Mercateo - neue Unternehmenszentrale im Zentrum

  • ^ Jetzt ist es offiziell - an der Ecke Nürnberger Str./Johannisgasse wird bis 2022 für 44 Mio. der neue Firmensitz für bis zu 600 MA entstehen. Der in der LVZ abgebildete Entwurf ist das verhältnismäßig brachiale Gebäude, das hier schon mal irgendwo gezeigt wurde. EDIT: Hier war es.

  • Ja, zum Donnerwetter, das sind ja wirklich tolle Neuigkeiten für unsere Stadt! Ich würde sagen, als nächstes, wenn ich ein bisschen mehr Zeit habe, werde ich einen neuen Strang dazu eröffnen. Wer schneller ist, darf das natürlich auch gern tun.

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    In München arbeiten weniger als 100 Mitarbeiter des Unternehmens, in Köthen circa 250, in Leipzig 220. Der Rest verteilt sich irgendwo in Europa. Ich vermute daher, dass am Leipziger Standort nicht nur viel neu eingestellt sondern ggf. auch von den beiden anderen Standorten in Deutschland konsolidiert wird.

  • Wie schon alle schrieben, good news indeed! Das wird die Wirtschaft in der Stadt weiterentwickeln und damit wird die Dynamik auch weiterhin anhalten. Es sind ja nun auch das erste mal unter sechs Prozent in der Arbeitslosigkeit.


    Das Unternehmen plant unterdessen nicht nur mit 600 sondern mit 850 Beschäftigten. So teilt es zumindest die Stadt mit. Was mir bei dem geplanten Neubau dann doch recht eng vorkommt. Evtl steigt die Geschosszahl von 4/5 auf 5/6 an. Denn in der Visu sieht es etwas niedrig aus.

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    hedges


    in diese flache Büroeinheit der Nachbarkommune passen (angemeldet) ca. 1.500 Mitarbeiter rein, zuzüglich einige DB AG Leute im EG (links unten im Bild) Es sind zwar nie alle da, doch ca. 800 passen bequem hinein.


    (nur ein Baumassen- bei weitem kein Architekturbeispiel ;-) )

  • ^ Ich glaube, ein Unternehmen wie Mercateo weiß mit modernen Arbeitsmodellen wie Jobsharing, Homeoffice etc. bei seinen Mitarbeitern zu punkten, so dass nicht alle 600 Angestellten von Mo - Fr und dann von 8 bis 18 Uhr zusammengequetscht im Großraumbüro sitzen müssen. Ist ja nicht das Ordnungsamt.


    Das Signal, das von dieser Unternehmensansiedlung ausgeht, ist weit größer als die bloßen Eckdaten verdeutlichen und wird in der IT-Branche sicher große Beachtung finden. Darüber hinaus: Leipzig und Sachsen fungieren hierbei nicht nur als Zweigniederlassung oder als verlängerte Werkbank längst bestehender Unternehmen, mit der Mercateo-Ansieldung in Leipzig verlegt ein westdeutsches (bzw. süddeutsches) Unternehmen mit nennenswerter Mitarbeiterzahl seinen Hauptsitz hierher. So was kommt sonst selten vor und das stellt aus meiner Sicht selbst die drei jüngsten Ansiedlungserfolge des Bundes (Fernstraßenbundesamt, Cyber-Agentur, Agentur für Sprunginnovation) in den Schatten, bei denen ja immer so ein gönnerhafter Ton mitschwang, den Osten jetzt auch mal ein bisschen mehr berücksichtigen zu wollen.


    Ich denke auch, dass die Standorte München und Köthen wegfallen und die in Deutschland ansässigen Mitarbeiter künftig in Leipzig konzentriert werden.

  • ^ hier auch noch einmal gut zu sehen, wie sehr eine Lückenfüllung zum Augustusplatz fehlt. Der durch den Krieg aufgeweitete Grimmaische Steinweg braucht auch auf der Seite eine durchgehende Raumkante.

  • ^ Wollte die Leipziger Gruppe dort nicht mal ihre neue Zentrale errichten? Meinte vor einiger Zeit etwas in der Richtung gelesen zu haben.