Infrastruktur & Nahverkehr [Planung&Bau]

  • Teilweise Öffnung des OB Karl-Lehr-Brückenzuges

    Im Vorbeitrag angekündigt, mittlerweile geschehen und zu sehen. Der erste ÖPNV-Busverkehr, umgeleitet über den Hafen, rollt auf den neuen Brücken, derweil das neue Dammbauwerk auf der Ruhrorter Seite noch einige Zeit braucht, im Vorbeitrag gut auf dem letzten Bild zu betrachten. Nun einige Aufnahmen von Anfang November um dieses Bauwerk.


    Insgesamt bestand der komplette Brückenzug aus fünf Brückenbauwerken, der die beiden Stadtteile Ruhrort und Kaßlerfeld über den Hafen miteinander verbindet. Mit dem neuen Dammbauwerk (anstelle der alten Kaiserhafenbrücke) über den längst zugeschütteten Kaiserhafen entfällt eine Stahlbrücke.

    Insgesamt gehen die Arbeiten am gesamten Brückenzug bereits über ein Jahrzehnt hinaus, hinzu kommen noch einige Zeit für den Abriss der alten und Verschub inklusive Anbindung der neuen Brücken an ihre endgültigen Positionen.


    Gesperrte Ruhrorter Seite, links das alte Zollamt:

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    Erste Busse der Duisburger Verkehrsgesellschaft überqueren die neuen Brücken in beiden Richtungen:

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    Im Bild entlang der Strecke die vierte kleinere Hafenüberquerung, die Vinckewegbrücke am alten Zollamt gelegen, wie zu sehen 2013 fertig geworden im ersten Bauabschnitt:

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    Beim schwenk auf die temporäre Brückenzuführung musste das vorhandene Bauwerk mit auskragenden Stahlarmen verstärkt werden:

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    Entlang einer Logistikhalle entsteht ein Sicherungsbauwerk für den neuen Straßenzug aus dem Hafen heraus:

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    Die andere Seite des gleichen Bauwerks:

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    Brücke Nr. 5 entlang der Strecke auf der Ruhrorter Straße, die Vinckekanalbrücke, fertiggestellt 2015 im ersten Bauabschnitt. Alle 3 großen Brücken wurden als Bogenbrücken gebaut:

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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

  • Großbaustelle Duisburg-Ruhrort / Kaßlerfeld I Öffnung des OB-Karl-Lehr-Brückenzugs

    Bereits einen Tag früher, am Sonntag, als die nachfolgende Meldung der Stadt Duisburg bekanntgab, wurde die Brücke für den Gesamtverkehr freigegeben, wie die WAZ (freier Artikel) noch am gleichen Tag informierte.

    Dazu unten Auszüge aus der PM der Stadt Duisburg vom 15.12.2023; Q:

    2 Luftbildaufnahmen vom 07. Dezember:

    20231207-KL-Bruecke-01-2.jpgFoto: Stadt Duisburg

    Nach knapp drei Monaten nähern sich die aktuellen Arbeiten an der Großbaustelle Karl-Lehr-Brücke dem Ende. Bereits zwei Wochen früher als geplant wird der Brückenzug ab dem kommenden Montag, 18. Dezember 2023, für alle Verkehrsteilnehmer geöffnet. Somit können dann auch wieder Fußgänger, Radfahrer und der Individualverkehr die Brücke passieren.

    Auch die Straßenbahnen der DVG sollen dann wieder über die Brücke fahren können. Hierfür findet am kommenden Sonntag, 17. Dezember, noch eine finale Testfahrt statt. Die DVG wird in einer separaten Pressemitteilung über Details informieren.


    Die Baumaßnahme ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Im nächsten Jahr werden die alten Brücken zurückgebaut. Dann müssen die endgültigen Pfeiler und Widerlager neu hergestellt werden. Im Jahr 2025 können so die neuen Brücken an die dafür vorgesehenen Positionen quer verschoben werden.

    Duisburger Verkehrsgesellschaft - DVG -:

    Was bedeutet der Neubau der OBKL-Brücke für die DVG?

