Hochhausentwicklungsplan - Wünsche & allgemeine Diskussion

  • Mod: Verschoben, Beitrag bezieht sich auf diese Fotos.



    Sehr schönes Bild vom Bienenkorbhaus in West-Richtung (oben).


    Hierzu mein Vorschlag für den neuen HHRP:

    Ziemlich knapp hinter dem Bienenkorbhaus (westlich) und etwas nach Süden versetzt stehend, würde ein HH-Standort gut passen, der das Bienenkorb-Haus als "Echo" optisch aufnimmt und in ähnlicher Form eines Scheiben-HH neu interpretiert - der Neubau könnte mMn gut und gerne doppelt so hoch wie das Bienenkorbhaus sein.

  • Natürlich, wir halten Ihr derezit nur streng Geheim und wollen lieber nicht öffentlich darüber sprechen. ;)

    Spaß beiseite – Du kannst davon ausgehen, das es mit lautem TamTam hier einschlägt, sobald etwas bekannt wird. Aktuell sind aber wie es ausschaut, keine Neuigkeiten zu vermelden.

    Und das mit den öffentlichen Ankündungen und Terminen zum HHRP, kannst Du getrost irgnorieren. Die sind seit den 2010ern immer nur eine Ankündigung, für den Tag der nächsten Vertöstung auf weitere Termine in der Zukunft gewesen. Spätestens seit Petra Roth aus dem Amt ausgescheiden ist, ich hier wahrscheinlich auch nicht mehr wirklich was passiert!? Okay, außer Termin-Ankündigungen. ^.^

  • Maßgebende Kräfte in der Römer-Koalition wollen keine neuen Hochhäuser. Abgesehen vielleicht von solchen mit sehr überschaubarer Höhe, sofern sie ökologisch und sozial maximal durchkomponiert sind. Damit wird das bisher mindestens viereinhalb Jahre andauernde Hinhalten verständlich.


    Kaum verhindern lassen sich Hochhäuser, für die frühere Planungsdezernenten bereits Planungsrecht geschaffen haben. Doch das sind nur noch wenige.

  • Dabei, hätten Hochhäuser aus den Perspektiven der Skeptiker ja durchaus auch einige positive Aspekte – weniger Flächenversiegelung zum Beispiel. Und wenn man das Thema richtig angehen würde, könnte man da sicher auch einige grüne oder gar sozailpolitschen Aspekte bei Projekten mit einbringen. Man muss es halt nur wollen und benötigt eine Stadtführung die an überparteilichen Kompromissen interressiert ist und ein wenig diplomatischens Geschick beweist.

    Der Commerzbank Tower, hat mit seinen Gärten und der natürlichen Belüftung des Gebäudes, bereits in den 90er des letzten Jahrhunderts neue Maßstäbe gesetzt. Und Ich bin mir sicher, dass das nicht das Ende der Fahnenstange in der Innovation im Hochausbau war...

  • Morgen, Leute wird’s was geben, was neues in der FAZ zum Hochhausrahmenplan…


    Im Epaper wird über einige für mich neue Standorte spekuliert, so z.B. einer zwischen Coba und Winx….

  • Den Artikel habe ich jetzt gelesen, einige Informationen daraus waren den Mitgliedern hier schon bekannt.


    Zu Beginn etwas Generelles zum neuen (wiederholt verspäteten) Hochhausrahmenplan:


    • Die Erweiterung des HHRP soll vor allem an den Wallanlagen und im Ostend erfolgen
    • 10-15 neue Standorte sollen ausgewiesen werden
    • Nicht alle davon sind unstrittig, um Einigung wird in den Fraktionen noch gerungen.
    • Nächstes Jahr soll das Planwerk im Konsens dann stehen und veröffentlicht werden
    • Es soll verhindert werden, dass die Skyline weiter Richtung Innenstadt wächst
    • Keine weiteren Hochhäuser also neben dem Palaisquartier und keine Hochhäuser an der Zeil
    • Auf dem Raab Karcher Areal wird es keine Hochhäuser geben, obwohl die Stadt finanziell profitieren könnte, man wolle das Gewerbe schonen
    • Neue Höhenrekorde werden aber nicht erwartet, maximal 200-250m
    • Bei einigen bereits ausgewiesenen Standorten soll die Höhe noch einmal überprüft werden (nach oben). Zum Beispiel das geplante Projekt Ex-Campanile, momentan mit 100 m beschränkt, als auch das geplante Hotelhochhaus auf der Osthafenmole mit seinen gedrungenen 60 m.
    • Zukünftig klarere Vorgaben in der Nutzung: mindestens das Erdgeschoss für Gastro, Handel oder Kultur, Hochhäuser sollen zur Belebung von den Quartieren beitragen z: B. durch Wohnungen.
    • Reine Office Hochhäuser soll es nicht mehr geben






