Schienen und Wege (Realisierungen und konkrete Planungen)

  • ^^ Ich denke auch nicht, dass man eine Verlängerung der Fahrtzeit zwischen Hbf und Messe/Arena zugunsten eines solchen Schwenks inkaufnehmen würde.


    Laut dieser Meldung bei Antenne Düsseldorf würde für den Fall eines nötigen Neubaus der Theodor Heuss Brücke jedoch eine nicht näher beschriebene Linienführung der U81 über die neue Brücke geprüft. Ob ein solcher Neubau erforderlich ist, soll sich ja bekanntlich dieses Jahr entscheiden.


    Meiner Einschätzung nach würde ein Neubau der Theodor Heuss Brücke sogar den Bau einer U-Bahnstrecke entlang Uerdinger Straße, Johannstraße bis zur Ulmenstraße möglich machen. Die genannten Strecken einschließlich der Tiefstraße unter der Kreuzung Kennedydamm/Danziger Straße wären für die Dauer der Bauarbeiten mangels Rheinquerung ohnehin kaum befahren. Die heutige Anbindung an das Stadtbahnnetz über (Metro-)Busse ist heute schon grottenschlecht; wenn erst einmal die geplanten Hochhäuser am Kennedydamm und Mörsenbroicher Ei realisiert sind, wird man auch über eine leistungsfähigere Anbindung reden müssen.

  • Ich hatte tatsächlich einmal einen Plan gesehen, der einen Tunnel etwas östlich der Kaiserswerther Straße vorsah, etwa vor dem Hilton entlang führte und den Bahnhof Theodor-Heuss-Brücke vor dem damaligen Fachhochschulgebäude haben sollte. Davon habe ich allerdings nicht mehr gehört und mit dem Wegzug der Fachhochschule mit vielen ÖPNV-Nutzern ist da wohl auch der Anreiz nicht mehr so da.

    Daher gehe ich davon aus, dass die Trasse im Bereich der Kaiserswerther Straße bleiben wird, allerdings wohl tatsächlich nur mit 2 Haltepunkten (was ja kein Schaden ist; vom Haltepunkt Golzheimer Platz stadteinwärts zum Bahnsteig Kennedydamm kann man ja fast buchstäblich einen Stein werfen).

  • ^^ Zur U81 gab es gestern einen Artikel, dass man prüft, ob man den 2. BA der U81 über die T.H-Brücke führt, dass würde Am Seestern gut erschließen und die U-Bahn entlang der B1 fände ich auch sehr gut, dies würde die geplanten Hochhäuser gut anbinden.

    Link TH-Brücke für U81


    Idealerweise gäbe es noch eine Weiterführung bis Heinrichstraße mit der Option dann entlang der A52 bis zur Theodorstraße zu verlängern..


    Die Baustellensituation ohne B 1 bzw. T.H.-Brücke möchte ich mir nicht vorstellen. Die Brücke über den Rhein würde man wahrscheinlich parallel bauen und dann umschwenken. Für die Hochstraße zur Brücke, sofern die auch baufällig ist, hätte man den Platz nicht.

    In 2021 möchte man darüber entscheiden, ob man die Brücke abreißt.Link RP Brückenabriss


    Aber zurück zum Tunnel. Einen Halt auf Höhe des Sky Office fände ich nicht schlecht, also eine Haltestelle, die gleichzeitig eine Fußgängerbrücke darstellt. Der Mittelstreifen des Kennedydamms wäre ja breit genug, für verschiedene Planvarianten (Tunnel, ebenerdig, Hochlage).


    Gestern wurde auch darüber berichtet, dass eine Einhausung der RRX-Strecke in Angermund erneut geprüft werden soll, zumindest sprach sich Schwarz/Grün dafür aus.

    Link Einhausung RRX Angermund


    Das Gutachten vor ein paar Jahren hatte ergeben, dass die Einhausung deutlich teurer ist, kaum zusätzlichen Schutz ggü. einer Lärmschutzwand bietet, 15 Häuser müssten dafür abgerissen werden und der Bau würde deutlich länger dauern.