    Der durch die Stadt und Wirtschaftsbetriebe Duisburg neu gebaute Brückenzug erstreckt sich über eine Gesamtlänge von rund 650 Metern. Die DVG hat hierbei rund 1.300 Meter an neuen Gleis- und Fahrleitungsanlagen verlegt. Es gibt ab sofort eine eigene Spur für die Bahnen, sodass sie zukünftig schneller und verkehrsunabhängiger unterwegs sein werden; Q.


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    Foto: Stadt Duisburg

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  • Karl-Lehr-Brückenzug

    Dem altehrwürdigen Brückenbogen geht es an den Kragen. Im 3-Schichtbetrieb wird geflext, geschnitten. gebrannt und abtransportiert.

    Impressionen vom Wochenende 25,01.2024 bis 29,01.2024.


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    An diesen Anblick muss sich ein Duisburger erstmal gewöhnen. Der Karl Lehr Brückenbogen ist weg.


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    Quelle: Alle Bilder sind Eigentum von Don Selino


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  • Karl-Lehr-Brückenzug I Begehung

    Nachdem Don Selino den Abriss der Ruhrbrücke im Vorbeitrag dokumentiert und im Bild festgehalten hat, nun einige Details zum Neubau des gesamten Brückenzugs mit den einzelnen Brücken bei der Begehung vom letzten Samstag. Der neue (temporäre) Brückenzug ist seit dem 17. Dezember im Betrieb.


    Alte Ruhrbrücke, Gesamtgewicht 1500 Tonnen:

    Nachdem die Bögen samt Gefache nun entfernt sind wird der restliche Brückenteil, unterbaut und abgestützt auf Schwimmpontons, je nach Wasserstand mit Gerüsten regulierbar, fachgerecht zersägt und unter der neuen Ruhrbrücke hindurch zum Vormontageplatz transportiert.

    Dort werden die einzelnen Teile weiter zerlegt und vermutlich per Schiff im Hafengebiet zur nicht weit entfernten Schrottinsel gebracht wo auch ein Recyclingbetrieb angegliedert ist.


    Der Rückbau der alten Brücken wird mit den erfahrenen Firmen Sarens und Moß durchgeführt, die z.Zt. mit 40 Mann vor Ort sind.


    Neue Netzwerkbogenbrücke, so die offizielle Bezeichnung, und alte Bogenbrücke über die Ruhr vom Kaßlerfelder Kreisverkehr aus gesehen:

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    Das Gewicht der neuen Brücke beträgt rund 3.000 Tonnen, was in etwa das doppelte des alten Schätzchens entspricht:

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    Dehnungsfuge nach Ruhrbrücke:

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    Neue und alte Hafenkanal-Brücke:

    Die alte Fachwerkbrücke rechts soll im Februar als nächstes verschwinden. Das neue Bauwerk ist das kleinere Pendant der neuen Ruhrbrücke:

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    Nun auf eigenen Fahrwegen unterwegs, die Straßenbahnen der DVG:

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    Das Brückengebilde aus Richtung Ruhrort:

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    Kaiserhafen-Dammbauwerk:

    Der Kaiserhafen, längst zugeschüttet, beherbergte bis vor kurzem noch das 3. alte Brückenbauwerk. Mittlerweile ist nur noch ein altes Auflager zu sehen, welches das neue Dammbauwerk bei der jetzigen Errichtung nicht großartig stören dürfte.

    Robuste Betonwände sichern das Hafengebiet für den späteren neuen Fahrweg des dann fertiggestellten Brückenzugs.


    Später gehts wieder zurück auf die alte Wegstrecke:

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    Größer angelegte Hafenausfahrt auf den Brückenzug. Im Hintergrund das neue DGT-Terminal mit seiner ebenfalls neuen Abfahrtsbrücke:

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    Das neue Dammbauwerk reicht nah an die Logistikhallen im Hafen heran:

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    Die andere Seite des Dammbauwerks die später wohl noch angepasst wird. ggf. ebenfalls Auffahrt zum Brückenzug:

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    Und so sieht die temporäre Verschwenkung auf die neue Brückenlinie oberhalb aus:

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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei


    Quelle: https://www.waz.de/staedte/dui…chwunden-id241534774.html

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  • Neue Brücke zum Duisburg Gateway Terminal (DGT)

    In Blickbeziehung zum OB-KL-Brückenzug ist die neue Brücke zum DGT, im November 2023 erst eingehoben. Die Stabbogenbrücke wurde im Zuge der Umnutzung von der Kohleninsel zum klimaneutralen Container-Terminal errichtet.