    Zusammenfassung folgt im Laufe des Abends, hier zuallererst entsprechende von mir erarbeitete Grafiken auf Grundlage des Geoportals der Stadt Frankfurt:


    hbf_mainuferb5ibd.jpg


    1. Das geplante Hochhaus auf dem Campanile Areal soll in seiner Höhenentwicklung nach oben hin überprüft werden. Momentan wären dort 100 möglich. Persönliche Meinung: Hier wird man sich zwischen 140 und 160 m einpendeln, um eine Art Torsituation mit dem Icoon zu schaffen.


    2. Ein bis zu 80 m hohes Gebäude wäre an der Wilhelm-Leuschnertr. möglich, genauer gesagt auf dem Areal des Gewerkschaftshauses.


    wall-und_bankenvierted4eyr.jpg


    Legende:

    Rot: Hochhausstandorte für den HHRP

    Rosa/Rot umrandet: Nicht ganz klar, unsicher; Standort unklar, aber evtl. weiterhin möglich

    Orange: in Bau

    Blau: eigener Wunsch



    1. Der Standort für ein weiteres Hochhaus auf dem Areal der DZ Bank bleibt erhalten. Hier sind nach wie vor bis zu 210 m möglich.

    2. Offensichtlich möchte die Mehrheit des Magistrats kein Hochhaus auf dem Areal Opernplatz 2 (Signa Areal). Das Verschattung-Argument, was man hier als Begründung vorgibt, ist hinfällig und vorgeschoben, denn der Neubau CBT mit seinen 206 m Höhe wird den Opernplatz zu einigen Zeiten so oder so verschatten, ob mit kleinerem Hochhaus auf dem Areal oder nicht. Die Absage ist meiner Meinung eher politisch.

    3. Das Hochhaus an der alten Oper kann abgetragen werden und ein Neubau bis 200 m (Stand jetzt) wäre möglich.

    4. Ganz neu wäre ein Hochhaus als Alternative zum Opernplatz 2 an der Junghofstr. mit bis zu 138 m Höhe.

    5 und 6: Ein oder zwei Hochhausstandorte von 170 -190 m. (momentaner Stand)

    7. Neuer Hochhausstandort zwischen Skyper und Gallileo: 120 m

    An Standorten anschließend zum Silver-Tower an der Taunusstraße und beim Gallileo, anschließend an der Kaiserstraße könnte es weitere Standorte geben. Hier ist man sich aber noch nicht ganz klar, deshalb noch nicht in der Karte verzeichnet.

    8. Hochhausstandort: 180 m

    9 und 9.1: Hochhausstandort Weißfrauenstr. bis zu 120 m, wahrscheinlich aber eher im Block Frankfurter Hof, also 9.1

    10. Hochhausstandort 100-180 m Höhe


    ezb_osthafengmebe.jpg



    1. Die Adler Gruppe wollte wohl einen Hochhausneubau mit 90 m durchsetzen (Ex Telekom Areal, Henschel Str.). Wie wir alle wissen, ist das alles hinfällig (Gründe sind bekannt). Also bleibt es bei einem eventuellen Hochhausneubau von ca. 50 m für den neuen Investor. Wie ursprünglich auch vorgesehen.

    2. Hochhausstandort Ostbahnhof, ehemalige Eingangshalle Ostbahnhof: 60-75 m

    3. Hochhausstandort Ferdinand-Happ-Str. : 60 m

    4. HPQ Office Tower: 60 m

    5. und 6.: Erweiterungsoptionen für die EZB. Bei Standort 5 wären 75 m möglich, bei Standort 6 60 m. Ich glaube aber, dass es letztendlich nur einen Standort geben wird mit etwas größerer Höhe, und zwar am Standort 5. Das dauert aber noch etwas. Aus gewissen Gründen.

    7. Standort Molenkopf: Hier soll die Höhe geprüft werden (nach oben). Absolut begrüßenswert und notwendig.



    Bilder: Geoportal Frankfurt, Erweiterungen und Markierungen: Adama

    3 Mal editiert, zuletzt von Adama ()

  • Danke für die Aufstellung, ich hatte erwartet das der Platz zwischen der Taunusanlage 4 und der Bundesbank Hauptverwaltung auch irgendwann in de Liste auftaucht. Es wird ja noch weitere HRP geben...

