Parkstadt Karlshorst (Lichtenberg | in Bau)

  • Danke, das sind interessante Infos. Nach 170 Plätzen unter BA2 sieht es tatsächlich nicht aus, allerdings wurden ja auch Stellplätze außen verkauft. Aber wenn im weiteren Verkaufsverlauf der Stellplatz Pflicht war, dürfte die Parkplatznot vielleicht nicht im befürchteten Ausmaß eintreten.


    Ja, der 10 Minuten-Takt (der eigentlich schon viel zu dünn wäre, wenn man bedenkt, dass es im weiteren Umkreis nichtmal irgendeine alternative Busverbindung gibt) ist vorgeblich Ziel, aber es passiert ja nichts. Und wenn mal etwas passiert, wird es aufgrund der erforderlichen Baumaßnahmen noch sehr lange dauern. Das ist natürlich nicht akzeptabel und ich erwarte schon, dass für die Übergangszeit zumindest eine ergänzende Busverbindung zum Ostkreuz eingerichtet wird.

  • ^für wen soll die Busverbindung zum Ostkreuz denn eingerichtet werden? Man würde meist auf dem Weg im Stau stehen, während die Tram vorbeifährt.


    Ehrliche gut gemeinte Frage:


    Bist du dort jemals mit der Tram 21 unterwegs gewesen? Für wen soll ein besserer als der angedachte 10min Takt eingerichtet werden? Welche Baumaßnahmen erwartest du?

  • Naja, die Tram fährt ja nicht vorbei, bzw. nur im 20-Minuten-Takt. Es geht doch darum, den Takt zu verstärken. Die baulichen Maßnahmen, die für den 10-Minuten-Takt der Tram erforderlich sind (Verlegung der Trasse durch die Sonntagstraße), werden in den nächsten Jahren nicht umgesetzt werden und man kann ja nun nicht sagen, Pech gehabt, dann fährt halt nur alle 20 Minuten was (und dann nichtmal unmittelbar bis zum Ostkreuz). Das Nadelöhr am S-Bahnhof Rummelsburg ist natürlich ein großes Problem, das sehe ich auch. Zumal das sicher aufgrund der Bauarbeiten dort noch eine Weile bestehen wird. Aber es macht die Situation sicher nicht besser, wenn die Bewohner von Parkstadt und Prinzenviertel mangels Alternativen da im Auto durchwollen.


    Es gäbe jetzt noch die theoretische Möglichkeit, den Takt der 21 zu verdichten. Dem hat die BVG vor drei Jahren eine Absage erteilt, s. http://www.wir-in-rummelsburg.…2-kommt-nicht-so-schnell/


    Interessant in dem Zusammenhang finde ich einen Gedanken, der z.T. Vorschläge der Initiativen gegen den Trambau in der Sonntagstraße aufgreift, der relativ kurzfristig umsetzbar wäre: So könnte zunächst nur eine kurze Stichstrecke an der Marktstraße von der Stammstrecke abzweigen und nur bis zum Bahnhof Ostkreuz führen. Auf dieser Trasse könnte die 22 dann im 20-Minuten-Takt zwischen Blockdammweg und Ostkreuz verkehren.

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  • Leider ist inzwischen davon auszugehen, dass die ÖPNV-Probleme erst im Nachgang gelöst werden, nicht vorausschauend.


    Wie lang man den Umbau einer kleinen Wendeschleife verschleppen kann, werden wir sehen; für den Umbau Ostkreuz ist ja 2025 inzwischen das früheste Datum. *Eine Stichstrecke kann wahrscheinlich eher nicht spontan eingeplant werden. Das würde ja wiederum mehr Technik und Organisation am Ostkreuz erfordern.


    Den Vorschlag Bus hatte ich auch schon einmal der Stadtverwaltung geschickt. Allerdings kam da auch das Gegenargument Stau. Die Ironie: Nun wird wohl ab 2023 (wenn knapp 500 Wohnungen fertig sind und noch Grundschule und Supermarkt eröffnen) auch die Tram 21 öfter im Stau stecken bleiben – in Richtung Osten, auf der Ehrlichstraße.