    Einbahnstraßenmäßig wird sie großteils als Abfahrtsbrücke zu den Autobahnzubringern der A40-Ruhrgebiet-Hollandlinie zu nutzen sein. Die Zufahrt erfolgt vom anderen Ende des Terminals über den Stadtteil Meiderich.

    Los geht es auf dem DGT voraussichtlich im Sommer 2024. Dann werden die ersten Container auf dem trimodalen Terminal umgeschlagen. Die Arbeiten sind voll im Zeitplan (s. #130), aktuell werden die ersten beiden Krananlagen aufgebaut.


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    Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

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  • OB-Karl-Lehr-Brückenzug: Demontage Hafenkanalbrücke

    Die Abriss-Orgie am alten Brückenzug dürfte bald der Vergangenheit angehören. Nun wurde letztlich die Hafenkanalbrücke zum Vormontageplatz unter der neuen Brücke hindurch ausgeschwommen um dort weiter zerlegt zu werden. Vorher wurden das aufragende Trägerwerk entfernt.

    Die Arbeiten rund um den OB-Karl-Lehr-Brückenzug schreiten weiter voran. Nachdem die Demontage der Ruhrbrücke planmäßig und einwandfrei geklappt hat, wurde nun die Hafenkanalbrücke abgetragen.


    Auch bei der Hafenkanalbrücke wurde die Demontage durchgängig vom Wasser aus unterstützt, unter Einsatz eines flachen Kahns – einem sogenannten Ponton. Der Ponton ist mit verstellbaren Stahlgerüsten ausgestattet, die in der Höhe anpassbar sind. Bei Erreichen der Position unter der Brücke keilt sich das Gerüst ein und stabilisiert die Brücke. Die Höhe wurde je nach Wasserstand angepasst, um einen kontinuierlichen Kontakt zwischen Ponton und Brücke sicherzustellen.


    Bei der Demontage wurden zuerst die Fachwerkelemente der Hafenkanalbrücke entfernt. Nach Abschluss dieser Arbeiten bleibt lediglich die Fahrbahn der Brücke übrig, die auf dem Ponton unter der neuen Hafenkanalbrücke hindurch zurück zur ehemaligen Vormontagefläche transportiert wird. Hier werden dann alle abgetrennten Teile weiter zerlegt; Wirtschaftsbetriebe Duisburg.

    Das Baufortschritts-Portal der Wirtschaftsbetriebe Duisburg hat immer einige Bilder im Angebot:

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    Bilder: Wirtschaftsbetriebe Duisburg

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  • Umbau AK Duisburg-Kaiserberg (A3/A40)

    Die Brücke Carl-Benz-Straße (P nahe Zoo) bietet eine gute Übersicht über die Arbeiten am neuen Rampenbauwerk des AK DU-Kaiserberg, von der A40 aus Essen kommend Richtung A3 Köln. Der Komplettausbau des Kreuzes Kaiserberg ist geplant bis zum Ende des Jahrzehnts. Für die zwei im Bau befindlichen Brückenauflager der neuen Rampe neben der alten muss noch etwas Vorstellungskraft für den späteren Fahrweg entwickelt werden. In #36 kann der Bau des Kreuzes begutachtet werden, teils aus der gleichen Position (Bild von 1971) der jetzigen Aufnahmen.


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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

  • OB-Karl-Lehr-Brückenzug: 03-05/24' Abbruch Altbrücken u. Pfahlbohrarbeiten

    März 2024 / Hafenkanalbrücke


    Nun ist auch die Hafenkanalbrücke vollständig entfernt worden.
    Aber der Rückbau bestehender Bauteile bezieht sich nicht nur auf die Brücke selbst, aktuell werden noch die alten Pfeiler am Ufer entfernt.

