Infrastruktur & Nahverkehr [Planung&Bau]

  • Umbau AK Duisburg-Kaiserberg (A3/A40)


    Im Zuge des Planfeststellungsverfahrens für den sechsspurigen Ausbaus des Kreuzes Kaiserberg werden ab dem kommenden Montag den 22.01.2021, die Pläne und Gutachten durch die Autobahn GmbH Rheinland für die Öffentlichkeit ausgelegt.

    Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten, die auch die Erneuerung einiger in die Jahre gekommenen Brücken beinhaltet beginnen. Die Kosten werden auf rund 100 Millionen Euro geschätzt. Momentan werden weiterhin die schon angelaufenden Sondierungsbohrungen bis vorraussichtlich Ende Februar weitergeführt.

    Im 1. BA, geplant bis 2024, wird die Streckenführung der A3 über die Bahngleise der Dt. Bahn und die A40 inklusive der Rampenbauwerke im Fokus stehen. Insgesamt geht es um neun neue Brücken. Die neuen Brücken und Rampen werden ''unter Verkehr'', erst neben den bestehenden gebaut und dann an die vorhandenen Fahrbahnen angeschlossen.


    Quelle: Ausbau Kreuz Duisburg-Kaiserberg: Pläne werden ausgelegt - waz.de

  • DVG hat 2020 mehr als 3,5 Millionen Euro ins Bahnnetz investiert


    Die Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) hat nach eigenen Angaben 2020 mehr als 3,5 Millionen Euro in das Straßen- und Stadtbahnnetz investiert. Es wurden mehr als 1,2 km Gleise verlegt, vier neue Haltestellen gebaut und komplett ausgestattet, sowie vier Weichen erneuert. Der Großteil der Investitionen mit 1,5 Mill. Euro floss in Modernisierungen und barrierefreie Neubauten von Haltestellen.

    Auch 2021 wird weiter in die Infrastruktur des DVG-Netzes investiert, u.a. die Stadtbahnhaltestelle Grunewald barrierefrei ausgebaut.


    123,7 Kilometer Schienen und Gleise sowie 214 Weichen umfasst das Streckennetz der DVG für die Bahnlinien 901, 903 und U79. 4,4 Millionen Kilometer legen die Bahnen darin Jahr für Jahr zurück.


    Quelle: DVG investiert über 3,5 Millionen Euro in Duisburgs Bahnnetz - waz.de


    Seit Anfang 2018 werden alle Straßen- und Stadtbahnen der DVG sowie deren Betriebsgebäude mit Strom aus Wasserkraft versorgt. Somit sollen pro Jahr 17.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Zudem erfüllen alle Busse mindestens die Euro-4 Abgasnorm während rund 40 % der Busse die Euro-6 Abgasnorm erfüllen.

    Zudem ist geplant, die Buslinie 934 bis zum Jahr 2021 komplett auf Elektrobusse umzustellen. Dafür läuft aktuell (Stand September 2019) die Ausschreibung zur Lieferung von 7 Elektrobussen mit einem Umfang von 6,1 Millionen Euro. Dieses Verfahren konnte die Firma EvoBus für sich gewinnen, die ab Dezember 2021 7 Batterie-Gelenkbusse des Typs eCitaro G liefern wird. Die Kosten der Anschaffung inklusive der Ladeinfrastruktur haben sich zudem auf 9,4 Millionen Euro erhöht, von denen 4,5 Millionen Euro durch den VVR und das Bundesumweltministerium gefördert werden.


    Quelle: Duisburger Verkehrsgesellschaft – Wikipedia

  • Neubau Rheinbrücke DU-Neuenkamp - Kostensteigerung


    Die Kosten für die neue A40-Rheinbrücke sind mittlerweile auf 600 Millionen Euro gestiegen (Ursprungsplanung war mal 360 Millionen Euro). Grund sind gestiegene Stahlpreise und weitere Ingenieurbauwerke wie Brückenüber- und Unterführungen die für die Baustelle benötigt werden, auch Stützwände sowie Abriss- und Neubau des Schlüterhofs sind darin enthalten.