    Auf der Haben-Seite: Die Umsteigezeit am Ostkreuz hat sich bereits verbessert, da man jetzt auf der Ostseite direkt vom Bahnhof zur Straßenbahnhaltestelle Marktstraße laufen kann. Das spart immerhin 1-2 Minuten.

  • Ich denke, wenn die M21 im 10er Takt auf bestehender Strecke mit Umsteigesmöglichkeiten in Rummelsburg S3, Ostkreuz S 3,5,7,75 und Frankfurter Tor U5 eingeführt wird, sollte das erst mal ausreichend sein. Der ÖPNV-Anschluss zur Gartenstadt bekommt von mir ne 2- :)

  • Naja, "wenn". Das ist ja das Problem. In den nächsten drei Jahren eher nicht. Und ein 10-Minuten-Takt mit ner Tram ist für mich auch keine 2-, das wäre eine U- oder S-Bahnhaltestelle mit 5-Minuten-Takt im Umkreis von 500m.


    In Richtung Ehrlichstraße wird die 21 inzwischen schon des öfteren einfach eingestellt, da sie an der Treskowallee eh nicht weiterkommt. Sie nennen es Verkehrswende.

  • Der RBB befasst sich mit dem Container- bzw. Wohnwagenplatz.


    Anstatt über die Abzocke der Ärmsten bei Mieten von 500€ für 18qm zu schreiben, wird hier unkommentiert wieder von Luxuswohnungen gesprochen.

  • Ich habe den rbb-Beitrag zum Anlass genommen, nochmal im Bezirksamt nachzufragen. Bei den Bauanträgen für das Grundstücks des Trailerparks handelt es sich tatsächlich nur um Bauvoranfragen. Man gehe aber davon aus, dass der Eigentümer nicht verkaufen wolle.

  • 1,5 Jahre reine Bauzeit für ein Kehrgleis? Irre. Also ich freue mich ja, dass hier nun offensichtlich Bewegung in die Sache kommt. Aber gerade gestern ist mir aufgefallen, dass die Trasse der 21 zwischen Rummelsburg und Marktstraße aktuell eingleisig ausgeführt ist. Also ausgerechnet in der Karlshorster Straße, die gerade für den Bau eines Radweges (wie lange dauert das eigentlich?) in eine Fahrtrichtung gesperrt ist. Ich gehe jede Wette, dass eines Tages irgendjemandem auffällt, dass das zweite Gleis nicht gebaut werden kann, weil es dort nun einen Radweg gibt.

  • Etwa 200 Sozialwohnungen und 100 weitere Wohnung gehen jetzt in die Vermietung. Die ungeförderten Wohnungen sind mehr als doppelt so teuer wie die Sozialwohnungen.


    Aus der Beschreibung ergibt sich, dass Abschnitt 9 zum 01.08. sowie Abschnitt 7 zum 01.09. übergeben werden.

  • Erstaunlich. In WA4 wurden die ersten Wohnungen im Dezember übergeben, und der Bautenstand von WA9 und 7 dürfte ähnlich sein, die Gebäude sind ja soweit fertig.

  • Ein Mieter wird sicher einen höheren Rechtsanspruch auf eine vollständig fertiggestellte Anlage haben. Am Abschnitt 4 sind inzwischen (4 Monate später) zwar Parknischen und Gehwege überwiegend fertig, aber das Grün fehlt und der Innenhof mit Wegen, Gärten, Kinderspielplatz ist noch komplett in Bau. Wahrscheinlich wird sowas bis August/September an den Mietwohnungen von Abschnitt 7 und 9 weiter fortgeschritten sein.

  • Direkt gegenüber der Parkstadt entsteht ein Ärztehaus nach Entwurf von Eckert Negwer Suselbeek. Das Büro hat ebenfalls Teile der Parkstadt im WA3/6/8/9 entworfen. Es entsteht an der Ecke Blockdammweg/Wandlitzstraße.