    Bevor hier versetzt zur Lage der alten Pfeiler neue gesetzt werden können, findet die Kampfmitteldetektion statt. In ungefähr zwei Wochen werden einige Detektionsbohrungen und Analysen stattfinden, damit abschließend weitere Arbeiten sicher stattfinden können.


    April 2024 / Ruhrbrücke


    Pfeiler

    Im Ruhrvorland in nördlicher Richtung wurden die Pfeiler bereits abgebaut - sie haben ihren Dienst für die alten, zurückgebauten Brücken getan.
    Die Pfeiler in südlicher Richtung bleiben bis zum Sommer, da diese - abhängig vom Wasserstand - noch die Herstellung der neuen Bauwerke unterstützen sollen.


    Frankipfähle
    Die sogenannten Frankipfähle werden am nördlichen Ufer bis ca. 1,5 Meter Tiefe unter der Geländeoberkannte zurückgebaut. Anschließend werden Großbohrpfähle für die neuen Pfeiler hergestellt. Hierzu muss zunächst eine Arbeitsebene geschaffen werden. Danach erfolgt der Aushub der Baugrube.


    Spundwände
    Dieser Verbau zur Sicherung von Baugruben oder Geländesprüngen bietet Schutz – auch vor eintretendem Wasser. Die trapezförmigen einzelnen Stahlprofile werden nämlich über Maulschlösser miteinander verbunden, sodass sie eine große Steifigkeit sowie Dichtigkeit aufweisen.


    Mai 2024 / Ruhrbrücke


    Eine der größten Großbohrgeräte Deutschlands macht erneut Halt am OB-Karl-Lehr-Brückenzug.


    Hinter dem Widerlager der Ruhrbrücke im Bereich des Kreisverkehrs verlaufen zahlreiche wichtige Strom-, Daten- sowie auch Abwasserleitungen - unter anderem auch in unmittelbarer Nähe in der Tiefe der Ruhr der sogenannte "Ruhrsammler".


    Der Ruhrsammler - ein alter gemauerter Abwassersammler aus den 1920er Jahren - dient als Unterstützung der modernen Kanalisation und wird in Ausnahmefällen geflutet.


    Bohrpfahlwand: Damit die genannten Leitungen nicht durch die Arbeiten gefährdet werden, wird anstatt einem klassischen Widerlager ein Bohrpfahlwandwiderlager errichtet. Die Bohranlage von Liebherr Construction bohrt Löcher mit einem Durchmesser von 2 Metern. Diese Bohrungen - direkt nebeneinander und in der Mitte überlappend - werden abwechselnd mit Beton und Stahlbeton ausgegossen, sodass eine massive und wasserdichte (Bohrpfahl-)Wand entsteht. Die Anlage selbst ist über 30 Meter hoch und wiegt ca. 155 Tonnen


    Quellen mit Fotos:

    https://www.facebook.com/photo

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  • Querspange Hamborn / Walsum wird weitergebaut

    Der 2. BA der ca. 5 km langen Umgehungsstraße ist Mitte Mai mit dem Spatenstich gestartet. Der Schwerlastverkehr von der A59 zu den Gewerbegebieten in Hamborn und Walsum soll durch die neue Verbindung die Wohngebiete schützen und so mehr Lebensqualität schaffen.

    Quelle: https://www.duisport.de/quersp…d-ab-sofort-weitergebaut/

  • OB-Karl-Lehr-Brückenzug: Abbruch Altbrückenfundamente, Pfahlbohrungen u. neue Fundamente

    Die Arbeiten an den Fundamenten des neuen Brückenlinienunterbaus an gleicher Stelle laufen auf Hochtouren.

    Nochmals zur Info. Die neuen Brückenbauten werden nach Fertigstellung der Brückenauflager um 14 m auf die alte Brückenlinie verschoben.


    Zum Baufortschritt hat die Webseite der Wirtschaftsbetriebe Duisburg eine Menge Informatives zu berichten; Link.