    Kurzen Besuch gabs am Freitag durch NRW-Verkehrsminister Wüst. Der verkündete die Verlängerung des Radschnellwegs RS1 über die neue Brücke bis nach Moers. Auch die ersten Brückenteile sind auf Homberger Seite auf dem Vormontageplatz bereits eingetroffen. Vier Meter breit und 70 Tonnen schwer werden sie dort zusammengebaut und verschweißt. Die Arbeiten wird betont sind bisher voll im Zeitplan trotz Corona und Wintereinbruch. So sind bereits die ersten Brückenfundamente und Widerlager erstellt worden.

    Im Mai gibt es eine neue Ausschreibungsphase für ein weiteres Baulos in Richtung Holland. Der neue Brückentrakt soll 2023 in Betrieb genommen werden.


    Quelle: Kosten für A40-Rheinbrücke steigen auf 600 Millionen Euro - waz.de

  • Ausbau Stadtautobahn A59


    Beim sechsstreifigen Ausbau der A59 zuletzt hier zwischen DU-Meiderich und DU-Hamborn muss auch die Natur dran glauben. Als Ersatz- bzw. Kompensationsflächen sind der Duisburger Westen und Mülheim a.d. Ruhr durch Straßen.NRW ins Spiel gebracht worden. Was dann die Leute vom Duisburger 'BUND' auf den Plan gerufen hat, die das ganze abstrus finden und von der Stadt verlangen geeignete Flächen auch im Norden der Stadt zur Verfügung zu stellen.


    Quelle: A59-Ausbau kostet Duisburg Bäume – Ersatz gibt’s für Mülheim - waz.de

  • Bahnbrücke DU-Hochfeld: Sicherungseinsatz der Feuerwehr


    In #17 hatte PhilippPro nachgefragt ob alle Brücken in Duisburg kaputt sind. Antwort: Nein nicht alle, aber viele.

    Dazu passt die Nachricht der WAZ vom 3.3. von herunterfallenden Putz- und Mauerteilen von der Eisenbahnbrücke in Hochfeld wieder mal wie die Faust aufs Auge. Die Feuerwehr musste daraufhin einen Sicherungseinsatz durchführen.

    Zeigt wieder einmal, dass die Aufrechterhaltung der Infrastruktur, in diesem Fall in DU zu einem Problem geworden ist.


    Quelle: Bauteile fallen von Eisenbahnbrücke in Duisburg-Hochfeld - waz.de

  • Reaktivierung der Walsumbahn

    Derzeit erstellt das Unternehmen SMA und Partner AG die Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der früheren Walsumbahn. Diese soll im Sommer fertiggestellt werden und dann neben einer Kosten-Nutzen-Rechnung eine konkrete Empfehlung für eine mögliche Linienführung enthalten. Wie die WAZ in der vergangenen Woche berichtet, wurden dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr als Auftraggeber sowie den beteiligten Kommunen erste Erkenntnisse der Studie vorgestellt. Konkret würden derzeit vier Varianten geprüft, die dabei die Verlängerungen der Linien S 3 (Hattingen – Oberhausen) und/oder RB 31 (Xanten/Moers – Duisburg) ins Spiel bringen. Die Varianten sehen dabei wie folgt aus:


    Variante 1: jeweils Bedienung durch S 3 und RB 31 im 60 Minuten-Takt

    Eine stündliche Führung über Essen nach Hattingen und eine stündliche Führung über Duisburg nach Moers seien ohne weitere Infrastrukturmaßnahmen möglich.


    Variante 2: Bedienung durch die S 3 im 30 Minuten-Takt

    Bei einem Halbstundentakt über Essen nach Hattingen würden Ausbaumaßnahmen im Knoten Oberhausen notwendig.


    Variante 3: Bedienung durch RB 31 im 30 Minuten-Takt

    Ein Halbstundentakt nach Duisburg (bis ggf. Moers) würde eine zweigleisige Anbindung am Abzweig Oberhausen erfordern. Hierzu stünde noch eine Bestätigung des Infrastrukturplanes aus.