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    OT: Btw. wurde nun auch eine größere Fläche an der Ehrlichstraße 80 für die Bebauung geräumt. Hier existiert schon seit einigen Monaten eine Baugenehmigung für Wohnen plus Gewerbe im EG. Genaue Entwurfspläne dazu konnte ich allerdings nicht finden.

  • living2050 Kann man ausschließen, dass es sich um ein und das selbe Projekt handelt? Bis jetzt sieht man auf der Nordseite der Kreuzung Blockdammweg/Wandlitzstraße/Ehrlichstraße keine Abrissarbeiten.


    Nachtrag zur Zahl der Tiefgaragen: Die Firma DBS baut die beiden Abschnitte 3 und 5 in der Nordost-Ecke mit 239 Wohnungen. Laut ihrer Webseite haben im Abschnitt 3 drei Viertel der Wohnungen eine TG, im Abschnitt 5 die Hälfte.

    Einmal editiert, zuletzt von abugida ()

  • Parkstadt Karlshorst - Bauupdate

    Kürzlich konnte ich der in Bau befindlichen Parkstadt Karlshorst einen Besuch abstatten. Die weiträumigen Bautätigkeiten sind aufgrund der zahlreichen Krane bereits von Weitem sichtbar. Der bebilderte Rundgang beginnt am Hönower Wiesenweg und führt einmal entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn um das Entwicklungsgebiet.


    Der Hönower Wiesenweg wurde mittlerweile von einem schmalen Weg zu einer asphaltierten Erschließungsstraße ausgebaut, die den Besucher ans westliche Ende des Quartiers heranführt. Die Vergleiche zu den Aufnahmen in #8 und #25 sind dabei sehr interessant und aufschlussreich.


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    Der Blick öffnet sich dabei zunächst auf die Stadtvillen im Baufeld WA2, die zurzeit schrittweise errichtet werden. Daran schließt sich südlich der erste komplett fertiggestellte Quartiersblock WA4 an, welcher insbesondere durch die Architektursprache des Büros Klaus Theo Brenner Stadtarchitektur geprägt wird.


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    Der Blick nach Osten in die neugeschaffene Georg-Klingenberg-Straße:


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    Die Fassaden von Klaus Theo Brenner können mich nicht so ganz überzeugen. Aufgrund der regelmäßig auftretenden Verzahnung zwischen Riemchen-Verkleidung und gelber Putzfläche sowie der überwiegend flachen Fassadenausbildung wirkt die Riemchenfassade wie eine Tapete, ohne den Block sichtlich aufzuwerten zu können. Die Vorteile des Materials sind hierbei nicht wirklich genutzt worden. Das unruhige Bild zieht sich über drei Seiten des Blocks.


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    Die Südseite des Quartiers wird durch die Bauten des Büros Eingartner Khorrami gestaltet. Das Büro setzt die Riemchen zur Betonung des Erdgeschosses sowie als horizontale Fassadenbänder ein. Die Fassadenabfolge wirkt dadurch wesentlich unaufgeregter und gefälliger. Die Eingänge werden dabei zusätzlich durch unterschiedlich stark hervortretende Riemchenschichten betont.


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    Nebenan laufen die Bauarbeiten an den Untergeschossen des Quartiers WA6, bei welchem ebenfalls mehrere der vier involvierten Architekturbüros Entwürfe abgeliefert haben. Die Gebäude am Hönower Wiesenweg wurden dabei durch das Büro Stephan Höhne Architekten konzipiert.


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    Anhand der bereits gesetzten KS-Plansteine sind die zukünftigen Grundrisse im Untergeschoss gut zu erkennen.


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    Auch beim WA8 sind die Erdarbeiten soweit vollzogen, dass mit den eigentlichen Rohbauarbeiten bereits begonnen worden ist.