    Während im Süden und Osten von Düsseldorf Stadtteile leise vor sich hin verlottern, schaffen es die nördlichen Stadtteile (bzw. Zentrum und Oberkassel/Niederkassel) immer wieder, eine höhere Aufmerksamkeit durch Lokalpolitik (und Budget der Stadt) für sich zu sichern. Dass Lokalpolitik sich so davon treiben lässt, was einzelne Bürger fordern. Wenn es durch das Gutachten nicht so offensichtlich wäre, dass hier Angermunder Wutbürger die Allgemeinheit dafür bezahlen lassen wollen, dass man Züge/Gleise verschwinden lassen will. Angermund wird im Status quo ohne Lärmschutzwände durch die Bahn zerschnitten. Für die Einhausung könnte man jetzt schon einen Eintrag im Schwarzbuch der Steuerzahler reservieren.

  • ich glaube auch dass die neue Trasse an gleicher Stelle verlaufen wird wie die bisherige Trasse (nur ein paar Meter tiefer). Da aber im Bereich des Kennedy Damms ein neues Hochhauscluster geplant wird (Gateway, Aengevelt Zentrale, Eclipse) und mit Sky Office und L’Oréal schon einiges dort steht, würde ich mich freuen, wenn man eine ÖPNV Anbindung dieses Bürostandortes überhaupt mal in Betracht ziehen würde. Die derzeit bestehenden Busanbindungen sind ungeeignet.

  • Ich gebe dir vollkommen recht. Der Bereich rund um die Georg Glock Straße ist schon heute vollkommen überlastet. Aus Mangel an Parkplätzen stehen schon heute überall Falschparker und der Abschleppdienst ist Dauergast.


    Leider ist die Stadt auch nicht willens die riesige Tiefgarage der Hochschule zu vermieten, sondern lässt diese lieber überwiegend leerstehen.

  • Für mich völlig überraschend und außerhalb von Veröffentlichungen wie dem Nahverkehrsplan (die Ergebnisse hieraus landen im NVP 2022) wird am 11.06. im Ordnungs- und Verkehrsauschuss unter Ö 13 die Zukunft des Düsseldorf Bahnnetzes diskutiert. Genau dass, was ich mir immer gewünscht habe, ein Plan, wie man Düsseldorf (es steht kein Datum dabei) bis 20XX mit neuen Bahnstrecken erschließen kann.


    Beschlussvorlage


    Übersichtskarte Phase 2


    Da ich die Phasen etwas schwierig abzugrenzen finde (Phase 2 enthält auch die positiven aus 1, die Karte zu Phase 1 enthält alle Maßnahmen, also auch negative), habe ich die Beschreibung nicht danach getrennt.

    Im Ratsinfosystem finden sich zu den einzelnen Projekten etwas genauere Beschreibungen in Tabellen bzw. Untersuchungen, die es im Rahmen einer SWOT-Analyse nicht auf die Übersichtskarte Phase 2 geschafft haben.


    • Mit Ausbau bzw. ist z.B. Barrierefreiheit gemeint. Tausch der Linienäste 704 / 707 finde ich eine interessante Idee.
    • Ausbau im Medienhafen folgt der geplanten Bebauung, zusätzliche Trasse über Zollhof schließt m.E. ein Lücke dort.
    • Die Nordtangente wurde hier bereits auch mal andiskutiert, zumindest von Seestern bis Düsseltal. Halte ich für sinnvoll, auch bei den geplanten Hochhäuser entlang der Achse.
    • Die Südtangente (Auf´m Hennekamp - Südring) schließt m.E. eine Lücke im Netz, passt sehr gut.
    • Hellweg wurde mal vor ein paar Jahren abgelehnt, wird nun aber wg. Neubaugebiete positiv bewertet.
    • Abzweig nach Angermund von Wittlaer aus, positiv, auch weil man damit die U79 verstärken könnte
    • Ausbau Uni/Münchner Straße wurde bereits mal in der RP vorgestellt bzw. andiskutiert.
    • Osttangente (Benrath - Gerresheim - Unterrath - Flughafen) - Im Süden parallel zur S-Bahn (die dadurch aber feiner erschlossen werden kann) und schließt im weiteren Verlauf nach Gerresheim Lücken und quert dann etwas freier Rath, um am Flughafen zu enden

    Die Optionen Richtung Bergische Kaserne stand auch immer mal zur Diskussion, also nichts neues.


    Mir fehlt eine Brücke, die den Neusser Hafen besser an Düsseldorf anschließen sollte, dafür war auch was mit Bahn geplant, wenn ich mich richtig erinnere, zumindest hat es die Brücke nicht in das Konzept geschafft.


    Tunnelverlängerung für U78/79 und Wehrhahnlinie Süd wären hier auch bereits gesetzt. Beides Fälle, bei denen man beim Bau am falschen Ende gespart hat und jetzt mit den Folgen rumeiert.


    Die Ausführung passen m.E. ganz gut zu einem Bericht in der RP zu klimaneutralem Verkehr in 2035 aber ein direkter Zusammenhang wird im Beschlussdokument nicht gezogen.


    Dort sind besonders heikle Maßnahme wie höhere Parkgebühren (4€ pro Stunde) oder Anwohnerparken (365 € statt 30)

    Für einen nötigen Ausbau des Bahnnetzes über 10 Jahre wäre gute 500 Mio. € fällig, also quasi eine 3/4 Oper. Dafür bekäme man mehr eigene Fahrspuren für Bahn und Bus, günstigere Tickets und mehr Kapazität.


    Dem Radverkehr wird nach einem Merit-Order-System eine große Bedeutung zur Dekarbonisierung beigemessen (schnelle Umsetzung in 4-6 Jahren, Anschluss von Nachbargemeinden, Ausbau von Radwegen).

  • Land NRW und Umwelthilfe haben eine Einigung über NO2-Grenzwertverletzungen und daraus drohenden Dieselfahrverboten erzielt:


    Die Punkte daraus sind:

    • Weitere Umsetzung des Green-City Masterplans und des Klimaschutzplans zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2035
    • Beibehaltung der umweltsensitiven Signalsteuerung zur Entlastung des Belastungsschwerpunkte Corneliusstraße und Merowingerstraße sowie Tempo 30 auf der Merowingerstraße
    • Aufbau einer kooperativen, intelligenten Verkehrsinfrastruktur
    • Beschleunigter Ausbau der Radinfrastruktur in Düsseldorf, inklusive schneller Ausbau von zusammenhängenden Radachsen und Abstellanlagen, sowie Ausbau von B&R-Plätzen und Mobilitätsstationen
    • „Traffic Pilot“ - Ampelphasenassistent für den Rad- und Kfz-Verkehr
    • Neubau der U-Bahn-Linie U81 zur Verbindung der Verkehrsknotenpunkte Düsseldorf Hauptbahnhof, Messe Düsseldorf, Flughafen
    • Abgasarme Busse im ÖPNV, Projekte zur Beschleunigung des öffentlichen Nahverkehrs und Ausweisung von P+R-Parkplätzen
    • weitere Modernisierung der kommunalen Flotte
    • Ausbau der E-Ladeinfrastruktur
    • Landstromversorgung für Binnenschiffe
    • bestehendes Förderprogramm zur Anschaffung von Lastenfahrrädern


    Im RP-Artikel sind noch Punkte aufgelistet, die wahrscheinlich unter Masterplan o.ä. fallen:

    • die Radinfrastruktur soll verstärkt ausgebaut werden
    • der Busverkehr soll durch Vorrangschaltungen beschleunigt werden
    • kostenlose Parkplätze in der Innenstadt sollen abgeschafft werden
    • die Parkraumbewirtschaftung soll auf deutlich mehr Gebiete ausgeweitet werden
    • auf zahlreichen Hauptstraßen sowie im Umfeld von Einrichtungen wie Kindergärten und Pflegeheimen soll zur Reduzierung der Lärm- und Luftbelastung Tempo 30 angeordnet werden


    Interessant, was man alles in die Waagschale werfen kann, wie U81 oder Landstromversorgung. Parkraumbewirtschaftung wurde im Grundsatz auch bereits beschlossen.


    Eine bittere Pille für die hiesige Autofahrerpartei CDU wird der Wegfall der kostenlose Parkplätze sein (besonders schwachsinnig die am Corneliusplatz, dass die umsonst waren.). Auch soll mehr kontrolliert werden und bei Baustellen eine Führung gewählt werden, die auch zum Nachteil von Autofahrern Fußgänger und Radfahrer berücksichtigt. Am Bilker S-Bhf. zB wird man als Radfahrer stadtauswärts vom Radweg auf die auf eine Spur verengte Friedrichstr. gejagt.


    Peinlich finde ich, dass die Stadt mit dieser Einigung sich zu mehr Kontrollen verpflichtet. Warum nicht vorher so, warum muss die Stadt darüber gezwungen werden? Für Kunst ist hier nichts zu teuer, z.B. für jedes Opernticket hat die Stadt 2019 über 100 € Subventionen gezahlt, oder diskutiert über den Neubau der Oper zum Preis einer Wehrhahnlinie aber für Sicherheit auf den Straßen hat man nicht mal das Nötigste gemacht, obwohl die Stellen sich über Knöllchen fast selbst bezahlen.


    Kooperative Verkehrsinfrastruktur, was man konkret unter dieser Lyrik im Stil der Düsseldorf Stadtplaner verstehen soll, keine Ahnung.


    Der Traffic Pilot - Ampelphasenassistent - den halte ich für gefährlich, da es sowohl beim Auto als auch Rad fahren den Blick von der Straße abwendet, bringt erst dann Nutzen, wenn das ins Navi oder Maps integriert wird.


    Der Ausbau der Radinfrastruktur zur NO2-Reduktion ist nicht so viel wert, sofern nicht an den Problemstraßen selbst oder parallel dazu leistungsfähige Radwege entstehen.

  • bei Baustellen eine Führung gewählt werden, die auch zum Nachteil von Autofahrern Fußgänger und Radfahrer berücksichtigt. Am Bilker S-Bhf. zB wird man als Radfahrer stadtauswärts vom Radweg auf die auf eine Spur verengte Friedrichstr. gejagt.

    OK, ich habe ja Verständnis dafür, wenn dadurch nicht mehr Stau entsteht, der die Anwohner mehr belastet.

    Aber gerade dein Beispiel passt überhaupt nicht, denn da wird ja aus 2 normalen Fahrspuren und dem Fahrradweg alles auf eine Fahrspur verengt - was willst du denn den Autofahrern noch für Nachteile da zumuten? Gar keine Fahrspur und nur noch Fahrradweg während der Baustelle? ;)

    Nein, da hat die Stadt komplett gepennt! Für die Vorbereitung des albernen Fahrradturms so eine riesen Baustelle zum machen, obwohl der Turm ein ganzes Stück weiter hinten liegt, zeigt, wo es wirklich im Argen liegt.

  • Nein anders, in dem jetzigen Fall endet der Radweg nach alter schlechter Düsseldorfer Sitte im nichts. Das Beispiel passt nicht so gut dahingehend, dass die Autofahrer Platz abgeben sollten, sondern dass für Fußgänger und Radfahrer auch eine Baustellenumleitung geplant wird.


    Die jetzige Planung ist für Radfahrer brandgefährlich und für Autofahrer blöd, wenn die eine Spur noch mit Radfahrern geteilt werden muss.


    Ich hätte den Radweg provisorisch über den Platz geführt, wenn man den Blumen- und Erdbeerstand etwas verschiebt, dann ist es halbwegs erträglich. Nun kann man ganz vorsichtig Zickzack am Rand des Vorplatz fahren, ich bin nicht so lebensmüde und reihe mich als Radfahrer auf die eine Spur.

  • EIne kleine Verkehrs-Presseschau:


    U81- Verlauf (2. BA) Rheinquerung wird heute entschieden Link AD

    DIe Varianten (ober- oder unterirdisch) werden mit Punkten bewertet - u.a nach Direktheit/Schnelligkeit und Eingriff in die Natur


    Nachdem die Poser-Szene sich jahrelang auf Rheinuferpromenade und Kö recht ungestört tummeln konnten, wurden dort zuletzt mit Sperren und Schranken, die teilweise auch umfahren wurden, diese Szene dort vergrämt, um nun auf der Moselstr. und Fürstenwall den Anwohnern dort das Leben schwer zu machen. Link Poser

    Stadt verweist auf Polizei, Polizei verweist auf die Stadt. Auch hier wird wieder schonungslos aufgezeigt, wie dünn die Personaldecke hier ist, um Verbote zu kontrollieren bzw. Strafen auszusprechen, bzw. die Trägheit der Stadt darauf entsprechend zu reagieren, zum Leidwesen der hier Wohnenden.


    FDP fordert einen Fußgängerbeauftragten für Düsseldorf Link Fußgänger

    Anders als Radwegeförderung scheint dies weniger umstritten zu sein. Die bisherige Praxis der Stadt, Fuß- und Radverkehr zu mischen bzw. nicht klar zu trennen, wie z.B. auf der Kö oder Rheinuferpromenade, wird kritisiert.

  • U81- Verlauf (2. BA) Rheinquerung wird heute entschieden Link AD

    DIe Varianten (ober- oder unterirdisch) werden mit Punkten bewertet - u.a nach Direktheit/Schnelligkeit und Eingriff in die Natur

    RP-Online berichtet, dass die Variante 1.2a den ersten Platz gemacht hat - als Tunnelvariante, da erfüllt sie 65,5 % der Kriterien.

    Die Brückenvariante wäre zwar wirtschaftlicher, erfüllt aber nur 60,9% der Kriterien und hätte eine längere Fahrzeit, zudem wären größere Eingriffe in die Landschaft notwendig und das Klagerisiko wäre dadurch größer.

    Der Streckenverlauf wäre eine direkte Führung durch Lörick, von der Arena aus in fast gerader Linie durch den Tunnel unter dem Rhein und den Rheinwiesen und dann oberirdisch zur Haltestelle Lörick und weiter entlang der Böhlerstraße und Kevelaerer Straße zum Handweiser in Heerdt.

    Die endgültige Entscheidung trifft der Stadtrat, die Stadtverwaltung muss nun auf Basis der Empfehlung einen Vorschlag erarbeiten.

    Baubeginn könnte dann 2030 sein.

  • So wie ich den Artikel verstehe soll die Strecke bis Lörick komplett im Tunnel verlaufen. Unfassbar, dass auf diese kleine Siedlung Niederlörick am Rheinufer so viel Rücksicht genommen wird. Eine zusätzliche Rheinquerung auf Höhe Arena auch für Radler und Fußgänger wird es dadurch nicht geben. Schade. Auch das hätte sicherlich Verkehr vom Kfz aufs RAd verlagert.

  • Neben politisch aktiven bzw. klagefreudigen Lörickern ist ein weiteres Argument für einen Tunnel der Naturschutz im Rheinufer-Gebiet, weswg. man sich z.B. bei der A44 Flughafenbrücke für eine Kombi aus Tunnel unter Ilvericher Altrheinschlinge und Brücke über den Rhein entschieden hat.


    Die gleiche Diskussion (Brücke, Tunnel, Brücke/Tunnel) wird man dann auch noch für die neu zu bauende A46 führen dürfen.


    RP berichtet heute über den Ausbau des Radwegs am Rhein - Josef-Boys-Ufer. Stadt Düsseldorf hat auch einen Artikel veröffentlicht.

    Details auf der Radschlag-Internetseite der Stadt.


    Meiner Meinung nach wird hier recht geschickt dem Autoverkehr Platz weg genommen, der für die Leistungsfähigkeit der

    vierspurigen Straße Joseph-Boys-Ufer nicht unbedingt benötigt wird, wie z.B. die dritte Spur in Fahrtrichtung vor der Tonhalle.


    Kritisiert wurde, dass der 2,5m Radweg für ein Zweispurradweg zu schmal wäre, gemäß Vorgaben dafür (4m meine ich).


    Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Ich könnte mir zukünftig hier einen Radweg vorstellen, der aufgeständert über den Parkplätzen verläuft, so dass dort noch geparkt werden kann.