  • Also die 8 und 9 sind hoffentlich komplett unrealistisch. Dort stehen für das Stadtbild enorm wichtige prägende Altbauten, sicherlich auch denkmalgeschützt, die auch auf keinen Fall zu einer bloßen Hülle degradiert werden dürften. Die 9 könnte man aber an die Friedensstraße verschieben, die braucht dort ohnehin mal eine komplette Neuentwicklung. Aus dem FAZ-Artikel lässt sich soweit aber eh nur die 9.1 herauslesen.

    Wo kommen eigentlich die 200m für das Hochhaus an der Alten Oper her? Finde ich deutlich zu viel. Da hätte man dann ja wieder die zu recht kritisierte starke Tendenz zur Einheitshöhe und auch eine schlechte Balancierung der Skyline an sich. Wobei ich aber auch generell nicht viel davon halte den bestehenden Turm abzureißen.

  • Ich würde sagen, der Standort Nr. 3 (Ferdinand-Happ-Straße) dürfte eher an der Hanauer Landstraße 97-99 liegen, ein Restgrundstück von etwa Molenspitzenformat; müsste vielleicht noch etwas arrondiert werden. Die FAZ schrieb etwas von einer Autowerkstatt, die befindet sich in der Hanauer 97. Für das GrundstückF.-Happ-Str. 3-5 ist doch auch schon was anderes in Arbeit.


    © Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main, Stand 12.2022,© Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation


    Dieser Standort würde auch besser mit dem gegenüber auf dem Honsell-Dreieck in Arbeit befindlichen HH korrespondieren.

  • Die Westseite der Taunusanlage könnte sicherlich noch ein paar Hochhäuser vertragen. Gerade Standort 7 ist m.E. der Standort schlechthin für ein Hochhaus 200+, also quasi eingerahmt von Galileo, Skyper und Silberturm. 120m fände ich dort unpassend. Theoretisch wäre dort ja sogar Platz für 2 Hochhäuser. Ansonsten steht und fällt die Entwicklung der Westseite mit der Hauptverwaltung der Bundesbank - und diese liebt ihren postmodernen Klotz so sehr, dass sie ihm sogar eine eigene Broschüre gewidmet hat. Von daher sehe ich für diesen Bereich eher schwarz. Auch der Platz zwischen der Hauptverwaltung und der denkmalgeschützen Taunusanlage 4 reicht denke ich nicht aus, um dort ein Hochhaus zu errichten. Somit bliebe eigentlich nur das Grundstück zwischen Silberturm und Bundesbank.

    Ansonsten würde ich mir ja noch den Mitterand-Platz als Standort für ein paar Hochhäuser wünschen, aber das scheint derzeit ja gar nicht im Gespräch zu sein - auch wenn die SPD vor 10 Jahren oder so mal ein Konzept im Römer vorgestellt hatte, die Südseite der Mainzer Landstraße für die Hochhausbebauung freizugeben, wenn ich das recht erinnere.

  • tunnelklick

    Nun, es war einmal etwas in Arbeit auf der F.H.Straße, momentan passiert laut meinen Informationen dort aber gar nichts mehr.

    Das von Dir eingerahmte Baufenster wäre ja auch arg klein. Und was würde mit der (erstaunlich) beliebten Gasstätte passieren?

    Auf der anderen Seite würde wohl jeglicher Entwurf dem Ding (Office "Tower" von MSW) auf der gegenüberliegenden Seite schmeicheln.


    Rohne, die Möglichkeit für eine Neuentwicklung auf dem Areal des Bürohochhauses an der alten Oper sind tatsächlich schon seit Jahren im Gespräch.

    Und es ist eines der letzten Assets von Tishman Speyer im Bankenviertel. Auf lange Frist erwarte ich da schon etwas, ich gehe fest davon aus, dass dieses Grundstück als Konversionsmöglichkeit im neuen Plan enthalten sein wird, die Frage bleibt welche Höhe (und da wurden mehrmals 200 m kolportiert). Optisch finde ich den Altbestand aber auch schön und könnte gut damit leben, wenn dieser erhalten werden würde.


    Für die 9 und 9.1 werden mehrere Standorte geprüft, das kann ich Dir versichern.


    Und für die 8, Du magst es nicht glauben, gibt es bereits Interessenten. Aber wie man das dort umsetzen will, keine Ahnung.

    Einmal editiert, zuletzt von Adama ()

  • Nachtrag:

    Der Plan hätte vor 2 Jahren veröffentlicht werden sollen. Wie arbeitet man denn im Magistrat? Da passt es auch, dass wiederholt verspätet wird und sich vorher die politische Lage verändert hat (bzw. man abgewartet hat).