    Blick vom Kaßlerfelder Kreisverkehr Richtung Ruhrort:

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    Gegenrichtung, altes südl. Fundament Ruhrbrücke:

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    Spundwände und Stahlgeflecht für das nördliche Ruhrbrückenfundament:

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    Freifläche: Stabilisierung des Untergrunds zwischen beiden neuen Brücken mittels Pfahlbohrer:

    Südliches Hafenkanalbrücken-Fundament vorn. Dahinter die Ruhrbrückenauflager:

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    Hafenkanal. Blick in die Gegenrichtung mit beiden Auflagern:

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    Neubau auf alter Linie:

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    Hafenkanal. Rück- bzw. Neubau des nördl. Auflagers:

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    Rückbauarbeiten am Vormontageplatz der Ruhrbrücke:

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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

    2 Mal editiert, zuletzt von hanbrohat () aus folgendem Grund: Ergänzungen

  • DU-Kaßlerfeld: Umbau des Kreisverkehrs zur Kreuzung bis 2027 geplant

    Der Kaßlerfelder Kreisel soll bis voraussichtlich 2027 zu einer Kreuzung umgebaut werden. Noch muss der Rat der Stadt Ende des Monats zustimmen.


    Aktuelle Luftaufnahme über den Kreisverkehr der zur Kreuzung umgebaut werden soll und die sich anschließenden neuen Hafenbrücken des OB-Karl-Lehr-Brückenzugs. Sichtbar der Verschwenk auf die temporäre Verkehrsachse vom Kreisel, während an Stelle der alten Brücken die neuen Brückenfundamente erstellt werden, worauf die neuen Brücken später verschoben werden, Blickrichtung Ruhrort:

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    Foto: Stadt Duisburg

  • Wieso soll so etwas 8 Jahre dauern? Erklärungen bitte, den Post nicht wieder löschen. Ich weiß, es ist peinlich, aber es muss dennoch eine Erklärung dafür geben!?

  • Es kann sein, dass es mit der A40 Rheinbrücke zusammenhängt.

    Wahrscheinlich würde es den Verkehr Richtung Westen zu viel beeinträchtigen und zu viele Staus verursachen.

    Oder finanziell kann man es eher nicht durchführen.

  • DU-Rheinhausen: Neubau Cölvebrücke

    Rund vier Monate dauerten die Vorbereitungen mit Rodungen, Kampfmittelsuche und Einrichtung der Baustelle. Nun werden die ersten Bohrpfähle für die neue Brücke gesetzt. Im Herbst 2025 soll die wichtige Verbindung zwischen den Städten Duisburg und Moers freigegeben und die sieben Bahngleise wieder überquert werden; Q.

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    Bild: Stadt Duisburg

    Einmal editiert, zuletzt von hanbrohat ()

  • A59: Berliner Brücke bis auf Weiteres für Schwertransporte ab 48 Tonnen gesperrt

    21.10.2024. Im Rahmen einer Brückenprüfung wurden erhebliche Mängel an der Tragfähigkeit der Berliner Brücke (Brückenzug) im Zuge der Autobahn 59 festgestellt.


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    Berliner Brücke im Duisburger Hafen. Bild: Autobahn GmbH

    Quelle: https://www.autobahn.de/aktuel…rte-ab-48-tonnen-gesperrt

  • DU-Rheinhausen: Neubau Cölvebrücke I 30.09.2024

    Rund vier Monate dauerten die Vorbereitungen mit Rodungen, Kampfmittelsuche und Einrichtung der Baustelle. Nun werden die ersten Bohrpfähle für die neue Brücke gesetzt. Im Herbst 2025 soll die wichtige Verbindung zwischen den Städten Duisburg und Moers freigegeben und die sieben Bahngleise wieder überquert werden; Q.

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    Bild: Stadt Duisburg

    In den letzten Wochen wurden die benötigten Fundamente fertiggestellt, die für die Montage und den späteren Verschub der Brücke benötigt werden. Auch das Empfangsfundament, das die Brücke aufnehmen wird, nimmt bereits Gestalt an. Zudem wurde mit den Arbeiten an Straße und Kanal auf Moerser Seite begonnen.

