastreicher, wäre das schon ein anderes Bild.


    So etwas wirkt doch deutlich fröhlicher:



    Copyright: Ehret GmbH


    Wenn man sich dann nach ein paar Jahren an den Farben satt gesehen haben sollte, ist es kein so ganz riesiges Investment, andere, oder neutralere Farben zu wählen.

  • Budget-Hotel in der Conrad-Blenkle-Strasse 36, Berlin

    Bei dem Standort handelt es sich um das Gewerbeobjekt zwischen dem BVG Betriebshof und der Sporthalle in der Conrad-Blenkle-Strasse 36, Berlin. Der letzte Mieter, Netto Markendiscount, hat diese Woche die Fläche geräumt.


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    Hier geht's zum Projekt:


    https://www.wg-a.com/projects/…lenkle-strasse-36-berlin/


    Es wäre toll, wenn jemand das Projekt in der Karten einpflegen könnte.

  • Kniprodestr. 31, 10407 Berlin hinter der neuen Sporthalle / Lidl

    Ich habe mich lange gefragt, was aus dem Objekt in der Knipoderestr. 31, 10407 Berlin werden soll.


    Die Antwort: DasLand Berlin saniert hier, künftiger Mieter wird das Technische Finanzamt sein.


    http://balbaybau.de/aktuelles/#


    Kürzlich es auch einen Artikel in der Morgenpost dazu, diesen verlinke ich nicht da es ein Plus Artikel ist.


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  • Dazu gab es vor ein paar Monaten mal einen Artikel im Pankower Newsletter des Tagesspiegels. Der 1974 errichtete 11-Geschosser beherbergte wohl zu DDR-Zeiten das Internat der Kinder- und Jugendsportschule (KJS) „Ernst Grube“. Nach der Wende zog ein Studentenwohnheim ein. Die letzten 20 Jahre stand der Klotz dann leer, verrottete langsam. Es gab wohl mal kurzfristig die Überlegung, daraus eine Flüchtlingsunterkunft zu machen, wurde aber schnell wieder verworfen. Seit Ende 2020 wird das landeseigene Gebäude durch die BIM saniert.

    Zukünftig residiert in dem Bau das Technische Finanzamt (TFA) Berlin, ein IT-Dienstleister für die Senatsverwaltung für Finanzen und die Finanzämter Berlins. Zusätzlich zur Grundinstandsetzung wird das Gebäude um einen 3-Geschossigen Neubau erweitert. Nach Fertigstellung sollen ca. 300 Finanzamts-Mitarbeitende in dem Komplex arbeiten. Für die Um- und Baumaßnahmen wird ein mittlerer zweistelliger Millionenbetrag investiert, man möchte im ersten Quartal 2023 fertig sein. Das Endergebnis wird ein völlig aseptischer, durchschnittlicher, banaler aber dafür sanierter Plattenbürobau werden...yeah. :zzz:

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    Visualisierung Numrich Albrecht Klumpp Architekten

  • ^^^Wie nicht anders zu erwarten, sind die NIMBYs natürlich dagegen. Die Anwohnerinitiative „AG Erhaltungsgebiet Danziger Straße Ost“ möchte den bereits genehmigten Hotelbau verhindern, stößt mit ihren Forderung allerdings im Bezirksamt auf Unverständnis. Artikel im Pankower Newsletter.

  • Immerhin scheint es mittlerweile Konsens dazu zu geben, die EGs mit den vorher bestehenden Supermärkten zu füllen und damit zumindest Gewerbe zu erhalten.


    PS: Bei Goolge Earth sieht es so aus, als könne die ganze Gegend einen Investitionsschub gebrauchen. Alte Baracke und ungenutzte Hallen vom Vandalismus gezeichnet, prägend das Bild. Daher würde ich den Hotelneubau an dieser Stelle nicht so negativ sehen. Das hier ist nicht die Friedrichsstrasse in Berlin Mitte...Und wie ich immer zu sagen pflege: Würde die Denkweise in der Architektur mal zum "dekorierten Schuppen" hin geändert, wäre es ein leichtes aus diesem Gebäude ein bisschen mehr Anspruch zu kitzeln. Die Fenster ein wenig gerahmt, ein paar Profilleisten zum strukturieren der Fassade - es wäre so einfach!