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    Westlich der Hauptmagistrale durch das Quartier, welche den Namen Adolf-Wermuth-Allee tragen wird, türmen sich bereits die fertigen Wohnquartiere WA7 und WA9 auf. Beide Quartiere vermitteln aufgrund des dunkleren Riemchens sowie der strengen Architektursprachen ein deutlich wuchtigeres Bild. Einheitlich ist dabei, dass die Fassaden vom EG bis 2. OG hauptsächlich verklinkert sind und sich darüber Putzflächen anschließen. Dieses Grundkonzept werden auch alle anderen Bauten an der Adolf-Wermuth-Allee tragen, um der Straße einen einheitlichen Charakter zu geben.


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    Aufgrund der umlaufenden Absperrungen konnte man leider noch nicht näher an die Blöcke heran.


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    Der Blick nach Norden mit dem im Bau befindlichen Quartier WA5 auf der rechten Seite und einer Stadtvilla im Hintergrund:


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    Von Osten kommt man über einen Durchgang ins Quartier WA4. Hier sind die Außenanlagen erst kürzlich fertiggestellt worden. Insbesondere die massiven Lüftungsbauwerke der unterirdischen Tiefgarage stören den Gesamteindruck etwas (vorrangig aus Sicht der Bewohner der Erdgeschosswohnungen). Die sukzessive Begrünung des Hofs wird hierbei sicherlich ausreichend Abhilfe schaffen.


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    Zurück an der Georg-Klingenberg-Straße öffnet sich wieder der Blick auf die nördlichen Stadtvillen, die dann als nächstes fertiggestellt und im kommenden Jahr übergeben werden.


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    Noch ein Blick auf die Nordseite des WA4 mit den Fassaden von Klaus Theo Brenner:


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    Wir bewegen uns zu den westlichen Bauten des WA8 am Hönower Wiesenweg. Hier hat man die Arbeiten am Untergeschoss bereits abgeschlossen. Das Erdgeschoss wird dabei deutlich über dem Geländeniveau liegen. Sehr gut zu sehen sind bereits das entstehende Foyer mit Aufzugsrohbau, die angebrachten Lichtschachtkörper sowie die Kontrollschächte der Gebäudedrainage auf der Nordseite.


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    Umrundet man das Areal von Süden, kann man aktuell noch sehr gut die südlichen Bauten des WA9 erkennen.


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    Von nachfolgendem Standpunkt aus kann man in Zukunft die gesamte Adolf-Wermuth-Allee nach Norden in Richtung Blockdammweg schauen:


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    Südlich des WA9 wird, sozusagen als städtebaulicher Höhepunkt, das Quartier WA10 errichtet, welches durch das Büro Stephan Höhne Architekten geplant worden ist. Bei diesem Baufeld laufen bereits die Erdarbeiten, sodass möglicherweise noch in diesem Jahr mit den Tiefbauarbeiten begonnen wird.


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    Von der Trautenauer Straße fällt der Blick wieder auf die Quartiere WA7 und WA9. Hier hat man die östlichen Blockränder städtebaulich erhöht und in die Quartiere zurückversetzt. Dies bewirkt aus meiner Sicht eine beeindruckende Raumkante, die zukünftig noch erweitert werden wird durch das Quartier WA5. Die Bauten stammen von Eingartner Khorrami und Eckert Negwer Suselbeek.


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    Es folgt ein Eindruck von der aktuellen Kranlandschaft. Rechts werden weitere Stadtvillen entstehen, links erhebt sich das WA5 aus der Baugrube.


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    Zum Abschluss des Rundgangs gibt es noch zwei Eindrücke von der Ehrlichstraße bzw. vom Blockdammweg. In diesem Areal WA1 entstehen zukünftigt die schulischen Einrichtungen sowie das geplante Wohngebietszentrum, welches in diesem Projektstrang bereits gezeigt worden ist.


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    Alle Fotografien sind durch mich am 22.05.2022 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

  • Danke für die Bildstrecke. Also ich freue mich ja, dass hier Wohnraum geschaffen wird. Aber drei Dinge ärgern mich:

    1. Die Fassaden sind weitgehend öde, monoton und lassen die Gebäude klobig wirken.

    2. Es scheint eine reine Schlafstadt zu werden ohne gewerbliche Nutzung der Erdgeschosse.

    3. Wieso fehlen den Gebäuden zusätzliche zwei bis drei Etagen?

  • zu 1.