    Variante 4: jeweils Bedienung durch S3 und RB 31 im 30 Minuten-Takt

    In dieser Variante würde ein Halbstundentakt nach Moers und Hattingen mit einer zusätzlich zu errichtenden Überführung im Knotenpunkt Oberhausen erreicht.


    Eine Fortführung der Walsumbahn über Oberhausen hinaus über die Ratinger Weststrecke nach Düsseldorf scheint hingegen wenig praktikabel. Hierfür müsste zwischen Kaiserberg und Duisburg Hauptbahnhof ein weiteres Gleis angelegt werden. Dies wäre jedoch nur mit einem Abriss von Wohngebäuden im Bereich Duissern möglich.


    Darstellung mögliche Strecke mit Haltepunkten: Stufenplan zur Reaktivierung der Walsumbahn


    Quellen:

    Walsumbahn in Duisburg: Im 30-Minuten-Takt Richtung Essen? (Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 10.03.2021)

    Kreistagsinformationssystem für den Kreis Wesel, Mitteilungsvorlage vom 01.03.2021

  • Neubau Rheinbrücke DU-Neuenkamp


    Ich habe mich einmal auf der Neuenkamper-Seite umgesehen.


    Die A40 wird ja zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen 8-streifig ausgebaut.


    Auf der Neuenkamper Seite erfolgen dafür bereits jetzt schon entsprechende Erdarbeiten.

    Blick Richtung Rhein


    Blick Richtung A/S Häfen;i m Hintergrund der Stadtwerke-Turm..


    Die Portalkrane haben schon ein erstes Brückenteil zusammengesetzt.



    Blick auf die sich im Bau befindlichen Brückenpfeiler



    Aus dieser Perspektive ist zu erkennen, dass die neue Brücke wohl sehr dicht an die alte herangeführt wird. Auf Höhe der sich in Bau befindlichen Brückenpfeiler wurde der ehemalige Radweg weggeschnitten.



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    Danke für die Fotos Prinz Ali. Sehr aufschlussreich der Blick unter die Brücke, wo man sehen kann das die alten Pfeiler auch schon ertüchtigt wurden sowie das Größenverhältnis zu den neuen Auflagern.

    Schon verständlich das die neue Brücke im Zuge der Spurhaltung ziemlich genau an der Stelle der alten Brücke gebaut werden muss und somit der Brückenpfeiler exakt zentimetergenau auf dem Terrain erstellt werden. Dann muss eben ein Teil der alten Brücke jetzt schon mal dran glauben was das geringste Problem ist, die Seite ist eh gesperrt.

  • DU-Rheinhausen: Marode Cölve-Brücke an der Stadtgrenze zu Moers gesperrt

    Eine weitere Brücke hat nun die Verkehrsbehörde der Stadt Moers gesperrt. Es handelt sich um die Cölve-Brücke, eine Bahnbrücke in DU-Rheinhausen an der Stadtgrenze zu Moers-Schwafheim. Warum dann die Stadt Moers die Brücke dicht macht erschließt sich mir nicht auf Anhieb, wenn sie doch auf Duisburger Stadtgebiet liegt. Auf jeden Fall ist auch diese Brücke äußerst marode und seit drei Jahren für den einspurigen Autoverkehr bereits gesperrt. Das gleiche Schicksal ereilte dann die Zweiradfahrer die sich anhand der lockeren Absperrung nicht unbedingt an das Verbot hielten. Die Stadt richtet nun eine weitere Absperrung ein, sodass nur noch Fußgänger die Brücke passieren können.


    Quelle: Cölve-Brücke in Duisburg: Moers sperrt für Rollerfahrer ab - waz.de

  • Die Cölve-Brücke liegt tatsächlich auf Moerser Stadtgebiet. Da befindet sich ein kleiner Moers-Zipfel, der da noch über die Bahngleise hinüber ragt und auch die Bahnbrücke erfasst. Die Stadt Duisburg hätte aufgrund dieser maroden Brücke ja schon länger gern diese Ecke "eingemeindet" bzw. mit einem anderen Stück Moerser Gebiet eventuell getauscht, da fehlende Nutzbarkeit für Duisburg dort mehr Auswirkungen hat als für Moers-Schwafheimer.