    Die neuen Brückenteile werden nun auf Duisburger Seite zusammengebaut. Anschließend sollen diese spätestens im Frühjahr 2025 über die Gleise geschoben werden.

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    Foto: Wirtschaftsbetriebe Duisburg WBD


    Quelle: https://www.wbd.facebook.com/photos

  • Zukunftsthema: Urbane Seilbahn ab Hauptbahnhof?

    *(Wurde hier im Stadt-Thread 'Duisburger Freiheit' um die Beiträge #100 herum bereits thematisiert)

    Das vor einigen Jahren bereits angeführte Thema um den Bau einer urbanen Seilbahn ab dem Duisburger Hauptbahnhof lebt wieder auf.

    Zumindest die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) hat sich in einem Artikel zu Anfang des neuen Jahres auf Aussagen eines Kompetenzteams berufen, das sich mit dem Thema nicht nur beschäftigt hat, sondern auch zum Ergebnis kommt, aufgrund von Gutachten, Nutzen-Kosten-Untersuchung sowie einer Machbarkeitsstudie 2023, zwischen 75 - 90 Prozent Fördergelder vom Bund abrufen zu können und somit ein Bau der Bahn sinnvoll erscheinen lassen.


    Das 25-köpfige Kompetenzteam aus Vertretern von Stadt, GEBAG, Verkehrsbetriebe, Stadtwerke und Gutachter aus der Branche Seilbahnbauer hat auch bereits Kontakt zu den Fördermittelgebern aufgenommen. Eine erste Machbarkeitsstudie hat die Gemeinnützige GEBAG-Wohnbau bereits mit dem Trassenverlauf 2023 vorgelegt. Die Projektgruppe könne der Politik daher nach der sorgfältigen Prüfung guten Gewissens empfehlen, dem offiziellen Einstieg der Stadtverwaltung in den aufwendigen Förderprozess zuzustimmen.


    Für Befürworter eine gute Nachricht. Duisburg will damit drei riesige Neubaugebiete - die Dünen, das Technologie Quartier und 6 Seen Wedau - sowie den Sportpark mit der Seilbahn verbinden, die wohl erst jenseits der 2030er Jahre fertiggestellt sein dürften.

    Allerdings hat die Gegenseite im Netz (erstmal zu Recht!?) auf die zu bewerkstelligenden Reparaturen an der maroden städtischen Verkehrsinfrastruktur hingewiesen. Immerhin würde bei den im Raum stehenden 120-130 Millionen Projektvolumen, trotz immenser Fördergelder ggf. noch ein bedeutender Restanteil bei der Stadt verbleiben. Die muss anderseits die neuen Quartiere genauso an den vorhandenen Verkehr anbinden. Schließlich wollen später einmal rund 12.000 Wohnende, erwartete 9.000 Arbeitskräfte und ca. 10.000 Studierende mobil bewegt werden.


    Dürfte über die Jahre spannend bleiben wohin sich das Verkehrsprojekt Urbane Seilbahn im Wortsinn bewegt. Nicht nur in Duisburg.




    Es gibt bereits erste Visualisierungen seit 2023 von Christof Kohl Stadtplaner Architekten (CKSA), die damit im vergangenen Jahr auf der Cable Car World 2024 der Essener Messe im Auftrag der GEBAG-Flächenentwicklung vertreten waren.


    Der vorgeschlagene Trassenverlauf erstreckt sich über 5,3 Kilometer vom Hauptbahnhof bis zum zukünftigen Haltepunkt am Projektgebiet 6 Seen Wedau, mit Haltepunkten an den Duisburger Dünen, dem Sportpark Duisburg sowie dem Technologie Quartier Wedau:

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    Anbindung an das neue Technologie Quartier am Wedauer Sportpark und 6-Seen-Wedau unten:

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    Trasse mit Station im TEC-Quartier:

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    Station TEC-Quartier:

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    Alle Bilder CKSA/GEBAG


    Quellen: https://www.gebag.de/neue-urbanitaet/urbane-seilbahn + https://www.waz.de/lokales/dui…laene-werden-konkret.html (Paywall)

  • Neubau Cölve-Brücke


    zuletzt am 14.12.2025 darüber hier berichtet.