    Zuungunsten einer sinnvollen Hochhausentwicklung.


    Was ich überhaupt nicht verstehen kann ist, warum der gesamte Messecluster ausgenommen wurde. Auch hier wäre eine Überarbeitung vonnöten gewesen, betrachte ich mir den alten HHRP und dessen Fortführung. Da gäbe es viel an Potential. Aber gut, was wissen wir schon ... gilt ein Rahmenplan nicht für die gesamte Stadt?


    Fraglich ist für mich auch, ob z.B. das kleine Projekt Katzenpforte jetzt aufgenommen wurde oder nicht, denn eigentlich ist es im alten Rahmenplan enthalten.



    Und bitte, liebe Stadt Frankfurt:


    Kommt weg von dieser 60 m Grenze. Ihr habt doch mehrmals gesehen, dass bei dieser Höhenvorgabe und den Begehrlichkeiten von Investoren an BGF Fläche zumeist nichts Ansehnliches herauskommt. Macht von mir aus Zonen in denen man bis 50 m oder 60 m bauen dar ohne große Hürden. Es ist ja nicht so, als wären 60 m immer stadtbildprägend. Meistens ja eher nicht. Wie wäre es mal mit einer 80 m Grenze bei den sogenannten Hochpunkten?


    Josef scheint sich sehr sicher zu sein in Bezug auf die nächste Wahl ... mal schauen.

  • Anlass dieser munteren Diskussion ist dieser Artikel in der RMZ (Kommentar).


    Prinzipiell stimme ich Adama bzgl. der Setzung von 60 m als Höhe für Hochpunkte zu, besser wären in der Tat 80 m.


    Gegenüber dem HH Nr. 4 an der Junghofstraße fände ich ästhetisch logischer wenn die Option eines HH an der Junghofstrasse 13-15 bestünde um langfristig die HH-Kette auf dieser Straßenseite und das Bankenviertel zur Innenstadt optisch zu schließen.


    Für die zwei diametral angeordneten Hochhäuser Nr. 8 und 9 an der Kaiserstraße / Neue Mainzer Straße würden (mindestens) zwei relevante Gründerzeitler weichen müssen. Besser wäre statt dessen die 9 auf der gegenüberliegenden Straßenseite platziert würde. Ein HH an dieser Stelle könnte mittels Erbpacht zur Finanzierung des Schauspielhaus-Neubaus oder -Betrieb dienen.

  • Zur Planung im Bereich Hanauer LStr. meine Anmerkung:


    (a) Der Standort Ziff.4 aus dem Bereich Ostend (Hanauer L-Str. Ecke Honsellstrasse) könnte mMn mit einem vollwertigen HH (so rund 120 Meter Höhe) entwickelt werden. Ein HH von der Kubatur des "Spin" würde dort sehr gut hin passen, ohne dass die Umgebung zu stark beeinträchtigt wird. Direkt westlich davon verläuft ja die Bahntrasse und nördlich die Hanauer LStr. Wen würde das dort stören ? Ich sehe an dieser Stelle auch keine Trübung der Dominanz des EZB-Turmes, weil die EZB in aller Regel von Süd-Osten oder Süd-Westen in den Medien gezeigt wird. Und städtebaulich sähe ein HH an dieser Stelle auch sehr gut aus.

    (b) Aus den gleichen Gründen würde auch auf dem Ex-Telekom-Areal (Standort Ziff. 1 ) mMn ein mind. rund 100 Meter HH überhaupt nicht stören (südlich die Bahntrasse, nördlich die Henschelstrasse. Das stört niemanden - bis auf wirtschaftsfeindliche Prinzipien-Reiterei).

    Zudem fällt das Gelände dort nach Süden stark ab, was eventuelle Verschattung in Richtung Norden nochmals reduzieren würde.

  • Mein Senf dazu - die Ziffern beziehen sich zunächst auf den Plan im Bereich Wallanlagen:

    • Nr. 3 würde ich gerne genau so erhalten, wie sie ist. Das Bürohaus an der Alten Oper ist ein Klassiker aus den 80ern, gerade auch in dieser Farbgebung blau/weiß einmalig in Frankfurt und mit einer sehr interessanten skulpturalen Form. Bitte nicht abreißen, sondern revitalisieren, aber unter Beibehaltung des Erscheinungsbilds. Und auf gar keinen Fall 200 Meter hoch, sonst droht "Einheitshöhe" mit dem Maintower und dem CBT
    • Nr. 4 kann ich mir irgendwie kaum vorstellen, die ganzen Gebäude an der nördlichen Junghofstraße wurden doch alle gerade erst neu gemacht
    • Nr. 5 + Nr. 6 könnten durchaus auch höher werden
    • Nr. 7 muss höher werden! Das ist der optimale Standort für einen mindestens 250 Meter hohen Turm, eingerahmt von Silberturm, Gallileo und Skyper. Das würde den Schwerpunkt der Skyline weiter in Richtung Westen verschieben, wie es die Koalition ja auch beabsichtigt, also weiter weg von der Innenstadt. Und ein "Gegengewicht" zur dominanten Coba in der klassischen Skyline-Ansicht von Osten
    • Nr. 8 + Nr. 9: Finger weg!!!
    • Nr. 9.1: sehr guter Standort, prädestiniert für ein Frankfurter "Flatiron Building"
    • Nr. 10: da kann ich mir kaum vorstellen, dass sich auf dem schmalen Grundstück 180 Meter realisieren lassen. Halte ich auch für viel zu hoch, angesichts der Abwesenheit anderer Hochhäuser südlich davon. Maximal 70-80 Meter, um eine ansteigende Höhenlinie vom Main aus zu erreichen
    • Den blauen "eigenen Wunsch" von Adama kann ich nur unterstützen


    Und bezüglich Ostend:

    • Mit der Nr. 3 wird vermutlich dieses Projekt in den Plan offiziell aufgenommen. Lange nichts davon gehört, aber dass irgendwann die Autovermietung Buchbinder dort verschwinden wird (und nicht etwa die "Autowerkstatt", wie es die FAZ fälschlicherweise schreibt), davon war auszugehen und hatten wir hier im Forum auch vor Jahren schon diskutiert
    • Nr. 6 könnte durchaus auch 75-80 Meter vertragen, damit es keine Einheitshöhe wird zu den benachbarten HPQ-Wohntürmen und zum HPQ-Büroturm, der nördlich davon ebenfalls nur 60 Meter hoch werden soll
    • Und natürlich freue auch ich mich, wenn tatsächlich die Nr. 7 höher werden darf als bislang geplant
  • Wie man aus vertraulichen Quellen vernehmen kann, wird der "neue" Hochhausrahmenplan erst Ende 2023 veröffentlicht.

    Was machen diese Leute im Magistrat eigentlich den ganzen lieben Tag? Eine Schande ist das alles.

  • Die wiederholte Verzögerung der Veröffentlichung des Hochhausrahmenplans macht nur noch einmal die lähmende Untätigkeit und Unfähigkeit der Stadt deutlich. Klar, im Moment stehen die Füße bei neuen Bauprojekten auf der Bremse; das wird sicher aber auch mal wieder ändern.


    Aber egal ob Neubau der Bühnen, der Sportarena, der Europäische Schule, Neugestaltung der Hauptwach… es passiert seit Jahren in der Stadt rein gar nichts. Es fehlt in jeder Hinsicht eine großstädtische Perspektive für Frankfurt als Europäische Finanzmetropole. Man ruht sich stattdessen auf dem alten Bestand aus und übersieht, dass die Konkurrenz nicht schläft. Ohne diese Neubauprojekte verliert Frankfurt zusehend an Attraktivität und ohne Zugug neuer Finanzdienstleister und Firmen wird es keine bzw. nur noch ganz wenige neue Hochhäuser geben.

  • Wobei das "Ausruhen" ohnehin nur bezüglich der Hochhäuser überhaupt etwas nachvollziehbar wäre. Alles andere sind ja sogar wirklich extrem dringliche Probleme. Vor allem auch was das Schaffen von Wohnraum angeht. Bezüglich Bahnhofsviertel, sämtlichen Plätze (außer vielleicht Römerberg und Opernplatz) und auch generell dem Stadtbild - architektonisch, freiraumgestalterisch oder vA auch betreffend der Sauberkeit - ist die Stadt derzeit massiv und mit besonders hoher Geschwindigkeit im steilen Niedergang begriffen.

    Es ist schon soweit gekommen dass ich froh bin wenn mich meine Familie nicht besuchen kommt. Weil ich mich für das was sie in der Stadt zwangsweise zu sehen bekommen würden, einfach nur noch in Grund und Boden schämen kann. Eine Schande dass sowas in Deutschland wieder möglich ist.

    Der Hochhausentwicklungsplan ist da nur stellvertretend für die generelle Untätigkeit und himmelschreiende Inkompetenz und Verantwortungslosigkeit der Stadtregierung (wobei gerade in Ffm auch noch die Bundespolitik erschwerend hinzukommt, Stichwort "wir schaffen das").