    Ich sehe das etwas anders. Wie auch in der Beschreibung zu finden, so finde ich auch dass man sich architekturmäßig an den sozialen Wohnungsbau der 20ger bis frühen 30ger orientiert hat. Das war mein erster Gedanke als ich so manche Gebäude sah. Ich finde das auch gar nicht so schlecht. Es hab jedenfalls mehr Qualität, was sonst oft entsteht.

    Ich denke im Laufe der Jahre wenn Bäume, Büsche usw gewachsen sind, dann verschwinden die 'klobigen' Gebäude sowieso mehr und mehr. Das ist bei allen Grossansiedlungen der Fall. Von daher bin ich daher ziemlich optimistisch.


    zu 2.

    Es gibt nun mal auch viele Menschen die in einer Schlafstadt leben wollen. Ich finde das etwas seltsam, dass überall Hullygully sein muss. Eine Schule, Kita und Infrastruktur entsteht ja auch, Aber es müssen nicht in jedem Erdgeschoss Geschäfte sein oder Startups. Der Name sagt ja auch Parkstadt Karlshorst, von daher ist das halt vorwiegend eine reine Wohngegend. In Berlin gibt's jede Menge Ecken in denen was los ist, auch ausserhalb des Zentrums, von daher passt das schon,


    zu 3

    Naja ich denke man will eben keine Grosssiedlung, sondern eher auch niedrige Bebauung was wieder an der Architektur siehe Punkt 1 liegt.

    Abgesehen davon gibt es ja auch genügend fünf und sechsgeschossige Bauten. Und wer Hochhäuser vermisst, naja ob da jetzt ein paar 50 bis 60 Meter Stumpen rumstehen oder nicht , macht jetzt auch keinen großen Unterschied.

    Klar kann man das kritisieren, aber ich finde das Konzept wurde so entwickelt und jetzt umgesetzt. Es gibt viele andere Ecken, wo man dichter bauen kann und es auch macht. Auf mich macht das Ganze einen recht stimmigen Eindruck.

  • Naja ein Kiosk, ein kleines Geschäft oder ein Imbiss hätten jetzt nicht dafür gesorgt, dass hier der nächste Partykiez entsteht, man hätte aber einen Ort gehabt, an dem man mal die Nachbarn treffen könnte.


    Natürlich gibt es in Berlin auch Ecken an denen mehr los ist, das Problem ist nur, dass die alle älter als 100 Jahre sind. Wenn wo ein Quartier neu gebaut wird, dann fast immer als ruhige, locker bebaute Schlafstadt.

  • ouyawei Der zweite Absatz ist nachweislich inkorrekt. Vermutlich ist das auch ganz bewusst überspitzt, so pauschal kann ich da trotzdem nicht viel mit anfangen.


    Wo ich mitgehen kann, dass einige der Baukörper durchaus eine Erdgeschossnutzung vertragen hätten (es hätten ja auch nicht alle sein müssen) und dass so etwas gerade für Kinder, ältere Leute und mobil eingeschränkte Leute nett sein kann. Andererseits habe ich einfach mal den erstbesten auf einem Bild erkennbaren Straßennamen in eine Navikarte eingetragen und geschaut: 2 Restaurants in weniger als 1km Entfernung (700m und 900m) und dann noch einige weitere in gut 1km Entfernung. Zum Einkaufen gibt es in 850m Edeka, in 1,1km einen Asiamarkt, in 1,4 km Netto und in ca 2 km Umkreis dann fast alles an gängigen Ketten. Dazu eine Tramhaltestelle in 190m Entfernung (fast 24h-Betrieb im 20-Minuten-Takt mit guten Verbindungen wie 15 Minuten bis S-Bhf Schöneweide oder in der anderen Richtung 5 Min bis S-Bhf Rummelsburg, 10 Minuten bis Nahe Ostkreuz und 15 Minuten bis U Frankfurter Tor). Die Leute werden also vermutlich selbst ohne Fahrrad oder Auto überwiegend gut zurecht kommen...