    Vor einigen Tagen habe ich mich einmal auf der "Moerser" Seite dieses Bauprojektes umgesehen.


    Baustellenschild


    Vorbereitungen für den Ausbau der Straße "An der Cölve".




    Diese Träger sollen später die neue Brücke aufnehmen.


    Stahlträger der neuen Brücke



    Blick auf die "verhüllte" Brückenkonstruktion auf Duisburger Seite.


  • OB-Karl-Lehr-Brückenzug: Neubau der Auflager für die Ruhrbrücke und Hafenkanalbrücke und das Dammbauwerk I Update 22.03.2025

    Seit dem Besuch im August vergangenen Jahres haben sich die Arbeiten an den Auflagern für die neuen Brücken enorm weiterentwickelt. Man ist gut vorangekommen, Bögl leistet wie erwartet ganze Arbeit. So sind die vier Unterbauten fertig bis weit fortgeschritten und teils noch im Bau.


    Blick in Richtung Nord/Ruhrort auf die Reihe der Fundamente, auf die die Brücken in ihre endgültige Lage verschoben werden. Vorne die Ruhrbrücke:

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    Die Konturen des neuen nördlichen Auflager Ruhrbrücke sind sichtbar:

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    Ansicht zwischen beiden Brücken. Die Schalung für die Hafenkanalbrücke:

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    Hergerichtet wird das alte gemauerte Brückenfundament daneben:

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    Nördlichste Brückenauflage von Brücke Nr. 2. Nach dem Einrammen der Spundwände für die Hangsicherung sind nun die Pfahlbohrer vom Max Bögl mit der Tiefengründung im Einsatz:

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    Blick über den Brückenrand hinaus. Die sich anschließende neu gebaute Rampe zum Stadtteil Ruhrort ist mehr als im Rohbau fertig. Der spätere Knotenpunkt als Hafen Ein- und Ausfahrt rechter Hand ist auch schon von der entgegengesetzten Seite im Vorbeitrag, letztes Foto, zu sehen:

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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

  • OB-Karl-Lehr-Brückenzug: Neubau der Auflager für die Ruhrbrücke und Hafenkanalbrücke und das Dammbauwerk I Update 22.03.2025 -2-

    Einige Baugruben wurden mit Spundwänden gesichert und ein Teil der Erde ausgehoben, weil diese nun mit einer Sauberkeitsschicht versehen werden müssen. Sie ist dafür da, dass die nachfolgenden Bewehrungsarbeiten in einem sauberen - schlammfreien - Umfeld durchgeführt werden können. In diesem werden die neuen Pfähle "gespitzt", damit sie besser in den Bewährungskorb der Pfahlkopfplatte eingebunden werden können.

    Die Pfahlkopfplatte, die um bzw. auf die neuen "angespitzten" Pfähle gesetzt wird, dient der gleichmäßigen Lastenverteilung in den Boden. Denn auf diese wartet ein enormes Gewicht: Auf der Pfahlkopfplatte werden weiter Pfeiler bzw. Widerlager hergestellt, die dann die neue Brücke tragen. (Wirtschaftsbetriebe Duisburg)


    Das neue Dammbauwerk als Hafen-Ein- und Ausfahrt (letztes Bild oben) im Detail:

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    Wurde unmittelbar um die Hafenlogistikhalle gebaut::

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    Hier stand in früheren Jahren die alte Kaiserhafenbrücke für einen weiteren Hafenarm. Sie wurde 2023 für den neuen Erdbaudamm abgerissen:

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    Nördliches Brückenfundament: Ca. 10-12 m lange Stahlkörbe wurden bereits geliefert. Die Gründungsarbeiten müssen vor kurzem begonnen haben :

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    Die halbseitige Sperrung der kleinen offenen Hafenbrücken-Unterfahrt ermöglichte ein nahes herankommen:

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    Gerätschaft von Max Bögl:

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    ... und den Blick von unterhalb. Noch in 2025 sollen die Brücken auf ihre neuen Positionen verschoben werden:

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    Der Vormontageplatz wird zurückgebaut:

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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei